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Freiwillige Vereinbarungen in der europäischen Umweltpolitik am Beispiel der ACEA-Vereinbarung

Titel: Freiwillige Vereinbarungen in der europäischen Umweltpolitik am Beispiel der ACEA-Vereinbarung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Sassan Gholiagha (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

[...]

1.2 Fragestellung
Wie ist die FV in die aktuelle Governance-Debatte innerhalb der Politikwissenschaft einzuordnen
und welche Chancen und Risiken entstehen durch das Steuerungsinstrument der FV?
Warum wurde eine FV als Steuerungsinstrument für die CO2-Reduzierung bei Kraftfahrzeugen
gewählt und warum scheiterte eben diese?
1.3 Vorgehensweise
Zur Beantwortung dieser Fragestellung wird im zweiten Kapitel dieser Arbeit eine kurze Erläuterung
der aktuellen Debatte um den Begriff „Governance“ sowie die Debatte um so genannte
Neue Modi der Steuerung bzw. neue Steuerungsinstrumente durchgeführt. Das dritte
Kapitel beschäftigt sich dann detailliert mit dem Instrument der FV. Zunächst wird eine Definition
erarbeitet, bevor die Vor- und Nachteile von FV erläutert werden. Dies geschieht bereits
mit Blick auf die im vierten Kapitel als Fallbeispiel untersuchte ACEA-Vereinbarung.
Hierfür wird in einem kurzen historischen Abriss die Entstehung und der Inhalt der ACEAVereinbarung
dargestellt. Im zweiten Teil des vierten Kapitels werden dann die Gründe für
dass Scheitern und die daraus seitens der EU-Kommission gezogenen Konsequenzen aufgezeigt.
Der dritte Teil des vierten Kapitels beschäftigt sich dann mit der Frage nach notwendigen
Rahmenbedingen für erfolgreiche FV und stellt eine Verbindung zwischen diesen Rahmenbedingungen
und dem Scheitern der ACEA-Vereinbarung auf. Das Fazit greift die Fragestellung
abschließend auf und enthält ebenfalls ein Plädoyer für das die Nutzung von FV im
Bereich der europäischen Umweltpolitik.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 FRAGESTELLUNG

1.3 VORGEHENSWEISE

1.4 EUROPÄISCHE UMWELTPOLITIK

2.0 GOVERNANCE UND NEUE MODI DER STEUERUNG

2.1 DEFINITION VON GOVERNANCE

2.2 NEUE MODI DER STEUERUNG IM EUROPÄISCHEN MEHREBENENSYSTEM

3.0 FREIWILLIGE VEREINBARUNGEN

3.1 FREIWILLIGE VEREINBARUNGEN ALS NEUES STEUERUNGSINSTRUMENT

3.2 VOR- UND NACHTEILE FREIWILLIGER VEREINBARUNGEN

3.2.1 VORTEILE

3.2.2. NACHTEILE

4.0 FALLBEISPIEL REDUKTION DER CO2-EMISSION BEI NEUWAGEN

4.1 HISTORISCHER ABRISS DER ACEA-VEREINBARUNG

4.1.1 MOTIVATION UND ENTSTEHUNG

4.1.2 INHALT

4.2 DAS SCHEITERN DER ACEA-VEREINBARUNG

4.2.1 GRÜNDE FÜR DAS SCHEITERN

4.2.2 KONSEQUENZEN DES SCHEITERNS

4.3 WIE FV ERFOLGREICH SEIN KÖNNEN UND WARUM DIE ACEA-VEREINBARUNG SCHEITERN MUSSTE

4.3.1 RAHMENBEDINGUNGEN FÜR ERFOLGREICHE FREIWILLIGE VEREINBARUNGEN

4.3.2 WARUM DIE ACEA-VEREINBARUNG SCHEITERN MUSSTE

5.0 FAZIT

5.1 ABSCHLIEßENDEN BEANTWORTUNG DER FRAGESTELLUNG

5.2 EIN PLÄDOYER FÜR FREIWILLIGE VEREINBARUNGEN IN DER EUROPÄISCHEN UMWELTPOLITIK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von freiwilligen Vereinbarungen als neues Steuerungsinstrument im europäischen Mehrebenensystem. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Chancen und Risiken dieser Instrumente, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, warum freiwillige Vereinbarungen zur CO2-Reduzierung bei Neuwagen gewählt wurden und weshalb das Fallbeispiel der ACEA-Vereinbarung letztlich scheiterte.

  • Governance und neue Modi der Steuerung in der EU
  • Analyse der Vor- und Nachteile freiwilliger Vereinbarungen
  • Fallstudie zur ACEA-Vereinbarung hinsichtlich CO2-Emissionen
  • Evaluation von Rahmenbedingungen für erfolgreiche Kooperationen
  • Potenziale der Zivilgesellschaft in der europäischen Umweltpolitik

Auszug aus dem Buch

3.2.2. Nachteile

Wie jedes Steuerungsinstrument bringt die FV neben vielen Vorteilen auch viele Nachteile mit sich. Im Falle der FV sind die meisten Nachteile recht offensichtlich (Skjaerseth 2000: 63). Der offensichtlichste Nachteil liegt im Primat der Freiwilligkeit begründet. Das Fehlen jedweder Sanktionsmöglichkeit bei FV macht eine Durchsetzbarkeit gegen den Willen der Beteiligten unmöglich. Ein weiterer Nachteil liegt in der Freerider-Problematik begründet. Durch die Tatsache, dass sich wie bei der ACEA-Vereinbarung ein gesamter Industriezweig verpflichtet, ermöglicht es einzelnen Unternehmen keine Maßnahmen zur Zielerreichung durchzuführen, da das Ziel durch das Handeln aller anderen Akteure erreicht werden kann (Skjaerseth 200: 63).

Rottmann (2005) nennt noch weitere Nachteile. Neben einer geringen Legitimität durch mangelnde Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure und ungenügender Transparenz ist ein weiterer Nachteil unter den Stichworten „Regulatory Capture“ und „Buisness-As-Usual Szenario“ zusammen zu fassen.

„Generell laufen die Verhandlungen um FV Gefahr, zu suboptimalen Kompromisslösungen zu führen, bei denen die Interessen der verhandelnden Partner zwar gewahrt werden, aber das Gemeinwohl außer Acht gelassen wird. Im Umweltbereich könnte die Folge sein, dass bei kooperativen Lösungen Zugeständnisse an das umweltpolitische Anspruchsniveau gemacht würden und die vereinbarten Ziele nicht oder nur wenig über ein „Business-As-Usual“ Szenario hinausgehen“ (Rottmann 2005: 21).

Geschieht dies, so ist der Regulierungsversuch durch eine FV von Unternehmens/Industrieseite “gefangen“, man spricht von Regulatory Capture (Rottmann 2005: 21).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung und der wachsenden Bedeutung neuer Steuerungsinstrumente wie freiwillige Vereinbarungen im Rahmen des EU-Policymakings.

2.0 GOVERNANCE UND NEUE MODI DER STEUERUNG: Theoretische Einordnung von Governance-Konzepten und Beschreibung neuer Steuerungsinstrumente jenseits klassischer top-down-Regulation.

3.0 FREIWILLIGE VEREINBARUNGEN: Definition und Kategorisierung freiwilliger Vereinbarungen sowie eine detaillierte Abwägung ihrer spezifischen Vor- und Nachteile als Steuerungsinstrument.

4.0 FALLBEISPIEL REDUKTION DER CO2-EMISSION BEI NEUWAGEN: Historischer Abriss und detaillierte Untersuchung der ACEA-Vereinbarung, ihres Scheiterns sowie der notwendigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Vereinbarungen.

5.0 FAZIT: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Plädoyer für die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure zur Stärkung der Effizienz und Transparenz.

Schlüsselwörter

Freiwillige Vereinbarungen, Governance, Europäische Umweltpolitik, ACEA-Vereinbarung, CO2-Reduzierung, Mehrebenensystem, Steuerungsinstrumente, Regulatory Capture, Zivilgesellschaft, Nachhaltigkeit, Policymaking, Selbstregulierung, Umweltschutz, Effizienz, Freerider-Problematik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz freiwilliger Vereinbarungen als neues Steuerungsinstrument in der europäischen Umweltpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf Governance-Debatten, der Analyse von Vor- und Nachteilen freiwilliger Vereinbarungen und der kritischen Auseinandersetzung mit einem konkreten Fallbeispiel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach der Einordnung freiwilliger Vereinbarungen in die Governance-Debatte und untersucht, warum das Instrument der ACEA-Vereinbarung zur CO2-Reduzierung letztlich scheiterte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Fallstudienanalyse unter Einbeziehung theoretischer Governance-Konzepte und bestehender Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das theoretische Konzept freiwilliger Vereinbarungen und führt eine detaillierte Analyse der ACEA-Vereinbarung durch, inklusive der Gründe für deren Scheitern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Freiwillige Vereinbarungen, Governance, Europäische Umweltpolitik, ACEA-Vereinbarung, CO2-Reduzierung und Zivilgesellschaft.

Warum wird im Fazit ein Plädoyer für zivilgesellschaftliche Akteure gehalten?

Der Autor argumentiert, dass eine stärkere Einbindung zivilgesellschaftlicher Organisationen wie Greenpeace oder BUND dazu beitragen kann, Probleme wie Informationsasymmetrien zu verringern und die Transparenz zu erhöhen.

Welche Rolle spielt die Freerider-Problematik im Kontext der ACEA-Vereinbarung?

Die Freerider-Problematik beschreibt, dass sich ein gesamter Industriezweig verpflichtet, was einzelnen Unternehmen Anreize nehmen kann, eigenständige Anstrengungen zu unternehmen, da das kollektive Ziel auch ohne deren spezifisches Handeln erreicht werden könnte.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freiwillige Vereinbarungen in der europäischen Umweltpolitik am Beispiel der ACEA-Vereinbarung
Hochschule
Universität Osnabrück  (Fachbereich Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Neue Modi der Steuerung im europäischen Mehrebenensystem
Note
1,3
Autor
B.A. Sassan Gholiagha (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
28
Katalognummer
V122591
ISBN (eBook)
9783640275519
ISBN (Buch)
9783640402434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Freiwillige Vereinbarungen Umweltpolitik Beispiel ACEA-Vereinbarung Neue Modi Steuerung Mehrebenensystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Sassan Gholiagha (Autor:in), 2006, Freiwillige Vereinbarungen in der europäischen Umweltpolitik am Beispiel der ACEA-Vereinbarung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/122591
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Leseprobe aus  28  Seiten
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