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Die Kritik von Willard Van Orman Quine auf die Kantische Urteilskonzeption

Titel: Die Kritik von Willard Van Orman Quine auf die Kantische Urteilskonzeption

Hausarbeit , 2018 , 12 Seiten , Note: Bestanden

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit thematisiere ich die von Kant getroffene Unterscheidung in analytische und synthetische Urteile. Anhand der folgenden zwei Kapitel stelle ich die Bestimmungen beider Urteilsformen aus der Kritik der reinen Vernunft dar. Im Ersten entfalten sich zwei unterschiedliche Bestimmungen für analytische Urteile: eine eher metaphysische und eine formallogische. Im Zweiten ist neben der Bestimmung synthetischer Urteile auch deren von Kant postulierte mögliche Apriorizität herausgestellt. Das dritte Kapitel handelt von Quines Einwand auf diese duale Unterscheidung im Allgemeinen und die Schwierigkeit der Definition analytischer Urteile im Besonderen, die er vor allem in seinem Aufsatz „Zwei Dogmen des Empirismus“ abhandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Begriff des analytischen Urteils

2. Der Begriff des synthetischen Urteils

3. Quines Einwand auf die Konzeption beiderlei Urteilsbegriffe

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die von Immanuel Kant eingeführte Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Urteilen und analysiert kritisch die Einwände von W.V.O. Quine gegen diese kategoriale Differenzierung. Ziel ist es, Kants Begriffsbestimmungen systematisch darzustellen und die erkenntnistheoretischen Konsequenzen von Quines holistischer Kritik, insbesondere in seinem Aufsatz "Zwei Dogmen des Empirismus", aufzuzeigen.

  • Systematische Analyse des analytischen Urteilsbegriffs bei Kant.
  • Untersuchung der Struktur und notwendigen Bedingungen synthetischer Urteile.
  • Darstellung der quineschen Kritik an der analytisch-synthetischen Dichotomie.
  • Erörterung des Holismus als Alternative zur traditionellen Begriffsanalyse.
  • Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der Verifikationstheorie der Bedeutung.

Auszug aus dem Buch

3. Quines Einwand auf die Konzeption beiderlei Urteilsbegriffe

Kritik bezüglich der Kantischen Urteilskonzeption übt Quine ausführlich in dem Aufsatz „Zwei Dogmen des Empirismus“. Zu Beginn bezeichnet er die Unterscheidung in analytische (Wahrheit durch Bedeutung) und synthetische (Wahrheit in Tatsachen) Urteile als das erste Dogma und den Reduktionismus als das zweite Dogma des Empirismus.

Der Weg der Argumentation gegen das erste Dogma verläuft hauptsächlich entlang der Begriffe der Bedeutung, der Synonymie und der Austauschbarkeit, bevor er sich zuletzt der Verifikationstheorie der Bedeutung zuwendet, um die Möglichkeit einer hinreichend begründeten Analytizität für Aussagen zu klären. Nach Quine korreliert das zweite Dogma mit dem ersten, indem es Aussagen als isoliert voneinander auf ihren Wahrheitswert prüfbar postuliert. Hierzu müssten Aussagen in analytische und synthetische unterschieden und Wahrheitskriterien für vor allem diese erste Klasse von Aussagen, sowie einzeln für diese Aussagen, angegeben werden können. Aufgrund der vermeintlichen Unmöglichkeit dieses Unterfangens vertritt Quine einen Holismus und argumentiert dafür, „[...] dass unsere Aussagen über die Außenwelt nicht einzeln, sondern kollektiv vor dem Tribunal der Sinneserfahrungen stehen.“ Im Folgenden sollen der Holismus und das mit ihm verbundene zweite Dogma des Empirismus nur insoweit thematisiert werden, als sie für das Verständnis der Argumentation gegen die Unterscheidung in analytische und synthetische Aussagen vonnöten sind. Bei der Darstellung des ersten Dogmas gehe ich chronologisch vor entlang der oben genannten Begriffe.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie Kant analytische und synthetische Urteile definiert und warum Quine diese Unterscheidung grundlegend in Frage stellt.

1. Der Begriff des analytischen Urteils: Dieses Kapitel erläutert Kants Definition des analytischen Urteils, bei dem das Prädikat bereits im Subjektbegriff enthalten ist, und verdeutlicht dies an Beispielen.

2. Der Begriff des synthetischen Urteils: Das Kapitel definiert das synthetische Urteil als eine Erweiterung der Erkenntnis, bei der das Prädikat nicht im Subjektbegriff enthalten ist, sondern durch Erfahrung hinzukommt.

3. Quines Einwand auf die Konzeption beiderlei Urteilsbegriffe: Hier wird Quines radikale Kritik an der analytisch-synthetischen Unterscheidung dargelegt, wobei der Fokus auf seinen Argumenten gegen Synonymie und Analytizität liegt.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Quines Holismus die kantsche Dichotomie aufgrund der mangelhaften Definition von Analytizität auflöst und durch ein systemisches Erkenntnismodell ersetzt.

Schlüsselwörter

Analytisches Urteil, Synthetisches Urteil, Immanuel Kant, W.V.O. Quine, Zwei Dogmen des Empirismus, Holismus, Analytizität, Synonymie, Reduktionismus, Erkenntnistheorie, Erfahrung, Bedeutung, Wahrheitswert, Verifikationstheorie, Urteilskonzeption

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die klassische philosophische Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Urteilen aus Sicht Kants und ihre spätere Infragestellung durch W.V.O. Quine.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die kantsche Erkenntnistheorie, das Verhältnis von Sprache und Logik sowie die empiristische Wissenschaftstheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die interne Logik von Kants Urteilsbegriffen offenzulegen und aufzuzeigen, warum Quine diese Einteilung als unhaltbar für ein modernes Verständnis wissenschaftlicher Aussagen betrachtet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische textimmanente Analyse der Primärliteratur (Kant und Quine) kombiniert mit einer rekonstruktiven Darstellung der jeweiligen Argumentationsgänge.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die kantsche Definition analytischer und synthetischer Urteile isoliert betrachtet und anschließend die Argumentationslinie Quines entlang der Begriffe "Bedeutung", "Synonymie" und "Holismus" nachgezeichnet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Termini gehören Analytizität, synthetische Erweiterung, logische Wahrheit, das Tribunal der Sinneserfahrung und die quineschen "Zwei Dogmen".

Wie definiert Kant den Unterschied zwischen beiden Urteilsarten?

Kant unterscheidet danach, ob das Prädikat bereits in der Begriffsanalyse des Subjekts enthalten ist (analytisch) oder ob es die Erkenntnis durch Erfahrung hin zu einem neuen Attribut erweitert (synthetisch).

Warum lehnt Quine das Konzept der synthetischen Urteile als "Dogma" ab?

Quine lehnt dies ab, da er der Auffassung ist, dass keine Aussage völlig isoliert von anderen Aussagen oder ohne den Kontext des gesamten "Gesamtsystems des Wissens" auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden kann.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kritik von Willard Van Orman Quine auf die Kantische Urteilskonzeption
Hochschule
Universität Leipzig
Note
Bestanden
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
12
Katalognummer
V1247763
ISBN (eBook)
9783346680396
ISBN (Buch)
9783346680402
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kritik willard orman quine kantische urteilskonzeption
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Kritik von Willard Van Orman Quine auf die Kantische Urteilskonzeption, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1247763
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Leseprobe aus  12  Seiten
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