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Präsenzbasiertes Coaching. Inwiefern kann es die Beziehung zu sich selbst fördern?

Title: Präsenzbasiertes Coaching. Inwiefern kann es die Beziehung zu sich selbst fördern?

Research Paper (undergraduate) , 2021 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph J. Koerber (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory

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Summary Excerpt Details

Wie wird im Coaching nachhaltige Wirkung erzielt? Nach dem hier vertretenden Ansatz ist die annehmende, authentische und offene Präsenz in der Beziehung entscheidend – und zwar in doppelter Hinsicht.

Einerseits stellt die Präsenz, die innere Haltung, mit der der Coach seiner Klientin begegnet, die Grundbedingung für tiefgreifende Entwicklungen während des Coaching-Prozesses dar. Andererseits ist die Präsenz der Klientin mit sich selbst – ihrem inneren Erleben – der maßgebliche Faktor, wie sie die Welt wahrnimmt und in ihr lebt.

Nicht die Methode oder Technik des Coaches sind demnach zentral, sondern wer er ist, wie er zusammen mit seiner Klientin ist und was für ein (Möglichkeits-)Raum dadurch entstehen kann. In diesem Artikel wird untersucht, inwiefern ein präsenzbasierter Ansatz des Coachings die Beziehung der Klientin zu sich selbst fördern und bewusster machen kann und wie dadurch Coaching-Ziele scheinbar mühelos erreicht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literatur

2.1. Felt Sense und Präsenz

2.2. Erläuterung gewählter Interventionsmaßnahmen

2.2.1. Innere Bewegungen

2.2.2. Zwischenmenschliche Bewegungen

3. Methodik

4. Ergebnisse

4.1. Struktur einer Sitzung

4.2. Details des Coachings mit Kerstin

4.3. Evaluation

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen der Fallstudie

Diese Fallstudie untersucht, inwiefern ein präsenzbasierter Ansatz im Coaching dabei unterstützen kann, die Verbindung einer Klientin zu sich selbst zu vertiefen und ihre Selbstbeziehung bewusster zu gestalten, indem unbewusste, körperlich-somatische Prozesse in den Coaching-Prozess integriert werden.

  • Präsenzbasierte Coaching-Ansätze und deren theoretische Fundierung
  • Die Bedeutung von "Felt Sense" und innerer Pluralität
  • Integration von somatischen, kognitiven und emotionalen Ebenen
  • Anwendung von "Inneren" und "Zwischenmenschlichen" Bewegungen
  • Strategien zur Alltagsintegration durch erlebensorientierte Fragen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Während einer geführten Meditation trifft Kerstin (59 J.) auf ihr inneres Kind. Doch statt einer freudigen Begegnung, hört sie verurteilende Stimmen in sich. Sie sieht es nur von weitem und kommt nicht in Verbindung mit diesem inneren Kind. Es scheint sie gar nicht zu bemerken. Diese Erfahrung des “Stecken-bleiben” und des "nicht in Kontakt mit sich selbst kommen” ist nichts Neues für sie. Doch die Zeit ist reif, etwas daran zu ändern. Nachdem Kerstin über eine gemeinsame Freundin von meinem Coaching-Angebot gehört hat, entscheidet sie sich dafür, mich zu kontaktieren. Ihr Anliegen: Sie will die Verbindung zu sich selbst, zu ihrem inneren Kind, finden und im Alltag spüren können.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie die Beziehung der Klientin zu sich selbst verbessert werden kann. Das Erleben und Verhalten wird nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen überwiegend durch unbewusste Prozesse bestimmt. Somit können sich Menschen weit weniger durch kognitive Selbstreflexion verstehen und entwickeln, als gemeinhin angenommen. Für tiefgreifende Veränderungen, die sich nachhaltig von Innen heraus entfalten, bedarf es einer Berücksichtigung des Un-bewussten. Dieses drückt sich weniger durch den Inhalt des Gesagten, sondern vielmehr durch die damit verbundenen vegetativ-somatischen Prozesse aus. Aus diesem Grund ist die Berücksichtigung der Gesamtheit des Klienten mit all seinen bewussten und un-bewussten Prozessen im Coaching ganz entscheidend (Ryba, 2019, S. 314).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik einer Klientin, die den Kontakt zu ihrem inneren Erleben verloren hat, und führt in den präsenzbasierten Coaching-Ansatz ein.

2. Literatur: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Arbeit, insbesondere die Konzepte von Präsenz, Felt Sense und innerer Pluralität.

3. Methodik: Die Methodik beschreibt das Vorgehen bei der Fallstudie, inklusive der Datenerhebung durch Sitzungsprotokolle und der ethischen Rahmenbedingungen.

4. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren den Coaching-Verlauf, die Struktur der Sitzungen sowie die konkreten Entwicklungen der Klientin anhand ihrer Prozessberichte.

5. Diskussion: Das abschließende Kapitel reflektiert die Wirksamkeit des präsenzbasierten Ansatzes und ordnet die Ergebnisse in den größeren theoretischen Kontext ein.

Schlüsselwörter

Präsenz, Felt Sense, Klient-Coach-Beziehung, Focusing, Inneres Kind, Körperzentriertes Coaching, Somatische Prozesse, Unbewusstes, Prozessorientierung, Selbstbeziehung, Innere Pluralität, Innere Bewegungen, Coaching-Methodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht einen präsenzbasierten Coaching-Ansatz an einem konkreten Fallbeispiel, um aufzuzeigen, wie eine Klientin ihre gestörte Selbstbeziehung heilen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Arbeit mit dem "Inneren Kind", der Zugang zum "Felt Sense" sowie die Bedeutung von Präsenz und Bedingungsfreiheit im Coaching-Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen wissenschaftlich fundierten Weg aufzuzeigen, wie Menschen durch die Integration unbewusster, somatischer Prozesse eine tiefere Verbindung zu ihrer eigenen Innenwelt aufbauen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Fallstudie basiert auf einer qualitativen Analyse von vier Coaching-Sitzungen, gestützt durch Transkripte, Notizen und Kommentare der Klientin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einbettung des Ansatzes, der Beschreibung spezifischer Coaching-Interventionen ("innere" und "zwischenmenschliche Bewegungen") sowie der detaillierten Dokumentation des Sitzungsverlaufs.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Focusing, Präsenz, Felt Sense, die Klient-Coach-Beziehung und die Arbeit mit inneren Anteilen wie dem "Inneren Kind".

Warum ist die Unterscheidung zwischen kognitiver Reflexion und somatischem Spüren in dieser Arbeit so wichtig?

Der Autor argumentiert, dass rein kognitive Reflexion oft an der Wurzel unbewusster Prozesse vorbeigeht, während das wahrnehmungsorientierte Spüren ("Felt Sense") tiefgreifende, nachhaltige Veränderungen ermöglicht.

Wie genau hilft die "Disidentifikation" der Klientin bei ihren belastenden Gefühlen?

Durch die Einladung zur Disidentifikation lernt die Klientin, ihre Gefühle nicht länger zu verdrängen ("exilieren") oder mit ihnen zu verschmelzen, sondern ihnen einen räumlichen Platz zuzuweisen, um sie aus einer sicheren Haltung heraus beobachten und integrieren zu können.

Welche besondere Rolle nimmt der Coach laut dieser Fallstudie ein?

Der Coach agiert weniger als instruktiver Anwender von Techniken, sondern mehr als präsenter "Raumhalter", dessen eigene innere Haltung und Fähigkeit zur Selbstbeobachtung die stärkste Intervention im Prozess darstellt.

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Details

Title
Präsenzbasiertes Coaching. Inwiefern kann es die Beziehung zu sich selbst fördern?
College
Academy for health and sport
Grade
1,0
Author
Christoph J. Koerber (Author)
Publication Year
2021
Pages
40
Catalog Number
V1265865
ISBN (eBook)
9783346735508
ISBN (Book)
9783346735515
Language
German
Tags
Präsenz Felt Sense coaching beziehung focusing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph J. Koerber (Author), 2021, Präsenzbasiertes Coaching. Inwiefern kann es die Beziehung zu sich selbst fördern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1265865
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