Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Die erste Studentengeneration an der Universität Würzburg. Personengeschichtliche Beobachtungen anhand der Matrikel

Titel: Die erste Studentengeneration an der Universität Würzburg. Personengeschichtliche Beobachtungen anhand der Matrikel

Hausarbeit , 2009 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Caterina Scherg (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit sollen anhand dieses Zeugnisses der Historie einer Universität personengeschichtliche Beobachtungen durchgeführt werden. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Matrikel des ersten Jahrgangs der Universität Würzburg aus dem Jahre 1582 und versucht diese in personengeschichtlicher Hinsicht zu betrachten.

Die Arbeit wird sich zunächst auf den historischen Hintergrund der zu untersuchenden Matrikel konzentrieren und mit einer chronologischen Einordnung des vorzustellenden Zeitraumes beginnen. Weiterhin soll die Verbreitung von Universitäten im deutschsprachigen Raum des Konfessionellen Zeitalters dargestellt werden.

Im weiteren Verlauf soll zuerst die äußere Form der Matrikel vorgestellt werden um sich anschließend auf die inhaltlichen Aspekte zu konzentrieren. Es stellen sich zwei Fragen. Wie und nach welchem Muster wurden Matrikel im Allgemeinen im Konfessionellen Zeitalter verfasst? Welche Informationen zu den einzelnen Studenten lassen sich aus den Aufzeichnungen herauslesen?

Schließlich werden die Daten von vier Studenten expliziert und untersucht. Anschließend sollen die gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet und eingeordnet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Universität im Konfessionellen Zeitalter

2.1 Historischer Hintergrund

2.2 Querschnitt der wichtigsten Universitäten im deutschsprachigen Raum

2.3 Die Gründung der Universität Würzburg

3. Die Matrikel des ersten Jahrgangs der Universität Würzburg

3.1 Die äußere Form der Matrikel

3.2 Die wichtigsten inhaltlichen Aspekte anhand personengeschichtlicher Beobachtungen

3.2.1 Auflistung der Matrikel

3.2.2 Analyse der Matrikel und personengeschichtliche Betrachtungen

3.3 Bewertung und Einordnung der oben gewonnenen Erkenntnisse

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Matrikel des ersten Jahrgangs der Universität Würzburg aus dem Jahr 1582, um durch personengeschichtliche Beobachtungen Aufschluss über die soziale Zusammensetzung der ersten Studentengeneration sowie den gegenreformatorischen Charakter der Hochschule im Konfessionellen Zeitalter zu gewinnen.

  • Charakterisierung der Universität Würzburg als gegenreformatorische Bildungsanstalt.
  • Analyse der Matrikeleinträge hinsichtlich Namensgebung und Lateinisierung.
  • Untersuchung des sozialen und finanziellen Status der Studenten anhand spezifischer Zusätze.
  • Einordnung der Universitätsgründung in den historischen Kontext des Konfessionellen Zeitalters.
  • Auswertung der Bedeutung des Jesuitenordens für den universitären Lehrkörper und den studentischen Nachwuchs.

Auszug aus dem Buch

3.2.2.1. Beobachtungen des Aufbaus der einzelnen Matrikel anhand von vier Beispielen

a. Hieronymus Prenninger Herbipolensis, mediocris.

Der Vorname ist hier eindeutig Hieronymus. Prenninger ist wohl der bürgerliche Nachname des Studenten. Der Zusatz Herbipolensis gibt einen Hinweis auf die Herkunft des Kandidaten. In diesem Fall stammt er wohl direkt aus Würzburg, da Herbipolensis das lateinische Wort für Würzburg war. Weiterhin ist der Zusatz mediocris aufgeführt. Von den 80 Namen, die in den Matrikeln aufgeführt sind, haben 27 diesen Zusatz. Im Neuhochdeutschen bedeutet mediocris mittelmäßig. Es ist hier nicht ersichtlich, ob sich diese Aussage auf die Leistungen des jeweiligen Studenten beziehen oder auf dessen Herkunft. Da das Pendant zu mediocris in den anderen Angaben entweder pauper, nobilis oder Vicarius in Haugis ist, kann man davon ausgehen, dass dieser Zusatz den sozialen und oder finanziellen Status des Studenten repräsentiert. Mittelmäßig könnte also in diesem Zusammenhang einer durchschnittlichen Herkunft entsprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der studentischen Matrikel und umreißt die Zielsetzung der Untersuchung, die auf dem ersten Jahrgang der Universität Würzburg von 1582 basiert.

2. Die Universität im Konfessionellen Zeitalter: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext der Konfessionalisierung und beschreibt die Gründung der Universität Würzburg im Spannungsfeld zwischen Reformation und Gegenreformation.

3. Die Matrikel des ersten Jahrgangs der Universität Würzburg: Der Hauptteil analysiert sowohl die äußere materielle Form der Matrikelfolianten als auch inhaltliche Aspekte anhand ausgewählter personengeschichtlicher Fallbeispiele.

4. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass die Matrikel ein aufschlussreiches Zeugnis für den gegenreformatorischen Anspruch und die soziale Vielfalt der ersten Würzburger Studentengeneration darstellen.

Schlüsselwörter

Universität Würzburg, Matrikel, Konfessionelles Zeitalter, Personengeschichte, Gegenreformation, Julius Echter, Jesuiten, Soziale Herkunft, Lateinisierung, 1582, Studentengeneration, Universitätsgeschichte, Süddeutschland, Bildungsgeschichte, Namensforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Matrikel des ersten Jahrgangs der 1582 gegründeten Universität Würzburg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die personengeschichtliche Auswertung der Herkunft und des sozialen Status der Studenten sowie der gegenreformatorische Charakter der Universität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, durch die Untersuchung der Matrikeleinträge Informationen über die ersten Studenten zu gewinnen und den Charakter der Universität im Konfessionellen Zeitalter zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quellenbasierte, personengeschichtliche Untersuchung der Matrikel durchgeführt, ergänzt durch eine chronologische Einordnung in den historischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der äußeren Beschaffenheit der Matrikel und eine detaillierte Analyse von Einzelbeispielen, um soziale Strukturen und Konventionen der Namensnennung zu verdeutlichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Universität Würzburg, Konfessionelles Zeitalter, Matrikel, Gegenreformation und Personengeschichte.

Welche Rolle spielte der Jesuitenorden für die Universität?

Die Jesuiten stellten den Großteil des Lehrpersonals und ein Viertel der Studenten, was maßgeblich zur gegenreformatorischen Ausrichtung der Universität beitrug.

Was bedeutet der Zusatz "mediocris" in den Matrikeln?

Der Zusatz lässt auf den sozialen oder finanziellen Status der Studenten schließen, wobei er im Kontext der Arbeit als "mittelmäßig" bzw. durchschnittliche Herkunft interpretiert wird.

Wurden in den Matrikeln Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Studenten gemacht?

Nein, da es im 16. Jahrhundert keine akademische Bildung für Frauen gab, waren alle 80 in diesem Jahrgang verzeichneten Studenten männlich.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die erste Studentengeneration an der Universität Würzburg. Personengeschichtliche Beobachtungen anhand der Matrikel
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar Bildung in Bayern 1500-1800
Note
1,0
Autor
Caterina Scherg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
15
Katalognummer
V124714
ISBN (eBook)
9783668713611
ISBN (Buch)
9783668713628
Sprache
Deutsch
Schlagworte
studentengeneration universität würzburg personengeschichtliche beobachtungen matrikel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Caterina Scherg (Autor:in), 2009, Die erste Studentengeneration an der Universität Würzburg. Personengeschichtliche Beobachtungen anhand der Matrikel, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/124714
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  15  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum