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Anorexia nervosa aus systemischer Perspektive. Mit halbstrukturiertem Interviewleitfaden zur Erhebung von Risikofaktoren

Titel: Anorexia nervosa aus systemischer Perspektive. Mit halbstrukturiertem Interviewleitfaden zur Erhebung von Risikofaktoren

Hausarbeit , 2022 , 54 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maria-Magdalena Wetzinger (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Neben dem gesellschaftlich suggerierten Körperbild-Idealen gibt es eine Vielfalt weiterer Risikofaktoren, die eine Entstehung einer Anorexia nervosa begünstigen. Dysfunktionale Beziehungsmuster innerhalb des Familiensystems können dazu beitragen, eine AN zu entwickeln. Aus diesem Grund wurde ein halbstrukturierter Interviewleitfaden entwickelt, der diese Beziehungsmuster, sowie soziokulturelle, biologische und individuelle Risikofaktoren erheben. Durch diesen gestützt kann eine Befragung von jugendlichen Mädchen erfolgen, welche Daten über die beschriebenen Risikofaktoren zur Entstehung von AN liefert.

Im Anschluss an die Einführung erfolgt im Kapitel zwei, dem Theorieteil, zunächst die Einordnung der Erkrankung mittels ICD-10-Klassifizierung und es wird die Klinik und Symptomatik sowie die Verhaltensweise vorgestellt. Es reiht sich eine kurze Abhandlung über die Prävalenz und Epidemiologie an, anschließend wird die Ätiologie der AN über-blickmäßig dargestellt. Die Erläuterung der Entstehungsmuster aus systemischer Per-spektive, wobei dysfunktionale familiäre Beziehungsmuster beschrieben werden, be-schließt den inhaltlichen Theorieteil und endet mit einer Zusammenfassung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Publikation

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil

2.1 Nosologie Anorexia nervosa

2.1.1 Definition und Diagnostik nach ICD-10-GM

2.1.2 Klinik, Symptomatik und Verhalten nach ICD-10

2.2 Prävalenz/Epidemiologie Anorexia nervosa in Deutschland

2.3 Ätiologie und systemische Beziehungsdynamiken

2.4 Zusammenfassung

3 Methodischer Teil

3.1 Strukturbaum: Risikofaktoren zur Entstehung von Anorexia nervosa

3.1.1 Soziokulturelle Risikofaktoren

3.1.2 Biologische Risikofaktoren

3.1.3 Individuelle Risikofaktoren

3.1.4 Familiäre Risikofaktoren, Beziehungsmuster

3.2 Fragebogen/halbstrukturierter Interviewleitfaden zur Ätiologie der Anorexia nervosa

3.2.1 Datenerhebung

3.2.2 Datenauswertung

4 Diskussion

4.1 Kritische Reflexion der Methodik

4.1.1 Einflussfaktoren auf das Interview

4.1.2 Wichtige Gütekriterien wissenschaftlicher Erhebungen

4.2 Systemisches Konzept „Lebensproblem oder Problemsystem“

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erhebung von Risikofaktoren für die Entstehung von Anorexia nervosa, um mittels eines halbstrukturierten Interviewleitfadens eine fundierte Risikoeinschätzung bei weiblichen Jugendlichen zu ermöglichen und systemische Zusammenhänge zu verdeutlichen.

  • Darstellung der nosologischen Grundlagen und epidemiologischen Situation der Anorexia nervosa.
  • Analyse der Ätiologie und systemischer Beziehungsdynamiken in Bezug auf die Krankheitsentstehung.
  • Entwicklung eines Strukturbaums zur Identifizierung soziokultureller, biologischer, individueller und familiärer Risikofaktoren.
  • Erstellung und methodische Reflexion eines halbstrukturierten Interviewleitfadens für die qualitative Datenerhebung.
  • Diskussion der Anwendung des systemischen Konzepts „Lebensproblem oder Problemsystem“ auf die Anorexia nervosa.

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Familiäre Risikofaktoren, Beziehungsmuster

Neben dem Ideal eines Körperbildes innerhalb der Familie spielen Erwartungshaltungen der Eltern an ihr Kind eine große Rolle, da es den Anforderungen der anderen Mitglieder der Familie gerecht werden möchte. In Bezug auf Beziehungsmuster sind aus systemischer Sicht, wie in Kapitel 2.3 beschrieben, folgende Risikofaktoren von Relevanz: Grenzen, Fürsorglichkeit, Regeln, Konflikte und die Eltern-Kind-Beziehung.

Innerhalb des Familiensystems geltende Grenzen definieren die individuelle Privatsphäre jedes Einzelnen und sind für die Identitätsbildung unabdingbar. (Schlippe & Schweitzer, 2016a, S. 102) Dies zeigt sich im Umgang mit Geheimnissen sowie dem höchst privaten und sicheren örtlichen Rückzugsgebiet des eigenen Zimmers. Weiters lässt das Bedürfnis nach Kontrolle über den Aufenthaltsort der Kinder einen Rückschluss auf ein bereits verschobenes Verhältnis zu. Ein starkes Bedürfnis sich von der Mutter abzugrenzen, lässt sich über den schweigenden Protest durch Nahrungsverweigerung äußern. (Schlippe & Schweitzer, 2016b, S. 174)

In welchem Maß die Familienmitglieder sich gegenseitig unterstützen beschreibt der Faktor Fürsorglichkeit, welcher normal, oder gestört sein kann. Aufgrund von überfürsorglichem Verhalten werden Kindern/Jugendlichen des Freiraums und der Möglichkeit beraubt aus eigener Entscheidung begangene Fehler und Risiken zu lernen und somit Vertrauen in eine eigene Lösungskompetenz und Autonomie zu erwerben. (Schlippe & Schweitzer, 2016b, S. 171)

Starr fixierte Regeln bedeuten eine Beschränkung der Verhaltensmöglichkeiten (Schlippe & Schweitzer, 2016a, S. 103) und forcieren die Problematik, dass mit Konflikten immerzu auf dieselbe Art und Weise umgegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung und die klinische Charakteristik der Anorexia nervosa ein und erläutert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte medizinische Einordnung und Klassifizierung nach ICD-10 sowie einen Überblick über die Ätiologie und systemische Faktoren, die die Entstehung der Magersucht beeinflussen.

3 Methodischer Teil: Hier wird der methodische Ansatz der Arbeit dargelegt, ein Strukturbaum der Risikofaktoren entwickelt und die Grundlage für den halbstrukturierten Interviewleitfaden zur Erhebung dieser Faktoren geschaffen.

4 Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Reflexion über die angewandten Methoden, diskutiert Gütekriterien wissenschaftlicher Arbeit und beleuchtet die Anorexia nervosa aus der systemischen Perspektive des „Problemsystems“.

5 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet die Limitationen der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf die praktische Anwendung der Erkenntnisse in der Präventionsarbeit.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, Systemische Therapie, Familiensystem, Risikofaktoren, Körperbildstörung, Essstörung, Qualitative Forschung, Interviewleitfaden, Adoleszenz, Eltern-Kind-Beziehung, Prävention, Diagnostik, Probleme-System, Psychosoziale Faktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Anorexia nervosa (Magersucht) aus einer systemischen Perspektive, wobei der Fokus insbesondere auf den familiären und sozialen Risikofaktoren liegt, die zu dieser Erkrankung führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die medizinische Einordnung der Anorexia nervosa, die Identifikation individueller und familiärer Risikofaktoren, die methodische Entwicklung eines qualitativen Interviewleitfadens sowie die Reflexion der Erkrankung mittels systemischer Konzepte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Hauptziel ist die Erfassung von Risikofaktoren für die Entstehung von Anorexia nervosa, um durch einen leitfadengestützten Interviewansatz eine frühzeitige Risikoeinschätzung bei jugendlichen Mädchen zu ermöglichen und die therapeutische Relevanz systemischer Zusammenhänge aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird eine qualitative Forschungsmethode angewendet, die den Einsatz eines halbstrukturierten Interviewleitfadens zur Erhebung der Risikofaktoren und eine darauffolgende Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der gesammelten Daten umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Erkrankung (Nosologie, Ätiologie) und einen methodischen Teil, in dem ein Strukturbaum der Risikofaktoren sowie ein Interviewleitfaden entwickelt und dessen Einsatz und Auswertung diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist insbesondere durch die Begriffe Anorexia nervosa, systemische Perspektive, Risikofaktoren, Familiensystem, Qualitative Forschung und Interviewleitfaden charakterisiert.

Wie genau hilft der systemische Blickwinkel beim Verständnis der Anorexia nervosa?

Der systemische Blickwinkel erlaubt es, die Anorexia nervosa nicht nur als individuelles medizinisches Problem zu sehen, sondern als Symptom eines „Problemsystems“, in dem familiäre Interaktionsstile wie Konfliktvermeidung, Verstrickung und starre Regeln eine aufrechterhaltende Rolle spielen.

Warum liegt ein so starker Fokus auf den familiären Beziehungsmustern?

Da familiäre Beziehungsmuster – wie Grenzen des Einzelnen, Fürsorglichkeit und Kommunikationsstrukturen – entscheidend für die Identitätsbildung und das Selbstwertgefühl Jugendlicher sind, gelten sie aus systemischer Sicht als essenzielle Faktoren für die Entstehung und Persistenz der Magersucht.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anorexia nervosa aus systemischer Perspektive. Mit halbstrukturiertem Interviewleitfaden zur Erhebung von Risikofaktoren
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Beratung und Coaching)
Note
1,0
Autor
Maria-Magdalena Wetzinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
54
Katalognummer
V1255520
ISBN (eBook)
9783346695512
ISBN (Buch)
9783346695529
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anorexia nervosa Magersucht systemische Beratung systemische Perspektive Beratung als Intervention Essstörung Risikofaktoren zur Entstehung einer Essstörung Interviewleitfaden Beziehungsmuster dysfunktionale Beziehungsmuster Strukturbaum Lebensproblem Problemsystem prädispositionierende Faktoren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria-Magdalena Wetzinger (Autor:in), 2022, Anorexia nervosa aus systemischer Perspektive. Mit halbstrukturiertem Interviewleitfaden zur Erhebung von Risikofaktoren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1255520
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Leseprobe aus  54  Seiten
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