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Die Entwicklung von Resilienz bei Kindern. Unterstützung durch die Kindertageseinrichtung

Title: Die Entwicklung von Resilienz bei Kindern. Unterstützung durch die Kindertageseinrichtung

Term Paper , 2021 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Luisa Becker (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education

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Können Kindertageseinrichtungen die Entwicklung von Resilienz von Kindern unterstützen? Eine theoretische Auseinandersetzung, die Betrachtung empirischer Forschungsbefunden sowie der praktische Bezug von Resilienz auf die Bildungs- und Erziehungsarbeit soll diese Thematik umfassend behandeln. Sie soll verdeutlichen, wie fundamental die Resilienzförderung und -unterstützung schon im pädagogischen Alltag von Kindertageseinrichtungen ist, um Krisen, belastende Lebensumstände und Entwicklungsrisiken vorzubeugen und erfolgreich zu bewältigen.

Dabei wird zuerst der Begriff „Resilienz“ geklärt, dann in den elementaren Resilienzkonzepten auf das Risikofaktoren- und das Schutzfaktorenkonzept eingegangen und zudem Resilienzfaktoren und -modelle vorgestellt. Zu berücksichtigen sind auch die empirischen Forschungsbefunde mit der Entwicklung von Anfang bis zum aktuellen Stand in der Resilienzforschung und die Auseinandersetzung mit den bedeutenden Studien, nämlich der Kauai-Längsschnittstudie, der Mannheimer Risikokinderstudie und der Bielefelder Invulnerabilitätsstudie. Auf Grundlage dieser Erläuterungen rund um die Resilienz kann ein Bezug zur Bildungs- und Erziehungspraxis erfolgen. Dabei werden die Ziele der Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen definiert, die Dringlichkeit sowie die Umsetzung von Prävention im pädagogischen Alltag verdeutlicht und auch das umfangreiche Präventionsprogramm „PRiK“ beschrieben. Zuletzt sollen elementare Bausteine in der Resilienzforschung sowie ein Praxisbeispiel aus der Resilienzförderung verdeutlichen, wie Resilienz in Kindertageseinrichtungen gefördert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Grundlagen

1.1 Begriffsklärung „Resilienz“

1.2 Resilienzkonzepte

1.2.1 Risikofaktorenkonzept

1.2.2 Schutzfaktorenkonzept

1.3 Resilienzfaktoren

1.4 Resilienzmodelle

2 Empirische Forschungsbefunde

2.1 Entwicklung der Resilienzforschung

2.2 Kauai-Längsschnittstudie

2.3 Mannheimer Risikokinderstudie

2.4 Bielefelder Invulnerabilitätsstudie

3 Bedeutung der Resilienzforschung für die Bildungs- und Erziehungspraxis

3.1 Ziele der Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen

3.2 Prävention

3.2.1 Präventionsprogramm PRiK

3.3 Elementare Bausteine in der Resilienzförderung

3.4 Praxisbeispiel – Handmassage

4 Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Kindertageseinrichtungen einen Beitrag zur Entwicklung von Resilienz bei Kindern leisten können, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Krisen und damit verbundener Entwicklungsrisiken. Ziel ist es, durch eine theoretische Fundierung sowie die Analyse relevanter Studien darzulegen, wie pädagogische Fachkräfte durch gezielte Förderung und Prävention die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern stärken können.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Resilienz
  • Analyse der Risikofaktoren- und Schutzfaktorenkonzepte
  • Empirische Forschungsergebnisse zu Resilienz (u.a. Kauai-, Mannheimer- und Bielefelder Studie)
  • Strategien zur Resilienzförderung im pädagogischen Alltag
  • Vorstellung des Präventionsprogramms "PRiK" und praktischer Methoden

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung „Resilienz“

Der Begriff „Resilienz“ stammt zum einen vom lateinischen Wort „resilere“ und wird als „abprallen und zurückspringen“ übersetzt (vgl. Masten 2016; Rönnau-Böse 2013; zitiert nach Kaiser 2020, S. 6). Zudem leitet sich der Begriff auch vom Englischen „resilience“ ab und meint die „Spannkraft, Widerstandsfähigkeit und Elastizität“. Der Resilienz-Begriff unterliegt keiner einheitlichen Definition, sondern die Erläuterung dessen ist abhängig von externalen Kriterien durch die soziale Umwelt und internalen Kriterien wie der eigenen Befindlichkeit und Persönlichkeit (vgl. Rönnau-Böse / Fröhlich-Gildhoff 2019, S. 9).

Meist wird allerdings die Definition von Wustmann aufgeführt, da sie sowohl internale als auch externale Kriterien berücksichtigt und die Resilienz demnach als „eine psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ beschreibt (Wustmann 2012; zitiert nach Kaiser 2020, S. 7). Des Weiteren unterteilt sich die Begriffsbestimmung in eine enge und weite Definition. Eine enge Begriffsklärung meint grundsätzlich die unerwartete aber erfolgreiche Bewältigung riskanter Situationen (vgl. Wieland 2011; zitiert nach Kaiser 2020, S. 7), während die weite Definition zudem den Erwerb und Erhalt von altersangemessenen Fähigkeiten und Kompetenzen sowie altersspezifischen Entwicklungsaufgaben berücksichtigt und auf die seelische Gesundheit hinführt (vgl. Wustmann 2012; zitiert nach Kaiser 2020, S. 7).

Grundsätzlich ist Resilienz nicht messbar, sondern ergibt sich aus dem Zusammenspiel einer Risikosituation und dessen positiven Bewältigung von der betroffenen Person (vgl. Rönnau-Böse / Fröhlich-Gildhoff 2019, S. 12). Neben der Bewältigung von Krisensituationen soll ein resilientes Verhalten auch herausfordernde Alltagssituationen und allgemeine Entwicklungsaufgaben meistern, um die Persönlichkeit sowie die Entwicklung zu stärken (vgl. Rönnau-Böse / Fröhlich-Gildhoff 2015; zitiert nach Kaiser 2020, S. 8). Demnach wird Resilienz als Kompetenz verstanden, die sich aus verschiedenen Einzelfähigkeiten zusammensetzt und sich von der frühen Kindheit auch auf spätere Lebensphasen übertragen kann (vgl. Kaiser 2020, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff Resilienz und setzt sich mit zentralen Konzepten wie Risiko- und Schutzfaktoren sowie verschiedenen theoretischen Modellen auseinander.

2 Empirische Forschungsbefunde: Hier wird die Entwicklung der Resilienzforschung dargestellt und anhand bedeutender Längsschnittstudien wie der Kauai-Studie wissenschaftlich untermauert.

3 Bedeutung der Resilienzforschung für die Bildungs- und Erziehungspraxis: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Erkenntnisse in die Praxis von Kindertageseinrichtungen, definiert Förderziele und stellt konkrete Präventionsmaßnahmen wie "PRiK" vor.

4 Schluss: Das Abschlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen, prozessorientierten Resilienzförderung im Kita-Alltag.

Schlüsselwörter

Resilienz, Kindertageseinrichtungen, Resilienzförderung, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Pädagogik, Kindesentwicklung, Prävention, PRiK, Widerstandsfähigkeit, psychische Gesundheit, Frühpädagogik, Kompetenzentwicklung, Bewältigungsstrategien, Sozialpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und die Bedeutung der Resilienzförderung bei Kindern innerhalb von Kindertageseinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Resilienz, die Unterscheidung von Risiko- und Schutzfaktoren, die wissenschaftliche Erforschung durch Längsschnittstudien sowie praktische Ansätze zur Umsetzung in Kitas.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Können Kindertageseinrichtungen die Entwicklung von Resilienz von Kindern unterstützen?“ Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie dies im pädagogischen Alltag gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Auswertung empirischer Studien zur Resilienzforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse empirischer Forschungsbefunde sowie die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die Bildungs- und Erziehungspraxis, inklusive konkreter Präventionsprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Resilienz, Kindertageseinrichtung, Resilienzförderung, Schutzfaktoren und Prävention charakterisieren.

Was macht das Präventionsprogramm „PRiK“ besonders?

Das Programm „PRiK“ ist ein spezifisches Resilienzförderungsprogramm für Kitas, das sich an den Resilienzfaktoren orientiert und aus 20 Einheiten besteht, um die seelische Widerstandsfähigkeit gezielt zu stärken.

Welche Rolle spielt die Handmassage in der Resilienzförderung?

Die Handmassage wird als Praxisbeispiel angeführt, um Stress zu bewältigen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und das Vertrauen sowie die Bindung zwischen den Kindern zu fördern.

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Details

Title
Die Entwicklung von Resilienz bei Kindern. Unterstützung durch die Kindertageseinrichtung
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
2,3
Author
Luisa Becker (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1220533
ISBN (eBook)
9783346645869
ISBN (Book)
9783346645876
Language
German
Tags
Kinder Kita Kindertageseinrichtung Resilienz resilientes Verhalten Resilienzkonzepte Risikofaktorenkonzept Schutzfaktorenkonzept Resilienzfaktoren Resilienzmodelle Resilienzforschung Kauai Kauai-Längsschnittstudie Mannheimer Risikosutide Bielefelder Invulnerabilitätsstudie PRiK Präventitionsprogramm Resilienzförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Becker (Author), 2021, Die Entwicklung von Resilienz bei Kindern. Unterstützung durch die Kindertageseinrichtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1220533
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