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Eine finanzwissenschaftliche Analyse des Koalitionsvertrags

Elterngeld

Title: Eine finanzwissenschaftliche Analyse des Koalitionsvertrags

Seminar Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Maryna Krämer (Author)

Business economics - Economic Policy

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Summary Excerpt Details

Im Folgenden wird auf die Ziele der Familienpolitik eingegangen und eine der größten vorgesehenen Maßnamen „das Elterngeld“ analysiert. Dazu erfolgt zunächst eine Abgrenzung der Ziele der neuen Familienpolitik, die sich im Koalitionsvertrag widerspiegeln. Anschließend sollen die wesentlichen Eckpunkte des Elterngeldes und eine Parallele zur den Fördermaßnahmen aus Schweden dargestellt werden. Mit diesen Grundlagen wird dann auf die Kritikpunkte der Öffentlichkeit eingegangen und untersucht, inwiefern diese Kritik begründet ist. Im letzten Teil der Arbeit erfolgt eine kritische Würdigung des dargestellten Sachverhalts.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Familienpolitische Ziele

2.1 Allgemeine Ziele der Politik

2.2 Ziele nach dem Koalitionsvertrag

3 Eckpunkte zur Einführung den neuen Elterngeldes

3.1 Von Erziehungsgeld zum Elterngeld

3.2 Was soll das neue Elterngeld bewirken

3.3 Chancengleichheit von Mann und Frau

3.4 Vergleich von monetären Förderungen von Familien und Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen

4 Erfahrung aus dem Ausland in parallel Vergleich zu Deutschland

5 Können die Ziele des Koalitionsvertrags erfüllt werden und das Elterngeld Erfolg haben?

6 Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das im Koalitionsvertrag der Großen Koalition vorgesehene Elterngeld als Instrument der Familienpolitik vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland. Dabei wird untersucht, inwieweit das neue Modell geeignet ist, die Geburtenrate zu erhöhen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern sowie die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu fördern.

  • Demografischer Wandel und Familienpolitik in Deutschland
  • Einführung und finanzwissenschaftliche Analyse des Elterngeldes
  • Vergleich mit internationalen Modellen (Schwedisches Vorbild)
  • Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit
  • Chancengleichheit und Erwerbsmodelle von Männern und Frauen

Auszug aus dem Buch

3.2 Was soll das neue Elterngeld bewirken

Das Elterngeld baut auf dem Leitgedanken auf, die Opportunitätskosten der Person zu senken, die für die Kindererziehung zu Hause bleibt, in Deutschland in der Regel die Mütter. Das Elterngeld, wie es schon oben erwähnt war, soll 67% des Nettogehalts vor der Geburt betragen, die Obergrenze soll bei 1800,- Euro liegen. Das Elterngeld orientiert sich damit an der Lohnersatzleistung im Falle von Arbeitslosigkeit. Ein Elterngeld von 100% des Nettogehalts würde zwar die Opportunitätskosten nahezu auf null senken, allerdings wäre dies aus ökonomischer Sicht nicht sinnvoll, da die Eltern ja aus den Kindern auch einen Nutzen ziehen. Das Elterngeld wird für 12 Monate gezahlt werden, wobei jeweils ein Monat bezahlte Elternzeit verbindlich für die Mutter und den Vater vorgesehen ist. Dieses Modell der bezahlten Elternzeit ist der richtige Schritt, die Opportunitätskosten, die durch den Einkommensverlust und die Entwertung von Humankapital entstehen, zu senken. Vor allem für Besserverdienende wird ein Anreiz gesetzt, sich für Kinder zu entscheiden, da die indirekten Kosten hier bei weitem nicht so hoch sind, als bei dem bisherigen Modell mit dem pauschalem Erziehungsgeld. Frauen wird die Möglichkeit gegeben, sich unabhängig vom Partner um das Kind zu kümmern. Sie sind in diesem ersten Jahr nicht mehr finanziell vom Partner abhängig, was eine Entscheidung für ein Kind durchaus erleichtern kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des demografischen Wandels und stellt das Elterngeld als neues politisches Instrument zur Förderung der Familienpolitik vor.

2 Die Familienpolitische Ziele: Das Kapitel definiert allgemeine Ziele der Familienpolitik wie Nachhaltigkeit und Leistungsausgleich und erläutert die spezifischen familienpolitischen Ziele des Koalitionsvertrags.

3 Eckpunkte zur Einführung den neuen Elterngeldes: Hier werden die Details der Umstellung vom alten Erziehungsgeld auf das neue Elterngeld, die Zielsetzungen, Fragen der Chancengleichheit und der Vergleich verschiedener Förderinstrumente analysiert.

4 Erfahrung aus dem Ausland in parallel Vergleich zu Deutschland: Dieses Kapitel betrachtet das schwedische Modell der Elternversicherung als Vergleichsgröße für die deutsche Umsetzung.

5 Können die Ziele des Koalitionsvertrags erfüllt werden und das Elterngeld Erfolg haben?: Es folgt eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob das Elterngeld tatsächlich die gesetzten Ziele erreichen kann und welche Hindernisse bestehen.

6 Kritische Würdigung: Das letzte Kapitel bietet eine abschließende Bewertung des staatlichen Eingriffs in die Geburtensteuerung und betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen "Policy-Mix".

Schlüsselwörter

Elterngeld, Familienpolitik, demografischer Wandel, Geburtenrate, Erziehungsgeld, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Chancengleichheit, Opportunitätskosten, Humankapital, Koalitionsvertrag, Familienförderung, Rentenversicherung, Schweden-Modell, Erwerbstätigkeit, Kinderarmut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das neu eingeführte Elterngeld in Deutschland im Kontext des Koalitionsvertrags der damaligen Bundesregierung und dessen Bedeutung für die Familienpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den demografischen Wandel, die finanzielle staatliche Unterstützung von Familien, den Vergleich zum schwedischen Modell sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob das Elterngeld als Instrument geeignet ist, die Geburtenrate zu steigern und gleichzeitig die ökonomischen sowie gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine politikwissenschaftliche und ökonomische Analyse, gestützt durch Literaturrecherche, den Vergleich internationaler Modelle und eine Auswertung von Daten zu Einkommensersatzleistungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Ausgestaltung des Elterngeldes, den politischen Zielen, einem Vergleich zu den Leistungen aus Schweden und der Kritik an der Ausrichtung der neuen familienpolitischen Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Elterngeld, Familienpolitik, demografischer Wandel, Chancengleichheit und Vereinbarkeit geprägt.

Wie unterscheidet sich das Elterngeld vom alten Erziehungsgeld?

Während das Erziehungsgeld eine pauschale Nothilfe darstellte, ist das Elterngeld als lohnabhängige Einkommensersatzleistung konzipiert, die speziell auch für berufstätige Eltern attraktiver gestaltet wurde.

Warum wird Schweden als Vergleich herangezogen?

Schweden gilt mit seiner langjährigen Erfahrung bei der Elternversicherung als Vorbild, insbesondere in Bezug auf die Aufteilung der Erziehungszeit zwischen Vätern und Müttern und die Förderung der Frauen-Erwerbsquote.

Welche Rolle spielt die Kinderbetreuung für den Erfolg des Elterngeldes?

Laut der Arbeit ist das Elterngeld allein nicht ausreichend; der Erfolg hängt maßgeblich von einem flächendeckenden und flexiblen Betreuungsangebot ab, um Eltern die Rückkehr in den Beruf zu ermöglichen.

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Details

Title
Eine finanzwissenschaftliche Analyse des Koalitionsvertrags
Subtitle
Elterngeld
College
University of Hannover
Course
Seminar "Öffentliche Finanzen"
Grade
2,3
Author
Maryna Krämer (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V123864
ISBN (eBook)
9783640295739
Language
German
Tags
Eine Analyse Koalitionsvertrags Seminar Finanzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maryna Krämer (Author), 2006, Eine finanzwissenschaftliche Analyse des Koalitionsvertrags, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/123864
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