Dieses Assignment beschränkt sich auf die Betrachtung der mechanischen Organisationstheorien, die die Anfänge der Theoriebildung über Organisation darstellen.
Ziel dieses Assignments ist es, anhand einer Literaturrecherche einen Überblick über die mechanischen Organisationstheorien zu vermitteln. Dazu wird im Grundlagenteil zunächst dargestellt, was unter einer Organisation zu verstehen ist. Im Alltag wird dem Organisationsbegriff keine größere Beachtung geschenkt. Im alltäglichen Umgang scheint der Begriff selbstverständlich zu sein. Betrachtet man dieses Thema unter wissenschaftlichen Aspekten erkennt man diese Selbstverständlichkeit jedoch als ungenügend.
Darüber hinaus wird allgemein betrachtet was Organisationstheorien sind und welchen Zweck sie erfüllen. Schließlich werden die einzelnen mechanischen Organisationstheorien sowie deren Vertreter vorgestellt und einer kritischen Würdigung unterzogen.
Damit soll dieses Assignment den Grundstein für eine weitere Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Organisationstheorien legen.
Inhaltsverzeichnis
2 EINLEITUNG
3 GRUNDLAGEN
3.1 DER ORGANISATIONSBEGRIFF
3.2 ORGANISATIONSTHEORIEN
4 MECHANISCHE ORGANISATIONSTHEORIEN
4.1 BÜROKRATIEANSATZ (MAX WEBER)
4.1.1 KRITISCHE WÜRDIGUNG
4.2 ADMINISTRATIVER ANSATZ (HENRY FAYOL)
4.2.1 KRITISCHE WÜRDIGUNG
4.3 ARBEITSWISSENSCHAFTLICHER ANSATZ (FREDERICK WINSLOW TAYLOR)
4.3.1 KRITISCHE WÜRDIGUNG
5 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Dieses Assignment verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die mechanischen Organisationstheorien zu vermitteln. Dabei wird zunächst die begriffliche Basis von Organisationen geklärt, bevor drei klassische Ansätze, die die Anfänge der Organisationstheorie markieren, analysiert und kritisch gewürdigt werden, um eine Grundlage für weiterführende organisationstheoretische Diskussionen zu schaffen.
- Grundlagen des Organisationsbegriffs
- Historische Entwicklung der Organisationstheorien
- Bürokratieansatz nach Max Weber
- Administrativer Ansatz nach Henry Fayol
- Arbeitswissenschaftlicher Ansatz nach Frederick Winslow Taylor
Auszug aus dem Buch
4.1 Bürokratieansatz (Max Weber)
Der Bürokratieansatz geht auf den deutschen Juristen und Nationalökonom Max Weber zurück. Er untersuchte die Strukturmerkmale der preußischen Staatsverwaltung um Erkenntnisse über die Ausübung von Herrschaft in Organisationen zu gewinnen. Aus diesen Untersuchungen entwickelte er in seinem 1922 posthum veröffentlichten Werk „Wirtschaft und Gesellschaft“ ein Bürokratiemodell, welches wichtige Grundlagen für das Verständnis moderner Organisationen geschaffen hat. Weber versteht unter einer Bürokratie, im Gegensatz zu umgangssprachlichen Bedeutung, eine leistungsfähige Organisation und kein schwerfälliges, ineffizientes Gebilde. (Vahsa, 2015, p. 27)
„[Das Ziel von Weber war es mit seiner Arbeit] das Aufkommen und das Funktionieren großer Organisationen zu Anfang des Jahrhunderts mit dem Idealtypus der Bürokratie als technisch gesehen rationalste Form der Herrschaftsausübung verständlich [zu] machen. Er will zeigen, dass wie es in Großorganisationen, vor allem der kapitalistischen Großunternehmung, gelingt, die Handlungen der Individuen zweckgeleitet aufeinander zu beziehen, regelhaft zu verstetigen und reibungslos zu einem Ganzen zu verbinden.“ (Schreyögg, 2008, p. 30)
Charakterisiert werden Bürokratien Weber zu Folge vor allem durch die vier Merkmale Arbeitsteilung, Amtshierarchie, Regelgebundenheit der Amtsführung und Aktenmäßigkeit der Verwaltung.
Zusammenfassung der Kapitel
2 EINLEITUNG: Einführung in die gesellschaftliche Relevanz von Organisationen und Definition der Zielsetzung dieser Arbeit bezüglich mechanischer Organisationstheorien.
3 GRUNDLAGEN: Darstellung des Begriffs der Organisation in seiner Vielfältigkeit sowie ein Überblick über die verschiedenen theoretischen Ansätze.
4 MECHANISCHE ORGANISATIONSTHEORIEN: Detaillierte Analyse der Ansätze von Weber, Fayol und Taylor nebst einer jeweils kritischen Würdigung.
5 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenführende Betrachtung der theoretischen Kerngedanken und der Bedeutung der behandelten Ansätze für die moderne Organisationstheorie.
Schlüsselwörter
Organisation, Bürokratie, Management, Arbeitsteilung, Amtshierarchie, Rationalisierung, Arbeitsprozesse, Effizienz, Herrschaft, Mechanische Organisationstheorien, Strukturmerkmale, Unternehmensführung, Organisationstheorie, Koordination, Idealtypus
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Assignment primär?
Es geht um die grundlegende Auseinandersetzung mit den sogenannten mechanischen Organisationstheorien, die die Anfänge der modernen Theoriebildung im Bereich Organisation darstellen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit fokussiert sich auf den Organisationsbegriff, die historische Entwicklung der Organisationstheorie und spezifisch auf die Modelle von Max Weber, Henry Fayol und Frederick Winslow Taylor.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, durch Literaturrecherche einen strukturierten Überblick über die mechanischen Organisationstheorien zu geben und deren Zweck sowie Ansätze kritisch zu reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?
Das Assignment basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender wissenschaftlicher Standardwerke zur Organisationstheorie.
Welcher Inhalt steht im Hauptteil im Fokus?
Im Hauptteil werden der Bürokratieansatz von Max Weber, der administrative Ansatz von Henry Fayol sowie der arbeitswissenschaftliche Ansatz von Frederick Winslow Taylor detailliert vorgestellt und kritisch gewürdigt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Organisation, Bürokratie, Arbeitsteilung, Effizienz, Rationalisierung und die Managementfunktionen wie Planung und Koordination.
Wie unterscheidet sich der Bürokratiebegriff Webers vom allgemeinen Sprachgebrauch?
Weber versteht Bürokratie im wissenschaftlichen Sinne als hochgradig leistungsfähige, rationale Organisation, während der Begriff im Alltag oft gleichbedeutend mit Ineffizienz und Trägheit verwendet wird.
Welche Rolle spielt die Arbeitsteilung bei den mechanischen Organisationstheorien?
Die Arbeitsteilung dient bei allen drei Theoretikern dazu, Aufgaben zu spezialisieren, um durch eine rationale Zuordnung von Befugnissen die Gesamteffizienz der Organisation zu steigern.
Was ist die Kernkritik am arbeitswissenschaftlichen Ansatz nach Taylor?
Kritisiert wird vor allem die fehlende Theoriebasis (Wissenschaft ohne Theorie), die einseitige Belastung der Mitarbeiter durch monotone Bewegungsabläufe und die Annahme, dass der Mensch primär durch finanzielle Anreize motivierbar sei.
- Quote paper
- Sebastian Schlich (Author), 2019, Mechanische Organisationstheorien. Bürokratieansatz, administrativer und arbeitswissenschaftlicher Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1246141