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Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Welche Faktoren begünstigen und hemmen die Entwicklung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und wie lässt sie sich behandeln?

Titel: Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Welche Faktoren begünstigen und hemmen die Entwicklung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und wie lässt sie sich behandeln?

Hausarbeit , 2022 , 41 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan S. (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die hier vorliegende Arbeit ist aufgrund eines beispielhaften therapeutischen Erstgespräches mit der Borderline-Patientin Frau S. entstanden. Ziel ist es, mithilfe der konkreten Leidensgeschichte von Frau S. ein fundiertes Verständnis über die BPS zu erlangen. Dabei ist zu klären, welche Faktoren die Entwicklung und Vorbeugung der Störung bestimmen und mit welchen therapeutischen Strategien sie sich behandeln lassen.

Hierfür werden in Kapitel zwei zunächst die wichtigsten theoretischen und empirischen Grundlagen zur BPS dargestellt. Angefangen mit der offiziellen diagnostischen Klassifizierung nach dem ICD-10 in Unterkapitel 2.1. Daraufhin werden in Unterkapitel 2.2 die Symptome und komorbiden Erkrankungen der Störung thematisiert. Unterkapitel 2.3 befasst sich dann mit den verschiedenen, in der Kindheit angesiedelten Entstehungsursachen. Die theoretischen Fakten zur Epidemiologie und Prävalenz werden mithilfe von wissenschaftlichen Studien in Unterkapitel 2.4 aufgeführt, wobei geklärt werden soll, ob Frauen häufiger an Borderline erkranken als Männer.

Bevor der theoretische Teil dieser Arbeit in Kapitel drei abschließend zusammengefasst werden kann, wird in Unterkapitel 2.5 sowohl der Verlauf als auch die Therapierbarkeit der Störung thematisiert. In Kapitel vier soll beispielhaft anhand des Falls von Frau S. eine Fallkonzeption erstellt werden. Hierfür wird in Unterkapitel 4.1 zuerst die Fallkonzeptualisierung erarbeitet, welche sich aus einer Makroanalyse nach dem biopsychosozialen Krankheitsmodell und einer Mikroanalyse nach dem "SORKC"-Modell zusammensetzt. Während die Verhaltensanalyse auf Makroebene der therapeutischen Grundorientierung und dem Verständnis des generellen Störungsbildes dient, soll die Mikroanalyse spezifische Verhaltensinformationen für die Anwendung konkreter Behandlungsmethoden liefern.

Daraufhin wird in Unterkapitel 4.2 die Therapieplanung für Frau S. eingeleitet, bevor abschließend in Unterkapitel 4.3 eine Zusammenfassung der gesamten Fallkonzeption in tabellarischer Form aufgeführt wird. Das fünfte Kapitel setzt sich dann in Form einer Diskussion aus einer kritischen Reflexion des Praxisteils und einer Auflistung von Empfehlungen zur Prävention der BPS zusammen. Die Arbeit wird mit einem Fazit in Kapitel sechs abgeschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

2.1 Diagnose nach dem ICD-10

2.2 Symptomatik und komorbide Erkrankungen

2.3 Entstehungsursachen

2.4 Epidemiologie und Prävalenz

2.5 Verlauf und Therapie

3 Zusammenfassung des Theorieteils

4 Fallkonzeption: Die Borderline-Patientin Frau S.

4.1 Fallkonzeptualisierung

4.1.1 Makroanalyse: Die vertikale Verhaltensanalyse nach dem biopsychosozialen Krankheitsmodell

4.1.2 Mikroanalyse: Die horizontale Verhaltensanalyse nach dem „SORKC“-Modell

4.2 Therapieplanung

4.3 Zusammenfassender Überblick

5 Diskussion

5.1 Eine kritische Reflexion

5.2 Empfehlungen zur Prävention von Borderline

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein fundiertes Verständnis über das Borderline-Syndrom (BPS) zu erlangen, indem die Faktoren, welche die Entwicklung und Vorbeugung der Störung bestimmen, analysiert und therapeutische Ansätze unter Berücksichtigung einer beispielhaften Fallkonzeption der Patientin Frau S. diskutiert werden.

  • Diagnostik und Symptomatik des Borderline-Syndroms
  • Entstehungsursachen und biographische Anamnese
  • Verhaltenstherapeutische Fallkonzeption (Makro- und Mikroanalyse)
  • Therapieplanung und Ansätze der DBT
  • Kritische Reflexion und Präventionsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Makroanalyse: Die vertikale Verhaltensanalyse nach dem biopsychosozialen Krankheitsmodell

Eine biografische Anamnese ermöglicht es dem Therapeuten, sich einen Eindruck über die Patientin und ihr spezifisches Störungsbild zu verschaffen. Zum einen wird die Entwicklungsgeschichte der Störung untersucht, indem alle Faktoren determiniert werden, die wahrscheinlich zur Störung disponiert haben. Im Rahmen des biopsychosozialen Krankheitsmodells werden diese Risikofaktoren auf biologischer, psychologischer und psychosozialer Ebene bestimmt. Zusätzlich dazu umfasst dieser ätiologische Abschnitt der Makroanalyse diejenigen Faktoren, die zur Auslösung und Verfestigung der Krankheit beigetragen haben. Zum anderen sind relevante aktuelle Faktoren zu untersuchen, die die Symptome entweder aufrechterhalten oder hemmend auf sie wirken.

Die biografische Anamnese von Frau S. beginnt mit ihren Eltern, welche sich kurz nach der Geburt der Patientin scheiden ließen. Der Vater zog daraufhin aus, wodurch die Patientin langsam den Kontakt zu ihm verlor, besonders nachdem er eine neue Frau kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. Frau S. berichtet dennoch von vielen schönen Erinnerungen, wobei die positiven Gefühle an den Vater im Laufe der Zeit durch negative Empfindungen wie dem Gefühl der Einsamkeit und des Verrats ersetzt wurden, da sie sich von ihm im Stich gelassen fühlte. Diese Aussage bezieht die Patientin möglicherweise auf ihre alkoholabhängige Mutter und ihren misshandelnden Stiefgroßvater. Sie empfand es wahrscheinlich als ungerecht, in schlechter Obhut zurückgelassen und nicht in die neue Familie des Vaters aufgenommen zu sein.

Die Beziehung zur Mutter war den Angaben von Frau S. zufolge ebenfalls distanziert, da sie ihre Erziehungspflichten aufgrund der Alkoholabhängigkeit stark vernachlässigte und keinen Wert auf eine gesunde Mutter-Tochter-Bindung legte. Die Erziehung der Eltern war somit sehr schädigend und ungünstig, sodass Frau S. keine Möglichkeit hatte, Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit zu erfahren. Zudem gibt sie im Gespräch an, sich in der Gegenwart der Mutter nie wohlgefühlt zu haben, wodurch das tiefgreifend schlechte Verhältnis und die fehlende Zuneigung nochmals verdeutlicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung und Verbreitung der Borderline-Persönlichkeitsstörung dar und leitet zur beispielhaften Fallarbeit der Patientin Frau S. über.

2 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung: Dieses Kapitel erläutert die diagnostischen Kriterien nach ICD-10, sowie Symptomatik, Epidemiologie und allgemeine Therapieansätze des Krankheitsbildes.

3 Zusammenfassung des Theorieteils: Hier werden die wichtigsten Erkenntnisse der vorherigen Kapitel komprimiert, um eine Basis für den praktischen Teil zu schaffen.

4 Fallkonzeption: Die Borderline-Patientin Frau S.: Dieses Hauptkapitel beinhaltet die konkrete vertikale Verhaltensanalyse (Makroanalyse) sowie die horizontale Analyse (Mikroanalyse/SORKC) und die entsprechende Therapieplanung.

5 Diskussion: In dieser Reflexion werden das Vorgehen kritisch hinterfragt sowie Empfehlungen für eine effektive Prävention zusammengeführt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Erfolg sowie die Grenzen der angewandten fallkonzeptionellen Methoden.

Schlüsselwörter

Borderline-Syndrom, BPS, Verhaltenstherapie, Makroanalyse, Mikroanalyse, SORKC-Modell, Fallkonzeption, Therapieplanung, Psychische Störung, Suizidalität, Biosoziales Krankheitsmodell, Affektive Instabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Borderline-Persönlichkeitsstörung unter theoretischen Aspekten und wendet diese Erkenntnisse auf den beispielhaften Fall einer Patientin an.

Welche Themenfelder sind zentral?

Im Fokus stehen die Ätiologie der Störung, deren Diagnosekriterien, der klinische Verlauf sowie spezifische verhaltenstherapeutische Behandlungsstrategien.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, durch die Verknüpfung von Theorie und Fallkonzeption ein besseres Verständnis für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Borderline-Störung zu schaffen.

Welche Methoden werden angewandt?

Es werden eine biographische Anamnese für die Makroanalyse sowie das SORKC-Modell für die Mikroanalyse verwendet, eingebettet in einen fallkonzeptuellen Rahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben den theoretischen Grundlagen bildet die detaillierte Fallarbeit an Frau S. den Kern, inklusive Prognose und Therapieplanung.

Welche Keywords definieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Borderline (BPS), Verhaltensanalyse, Fallkonzeption, SORKC und Therapieplanung.

Wie unterscheidet sich der Impulsivtyp vom Borderlinetyp?

Der Impulsivtyp ist stärker durch Handlungen ohne Konsequenzabwägung geprägt, während beim Borderlinetyp zusätzlich Identitätsstörungen und intensive Beziehungsinstabilitäten im Vordergrund stehen.

Welchen Stellenwert nimmt die DBT ein?

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie wird als eine der wirksamsten Methoden für das BPS hervorgehoben, da sie Veränderung durch Akzeptanz des IST-Zustandes verbindet.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Welche Faktoren begünstigen und hemmen die Entwicklung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und wie lässt sie sich behandeln?
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,7
Autor
Stefan S. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
41
Katalognummer
V1263703
ISBN (eBook)
9783346701442
ISBN (Buch)
9783346701459
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klinische Psychologie Psychologie Horizontale Verhaltensanalyse Vertikale Verhaltensanalyse Verhaltensanalyse Borderline-Syndrom Borderline Persönlichkeitsstörung Fallkonzeption SORKC Therapieplanung Biopsychosoziales Krankheitsmodell Fallkonzeptualisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan S. (Autor:in), 2022, Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Welche Faktoren begünstigen und hemmen die Entwicklung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und wie lässt sie sich behandeln?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1263703
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