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Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen in der Familie

Title: Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen in der Familie

Term Paper , 2003 , 30 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Julia Gefter (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Da sich die vorliegende Arbeit mit den unterschiedlichen Aspekten von männlicher Gewalt gegenüber Frauen befasst, ist es mir wichtig, in dem ersten Teil der Arbeit eine Definition des Gewaltbegriffes festzulegen. Wobei es sich feststellt, dass sich alle Begriffsbestimmungen auf eine Handlung beziehen, die zu einer Verletzung der körperlichen und seelischen Integrität eines Menschen durch einen anderen führen kann (vgl. Wölfl 2001 S.30). Man sollte jedoch nicht übersehen, dass eine uneinheitliche Definition des Gewaltbegriffes nicht eine Frage der Wahrheit ist, sondern je nach Sichtweise, Ausrichtung und Intention auf entsprechenden Argumentationsleitlinien unterschiedlich eng oder weit definiert wird (vgl. Dearing 1999, S.12; vgl. Haller et al. 1998, S. 13).
In meiner Arbeit soll nicht das gesamte Spektrum männlicher Gewalt berücksichtigt werden, sondern lediglich ein Fokus auf den Bereich der männlichen Gewalt gegenüber Frauen in der Ehe und Partnerschaft gelegt werden, in folgendem auch Beziehungsgewalt genannt wird.
"Von `Beziehungsgewalt´ zu sprechen bedeutet die Begriffsbestimmungen analog auf `Beziehung´ - als begriffsgeschichtlich neuem, den gesellschaftlich-historischen Wandel in den Formen des Zusammenlebens der Geschlechter widerspiegelnden Sammelbegriff für Ehen und Partnerschaften - anzuwenden" (Nini et.al. 1995, S. 26).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Gewalt gegen Frauen - Definition

2 Formen der Gewalt

2. 1. 1 Physische Gewalt

2. 1. 2 Psychische Gewalt

2. 1. 3 Sexualisierte Gewalt

2. 1. 4 Soziale Gewalt

2. 1. 5 Finanzielle Gewalt

3 Interventionsmöglichkeiten

3. 1 Frauenhausarbeit

3. 2 Beratungsstellen für Frauen

3. 3 Zur Rolle von Polizei und Justiz

3. 4 Interventionsprojekte

Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert das Phänomen der männlichen Gewalt gegenüber Frauen in der Familie und untersucht verschiedene Interventionsmöglichkeiten, die Frauen auf dem Weg aus gewaltgeprägten Lebenssituationen unterstützen und ihre Selbstbestimmung fördern sollen.

  • Definition und verschiedene Erscheinungsformen von Beziehungsgewalt
  • Strukturelle Hintergründe männlicher Gewaltanwendung
  • Aufgaben, Prinzipien und Wirkungsweise von Frauenhäusern
  • Die Bedeutung ambulanter Beratungsstellen
  • Die Rolle von Polizei, Justiz und vernetzten Interventionsprojekten

Auszug aus dem Buch

2. 1. 1 Physische Gewalt

Physische Gewalt beinhaltet alle Formen von Misshandlungen, die körperliche Verletzungen verursachen können. Physische Gewalt äußert sich in Schubsen, Würgen, Fesseln, Stoßen, Schlägen mit Einsatz von Fäusten- und Fußtritten bis hin zu Angriffen mit Gegenständen. Sichtbare Verletzungen sind häufig Quetschungen, Blutergüsse, ausgeschlagene Zähne, Nasenbein-, Rippen- oder andere Knochenbrüche. Das kann bis zu bleibenden Schäden oder gar zum Tod führen. (vgl. Egger et al. 1995, S.30) Der erste Gewaltangriff ist in der Regel nicht so extrem. Hat es jedoch einmal angefangen, tendiert die Gewalt im Laufe der Zeit zur Eskalation in Intensität und Häufigkeit.

Gewalttätige Männer greifen zu immer stärkeren Methoden, um ihre Macht aufrechterhalten zu können. Schlagen hat nichts mit Jähzorn oder `die Beherrschung verlieren´ zu tun, es ist eine vorsätzliche Entscheidung des Partners die Kontrolle in der Partnerschaft zu behalten. Oftmals geht mit körperlicher Gewalt die Zerstörung von Eigentum einher, und jener Dingen, die einen besonderen Wert für die Frau haben, sowie das Verletzen von Dritten, wie etwa von Kindern der Partnerin. Es ist eine Form der Gewalt, die sich zwar nicht direkt gegen die Frau richtet, ihr aber trotzdem Macht demonstriert. Ihr wird gezeigt, dass auch sie selbst jederzeit (wieder) ein Opfer von Gewalt werden kann. Essens- und Schlafentzug sind ebenfalls dieser Gewaltform zuzuordnen. Dadurch und mittels anderer Methoden macht der Mann der Frau Angst, der vor weiterer Gewalt das mächtigste Instrument zur Unterdrückung der Frau ist. (vgl. Egger et al. 1995, S. 30; Lempert/Oelemann 1995, S. 49f; Aykler 2000, S. 67)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Gewalt gegen Frauen - Definition: Das Kapitel erläutert den Begriff der Gewalt gegen Frauen anhand verschiedener Fachdefinitionen und grenzt den Fokus der Arbeit auf die Gewalt in Ehe und Partnerschaft ein.

2 Formen der Gewalt: Hier werden verschiedene Arten der Beziehungsgewalt wie physische, psychische, sexualisierte, soziale und finanzielle Gewalt differenziert dargestellt.

3 Interventionsmöglichkeiten: Dieses Kapitel beschreibt praktische Ansätze der sozialen Arbeit, darunter Frauenhäuser, Beratungsstellen, polizeiliche Maßnahmen und vernetzte Interventionsprojekte.

Schlussbemerkung: Die Autorin resümiert, dass trotz gesellschaftlicher Fortschritte und einer verbesserten institutionellen Unterstützung weiterhin ein umfassender Wandel der Geschlechterverhältnisse notwendig ist.

Schlüsselwörter

Gewalt gegen Frauen, Beziehungsgewalt, Frauenhausarbeit, Beratungsstellen, Prävention, Interventionsprojekte, Machtmissbrauch, Geschlechterverhältnis, Sozialarbeit, Opferschutz, physische Gewalt, psychische Gewalt, sexualisierte Gewalt, Polizei, Justiz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Formen männlicher Gewalt gegen Frauen in der Familie und den Möglichkeiten, intervenierend einzugreifen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Neben der Definition verschiedener Gewaltformen stehen die Hilfsangebote für Betroffene sowie die Rolle staatlicher Institutionen im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Gewalt gegen Frauen enttabuisiert wurde und welche Unterstützungssysteme notwendig sind, um Frauen ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Fachliteratur, Studien und Berichten zur Arbeit in Frauenhäusern und Interventionsprojekten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung von Gewaltformen sowie eine detaillierte Analyse von Interventionsmöglichkeiten, einschließlich rechtlicher Aspekte wie dem Gewaltschutzgesetz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Beziehungsgewalt, Frauenhausarbeit, Opferschutz, Prävention und Kooperationsarbeit zwischen verschiedenen Institutionen.

Welche Rolle spielt die Polizei bei der Intervention?

Die Polizei ist oft die erste Anlaufstelle und hat die wichtige Aufgabe, die Gefahrenlage einzuschätzen sowie durch Maßnahmen wie Wegweisungen für die unmittelbare Sicherheit der Frau zu sorgen.

Warum wird die Arbeit der Frauenhäuser als "Ermächtigung" bezeichnet?

Der Begriff bezieht sich darauf, dass Frauen unterstützt werden, ihre Machtquellen wieder wahrzunehmen und Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, anstatt in einer gefährlichen Abhängigkeit zu verharren.

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Details

Title
Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen in der Familie
College
Kiel University of Applied Sciences  (University Of Applied Sciences)
Grade
2,3
Author
Julia Gefter (Author)
Publication Year
2003
Pages
30
Catalog Number
V12201
ISBN (eBook)
9783638181402
ISBN (Book)
9783638642293
Language
German
Tags
Interventionsmöglichkeiten Gewalt Frauen Familie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Gefter (Author), 2003, Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen in der Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/12201
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