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Die Abschaffung der Menschenrechte im „Dritten Reich“ unter besonderer Berücksichtigung des „Euthanasieprogramms“ für psychisch Kranke

Title: Die Abschaffung der Menschenrechte im „Dritten Reich“ unter besonderer Berücksichtigung des „Euthanasieprogramms“ für psychisch Kranke

Term Paper , 2008 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ansgar Fabri (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II

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Summary Excerpt Details

Das „Dritte Reich“ stellt in seiner beispiellosen Schreckensherrschaft, dem barbarischen Vernichtungskrieg mit seinen globalen Ausmaßen und seinem bis in akademische Ebenen durchdachten Rassenwahn ein bislang in seiner Komplexität einzigartiges Phänomen dar.
In dieser Arbeit, die auf einem in der Hochschule Niederrhein gehaltenen Referatsvortrag basiert, sollen einige Aspekte des „Euthanasieprogramms“ des NS-Regimes dargestellt werden. Dies ist hier nur in einer didaktisch reduzierten Form möglich. Ein Versuch, das Denken der Verantwortlichen zu beschreiben und gegebenenfalls zu erklären, soll in keiner Weise als eine Sympathiebekundung oder Entschuldigung, geschweige denn eines Verharmlosen gesehen werden. Im Folgenden wird der Fokus auf die Vernichtung der psychisch Kranken gelegt.

Excerpt


Gliederung

1 Anmerkungen

2 Der Beginn der Vernichtung psychisch Kranker im „Dritten Reich“

3 Gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen zwischen 1933 und 1945

4 Grundlagen der Massenmotivation zur Aushebelung der Menschenrechte

5 Grundlagen zur Ausgrenzung psychisch Kranker und Behinderter

6 Die Entstehung des Euthanasieprogramms in Nazi-Deutschland

7 Ergänzende Erklärungsansätze des moralisch gerechtfertigten Massenmordes in Analogie zu den heutigen Neonazis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die systematische Abschaffung der Menschenrechte im nationalsozialistischen Deutschland, wobei der Fokus auf dem sogenannten „Euthanasieprogramm“ und der Vernichtung psychisch kranker sowie behinderter Menschen liegt.

  • Historische Rahmenbedingungen und Machtübernahme zwischen 1933 und 1945.
  • Mechanismen der Massenmotivation und Volksverführung.
  • Ideologische Grundlagen der Ausgrenzung durch Sozialdarwinismus und Eugenik.
  • Strukturen und psychologische Rechtfertigung des Euthanasieprogramms.
  • Kontinuitäten rechtsextremer Weltanschauungen in der heutigen Zeit.

Auszug aus dem Buch

4. Grundlagen der Massenmotivation zur Aushebelung der Menschenrechte

Das „Dritte Reich“ war keine Naturkatastrophe, die wie ein Meteorit aus dem Nichts kommt und in seiner verheerenden Vernichtungswirkung ausschließlich Opfer kennt.

Das Freund-Feind- oder Gut-Böse-Schema greift dennoch nur sehr bedingt in diesem Kontext, sofern es in irgendeiner Epoche der Menschheit jemals gegriffen haben sollte.

Der Personenkreis, der mit Recht (moralisch wie juristisch) als Täter tituliert werden darf, bedarf einer genaueren Betrachtung: Neben den „Überzeugungstätern“, die trotz aller Paradoxie der Naziideologie an „die Sache“ glaubten, gab es auch schlichtweg „Mitläufer“, die anderen Motiven folgten, wozu auch das der Bereicherung zählte (z.B. durch die Enteignung von Juden und anderen Gruppen). So vielfältig die einzelnen Entscheidungen auch gewesen sein werden, das Land wurde gezielt den gleichen (Propaganda-)Einflüssen ausgesetzt. Um die Grundlagen eines solch totalitären Staates zu entwickeln, bedarf es mehrerer Faktoren, die in Kombination zu einem explosiven Gemisch zusammengebracht werden können, das geistige Brandstifter wie Hitler, Goebbels und eine Vielzahl weiterer nebulöser Schergen zur Detonation bringen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Anmerkungen: Einführung in das Thema der Vernichtung psychisch Kranker unter dem NS-Regime sowie Abgrenzung des methodischen Vorgehens.

2 Der Beginn der Vernichtung psychisch Kranker im „Dritten Reich“: Darstellung der „Aktion T4“ und der systematischen Ermordung von über 100.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen.

3 Gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen zwischen 1933 und 1945: Analyse der politischen Erosion der Weimarer Verfassung und der Etablierung des staatlichen Terrorsystems.

4 Grundlagen der Massenmotivation zur Aushebelung der Menschenrechte: Untersuchung der propagandistischen Mittel, der Feindbildkonstruktion und der psychologischen Steuerung der Bevölkerung.

5 Grundlagen zur Ausgrenzung psychisch Kranker und Behinderter: Erläuterung der Bedeutung von Sozialdarwinismus und Eugenik für die nationalsozialistische Rassenideologie.

6 Die Entstehung des Euthanasieprogramms in Nazi-Deutschland: Analyse der Rechtfertigungsmuster für den Massenmord durch Nützlichkeitsdenken und medizinische Ideologien.

7 Ergänzende Erklärungsansätze des moralisch gerechtfertigten Massenmordes in Analogie zu den heutigen Neonazis: Untersuchung von Kontinuitäten rechtsextremer Ideologien und deren Ablehnung von Menschenrechten.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Euthanasieprogramm, Menschenrechte, Aktion T4, Eugenik, Sozialdarwinismus, Propaganda, Rassenideologie, Totalitarismus, Massenmord, Neonazismus, Vernichtung, Weltanschauung, Geisteskranke, Staatsfeinde.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die systematische Aufhebung der Menschenrechte während der NS-Zeit mit einem spezifischen Fokus auf die systematische Ermordung von psychisch kranken und behinderten Menschen im Rahmen des „Euthanasieprogramms“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die politisch-historischen Rahmenbedingungen der NS-Zeit, die ideologischen Grundlagen der Ausgrenzung, die Mechanismen staatlicher Massenmorde sowie deren Fortwirken im heutigen Rechtsextremismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die ideologischen und strukturellen Hintergründe des staatlich organisierten Massenmordes sowie die psychologische Rechtfertigung durch die Täter nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse historischer Ereignisse, der Auswertung von Fachliteratur und der Verknüpfung von zeitgeschichtlichen Quellen mit ideologiekritischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung des Euthanasieprogramms, der Rolle der Eugenik und des Sozialdarwinismus sowie der Instrumentalisierung staatlicher Bürokratie zur Durchführung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Nationalsozialismus, Euthanasie, Eugenik, Rassenideologie, Menschenrechte, Propaganda und der Fortbestand rechtsextremer Denkweisen.

Welche Rolle spielten Mediziner beim Euthanasieprogramm?

Der Autor zeigt auf, dass Mediziner durch ein damals vorherrschendes, rein biologisch geprägtes Menschenbild dazu beitrugen, die Tötung von Menschen als notwendige „Erbgesundheitsmaßnahme“ zu legitimieren.

Wie wird die Brücke zu heutigen Neonazis geschlagen?

Im letzten Kapitel wird argumentiert, dass auch heute rechtsextreme Akteure auf einer „biologistischen“ Weltanschauung basieren, die Menschen als ungleich wertvoll betrachtet und grundlegende Menschenrechte als Bedrohung für eine „natürliche Auslese“ ablehnt.

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Details

Title
Die Abschaffung der Menschenrechte im „Dritten Reich“ unter besonderer Berücksichtigung des „Euthanasieprogramms“ für psychisch Kranke
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Grade
1,0
Author
Ansgar Fabri (Author)
Publication Year
2008
Pages
13
Catalog Number
V126545
ISBN (eBook)
9783640324422
ISBN (Book)
9783640326181
Language
German
Tags
Abschaffung Menschenrechte Reich“ Berücksichtigung Kranke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ansgar Fabri (Author), 2008, Die Abschaffung der Menschenrechte im „Dritten Reich“ unter besonderer Berücksichtigung des „Euthanasieprogramms“ für psychisch Kranke, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/126545
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