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Die Notwendigkeit von Reformen für die industrielle Entwicklung Indiens

Titel: Die Notwendigkeit von Reformen  für die industrielle Entwicklung Indiens

Seminararbeit , 2008 , 23 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Stefanie Meyer (Autor:in)

Politik - Region: Ferner Osten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Indien ist auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht. Das Land konnte in den letzten Jahren enorme Anstiege im Bezug auf sein Wirtschaftswachstum verzeichnen. In einigen Jahren könnte es mit den führenden Industrienationen in einem Atemzug genannt werden und auf dem Weltmarkt ein ernstzunehmender wirtschaftlicher Konkurrent im internationalen Wettbewerb sein.
Die weitere Reduktion der Armut im Lande und die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängen in hohem Maße davon ab, wie die Politik die nach wie vor vorhandenen Strukturprobleme lösen und welcher Entwicklungspfad eingeschlagen wird. Das gesamte Wirtschaftsklima und der Arbeitsmarkt sind nicht nur für die indischen Unternehme wichtig, sondern sie müssen auch so gestaltet werden, dass die für Indien so wichtigen ausländischen Investoren in Indien eine attraktive Investitionsmöglichkeit sehen. Durch sie besteht eine zusätzliche Einnahmequelle für Indien, was wiederum einen weiteren Schritt in der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bedeutet.
Die vorliegende Arbeit stützt sich auf die Annahme, dass die traditionelle Entwicklung über die Industrialisierung eines Landes den größten Erfolg für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung verspricht.
Zuerst soll hier ein Überblick über Indiens Wirtschaftssektoren und deren Rolle in der gesamten Wirtschaft verschafft werden. Im Anschluss daran wird der industrielle Sektor samt seinem Entwicklungspotential genauer betrachtet. Des Weiteren zeigt die Arbeit verschiedene Hürden für die Entwicklung der Industrie auf, wie beispielsweise verschiedene Arbeitsmarktgesetze, der Einfluss der Gewerkschaften, oder auch das Insolvenzrecht .Daran anschließend werden der Reformbedarf verschiedener Strukturen sowie bereits durchgeführte Reformen und Reformvorschläge dargestellt. Die Arbeit schließt mit einem zusammenfassenden Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Indiens Sektoren im Überblick

2.1 Die Entwicklung der Sektoren

2.2 Die Unterscheidung des formellen und informellen Sektors

2.3 Das Wachstumspotential des industriellen Sektors

3. Hindernisse für die Entwicklung der indischen Industrie

3.1 Die Arbeitsmarktordnung

3.1.1 Verschiedene Arbeitsgesetze

3.1.2 Die Small Scale Industries (SSI)

3.1.3 Das folgenreichste Arbeitsgesetz: Der Industrial Disputes Act

3.2 Die Macht der Gewerkschaften

3.3 Das indische Insolvenzrecht

3.3.1 Der Companies Act aus dem Jahre 1956

3.3.2 Der Sick Industrial Companies Act von 1985

3.3.3 Das Versagen des indischen Insolvenzrechts

4. Reformen zugunsten der indischen Industrie

4.1 Ein Reformvorschlag zum indischen Insolvenzrecht

4.2 Notwendige Reformen

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen Hürden der industriellen Entwicklung in Indien und analysiert, warum trotz eines enormen Wirtschaftswachstums die notwendige Transformation hin zu einer beschäftigungsintensiven Großindustrie bisher ausblieb. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Reformen im Bereich der Arbeitsmarktgesetzgebung und des Insolvenzrechts dazu beitragen können, das ungenutzte Potenzial des informellen Sektors für eine nachhaltige industrielle Entwicklung zu erschließen.

  • Analyse der sektoralen Wirtschaftsstruktur Indiens
  • Untersuchung arbeitsmarkt- und insolvenzrechtlicher Hemmnisse
  • Bewertung des Einflusses der Gewerkschaften auf die industrielle Dynamik
  • Evaluierung bisheriger und notwendiger Reformvorschläge
  • Diskussion des Entwicklungspfads zwischen Dienstleistung und Industrialisierung

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Das folgenreichste Arbeitsgesetz: Der Industrial Disputes Act

Sobald ein Unternehmen mehr als 50 Arbeiter beschäftigt, greift der Employment State Insurance Act von 1948 und der Industrial Disputes Act (IDA) von 1947. In Folge dieser beiden Gesetze muss nun der Arbeitgeber rechtsverbindlich den Mitarbeitern eine Krankenversicherung gewährleisten und er muss sich bei Konflikten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern an den vorgeschriebenen Ablauf nach dem IDA halten. Bei mehr als 100 Mitarbeitern legt der IDA fest, dass das Unternehmen kein Recht dazu hat, einen Mitarbeiter zu entlassen oder ihm andere Aufgaben zuzuteilen.

Insgesamt gibt es auf Bundes- und Länderebene etwa 45 verschiedene Gesetze, wobei der IDA der nachteiligste für den Eintritt der Unternehmen mit den ungelernten Arbeitern in den organisierten Sektor ist. Er regelt die Verhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die neue Arbeitszuteilung, die Entlassungsbedingungen und die Aufgabe eines Betriebs. Auf jedem dieser Gebiete werden die Einzelheiten disproportional zu Ungunsten des Managements geregelt.

Durch den IDA wird die Zuständigkeit zur Konfliktlösung bei Unstimmigkeiten auf das Arbeitsministerium des jeweiligen Bundesstaates übertragen. Zunächst versucht das Ministerium, zwischen den beiden Parteien zu schlichten. Bleibt dieser Schlichtungsversuch ohne Erfolg, so wird der Fall zum Arbeitsgericht weitergegeben. Dieses wiederum entscheidet in den meisten Fällen für die Arbeitnehmer. Die Gewerkschaften befürworten dieses System, da es deren Verhandlungsmacht gegenüber den Unternehmensleitungen stärkt. Im Jahre 1950 gab es den Versuch, ein alternatives Gesetz zu erlassen, dass den Staat aus den Konflikten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer heraushalten sollte. Dieses Gesetz wurde von den Gewerkschaften erfolgreich bekämpft, so dass es nicht in Kraft treten konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die indische Wirtschaftslage ein und formuliert die Annahme, dass eine nachhaltige Entwicklung primär über die Industrialisierung erzielt werden kann.

2. Indiens Sektoren im Überblick: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Sektorverteilung und beleuchtet das Wachstumspotenzial sowie die Bedeutung der Industrialisierung für Indien.

3. Hindernisse für die Entwicklung der indischen Industrie: Das Kapitel identifiziert kritische Hemmnisse wie komplexe Arbeitsgesetze, die Macht der Gewerkschaften und ein ineffizientes Insolvenzrecht, die das Wachstum industrieller Großbetriebe verhindern.

4. Reformen zugunsten der indischen Industrie: Hier werden bereits durchgeführte Liberalisierungsmaßnahmen diskutiert und spezifische Reformvorschläge, insbesondere zur Umgestaltung des Insolvenzrechts, vorgestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Indien für eine erfolgreiche Zukunft neben der Dienstleistungsbranche dringend arbeitsmarktpolitische Reformen benötigt, um den informellen Sektor in den organisierten Sektor zu integrieren.

Schlüsselwörter

Indien, industrielle Entwicklung, Arbeitsmarktgesetzgebung, Industrial Disputes Act, Insolvenzrecht, informeller Sektor, Gewerkschaften, Wirtschaftswachstum, Reformbedarf, Small Scale Industries, Großunternehmen, Arbeitsmarktordnung, BIFR, Industrialisierung, Protektionismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strukturellen Bedingungen und rechtlichen Barrieren, die den Aufbau einer starken industriellen Basis in Indien derzeit behindern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Arbeitsmarktgesetzen, der Rolle der Gewerkschaften sowie dem indischen Insolvenzrecht und deren Auswirkungen auf das Unternehmenswachstum.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie Indien durch Reformen seine ungelernte Arbeitskraft besser nutzen kann, um den Übergang von kleinen informellen Betrieben zu modernen Großunternehmen zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich wirtschaftlicher Sektordaten, um Strukturprobleme und Reformpotenziale abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert, wie Gesetze wie der Industrial Disputes Act oder der Sick Industrial Companies Act den Markteintritt und die Flexibilität indischer Unternehmen einschränken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind industrielle Entwicklung, Arbeitsmarkt, Insolvenzrecht, Gewerkschaftseinfluss und die Transformation vom informellen zum formellen Sektor.

Warum ist laut der Autorin der Dienstleistungssektor allein nicht ausreichend?

Der Dienstleistungssektor besitzt ein zu geringes Beschäftigungspotenzial für die große Masse an ungelernten Kräften, deren Integration in die Produktion für eine Armutsreduktion essenziell ist.

Inwiefern beeinflussen die Gewerkschaften den Standortfaktor Indien?

Gewerkschaften, die oft politisch eng vernetzt sind, führen durch häufige Streiks und hohe Forderungen zu regionalen Unterschieden in der Investitionssicherheit, was Unternehmen teilweise in industriell stabilere Regionen drängt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Notwendigkeit von Reformen für die industrielle Entwicklung Indiens
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Veranstaltung
Hauptseminar: Politik und Wirtschaft Indiens
Note
2,3
Autor
Stefanie Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V125342
ISBN (Buch)
9783640307029
ISBN (eBook)
9783640308927
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Notwendigkeit Reformen Entwicklung Hauptseminar Politik Wirtschaft Indien industrielle Entwicklung Indiens Entwicklungsländer Schwellenländer Reformbedarf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Meyer (Autor:in), 2008, Die Notwendigkeit von Reformen für die industrielle Entwicklung Indiens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/125342
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Leseprobe aus  23  Seiten
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