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Einführung in die Hadithwissenschaft - li-llahi hubunna wahdah

Abu Bakr Muhammad ibn Hibban at-Tamini as-Safi und Abdallah ibn Abd ar-Rahman ibn al-Fadl ibn Bahram ibn Abd as-Samad Abu Muhammad as-Samarqandi ad-Darimi

Titel: Einführung in die Hadithwissenschaft - li-llahi hubunna wahdah

Hausarbeit , 2008 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Michael Rohschürmann (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Hadithsammlungen im 1./7. und 2./8. Jahrhundert wird das Werk der beiden wichtigen Traditionarier Ibn Hibban und ad-Darimi vorgestellt und ihre Bedeutung im Kontext der Hadithsammlungen dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Referenzrahmen: Die Ḥadīṯsammlungen im 1./2. Jahrhundert nach der Ḥiğra

3. Abū Bakr Muḥammad ʾibn Ḥibbān at-Tamīnī al-Bustī aš-Šāfī

3.1. Biografie

3.2. Werk

4. ʿAbdallāh ʾibn ʿAbd ar-Raḥman ʾibn al-Faḍl ʾibn Bahrām ʾibn ʿAbd aṣ-Ṣamad Abū Muhammad as-Samarqandī ad-Dārīmī

4.1. Biografie

4.2. Werk

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Ḥadīṯsammlungen im frühen islamischen Zeitalter und analysiert exemplarisch die Biografien und das wissenschaftliche Wirken der Gelehrten Ibn Ḥibbān und Ad-Dārīmī im Kontext der sich entwickelnden Hadithwissenschaft.

  • Die historische Genese und methodische Entwicklung der Hadith-Klassifikation.
  • Die Rolle der Ṣaḥīḥ-Bewegung als Reaktion auf unauthentische Überlieferungen.
  • Biografische Hintergründe und das Wirken von Ibn Ḥibbān und Ad-Dārīmī.
  • Die Einordnung und Bewertung ihrer jeweiligen Werke in der islamischen Tradition.
  • Der Einfluss politischer und religiöser Rahmenbedingungen auf die Hadith-Sammlung.

Auszug aus dem Buch

2. Referenzrahmen: Die Ḥadīṯsammlungen im 1./2. Jahrhundert nach der Ḥiğra

Während des ersten Jahrhundert nach der Ḥiğra war die Sammlung der Ḥadīṯe durch ein ambivalentes Vorgehen geprägt. Sowohl Aṣḥāb als auch Tābiʿūn sahen die Notwendigkeit, die Berichte von den Taten des Propheten für die Nachwelt zu erhalten, wogen diese jedoch gegen die Gefahr, das schriftlich fixierte Ḥadīṯsammlungen eine Konkurenz zum Qurʾān darstellen könnten, ab.

Dennoch verzeichneten viele der Aṣḥāb und Tābiʿūn ihre Ḥadīṯe in ṣuḥuf (Manuskripten). Auch wenn der Vortrag vor ihren Schülern meist frei erfolgte, dienten die ṣuḥuf als Erinnerungsstütze und Rückversicherung. In diesem Kontext kann Röhrich, zitiert von Schoeler (1996: 4) zugestimmt werden wenn er schreibt: „ […]auch Augen und Ohrenzeugenberichte weisen die Tendenz auf, bestimmte traditionelle Motive und Erwartungsmomente dem Erlebten überzustülpen, d.h. reale Vorgänge im Sinne oraler Tradition zu überformen und damit auch zu verfälschen […] Unser Gedächnis enthält mehr, als wir jemals erinnern können, aber es seligiert und verändert die Erinnerungsinhalte. […] Unabsichtlich, unbemerkt werden die Geschichten im Einklang mit den Interessen, Kenntnissen, Vorlieben, Abneigungen und Gemütsverfassungen der Nacherzähler umfrisiert. So werden die Geschichten den Erzählern immer ähnlicher.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Hadithe als zweite Wurzel des islamischen Rechts ein und erläutert den Stellenwert der wissenschaftlichen Sammeltätigkeit.

2.Referenzrahmen: Die Ḥadīṯsammlungen im 1./2. Jahrhundert nach der Ḥiğra: Dieses Kapitel skizziert die ambivalente Haltung der frühen Gelehrten gegenüber der schriftlichen Fixierung von Hadithen und die daraus resultierende Notwendigkeit der Qualitätsprüfung.

3. Abū Bakr Muḥammad ʾibn Ḥibbān at-Tamīnī al-Bustī aš-Šāfī: Hier werden das Leben des Gelehrten Ibn Ḥibbān und seine wissenschaftlichen Beiträge zur Hadithforschung detailliert dargestellt.

3.1. Biografie: Darstellung der Lebensstationen von Ibn Ḥibbān, seine Ausbildung und seine Tätigkeit als Richter.

3.2. Werk: Analyse der literarischen Hinterlassenschaft von Ibn Ḥibbān, insbesondere im Hinblick auf seine Methoden der Überliefererkritik.

4. ʿAbdallāh ʾibn ʿAbd ar-Raḥman ʾibn al-Faḍl ʾibn Bahrām ʾibn ʿAbd aṣ-Ṣamad Abū Muhammad as-Samarqandī ad-Dārīmī: Untersuchung der Person und des Werkes des Gelehrten Ad-Dārīmī.

4.1. Biografie: Lebenslauf und akademischer Werdegang von Ad-Dārīmī im Kontext seiner Reisen und Studien.

4.2. Werk: Bewertung der Schriften von Ad-Dārīmī und dessen Stellenwert innerhalb der klassischen Hadith-Sammlungen.

5. Fazit: Die abschließende Betrachtung fasst die Rolle beider Autoren innerhalb der Ṣaḥīḥ-Bewegung zusammen und bewertet ihren historischen Einfluss.

Schlüsselwörter

Hadithwissenschaft, Sunna, Ibn Ḥibbān, Ad-Dārīmī, Isnād, Matn, Ṣaḥīḥ, Musnad, Muṣannaf, Hadithkritik, Überlieferung, Islamisches Recht, Fiqh, Tradenten, Ṣuḥuf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Hadithwissenschaft im frühen Islam, insbesondere mit den Methoden und Werken zweier bedeutender Gelehrter, Ibn Ḥibbān und Ad-Dārīmī.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Hadith-Sammlung, die Entwicklung der Überliefererkritik (Isnād) und die Einordnung der Gelehrten in die damaligen rechtswissenschaftlichen Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle von Ibn Ḥibbān und Ad-Dārīmī im Kontext der Ṣaḥīḥ-Bewegung zu beleuchten und ihr Wirken in der Hadith-Klassifikation historisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Quellen, Biografien und historischer Studien zur islamischen Tradition.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil widmet sich intensiv der Biografie und dem jeweiligen Werk von Ibn Ḥibbān und Ad-Dārīmī sowie der Einordnung ihrer Schriften in die Kategorien Musnad und Muṣannaf.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hadithwissenschaft, Überliefererkritik, Isnād, Ṣaḥīḥ-Bewegung und islamische Rechtsgeschichte beschreiben.

Warum wird Ibn Ḥibbāns Werk als „gekünstelte Disposition“ kritisiert?

Die Kritik bezieht sich auf die von manchen Autoren als zu starr oder methodisch ungewöhnlich empfundene Anordnung der Hadithe innerhalb seiner Sammlungen.

Welche Besonderheit weist das „Kitāb al-Musnad“ von Ad-Dārīmī auf?

Trotz des Namens handelt es sich bei dem Werk eher um eine thematische Sammlung (Muṣannaf) und es zeichnet sich durch einen einführenden Abschnitt zu präislamischen Praktiken und Grundlagen der Überlieferung aus.

Warum wurden beide Autoren nicht in den Kreis der „kanonischen sechs Bücher“ aufgenommen?

Trotz ihrer Bedeutung werden ihre Werke hinsichtlich der Strenge der Qualitätsprüfung oder des Gesamtumfangs oft von den sechs kanonischen Werken unterschieden, auch wenn sie in der Forschung hohe Anerkennung genießen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einführung in die Hadithwissenschaft - li-llahi hubunna wahdah
Untertitel
Abu Bakr Muhammad ibn Hibban at-Tamini as-Safi und Abdallah ibn Abd ar-Rahman ibn al-Fadl ibn Bahram ibn Abd as-Samad Abu Muhammad as-Samarqandi ad-Darimi
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Seminar für Orientkunde)
Veranstaltung
Seminar: Einführung in die Hadithwissenschaft
Note
1,3
Autor
M.A. Michael Rohschürmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
15
Katalognummer
V124106
ISBN (eBook)
9783640287079
ISBN (Buch)
9783640287154
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einführung Hadithwissenschaft Seminar Einführung Hadithwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Michael Rohschürmann (Autor:in), 2008, Einführung in die Hadithwissenschaft - li-llahi hubunna wahdah, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/124106
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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