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Sozialisation bei Migranten und ethnischen Minderheiten

Bildungsbeteiligung und Bildungsabschlüsse

Title: Sozialisation bei Migranten und ethnischen Minderheiten

Term Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 2

Autor:in: Achim Zeidler (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Das deutsche Bildungssystem wirkt sehr selektiv in seiner Gliedrigkeit. Von daher ist es Kindern der 2. Generation, die aus Familien ausländischer Herkunft hervorgehen und zum größten Teil aus Arbeiterfamilien stammen, nicht möglich in einem gleichen Maße wie die deutschen Kinder deren entsprechende und vergleichbare Bildungsstruktur zu erlangen (Bundesministerium....2000, S. 175).
Von einer Chancengleichheit kann weder bei Kindern aus Familien ausländischer Herkunft noch bei deutschen Kindern gesprochen werden. Eine klärungsbedürftige Frage wäre die folgende: „Gehört zur Chancengleichheit für die Migrantenkinder die Möglichkeit des Erlernens der Muttersprache“ (Bildungsministerium...2000, S. 175).
Statistisch betrachtet müsste für eine Chancengleichheit der Anteil der verschiedenen sozialen Schichten mit dem Anteil der Bevölkerung in den verschiedenen Bildungsbereichen und –sektoren partizipieren. Dies tritt für die Bevölkerung der Bundesrepublik jedoch nicht ein, wie eine Studie von Block und Klemm zur Verteilung der Kinder aus verschieden sozialen Schichten im Jahr 1995 belegt:
Aus dieser geht hervor, dass 19, 2 % der 17- 18 jährigen Kinder aus Arbeiterfamilien in gymnasialen Oberstufen lernten (inklusive Oberstufe der Gesamtschulen und Fachoberschulen), jedoch 60,8 % der Beamtenkinder im gleichen Schultypus unterrichtet wurden...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland:

Bildungs- und Sozialstrukturforschung:

Faktoren für den geringen Bildungsfortschritt bei Migranten:

Bildungsbeteiligung der Kinder aus Familien ausländischer Herkunft:

Griechen:

Bildungsbeteiligung von Kindern aus Migrantenfamilien:

Anteil der ausländischen Kinder mit Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur bzw. ohne schulischen Abschluss:

Hauptschule:

Realschule:

Abitur:

Bildungsbeteiligung nach dem Herkunftsland:

Unterschiede nach Geschlecht:

Migrantenkinder in Sonderschulen:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bildungsbeteiligung und die erreichten Schulabschlüsse von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland und analysiert dabei institutionelle Barrieren sowie sozioökonomische Faktoren, die den Bildungsfortschritt beeinflussen.

  • Analyse der Bildungsbeteiligung nach Herkunftsnationen.
  • Untersuchung institutioneller Diskriminierungsmechanismen im Schulsystem.
  • Rolle von Sonderschulen und Integrationsmaßnahmen.
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf den schulischen Werdegang.
  • Vergleich von Bildungsabschlüssen zwischen Migrantengruppen und einheimischen Schülern.

Auszug aus dem Buch

Migrantenkinder in Sonderschulen:

Der Anteil der lernbehinderten Schülern in Sonderschulen Deutschlands sank in den letzten Jahren aufgrund von pädagogischen Anstrengungen wie Integrationsbestrebungen und Differenzierung innerhalb der allgemeinbildenden Schulen sehr stark. Von 1976 bis 1990 verringerte sich die Sonderschülerzahl um mehr als die Hälfte (Bundesministerium...2000, S. 181).

Ein Gegentrend wird jedoch bei ausländischen Schülern sichtbar. 1970 besuchten 159.000 ausländische Schüler deutsche allgemeinbildende Schulen. Davon wurden 3.900 in Sonderschulen unterrichtet. 1989 verzeichnete man 759.800 ausländische Schüler, darunter 42.700 Sonderschüler aus Familien ausländischer Herkunft (Vgl. Ucar, A., zit. nach Marburger, H. 1991, S. 77).

Die langsam ansteigende Entwicklung der ausländischen Schüler in Sonderschulen wurde von Schnoor damit begründet, dass die deutschen Lehrer weitestgehend eine Unsicherheit gegenüber ausländischen Kindern aufbauten und mit Lernstörungen dieser, v.a. durch mangelnde Sprachkenntnisse verursacht, nicht gut umgehen konnten (Schnoor, zit. nach Hohmann, M. 1976, S. 319). Gomolla führt ein Beispiel für diesen mangelnden Sprachschatz bei und stellt den behördlichen Usus dar, der „Empfehlungen einer Überweisung zur SOLB (d.i. : Sonderschule für Lernbehinderte, AZ) werden unter Umgehung der rechtlichen Normen auch explizit mit Sprachdefiziten im Deutschen legitimiert (Gomolla, M., zit. nach Attia, I./ Marburger, H. 2000, S. 60).

Zusammenfassung der Kapitel

Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland: Dieses Kapitel stellt die statistische Präsenz von Schülern mit Migrationshintergrund dar und verdeutlicht, dass die tatsächlichen Zahlen über die reinen Ausländerstatistiken hinausgehen.

Bildungs- und Sozialstrukturforschung: Hier wird der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft der Eltern, deren Bildungsniveau und den daraus resultierenden Bildungschancen der Kinder beleuchtet.

Faktoren für den geringen Bildungsfortschritt bei Migranten: Das Kapitel analysiert, warum Migrantenkinder häufiger in Schulformen mit niedrigerem Abschluss landen, insbesondere aufgrund von Sprachbarrieren und Fluktuationen.

Bildungsbeteiligung der Kinder aus Familien ausländischer Herkunft: Es wird dargelegt, dass zwischen verschiedenen Nationalitätengruppen extreme Unterschiede in den Bildungsvoraussetzungen und Erfolgen bestehen.

Griechen: Dieses Kapitel widmet sich der überdurchschnittlich erfolgreichen Bildungsbeteiligung griechischer Kinder, oft unterstützt durch eigene nationale Schulstrukturen.

Bildungsbeteiligung von Kindern aus Migrantenfamilien: Hier werden die Verteilungen der Schulabschlüsse von Hauptschule bis Abitur detailliert betrachtet und die indirekte Diskriminierung beim Übergang in die Sekundarstufe diskutiert.

Unterschiede nach Geschlecht: Es wird untersucht, wie sich geschlechtsspezifische Faktoren auf den Bildungserfolg auswirken, wobei insbesondere die Aufholprozesse bei jungen türkischen Frauen hervorgehoben werden.

Migrantenkinder in Sonderschulen: Dieses Kapitel thematisiert die problematische Überrepräsentanz ausländischer Schüler in Sonderschulen und die damit verbundenen institutionellen Fehlentwicklungen.

Schlüsselwörter

Bildungsbeteiligung, Migrationshintergrund, Chancengleichheit, Institutionelle Diskriminierung, Sonderschulen, Bildungsabschlüsse, Sprachförderung, Soziale Herkunft, Integration, Schullaufbahn, Sekundarstufe, Migrantenkinder, Bildungspolitik, Fremdsprachigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Situation von Kindern aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem, wobei der Fokus auf deren Bildungsbeteiligung und erreichten Abschlüssen liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Einfluss der sozialen Herkunft, institutionelle Diskriminierungsmechanismen, nationenspezifische Unterschiede und die Rolle von Sonderschulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die strukturellen Ungleichheiten aufzuzeigen, die dazu führen, dass Kinder mit Migrationshintergrund oft schlechtere Bildungschancen als einheimische Kinder haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten sowie bildungstheoretischer Ansätze zur Analyse von Schullaufbahnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die statistische Verteilung, den Einfluss von Herkunftsländern, geschlechtsspezifische Unterschiede und institutionelle Barrieren wie das Überweisungsverfahren in Sonderschulen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind Bildungsbeteiligung, Chancengleichheit, institutionelle Diskriminierung, Migrationshintergrund und Sonderschulüberweisung.

Warum sind griechische Kinder in der Bildungsstatistik oft besonders erfolgreich?

Der Text erklärt dies teilweise durch die Nutzung des griechischen nationalen Schulsystems in Deutschland, das den Bildungsaufstieg und die Bildungskontinuität fördert.

Was kritisiert der Autor in Bezug auf Sonderschulen?

Kritisiert wird, dass Sonderschulen mit Migrantenkindern aufgefüllt werden, um deren Auslastung zu sichern, wobei sprachliche Defizite oft fälschlicherweise als Lernbehinderung interpretiert werden.

Wie bewertet der Autor die deutsche Integrationspolitik im Bildungswesen?

Der Autor bemängelt fehlende dauerhafte Integrationskonzepte und kritisiert eine Politik, die die Anwesenheit von Migranten als Provisorium betrachtet, anstatt Integration als zentrales Bildungselement zu verankern.

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Details

Title
Sozialisation bei Migranten und ethnischen Minderheiten
Subtitle
Bildungsbeteiligung und Bildungsabschlüsse
College
University of Bamberg
Course
Sozialisation bei Migranten und ethnischen Minderheiten
Grade
2
Author
Achim Zeidler (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V124090
ISBN (Book)
9783640305827
ISBN (eBook)
9783640307500
Language
German
Tags
Sozialisation Migranten Minderheiten Sozialisation Migranten Minderheiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Achim Zeidler (Author), 2003, Sozialisation bei Migranten und ethnischen Minderheiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/124090
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