Diese Arbeit enthält eine Planung zum Beweglichkeits- und Koordinationstraining.
In der Tabelle werden die allgemeinen und biometrischen Daten der ausgewählten Testperson ausgeführt. Die Daten geben Auskunft über den aktuellen Gesundheitszustand sowie den Leistungszustand der Testperson. Diese sind essenziell für die Planung eines individuellen, zielgerichteten und systematischen Dehnprogramms sowie dem Koordinationsprogramm.
Zur Beurteilung der Beweglichkeit wird ein vereinfachtes Testverfahren zur Beweglichkeitsdiagnostik mithilfe des Muskelfunktionstests nach Janda (2000) durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
1 Personendaten
2 Beweglichkeitstestung
2.1 Bewertung der Testergebnisse
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
3.1 Belastungsgefüge
3.2 Übungsauswahl Beweglichkeitstraining
3.3 Begründung des Dehnprogramms
4 Trainingsplanung Koordinationstraining
4.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
4.2 Begründung des Koordinationstrainings
5 Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit hat zum Ziel, auf Basis einer individuellen Beweglichkeitsanalyse und der gesundheitlichen Ausgangslage eine strukturierte Trainingsplanung für die Bereiche Beweglichkeit und Koordination zu erstellen, um Schmerzen vorzubeugen und die physische Leistungsfähigkeit zu steigern.
- Analyse biometrischer Daten und Gesundheitsstatus
- Durchführung und Auswertung von Beweglichkeitstestungen
- Erstellung eines systematischen Dehnprogramms
- Entwicklung eines Koordinations- und Gleichgewichtstrainings
- Theoretische Fundierung durch Literaturrecherche
Auszug aus dem Buch
3.3 Begründung des Dehnprogramms
Das beschriebene Beweglichkeitstraining und die dafür ausgewählten Dehnübungen wurden aus den Ergebnissen des Beweglichkeitstestes und den Zielen der Testperson abgeleitet. Um die Ziele zu erreichen, wird bei dem Dehnprogramm vor allem auf die Ergebnisse der Beweglichkeitstestung geschaut. So kann die zur Verkürzung neigende Muskulatur verbessert werden und die Beweglichkeit präventiv erhalten bleiben. Ein weiterer Punkt des Dehnprogramms ist das Ausgleichen von Muskel-Dysbalancen, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens entwickelt. Dadurch kann es zu Haltungsfehlern aufgrund einer stärkeren Seite kommen. Dehnübungen verringern die unerwünschte Auswirkung der Dysbalancen, was wiederum zu Schmerzlinderung führt (Suchter, V; 2017; S.11).
Betrachtet man die Ergebnisse der Testung so treten bei der Testperson leichte Beweglichkeitsdefizite in der Brustmuskulatur (M. pectoralis major), Kniestreckmuskulatur (M. rectus femoris), Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales) und in der Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae). Deutliche Defizite treten in der Testung des Hüftbeugemuskel (M. iliopsoas) auf. Aufgrund der Ergebnisse wurde der Fokus für das Beweglichkeitstraining ganzheitlich auf alle Muskelgruppen ausgerichtet. Deutlich wird, dass vor allem die Muskulatur des Unterkörpers Defizite aufzeigt. Dies kann daran liegen, dass die Testperson bislang kein Beweglichkeitstraining gemacht hat, was zudem durch die sitzende Arbeit verstärkt wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Personendaten: Erfassung der biometrischen Daten, Trainingsmotive und des Gesundheitszustands der Testperson als Grundlage für die Planung.
2 Beweglichkeitstestung: Durchführung einer Beweglichkeitsdiagnostik nach Janda zur Identifikation spezifischer Defizite in verschiedenen Muskelgruppen.
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Definition des Dehnprogramms inklusive Belastungsgefüge und detaillierter Beschreibung der Übungsauswahl.
4 Trainingsplanung Koordinationstraining: Erstellung eines Koordinations- und Gleichgewichtsprogramms zur Verbesserung der motorischen Handlungsfähigkeit.
5 Literaturrecherche: Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Effekten von Dehnübungen auf die Muskellänge anhand vorliegender Studien.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskel-Dysbalancen, Janda, Dehnung, Gleichgewichtstraining, Prävention, Hüftbeuger, Trainingsplanung, Propriozeption, Muskellänge, Gesundheitssport.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine 29-jährige Testperson zur Verbesserung von Beweglichkeit und Koordination.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die diagnostische Testung der Beweglichkeit sowie die systematische Planung von Dehn- und Koordinationsübungen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist der Ausgleich von muskulären Defiziten und die Schmerzlinderung im unteren Rücken durch gezielte, gesundheitsorientierte Trainingsmaßnahmen.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es wird der standardisierte Muskelfunktionstest nach Janda verwendet, kombiniert mit einer Literaturanalyse zu aktuellen Erkenntnissen über Dehnmethoden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Auswertung der Testdaten aus dem Janda-Test sowie die konkrete, nach Dehnmethoden und Übungszielen strukturierte Trainingsplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Dysbalancen und Prävention definiert.
Warum spielt das Sitzen eine zentrale Rolle für die Trainingsplanung?
Die Testperson arbeitet 40 Stunden pro Woche im Büro; dies führt zu einseitigen Belastungen, die für die festgestellten Verkürzungen, insbesondere im Hüftbeuger, verantwortlich sind.
Warum wurde das "Minimalprogramm" als Dehnschema gewählt?
Aufgrund des begrenzten zeitlichen Verfügbarkeitsrahmens der Testperson von 3-mal 60 Minuten pro Woche wurde dieses Schema als am effektivsten für Einsteiger eingestuft.
- Arbeit zitieren
- Birthe Kramer (Autor:in), 2021, Planung eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainings, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1243373