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Von der Höhle zum Schlafzimmer - Entwicklungsgeschichtliche Aspekte des Schlafes

Title: Von der Höhle zum Schlafzimmer - Entwicklungsgeschichtliche Aspekte des Schlafes

Term Paper , 2002 , 12 Pages , Grade: gut

Autor:in: Murat Kütük (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology

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Das Thema „Von der Höhle zum Schlafzimmer – Entwicklungsgeschichtliche Aspekte des Schlafes“ ist weitgehend als eine fächerübergreifende und komplexe Thematik einzuschätzen. Diese Problematik war und ist Untersuchungsgegenstand unterschiedlicher Wissenschaftsrichtungen. Biologische, soziologische, psychologische und geschichtliche Ansätze und Fragestellungen von Wissenschaften prägen und formen das Thema. Sobald auch noch entwicklungsgeschichtliche Aspekte zum Schlaf, Schlafen und Schlafzimmer einen Stellenwert haben und in die Auseinandersetzungen einbezogen werden sollen, bekommt die Thematik einen noch vielschichtigeren Charakter. Wichtige Fakten und Aspekte, aus einer periodisch-historischen Entwicklung heraus, in das Thema einzuordnen wären relevant.
Obwohl Menschen täglich schlafen und ohne den Schlaf nicht auskommen, hat es für viele einen phänomenalen Charakter, weil sie die Notwendigkeit und die Tätigkeit des Schlafens nicht näher erläutern und beschreiben können. Hinzu kommt das Bedürfnis von zumeist modernen Individuen, den Schlaf nur in einem abgetrennten Schlafzimmer in der Wohnung zu praktizieren. Doch diese Notwendigkeit hat sich erst in den letzten ein paar Jahrhunderten herauskristallisiert und sich drastisch zu einem heutigen Höhepunkt entwickelt. Eben wegen den erwähnten Aspekten muss das Thema ganzheitlich betrachtet und untersucht werden. Wichtige und den Inhalt der Auseinandersetzung mit dem Thema prägende Fragestellungen wären folgende:
· Wieso hat der Mensch das Bedürfnis zu schlafen?
· Was passiert während des Schlafes?
· In den meisten Kulturen existiert so etwas wie ein Schlafzimmer gar nicht. Was bewegte die Menschen also dazu in separaten Schlafzimmern zu schlafen?
· Usw.
In der Auseinandersetzung mit diesem Thema werde ich auf diese und andere Fragestellungen und Aspekte eingehen, welche meiner Meinung nach die wichtigsten und prägendsten sind.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Von der Höhle zum Schlafzimmer – Eine Intimsphäre ist in der Wohnung entstanden

3. Die Personifikation des Schlafes in der griechischen Mythologie – Schlaf steht im engen Zusammenhang zum Tod

4. Der Schlaf

4.1 Die Schlafforschung

4.2 Die Struktur des Schlafes – Der Schlaf wird in Phasen eingeteilt

5. Eigene Meinung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die entwicklungsgeschichtlichen Aspekte des Schlafes und beleuchtet den Wandel des Schlafzimmers vom gemeinschaftlichen Bereich zur behüteten Intimsphäre. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich Wohnen und Schlafen als grundlegende menschliche Bedürfnisse historisch und gesellschaftlich verändert haben.

  • Die historische Evolution des Wohnens und der Wohnung
  • Die Symbolik des Schlafes in der griechischen Mythologie
  • Biologische und physiologische Grundlagen des Schlafes
  • Die Entstehung und Entwicklung der modernen Schlafforschung
  • Der Wandel des Schlafzimmers als Ort der Intimität

Auszug aus dem Buch

Die Struktur des Schlafes – Der Schlaf wird in Phasen eingeteilt

Wie bereits erwähnt ist der Schlaf ein rhythmischer oder dynamischer Vorgang und kein, wie in vorherigen Abschnitten aus der griechischen Mythologie erläutert, todesähnlicher Zustand. Anhand der Ableitung der Hirnströme im EEG können Wissenschaftler die Schlaftiefe messen und anhand der Kurven verschiedene Schlafphasen unterscheiden:

LIEGEZEIT : Sie erstreckt sich vom Zeitpunkt des sich zu Bett Legens bis hin zum entgültigen Einschlafen.

NON-REM-PHASEN : Die Frequenz der Gehirnaktivität nimmt ab. Man könnte auch sagen, das Gehirn kommt langsam zur Ruhe. Einen Tiefpunkt der Frequenz erreicht man nach ca. 40 Minuten. Traumaktivitäten gibt es nicht. Die NON-REM-PHASE dient in erster Linie der Muskelentspannung.

REM-PHASE : Charakteristisch für die REM-PHASE ist das typische hin und her Bewegen der Augen. Man kann das auch deutlich bei einem Schlafenden in dieser Phase beobachten. Daher kommt auch der Name REM = Rapid Eye Movement (auf Deutsch: schnelle Augenbewegung). Jede REM-PHASE dauert ca. 20 bis 60 Minuten und kann sich 4 - 6 mal in der Nacht wiederholen. Die Frequenz der Gehirntätigkeit steigt wieder etwas an, um dann erneut in einer weiteren NON-REM-PHASE abzusinken. Schlafforscher stellten in Versuchen fest, dass Personen, die in der REM-PHASE geweckt werden, häufiger von Träumen berichteten als Personen, die in anderen Phasen geweckt wurden. Daraus folgerten sie, dass die REM-PHASE gleichzusetzen sei mit dem Träumen. Neuere Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass wir in jeder Phase träumen, nur mit unterschiedlicher Intensität. In der REM-PHASE erfolgt vor allem die sensorische Entspannung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Komplexität der Thematik und stellt die Relevanz einer ganzheitlichen Betrachtung von Schlaf und Wohnen als biologische sowie soziokulturelle Notwendigkeiten dar.

2. Von der Höhle zum Schlafzimmer – Eine Intimsphäre ist in der Wohnung entstanden: Dieses Kapitel erläutert den historischen Wandel des Wohnens von den ersten Höhlenbehausungen bis zur heutigen funktionalen Wohnung, wobei das Schlafzimmer zunehmend als privater Rückzugsort definiert wird.

3. Die Personifikation des Schlafes in der griechischen Mythologie – Schlaf steht im engen Zusammenhang zum Tod: Hier wird der Schlaf in der antiken Mythologie durch die Figur des Hypnos personifiziert und in eine mystische Verbindung mit dem Tod und der Unterwelt gesetzt.

4. Der Schlaf: Das Kapitel befasst sich mit der physiologischen Bedeutung des Schlafes als lebensnotwendiges Bedürfnis und beleuchtet die Geschichte der Schlafforschung sowie die Einteilung in REM- und Non-REM-Phasen.

5. Eigene Meinung: Der Autor reflektiert den Erkenntnisgewinn durch die Beschäftigung mit der Thematik und betont die Bedeutung der behandelten Aspekte für das eigene Verständnis des alltäglichen Schlafvorgangs.

Schlüsselwörter

Schlaf, Schlafzimmer, Wohnen, Intimsphäre, Schlafforschung, Mythologie, Hypnos, REM-Phase, Non-REM-Phase, EEG, Biologie, Soziologie, Existenzbewältigung, Menschheitsentwicklung, Schlafphasen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der entwicklungsgeschichtlichen Betrachtung des Schlafes und der Wandlung des Schlafzimmers als räumlicher Ort innerhalb der menschlichen Wohnung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern zählen die Evolution des Wohnens, die mythologische Bedeutung des Schlafes, physiologische Aspekte und der geschichtliche Fortschritt der Schlafforschung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen menschlicher Sesshaftigkeit, der Entstehung privater Rückzugsräume und den biologischen Notwendigkeiten des Schlafes zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der soziologische, historische und psychologische Definitionen und Erkenntnisse zusammengetragen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung des Wohnens, die mythologische Interpretation des Schlafes und eine wissenschaftliche Analyse der Schlafstruktur mittels EEG-Messungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Schlaf, Intimsphäre, Schlafforschung, Mythologie, Schlafzimmer und die biologische Notwendigkeit der Ruhephasen.

Wie hat sich die Wahrnehmung des Schlafzimmers historisch verändert?

Vom offenen, gemeinschaftlichen Raum hat sich das Schlafzimmer zu einem tabuisierten, hochprivaten Bereich entwickelt, der heute als Ort der Intimität gilt.

Welche Bedeutung hat Hypnos in der griechischen Mythologie?

Hypnos fungiert als Personifikation des Schlafes und als Zwillingsbruder des Todes, was die antike Verbindung zwischen Schlaf und mystischen Zuständen unterstreicht.

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Details

Title
Von der Höhle zum Schlafzimmer - Entwicklungsgeschichtliche Aspekte des Schlafes
College
University of Duisburg-Essen  (FB Soziologie)
Grade
gut
Author
Murat Kütük (Author)
Publication Year
2002
Pages
12
Catalog Number
V12295
ISBN (eBook)
9783638182171
Language
German
Tags
Höhle Schlafzimmer Entwicklungsgeschichtliche Aspekte Schlafes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Murat Kütük (Author), 2002, Von der Höhle zum Schlafzimmer - Entwicklungsgeschichtliche Aspekte des Schlafes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/12295
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