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Karl der Große und Byzanz. Die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches

Title: Karl der Große und Byzanz. Die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches

Seminar Paper , 2017 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel Schmitt (Author)

History - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Karl dem Großen, dem 'Vater Europas', und seiner außenpolitischen Legitimation des Frankenreiches gegenüber Byzanz. Zu diesem Zweck werden die Hintergründe und Ursachen für den Konflikt zwischen dem Frankenreich und Byzanz betrachtet. Im Anschluss wird der Frage nachgegangen welche Strategien und Ansätze Karl der Große zur außenpolitischen Legitimation einsetzte. Zur Analyse orientiert sich diese Arbeit an den Reichsannalen von Einhard, aus fränkischer Sicht, und der Chronik des Theophanes dem Bekenner, aus byzantinischer Sicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. DER INTERNATIONALE KARLSPREIS ZU AACHEN

2. AUSGANGSLAGE WÄHREND PIPPINS REGENTSCHAFT

3. STREITPUNKTE ZWISCHEN WEST- UND OST-ROM

3.1. Bilderstreit

3.2. Bündnis-Schluss mit Byzanz von 780/81

3.3. Kaiserkrönung Karls des Großen und Verlobung mit Irene

3.4. Krieg um Venetien

3.5. Die Friedensverhandlungen mit Byzanz von 810 bis 815

4. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches durch Karl den Großen im Verhältnis zum Byzantinischen Reich. Ziel ist es, die Ursachen für die langwierigen diplomatischen Konflikte zu analysieren und aufzuzeigen, wie das fränkische Kaisertum letztlich gegenüber Byzanz Anerkennung fand.

  • Die diplomatischen Spannungen zwischen dem Frankenreich und Byzanz
  • Die Rolle des Papsttums im Kontext der Machtverschiebungen
  • Die Auswirkungen des Bilderstreits auf die west-östlichen Beziehungen
  • Die Bedeutung der Heirats- und Bündnispolitik als Legitimationsstrategie
  • Die Konflikte um Venetien und Dalmatien

Auszug aus dem Buch

3.3. Kaiserkrönung Karls des Großen und Verlobung mit Irene

Nach mehreren ruhigen Jahren zwischen Byzanz und den Franken führte die Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahr 800 zu neuen Spannungen. Karls walten als Kaiser war auf sein altes Herrschaftsgebiet mit Einfluss auf das römische Italien beschränkt. Dafür, dass Karl auch Anspruch auf den Osten des römischen Reiches erhoben haben soll, sind keine Anzeichen erkennbar. Als Vorwand für die Kaiserkrönung Karls wurde die Vakanz des Kaiserthrons in Konstantinopel herangezogen, da eine Frau, also Kaiserin Irene, in den Augen des Westens und des Papstes kein Kaiser sein konnte. Für Byzanz war dies jedoch eine sonderbare Usurpation. Es gab zwar eine Opposition gegen das sogenannte 'Weiberkaisertum', ein fränkischer Kaiser war allerding aus dem Verständnis der Byzantiner damit nicht rechtfertigbar. Hinzu kam Furcht, wie sich auch in der Chronik des Theophanes erkennen lässt: „In this year, on 25 December, indiction 9, Karoulos, king of the Franks, was crowned by Pope Leo. He intended to make a naval expedition against Sicily, [...].“

Um diesen Konflikt zu entschärfen erzählt Theophanes weiter: „[...] but changed his mind and decided instead to marry Irene. To this end he sent ambassadors the following year, indicton 10.“ In den abendländischen Quellen gibt es dafür allerdings keinen Nachweis. Einhard schreibt lediglich: „Die Kaiserin Irene schickte aus Konstantinopel den Spatharius Leo als Gesandten, um den Frieden zwischen Franken und Griechen zu befestigen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. DER INTERNATIONALE KARLSPREIS ZU AACHEN: Einführung in die Thematik durch den Bezug zur historischen Bedeutung Karls des Großen als Begründer abendländischer Werte.

2. AUSGANGSLAGE WÄHREND PIPPINS REGENTSCHAFT: Analyse der diplomatischen Verflechtungen unter Pippin und die zunehmende Entfremdung des Papsttums von Byzanz zugunsten der Franken.

3. STREITPUNKTE ZWISCHEN WEST- UND OST-ROM: Detaillierte Untersuchung der zentralen Konfliktherde, wie dem Bilderstreit, der Kaiserkrönung, der Heiratsdiplomatie und den Kämpfen um Venetien.

4. RESÜMEE: Aufarbeitung der finalen diplomatischen Anerkennung des fränkischen Kaisertums durch Byzanz unter Ludwig dem Frommen.

Schlüsselwörter

Karl der Große, Frankenreich, Byzanz, Außenpolitik, Legitimation, Papsttum, Kaiserkrönung, Bilderstreit, Venetien, Diplomatie, Heiratsallianz, Einhard, Theophanes, Konstantinopel, Mittelalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der außenpolitischen Strategie Karls des Großen, die darauf abzielte, das neu geschaffene fränkische Kaisertum gegenüber dem Byzantinischen Reich, dem rechtmäßigen Erben Roms, zu legitimieren.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Diplomatik, der religiösen Kontroverse des Bilderstreits, der territorialen Expansion in Italien (Venetien) und der dynastischen Heiratsdiplomatie zwischen den beiden Mächten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den langjährigen Anerkennungsprozess des Kaisertitels der Franken durch Byzanz aufzuzeigen, der erst nach Karls Tod unter Ludwig dem Frommen seinen Abschluss fand.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es erfolgt eine quellenkritische Analyse, primär basierend auf den Reichsannalen von Einhard aus fränkischer Perspektive sowie der Chronik des Theophanes für die byzantinische Sichtweise.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische und thematische Abschnitte, die von der Zeit Pippins über spezifische Konflikte wie den Bilderstreit und die Kaiserkrönung bis hin zu den Friedensverhandlungen reichen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Zweikaiserproblem", "Legitimation", "karolingisches Kaisertum" und "Diplomatie" geprägt.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Heiratspläne zwischen Karl und Irene?

Die Arbeit ordnet diese Pläne kritisch ein und hinterfragt die einseitigen Berichte byzantinischer Quellen, wobei sie die politische Unwahrscheinlichkeit einer solchen dauerhaften Verbindung betont.

Warum war der Konflikt um Venetien für die Anerkennung entscheidend?

Venetien diente als diplomatisches Faustpfand, dessen Rückgabe an Byzanz im Rahmen von Friedensverträgen Karl erst die notwendigen Zugeständnisse einbrachte, um sein Kaisertum politisch abzusichern.

Welche Bedeutung hatte der "Bilderstreit" für Karl den Großen?

Der Bilderstreit war weniger eine rein theologische Differenz als vielmehr ein Mittel, um sich als christlicher Herrscher des Abendlandes vom byzantinischen Stil der Kaiserherrschaft abzugrenzen.

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Details

Title
Karl der Große und Byzanz. Die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches
College
University of Würzburg  (Institut für Geschichte)
Course
Karl der Große, das Papsttum und Byzanz
Grade
2,3
Author
Daniel Schmitt (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V1267856
ISBN (eBook)
9783346708137
ISBN (Book)
9783346708144
Language
German
Tags
Kral der Große Papst Byzanz Kaiserin Irene Franken Frankenreich Bilderstreit Friedensverhandlungen zwischen Byzanz und dem Frankenreich Ostrom Westrom Karlspreis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Schmitt (Author), 2017, Karl der Große und Byzanz. Die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1267856
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