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Warum gehen wir zur Urne? Eine ökonomische Analyse des politischen Partizipationsprozesses

Titel: Warum gehen wir zur Urne? Eine ökonomische Analyse des politischen Partizipationsprozesses

Hausarbeit , 2000 , 16 Seiten , Note: 1,25

Autor:in: Karl Flubacher (Autor:in)

Politik - Methoden, Forschung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In unserer Arbeit mit dem Titel „Parteien, Ideologie und Wahlverhalten – Wieso gehen wir zur Urne?“ setzen wir einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Fragestellung, weshalb Menschen an die Urne gehen – oder eben nicht. Mit einer ganz einfachen Kosten–Nutzen–Analyse, wie wir sie alle aus der traditionellen Mikroökonomie kennen, kommt eigentlich jede Person (homo oeconomicus) zum Schluss, dass es sich für sie nicht lohnt, an einer Abstimmung oder Wahl zu partizipieren. Die Kosten überwiegen den Nutzen bei weitem. Warum aber gibt es viele Menschen, die jedesmal die Zeit auf sich nehmen, ihren Stimmzettel abzugeben?
Wir werden versuchen, dieser Frage aus einer ökonomischen Sicht nachzugehen, wirtschaftliche Argumente anzubringen, um sie anschliessend möglichst befriedigend beantworten zu können.
Die Neue Politische Ökonomie (engl. public choice) liefert uns die grundlegenden Denkanstösse, Konzeptionen und Modelle, auf welchen wir unsere Argumentation aufbauen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

1.1. Prolog:

1.2. Definition:

1.3. Einführung:

2. Public Choice:

2.1. Die Hypothese des rationalen Wählers:

2.2 Soziologische Faktoren:

2.3 Der Wähler:

2.4. Der Nichtwähler:

3. Voter’s Paradox:

3.1. Einführung:

3.2. Ist Rationalität das Problem?

3.3. Eine Handlung kann gut für das Individuum und schlecht für die Gruppe sein:

3.4. Grundlage der Moral:

4. Median Voter Theorem:

E

AUSGABEN

5. Kritik am Modell:

6. Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht aus einer ökonomischen Perspektive, warum sich Individuen trotz eines negativen Kosten-Nutzen-Kalküls dazu entscheiden, an politischen Partizipationsprozessen teilzunehmen. Dabei wird analysiert, wie Modelle der Neuen Politischen Ökonomie das Wahlverhalten erklären und an welche Grenzen diese bei der Erfassung soziologischer Einflussfaktoren stoßen.

  • Anwendung der Kosten-Nutzen-Analyse auf Wahlentscheidungen
  • Die Rolle soziologischer Faktoren bei der politischen Partizipation
  • Analyse des Voter’s Paradox und sozialer Dilemmata
  • Untersuchung des Median Voter Theorems zur Strategie politischer Akteure
  • Kritische Reflexion der ökonomischen Erklärungsmodelle

Auszug aus dem Buch

2. Public Choice:

Die „public choice“ – Theorien haben drei wesentliche Erkenntnisse über die politische Partizipation und das Verhalten der Parteien und Regierungen geliefert. Sie erklären

1. das Wahlverhalten von Individuen in der Politik. „Wieso gehen wir zur Urne?“. Hilfsmittel dabei bilden die klassischen Kosten –Nutzen – Kalkulationen.

2. wie Parteien oder Kandidaten Wahlen gewinnen, oder zumindest versuchen zu gewinnen. Mit den simplen Annahmen über die Präferenzen der Wähler und dass Kandidaten und Parteien keine extremen Positionen einnehmen, um die Wahlen zu gewinnen. Bekannt wurde diese Einsicht unter der Bezeichnung „median voter theorem“.

3. dass bei Mehrheitsentscheiden und unter fairen Abstimmungs- oder Wahlbedingungen die Politik oder die Partei, die gewählt wurde, nicht diejenige sein muss, welche die meisten Menschen als die Beste betrachten. Diese grundlegende und erstaunliche Erkenntnis wird „voter’s paradox“ genannt.

Punkt Eins werden wir gleich ausführlicher erläutern, Punkt Zwei und Drei folgen weiter hinten in unserer Arbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den theoretischen Rahmen der Neuen Politischen Ökonomie und begründet die Anwendung ökonomischer Logik auf politische Entscheidungsprozesse.

2. Public Choice: Erläutert grundlegende Konzepte wie die Kosten-Nutzen-Kalkulation des Wählers und die Bedeutung soziologischer Einflussfaktoren.

3. Voter’s Paradox: Analysiert das Dilemma, warum Individuen kooperieren, obwohl der persönliche Beitrag kaum messbaren Einfluss auf das Gesamtergebnis hat.

4. Median Voter Theorem: Erklärt, warum politische Parteien in Mehrheitssystemen dazu tendieren, moderate statt extreme Positionen einzunehmen.

5. Kritik am Modell: Reflektiert die Grenzen der rein rationalen ökonomischen Betrachtungsweise und ergänzt die Analyse um weitere Dimensionen.

6. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt die zunehmende politische Abstinenz vor dem Hintergrund der verschiedenen Erklärungsmodelle dar.

Schlüsselwörter

Neue Politische Ökonomie, Public Choice, Wahlverhalten, Rationaler Wähler, Kosten-Nutzen-Analyse, Soziologische Faktoren, Voter’s Paradox, Median Voter Theorem, Partizipation, Nichtwähler, Soziale Dilemmata, Politische Ökonomie, Parteienwettbewerb, Rationalität, Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ökonomischen Analyse des politischen Partizipationsprozesses und der Frage, warum Bürger an Wahlen oder Abstimmungen teilnehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Anwendung des Rational-Choice-Ansatzes, die Rolle von Kosten und Nutzen bei Wahlentscheidungen, soziologische Einflussfaktoren sowie theoretische Konzepte wie das Voter’s Paradox und das Median Voter Theorem.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu erklären, weshalb Menschen trotz der Erkenntnis, dass ihre einzelne Stimme kaum Einfluss auf das Wahlergebnis hat, dennoch Zeit und Mühe in die politische Teilnahme investieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird der methodische Ansatz der Neuen Politischen Ökonomie verwendet, der ökonomische Modelle der Rationalität und Nutzenmaximierung auf politische Entscheidungsprozesse überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Wählerverhaltens, das Paradoxon der Wahlbeteiligung, die Strategien von Parteien zur Stimmenmaximierung sowie die Kritik an der Eindimensionalität dieser Modelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Public Choice, Voter’s Paradox, Median Voter Theorem, Rationaler Wähler, Kosten-Nutzen-Analyse und politische Partizipation.

Was unterscheidet den „rationalen Wähler“ von anderen Modellen?

Das Modell des rationalen Wählers geht davon aus, dass Individuen ihre Handlungen nach einem strikten Kosten-Nutzen-Kalkül ausrichten, um ihren eigenen Nutzen zu maximieren.

Warum reicht eine rein ökonomische Analyse laut der Arbeit nicht aus?

Da eine rein ökonomische Kosten-Nutzen-Analyse bei vielen Menschen zu dem Ergebnis führen müsste, nicht wählen zu gehen, müssen ergänzend soziologische Faktoren wie Pflichtgefühl, soziale Integration oder Ideologien berücksichtigt werden.

Was besagt das Median Voter Theorem im Kontext des Wahlkampfes?

Es besagt, dass Parteien, um die Mehrheit der Stimmen zu gewinnen, dazu neigen, ihre politischen Positionen in die Mitte zu rücken, um so den Wähler zu erreichen, der das Optimum der Gruppe repräsentiert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Warum gehen wir zur Urne? Eine ökonomische Analyse des politischen Partizipationsprozesses
Hochschule
Universität Basel  (Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum (WWZ))
Note
1,25
Autor
Karl Flubacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
16
Katalognummer
V12406
ISBN (eBook)
9783638182959
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Warum Urne Eine Analyse Partizipationsprozesses
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karl Flubacher (Autor:in), 2000, Warum gehen wir zur Urne? Eine ökonomische Analyse des politischen Partizipationsprozesses, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/12406
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Leseprobe aus  16  Seiten
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