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Doppeldiagnose Alkohol und Depression. Falldokumentation in der Suchtberatung

Titel: Doppeldiagnose Alkohol und Depression. Falldokumentation in der Suchtberatung

Projektarbeit , 2022 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tansila Raja (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Falldokumentation beleuchtet unter Berücksichtigung mehrerer Gliederungspunkte den Beratungsverlauf und das Ergebnis.

Der Klient leidet unter Depressionen. Durch eine traumatische Kindheit, in der es laut eigener Aussagen zu körperlichen und emotionalen Misshandlungen kam, sowie durch den Tod eines Freundes, hat diese Erkrankung ihren Ursprung gefunden, wie auch an Intensität aufgenommen. In einer sehr schwer depressiven Phase beim Verarbeiten des Todes seines Freundes, hat der Klient Alkohol in erhöhten Mengen konsumiert und einen Suizidversuch begangen, woraufhin er sich freiwillig in ein Krankenhaus hat einweisen lassen, wo er nicht nur psychisch aufgefangen werden konnte, sondern auch einen vierzehntägigen gezwungenen Alkoholentzug vornehmen musste. Noch während seines Aufenthaltes dort nahm er Kontakt zur Suchtberatungsstelle auf und vereinbarte mit mir einen Beratungstermin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Angaben zum Fall (zu-Beratende Person bzw. Gruppe)

2. Beschreibung des Anlasses und der Problemsituation

3. Situationseinschätzende Maßnahmen

4. Einschätzung des Bedarfs an psychosozialer Unterstützung

5. Verwendete Beratungsmodelle, durchgeführte Verfahren und Psychosoziale Maßnahmen

6. Einbeziehung der Sozialen Systeme und der Bezugspersonen der zu-Beratenden

7. Umfang, Dauer und Ergebnis der Unterstützenden Beratung und Psychosozialer Begleitung

8. Vorläufige Auswertung der durchgeführten Psychosozialen Beratung und Begleitung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert den Verlauf einer Suchtberatung für einen 57-jährigen Klienten mit einer Doppeldiagnose aus Alkoholabhängigkeit und Depression. Ziel ist es, den Beratungsprozess und die systemische Unterstützung entlang der normativen Handlungstheorie von Silvia Staub-Bernasconi aufzuarbeiten und die Wirksamkeit der gewählten psychosozialen Interventionen zu evaluieren.

  • Anwendung der normativen Handlungstheorie von Silvia Staub-Bernasconi in der Suchthilfe
  • Analyse von Doppeldiagnosen (Alkoholsucht und depressive Störung)
  • Strukturierung psychosozialer Unterstützung und Suchtrehabilitation
  • Einbeziehung des deutschen Suchthilfesystems und seiner Träger
  • Förderung der Eigenmotivation und Stabilisierung der Lebenssituation

Auszug aus dem Buch

3. Situationseinschätzende Maßnahmen

Herr M. befindet sich gedanklich in seinen Erzählungen stets in der Vergangenheit. Er berichtet wiederholt von seiner Zeit als Arbeiter und von seiner Kindheit im Elternhaus. Über seine aktuelle Lebenslage erzählt er weniger und falls doch, dann, dass er öfters depressiv grübeln würde und sehr unmotiviert ist. Er gibt sich große Mühe neue Hobbys und Leidenschaften zu finden, die seinen Alltag bereichern. Die Natur gefalle ihm gut, mit seinem Hund spazieren zu gehen und dabei Blumen zu fotografieren. In der Zeit, in der er alle Aufgaben erledigt hat, fällt er wieder in ein ,,depressives Loch‘‘ aus dem er mit eigener Kraft nicht rauszukommen vermag.

Durch die mehreren Gespräche mit Herrn M. hat er sich dazu entschlossen auf stationäre Therapie zu gehen. Diese würde bei einem Alkohol-Promille-Gehalt über 0,0 seinerseits um eine 7-10-tägige Entgiftungsmaßnahme vor Ort verlängert werden. Gemeinsam stellten wir am 29.07.2021 den Antrag an die Rentenversicherung für eine 3-4-monatige stationäre Suchtrehabilitation in einer Fachklinik. Danach empfahl ich ein nahtloses Verfahren in die bei uns ansässige ambulante Weiterbehandlung und die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe.

Neben dem Sozialbericht wurden auch weitere Unterlagen, wie Antrag auf stationäre Rehabilitation, ärztlicher Befundbericht etc. gestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert den zeitlichen Rahmen der Beratung und führt in die verwendete wissenschaftliche Metatheorie von Silvia Staub-Bernasconi ein.

1. Angaben zum Fall (zu-Beratende Person bzw. Gruppe): Dieses Kapitel stellt den 57-jährigen Klienten Herr M. vor, beschreibt seine aktuelle Lebenssituation sowie die Hintergründe seiner Doppeldiagnose.

2. Beschreibung des Anlasses und der Problemsituation: Hier werden die vorliegenden ICD-10-Diagnosen sowie die psychosoziale, soziale und finanzielle Situation des Klienten detailliert dargelegt.

3. Situationseinschätzende Maßnahmen: Dieses Kapitel beschreibt die diagnostische Phase und die gemeinsam eingeleiteten Schritte zur stationären und ambulanten Suchtbehandlung.

4. Einschätzung des Bedarfs an psychosozialer Unterstützung: Basierend auf dem Erklärungswissen werden hier die sozialen Probleme des Klienten theoretisch verortet und nach Bedürfniskategorien analysiert.

5. Verwendete Beratungsmodelle, durchgeführte Verfahren und Psychosoziale Maßnahmen: Hier werden spezifische Interventionsschritte wie Ressourcenerschließung, Bewusstseinsbildung und Identitätsveränderung erläutert.

6. Einbeziehung der Sozialen Systeme und der Bezugspersonen der zu-Beratenden: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung der institutionellen Anbindung, insbesondere durch die Deutsche Rentenversicherung, zur Unterstützung der Arbeits- und Teilhabefähigkeit.

7. Umfang, Dauer und Ergebnis der Unterstützenden Beratung und Psychosozialer Begleitung: Es erfolgt eine chronologische Übersicht über den Beratungsverlauf, den Betreuungswechsel und die Dauer der Maßnahmen.

8. Vorläufige Auswertung der durchgeführten Psychosozialen Beratung und Begleitung: Das abschließende Kapitel bewertet den bisherigen Erfolg der Maßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Abstinenz und der strukturellen Verbesserung im Alltag des Klienten.

Schlüsselwörter

Suchtberatung, Doppeldiagnose, Alkoholabhängigkeit, Depression, Silvia Staub-Bernasconi, Soziale Arbeit, Psychosoziale Begleitung, Suchtrehabilitation, Deutsche Rentenversicherung, Selbsthilfegruppe, Handlungstheorie, Suchthilfesystem, Fallstudie, Suchtverlauf, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Falldokumentation grundlegend?

Die Arbeit dokumentiert den psychosozialen Beratungsprozess eines 57-jährigen Klienten, der an einer Kombination aus Alkoholabhängigkeit und Depression leidet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die systemische Suchtberatung, die Anwendung theoretischer Handlungsmodelle in der Praxis sowie die Schnittstellen des deutschen Suchthilfesystems.

Welches primäre Ziel verfolgt die Beratung?

Das Hauptziel ist die Unterstützung des Klienten bei der Suchttherapie, die Stabilisierung seiner psychischen Gesundheit sowie die Förderung seiner Alltagsstruktur durch professionelle Begleitung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Ausarbeitung orientiert sich methodisch an der normativen Handlungstheorie von Silvia Staub-Bernasconi, die den Prozess in Kenntnisnahme, Hypothesenbildung und Handlungsregeln gliedert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ausgangssituation, die Einschätzung des Unterstützungsbedarfs, die konkreten Beratungsmodelle sowie die verschiedenen Interventionsschritte bis hin zur Auswertung der bisherigen Ergebnisse.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Suchtberatung, Doppeldiagnose, stationäre Rehabilitation, Soziale Arbeit und Handlungsmodell beschreiben.

Wie geht die Arbeit mit dem Aspekt der Doppeldiagnose um?

Die Arbeit betrachtet die Doppeldiagnose als wechselseitiges Problem, bei dem die Suchtproblematik und die depressive Störung gleichermaßen durch strukturierte Hilfe und Therapie angegangen werden müssen.

Welche Rolle spielt die Deutsche Rentenversicherung in diesem Prozess?

Die Deutsche Rentenversicherung fungiert als wesentlicher Kostenträger für die stationäre und ambulante Suchtrehabilitation und stellt das Ziel, die Arbeitsfähigkeit des Klienten langfristig zu erhalten.

Warum wird im Dokument explizit auf die Anonymität hingewiesen?

Die Anonymität wurde gewahrt, um die Identität des Klienten zu schützen, weshalb sämtliche wörtlichen Zitate aus dem Beratungsalltag entfernt wurden.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Doppeldiagnose Alkohol und Depression. Falldokumentation in der Suchtberatung
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Veranstaltung
Gestaltung von systematischen Prozessen
Note
1,7
Autor
Tansila Raja (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1221419
ISBN (eBook)
9783346665362
ISBN (Buch)
9783346665379
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Falldokumentation Depression Alkohol Sucht Suchtberatung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tansila Raja (Autor:in), 2022, Doppeldiagnose Alkohol und Depression. Falldokumentation in der Suchtberatung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1221419
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Leseprobe aus  12  Seiten
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