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Medienethik und Recherche

Titel: Medienethik und Recherche

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2000 , 22 Seiten , Note: 2

Autor:in: Eva Dorothée Schmid (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienethik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

(Deutsche) Medien ohne Moral? Dieser Frage soll in der vorliegenden Arbeit in Bezug auf die Recherchemethoden von Journalisten nachgegangen werden. Zunächst einmal gibt es einen einführenden, allgemeineren Teil zum Thema journalistische Ethik, danach wird untersucht, was Medienethik konkret für investigativen Journalismus und damit verbunden für die Recherche bedeutet. Um das Verhalten deutscher Journalisten besser beurteilen zu können, wird aufgezeigt, was Pressekodizes zu dem Thema sagen und wo rechtliche Schranken bestehen. Empirische Forschungsergebnisse im internationalen Vergleich bieten dann den Rahmen für eine Bewertung der deutschen Journalistenmoral.
Wer ethisches Verhalten der Medien fordert, muss sich jedoch auch mit den Hindernissen für moralisches Verhalten auseinandersetzen, denn es ist schon lange nicht mehr so, dass der einzelne Journalist völlig frei von Zwängen seine Entscheidungen treffen kann. Diese Zwänge werden in Kapitel 7 dargestellt.
Diese Arbeit will nicht nur die Art und Weise der Recherche untersuchen und ethisch beurteilen, sondern auch die Frage, ob überhaupt recherchiert wird, unter ethischen Gesichtspunkten erörtern. Auch wenn das „Wie“ der Recherche oft fragwürdig ist, ist der Verzicht auf Recherche zu Gunsten eines Verlautbarungsjournalismus sicher genauso, wenn nicht sogar noch fragwürdiger.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ZUR PROBLEMATIK JOURNALISTISCHER ETHIK

3. RECHERCHE UND INVESTIGATIVER JOURNALISMUS IM LICHT DER MEDIENETHIK

4. FRAGWÜRDIGE RECHERCHEMETHODEN AUS DER PRAXIS

4.1 PROBLEMFELDER

4.2 BEISPIELE

5. RECHERCHE IN PRESSEKODIZES UND RECHTLICHE EINSCHRÄNKUNGEN

5.1 RECHERCHEREGELUNGEN IN VERSCHIEDENEN PRESSEKODIZES

5.2 RECHTLICHE EINSCHRÄNKUNGEN

5.2.1 Zur Verwendbarkeit rechtswidrig recherchierten Materials

6. EINSTELLUNGEN VON JOURNALISTEN ZU RECHERCHEMETHODEN - EMPIRISCHE BEFUNDE

6.1. JOURNALISTEN IN DEUTSCHLAND, GROßBRITANNIEN UND DEN USA IM VERGLEICH

7. WAS FÖRDERT UNETHISCHES VERHALTEN BEI DER RECHERCHE?

8. FAZIT

9. LITERATUR

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Anwendung fragwürdiger Recherchemethoden im Journalismus unter medienethischen Aspekten und analysiert dabei das Spannungsfeld zwischen der journalistischen Kontrollfunktion und ethisch-rechtlichen Grenzen.

  • Grundlagen der journalistischen Ethik und Verantwortungsethik
  • Medienethische Bewertung investigativer Recherchemethoden
  • Rechtliche Schranken und Pressekodizes bei der Informationsbeschaffung
  • Internationaler empirischer Vergleich des journalistischen Verhaltens
  • Einflussfaktoren für unethisches Verhalten in Redaktionen

Auszug aus dem Buch

4. Fragwürdige Recherchemethoden aus der Praxis

Journalisten bekommen die Informationen, die sie haben möchten, nicht immer ohne weiteres. Deswegen greifen sie teilweise zu Methoden, die illegal oder zumindest unlauter sind. Zum einen sei hier die unrechtmäßige Beschaffung von Informationen durch Einbruch oder Diebstahl genannt. Oft ist dies verbunden mit einem Eindringen in die Privat- und Intimsphäre, dadurch werden Persönlichkeitsrechte Dritter verletzt.

Weniger illegal, aber moralisch sicher genauso verwerflich ist das Verhalten, das teilweise gegenüber Informanten an den Tag gelegt wird. Der erste Problembereich ist hier der Informantenschutz. Dieser betrifft das journalistische Berufsgeheimnis. Es ermöglicht bis zu einem gewissen Grade die Gewinnung sonst nicht zugänglicher Informationen. Dieser Informantenschutz, der mit dem Zeugnisverweigerungsrecht einhergeht, sollte natürlich in jedem Fall gewahrt werden, auch wenn dies ethische Probleme mit sich bringt. Zur Komplizenschaft mit Informanten ist zu sagen, dass diese sich so abspielt, dass der Journalist die Dienste einer besonders wertvollen Quelle belohnt, indem er insgeheim deren Interessen publizistisch vertritt, meist ohne es selber zu wissen, weil sein Vertrauen gerade in diese Informationen ihn die nötigen Kontrollen von deren Position, Interessen, Eigenheiten etc. vernachlässigen läßt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der moralischen Vertretbarkeit von Recherchemethoden und Vorstellung des Untersuchungsrahmens.

2. ZUR PROBLEMATIK JOURNALISTISCHER ETHIK: Klärung ethischer Grundbegriffe sowie Unterscheidung zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik im Journalismus.

3. RECHERCHE UND INVESTIGATIVER JOURNALISMUS IM LICHT DER MEDIENETHIK: Definition von investigativer Recherche und Erörterung ihrer Rolle als Instrument zur Aufdeckung gesellschaftlicher Missstände.

4. FRAGWÜRDIGE RECHERCHEMETHODEN AUS DER PRAXIS: Diskussion ethisch bedenklicher Vorgehensweisen wie Täuschung, Scheckbuchjournalismus oder das Eindringen in die Privatsphäre, illustriert durch Fallbeispiele.

5. RECHERCHE IN PRESSEKODIZES UND RECHTLICHE EINSCHRÄNKUNGEN: Analyse der normativen Vorgaben durch Pressekodizes sowie der straf- und zivilrechtlichen Grenzen journalistischer Arbeit.

6. EINSTELLUNGEN VON JOURNALISTEN ZU RECHERCHEMETHODEN - EMPIRISCHE BEFUNDE: Darstellung empirischer Daten zum Vergleich des professionellen Selbstverständnisses von Journalisten in Deutschland, Großbritannien und den USA.

7. WAS FÖRDERT UNETHISCHES VERHALTEN BEI DER RECHERCHE?: Untersuchung von Einflussfaktoren wie Wettbewerbsdruck, rechtliche Rahmenbedingungen und individuelles Rollenverständnis.

8. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der journalistischen Moral in Deutschland im internationalen Vergleich unter Berücksichtigung neuerer Entwicklungen.

9. LITERATUR: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen.

Schlüsselwörter

Medienethik, investigativer Journalismus, Recherchemethoden, Pressekodex, Journalistenmoral, Verantwortungsethik, Scheckbuchjournalismus, Informantenschutz, Medienrecht, Wettbewerbsdruck, Journalistische Sorgfaltspflicht, internationale Journalismusforschung, journalistisches Selbstverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die moralische Dimension journalistischer Recherchemethoden und untersucht, inwieweit diese den ethischen Standards und gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition journalistischer Ethik, die Abgrenzung zum investigativen Journalismus, ethisch fragwürdige Recherchepraktiken, rechtliche Grenzen sowie einen internationalen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Verhalten deutscher Journalisten im Kontext der Recherche zu bewerten und die Kongruenz zwischen berufsethischen Normen und der journalistischen Praxis zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medienethischer Theorien sowie der Auswertung empirischer Studien zum internationalen Vergleich journalistischer Einstellungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Praxis der Recherche, den rechtlichen Einschränkungen durch das Medienrecht, dem Vergleich der Journalistenmoral zwischen Deutschland, Großbritannien und den USA sowie den Ursachen für unethisches Verhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Medienethik, investigativer Journalismus, Recherchemethoden, Pressekodex und die Abwägung zwischen Zweck und Mittel.

Wie bewertet die Autorin die deutsche Journalistenmoral im internationalen Vergleich?

Die Autorin stellt fest, dass deutsche Journalisten im Vergleich zu Kollegen aus Großbritannien und den USA tendenziell "brav" agieren und sich stärker an ethische und rechtliche Normen halten.

Welchen Einfluss hat der Wettbewerbsdruck auf die Recherche?

Ein höherer Wettbewerbsdruck führt zu einem gestiegenen Aktualitäts- und Sensationsdruck, was die Einhaltung medienethischer Standards wie Sorgfalt und Richtigkeit erschweren kann.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medienethik und Recherche
Hochschule
Universität Hamburg  (Institut für Journalistik)
Veranstaltung
Journalistische Ethik und Medienethik
Note
2
Autor
Eva Dorothée Schmid (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
22
Katalognummer
V12346
ISBN (eBook)
9783638182546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienethik Recherche Empirie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Dorothée Schmid (Autor:in), 2000, Medienethik und Recherche, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/12346
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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