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Schulentwicklung durch »Zentrale Abschlussprüfungen«

Titel: Schulentwicklung durch »Zentrale Abschlussprüfungen«

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Hanna Cieslak (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dank PISA und anderer internationaler Vergleichsstudien wurde die deutsche Bildungspolitik wieder wachgerüttelt. Die Ergebnisse dieser Studien sprechen eine deutliche Sprache und haben dem deutschen Bildungswesen mangelnde Qualität sowie fehlende Vergleichbarkeit schulischer Leistungsergebnisse bescheinigt. Direkt an solche Befunde anknüpfend sollen nun bildungspoliti-sche Maßnahmen helfen, die aufgezeigten Missstände zu beheben. Parallelarbeiten, Lernstandser-hebungen und die Einführung von Zentralen Abschlussprüfungen nach der Sekundarstufe I und II stellen solche bildungspolitischen Maßnahmen dar und sollen eine bessere Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit bei der Vergabe von Abschlüssen garantieren und sicherstellen, dass die in den Richtlinien und Lehrplänen für einen Abschluss vorgesehenen Kenntnisse und Fähigkeiten bei den Schülerinnen und Schülern (SuS) tatsächlich vorhanden sind.
Gegenstand dieser Arbeit sind die Zentralen Abschlussprüfungen die sozusagen das Ergebnis der schulischen Lernzeit erfassen, wobei der Fokus dieser Arbeit stärker auf den Zentralen Ab-schlussprüfungen nach der Sekundarstufe II, sprich auf dem Zentralabitur, liegt. Die Beschäfti-gung mit diesen Prüfungen ist deswegen so bedeutsam, da sie einen deutlichen Einfluss auf die Bildungskarriere der einzelnen SuS haben. Das Ergebnis der Prüfungen geht stark in eine Ge-samtqualifikation ein, auf deren Grundlage dann ein Abschluss vergeben wird.
Einleitend werden zu Beginn des zweiten Kapitels die historischen Entwicklungslinien der Zent-ralen Abschlussprüfungen in Deutschland thematisiert und aktuelle Gründe angeführt, die zu einer derzeitigen Wiedereinführung der Zentralen Abschlussprüfungen in den meisten Bundesländern führten. Desweiteren werden positive wie auch negative Einschätzungen der Prüfungen themati-siert und es wird vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse abschließend versucht auf-zuzeigen, ob sich die Wirksamkeit Zentraler Abschlussprüfungen durch Forschungsergebnisse tatsächlich belegen lässt.
Weiterführend wird die Umsetzung des Zentralabiturs exemplarisch an den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Brandenburg und Schleswig-Holstein dargelegt, um aufzuzeigen, dass in Deutschland trotz Einigkeit hinsichtlich der Funktion des Zentralabiturs, dennoch in den jeweiligen Bundesländern keine einheitliche Prüfungspraxis vorhanden ist. Je nach Informations-bereitschaft der jeweiligen Bildungsserver werden folgende Kategorien versucht zu beantworten: Zielsetzung, Prüfungsvorbereitung, Durchführung, Aufgabenkonstruktion, Aufgabenauswahl, Leistungsbewertung, Beurteilungsspielraum, Festlegung der Note und Evaluation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zentrale Abschlussprüfungen

2.1 Historische Entwicklungslinien

2.2 Aktuelle Gründe für die Einführung von Zentralen Abschlussprüfungen

2.3 Einschätzungen von Zentralen Abschlussprüfungen

2.4 Forschungsbefunde

3 Das Zentralabitur im Bundesländervergleich

3.1 Nordrhein-Westfalen

3.2 Hessen

3.3 Brandenburg

3.4 Schleswig-Holstein

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung und Umsetzung von zentralen Abschlussprüfungen, mit besonderem Fokus auf das Zentralabitur in Deutschland. Dabei wird analysiert, inwiefern diese Prüfungen zur Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit schulischer Leistungen beitragen und wie sich die Praxis in verschiedenen Bundesländern trotz gemeinsamer bildungspolitischer Ziele unterscheidet.

  • Historische Entwicklung der zentralen Leistungsüberprüfung
  • Aktuelle bildungspolitische Gründe für den Paradigmenwechsel zur Outputorientierung
  • Kontroverse Einschätzungen von Lehrkräften und Kritik an standardisierten Prüfungsverfahren
  • Vergleich der Umsetzungspraktiken in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Brandenburg und Schleswig-Holstein

Auszug aus dem Buch

2.3 Einschätzungen von Zentralen Abschlussprüfungen

Zentrale Abschlussprüfungen haben die Aufgabe die Vergleichbarkeit und Gleichwertigkeit von Schulabschlüssen zu sichern und werden darüber hinaus auch für die Evaluation von Schulqualität und zur Weiterentwicklung dieser herangezogen. Aber inwieweit sprechen sich die an den Zentralen Abschlussprüfungen Beteiligten für bzw. gegen ein derartiges Verfahren aus. Im Folgenden werden zum einen die Vor- und Nachteile zu Zentralen Abschlussprüfung aufgelistet und zum anderen die Einschätzungen von Lehrkräften zu derartigen Verfahren wiedergegeben.

Trotz des gemeinsamen Standardisierungsanspruchs des zentralen und dezentralen Abiturs wird die Äquivalenz beider Regelungsformen immer wieder in Frage gestellt. Dabei werden je nachdem, ob das Zentralabitur oder die dezentrale Prüfungsform befürwortet wird, unterschiedliche Argumentationstypen ins Feld geführt, die ein wechselseitiges Verständnis erschweren. Die Kritiker des Zentralabiturs argumentieren laut BAUMERT primär auf individueller Ebene. Die Aufgabenstellungen des Zentralabiturs müssen sich auf ein mittleres Anspruchsniveau und relativ leicht abprüfbare Gegenstände konzentrieren. Dies hat ein relativ breit streuendes und damit notwendigerweise eher oberflächliches Unterrichtsangebot und ein entsprechendes Lernverhalten auf Seiten der SuS zur Folge. Die Verständnistiefe, die durch exemplarisches Vorgehen möglich ist, kann dann nicht erreicht werden. Dies verleitet auf Schülerseite zum verstärkten Einsatz von Memoriestrategien und zum Verzicht auf aufwendigere verständnisorientierte Lernstrategien.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Kontext der Arbeit, insbesondere die Reaktionen auf PISA-Studien und den bildungspolitischen Wandel hin zu zentralen Abschlussprüfungen zur Sicherung der Qualität.

2 Zentrale Abschlussprüfungen: Dieses Kapitel behandelt die historischen Grundlagen, die aktuellen Gründe für die Einführung und die differenzierten Einschätzungen sowie wissenschaftlichen Befunde zu zentralen Prüfungen.

3 Das Zentralabitur im Bundesländervergleich: Hier wird die praktische Umsetzung des Zentralabiturs exemplarisch an den vier Bundesländern NRW, Hessen, Brandenburg und Schleswig-Holstein verglichen und auf Transparenz sowie Evaluationspraxis geprüft.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass zentrale Prüfungen trotz kontroverser Diskussionen als Instrument der Qualitätssicherung einen festen Platz im deutschen Bildungssystem einnehmen.

Schlüsselwörter

Zentrale Abschlussprüfungen, Zentralabitur, Schulentwicklung, Qualitätssicherung, Bildungsstandards, Outputorientierung, Vergleichbarkeit, Leistungsmessung, Bildungsforschung, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Lehrplan, Unterrichtsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von zentralen Abschlussprüfungen im deutschen Schulsystem als Instrument der Qualitätssicherung und Standardisierung.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Im Zentrum stehen die historischen Hintergründe, die aktuelle bildungspolitische Motivation zur Einführung solcher Formate sowie die Kontroverse zwischen Befürwortern und Kritikern der Zentralisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob die Wirksamkeit zentraler Prüfungen empirisch belegt ist und wie sich die Praxis der Durchführung zwischen den Bundesländern unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem dokumentenbasierten Vergleich der offiziellen Vorgaben und Informationsangebote der Bildungsserver ausgewählter Bundesländer.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Vor- und Nachteile von Zentralprüfungen sowie eine detaillierte vergleichende Analyse der Umsetzung in vier spezifischen Bundesländern.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Schulentwicklung, Zentralabitur, Vergleichbarkeit, Bildungsstandards und Outputsteuerung.

Wie unterscheidet sich die Transparenz der Bundesländer bei der Ergebnisevaluation?

Die Arbeit stellt fest, dass Brandenburg durch die Veröffentlichung von Evaluationsberichten eine höhere Transparenz aufweist als etwa Hessen, wo Informationen zu Bewertungsmaßstäben kaum zugänglich sind.

Was wird im Hinblick auf den Lernprozess kritisiert?

Kritiker befürchten durch die Zentralisierung eine "teaching to the test"-Mentalität, die zu einer Engführung des Unterrichts und zur Bevorzugung von auswendig gelerntem Wissen gegenüber vertiefterem Verständnis führen könnte.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulentwicklung durch »Zentrale Abschlussprüfungen«
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Schulqualität durch Unterrichtsentwicklung
Note
1,0
Autor
Hanna Cieslak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
28
Katalognummer
V121896
ISBN (eBook)
9783640267170
ISBN (Buch)
9783640267392
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulentwicklung Abschlussprüfungen« Schulqualität Unterrichtsentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hanna Cieslak (Autor:in), 2008, Schulentwicklung durch »Zentrale Abschlussprüfungen«, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/121896
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Leseprobe aus  28  Seiten
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