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Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Familienform, in der Kinder leben, und deren Bildungserfolg?

Title: Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Familienform, in der Kinder leben, und deren Bildungserfolg?

Term Paper , 2008 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniela Frenzel (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology

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Summary Excerpt Details

Die Familie als “fundamentaler Träger kindlicher Sozialisation” heißt es im Zweiten Familienbericht von 1975 (S.17). Im Verlauf der letzten 35 Jahre konnte man gut beobachten, wie sich die Haushalts- und Lebensformen immer stärker ausdifferenzieren. Familie ist nicht immer gleichbedeutend mit der Beziehung “Mutter-Vater-Kind/er”. Ein Teil der Kinder unserer Gesellschaft wächst nur bei einem Elternteil oder bei Stiefeltern auf. Hinzu kommt, dass in keinem anderen Land der systematische Zusammenhang zwischen familiären Lebensverhältnissen so “straff” wie in Deutschland ist, mit der Folge, dass 22,5% der Jugendlichen zur potenziellen Risikogruppe der schwachen Leser gehören (Wissenschaftlicher Beirat für Familienfragen, Die bildungspolitische Bedeutung der Familie, S. 1). In meiner Themenstellung interessiert mich der Zusammenhang, der zwischen der Familienform, in der Kinder leben, und dem Bildungserfolg der Kinder besteht. Ist etwas wahres an der vieldiskutierten Behauptung, dass Kinder von allein erziehenden Vätern/Müttern, tendenziell nicht so gut in der Schule abschneiden, oder haben auch sie die gleichen Chancen und Voraussetzungen.

Kommentar des Prüfers: "In ihrer Hausarbeit legt die Verfasserin ihre Forschungsfrage detailliert dar und zieht dabei zusätzliche Bezüge aus der Literatur ein. Ebenfalls wird die Forschungsmethode - hier die Sekundäranalyses - beschrieben. Dabei werden die Erhebungsmodalitäten der Primärstudien berücksichtigt. Die Ergebnispräsentation ist übersichtlich und detailliert. Die Darstellung der Quellen ist als hervorragend zu bezeichnen. Bei der Interpretation der Ergebnisse zeigt die Verfasserin überzeugende Argumente auf und leistet eine zutreffende Beantwortung der Forschungsfrage."

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Herleitung der Forschungsfrage

3. Modalitäten der Datenerhebung

4. Operationalisierung der Daten

5. Darstellung der Ergebnisse

6. Interpretation

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht quantitativ den Zusammenhang zwischen der Familienform (z. B. Alleinerziehende, Stieffamilien, leibliche Eltern) und dem Bildungserfolg von Kindern, um die These zu prüfen, ob Kinder aus nicht klassischen Familienformen benachteiligt sind.

  • Veränderung familiärer Lebensformen in Deutschland
  • Einfluss der Familienform auf den Bildungserfolg
  • Sekundäranalyse von Daten des Bildungsberichts 2006 und PISA 2000
  • Operationalisierung von Familienstrukturen und Schulleistung
  • Vergleich der Leseleistungen nach Familientyp

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Familie als “fundamentaler Träger kindlicher Sozialisation” heißt es im Zweiten Familienbericht von 1975 (S.17). Im Verlauf der letzten 35 Jahre konnte man gut beobachten, wie sich die Haushalts- und Lebensformen immer stärker ausdifferenzieren. Familie ist nicht immer gleichbedeutend mit der Beziehung “Mutter-Vater-Kind/er”. Ein Teil der Kinder unserer Gesellschaft wächst nur bei einem Elternteil oder bei Stiefeltern auf. Hinzu kommt, dass in keinem anderen Land der systematische Zusammenhang zwischen familiären Lebensverhältnissen so “straff” wie in Deutschland ist, mit der Folge, dass 22,5% der Jugendlichen zur potenziellen Risikogruppe der schwachen Leser gehören (Wissenschaftlicher Beirat für Familienfragen, Die bildungspolitische Bedeutung der Familie, S. 1).

In meiner Themenstellung interessiert mich der Zusammenhang, der zwischen der Familienform, in der Kinder leben, und dem Bildungserfolg der Kinder besteht. Ist etwas wahres an der vieldiskutierten Behauptung, dass Kinder von allein erziehenden Vätern/Müttern, tendenziell nicht so gut in der Schule abschneiden, oder haben auch sie die gleichen Chancen und Voraussetzungen. Dieser und weiteren Fragen, werde ich mit einer quantitativen Sekundäranalyse von Daten aus dem Deutschen Bildungsbericht von 2006 und der PISA 2000 Studie nachgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung der Familie für die Sozialisation dar, skizziert den Wandel familiärer Lebensformen und formuliert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Familienform und Bildungserfolg anhand quantitativer Daten zu analysieren.

2. Herleitung der Forschungsfrage: Dieses Kapitel erläutert das Erkenntnisinteresse an der Beschreibung des Zusammenhangs zwischen Familienform und Bildungserfolg und begründet die Wahl einer Sekundäranalyse vorhandener Daten.

3. Modalitäten der Datenerhebung: Es wird die Herkunft der verwendeten Datenquellen (Deutscher Bildungsbericht 2006, Mikrozensus, PISA 2000 Studie) beschrieben und die Methodik der Stichprobenerhebung dargelegt.

4. Operationalisierung der Daten: Hier wird erklärt, wie die Variablen Familienform und Bildungserfolg aus den Tabellen abgeleitet und für die Forschungsfrage nutzbar gemacht wurden.

5. Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der sechs verschiedenen Datenquellen werden detailliert präsentiert, wobei Trends zu erwerbstätigen Müttern, geschiedenen Elternteilen und nichtehelichen Lebensgemeinschaften sowie Schulleistungsdaten aufgezeigt werden.

6. Interpretation: Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Hypothesen diskutiert, wobei belegt wird, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Familienform und dem Bildungserfolg der Kinder besteht.

7. Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und widerlegt die Annahme, dass Kinder aus nicht klassischen Familienformen in der Schule schlechter abschneiden.

Schlüsselwörter

Familienform, Bildungserfolg, Bildungschancen, Sozialisation, Sekundäranalyse, PISA 2000, Bildungsbericht 2006, Mikrozensus, Alleinerziehende, Stieffamilie, Schulleistung, Leseleistung, Familienwandel, Bildungsbiografie, quantitatives Verfahren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die verbreitete Annahme, ob sich die Familienform – also ob Kinder bei beiden leiblichen Eltern, bei Alleinerziehenden oder in einer Stieffamilie aufwachsen – auf ihren Erfolg in der Schule auswirkt.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Fokus stehen der Wandel familiärer Lebensformen in Deutschland, die Erwerbstätigkeit von Müttern, die Entwicklung von Scheidungsraten und der Vergleich schulischer Leistungen basierend auf dem familiären Hintergrund.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob Kinder aus Alleinerziehenden- oder Stieffamilien tendenziell schlechtere Bildungsergebnisse erzielen als Kinder aus sogenannten vollständigen Familien.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Autorin nutzt eine quantitative Sekundäranalyse. Dabei werden bereits vorhandene Daten aus dem Deutschen Bildungsbericht 2006, dem Mikrozensus und der PISA 2000 Studie ausgewertet und interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Herleitung der Fragestellung, die Beschreibung der Datenquellen, die Operationalisierung der Variablen sowie eine detaillierte Darstellung und anschließende Interpretation der Ergebnisse aus den untersuchten Tabellen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Familienform, Bildungserfolg, PISA 2000, Mikrozensus, Alleinerziehende und Sekundäranalyse charakterisieren.

Konnten die aufgestellten Hypothesen bestätigt werden?

Ja, die Hypothesen zum Wandel familiärer Lebenswelten wurden bestätigt, während die Vermutung einer Benachteiligung durch "unvollständige" Familienstrukturen durch die Daten widerlegt werden konnte.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich des Bildungserfolgs?

Die Autorin kommt zu dem klaren Ergebnis, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Familienform und dem Bildungserfolg besteht; vielmehr sind soziale und ökonomische Ressourcen der Herkunftsfamilie entscheidender.

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Details

Title
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Familienform, in der Kinder leben, und deren Bildungserfolg?
College
University of Hagen
Course
Empirische Bildungsforschung / Methoden
Grade
2,0
Author
Daniela Frenzel (Author)
Publication Year
2008
Pages
24
Catalog Number
V123073
ISBN (eBook)
9783640274109
ISBN (Book)
9783640274147
Language
German
Tags
Welcher Zusammenhang Familienform Kinder Bildungserfolg Empirische Bildungsforschung Methoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Frenzel (Author), 2008, Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Familienform, in der Kinder leben, und deren Bildungserfolg?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/123073
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