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Museumspädagogik als Maßnahme zur Publikumsbindung:

Zwischen Bildungsauftrag und Kulturmarketing

Title: Museumspädagogik als Maßnahme zur Publikumsbindung:

Term Paper , 2007 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katharina Lang (Author)

Pedagogy - Art education

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Summary Excerpt Details

In dem Seminar „Grundlagen der Kunst- und Kulturvermittlung“, welches im Wintersemester
2006/2007 unter der Leitung von Dr. Viktor Kittlausz im Rahmen des Masterstudienganges
„Kunst- und Kulturvermittlung mit dem Schwerpunkt Museum“ an der Universität Bremen
stattfand, wurden unterschiedliche Wirkungsfelder, in denen eine Vermittlung von Kunst und
Kultur zum Tragen kommt, thematisiert. Nach wie vor spielt das Museum als Bildungsort und
die mit ihm verbundene Museumspädagogik in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht jedoch nicht die Disziplin Museumspädagogik als
solche, sondern es soll vielmehr gezeigt werden, ob und wie sich die Rolle und der Einsatz
der Museumspädagogik im Hinblick auf eine sich wandelnde Kulturlandschaft und ein
zunehmend zu konstatierendes wirtschaftliches Agieren von Museen verändert. Nach einer
kurzen Beschreibung der Aufgaben, Zielsetzungen und Probleme der Museumspädagogik
wird daher eine Differenzierung von drei unterschiedlichen Formen der kulturvermittelnden
Disziplin nach Carmen Mörsch nachgezeichnet, wobei die am zweithäufigsten vorkommende
Variante, welche im Zentrum meines Referatsteils zum Thema ‚Museumspädagogik’ am 8.
Januar 2007 stand, zum weiteren Gegenstand der Arbeit wird. Diese, am vermeintlichen
Interesse der Besucher ausgerichtete und als publikumswirksam definierte Form der
Museumspädagogik gilt es vor dem Hintergrund der heutigen Lage der Museen zu betrachten.
Diese ist heutzutage vor allem durch sinkende finanzielle Mittel und eine damit verbundene
defizitäre Haushaltslage beeinflusst. Inwiefern diese Entwicklung, beispielsweise im Hinblick
auf museumspädagogische Angebote, spürbar ist, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht
werden. Anhand ausgewählter Beispiele soll zudem eine Einschätzung und Bewertung von
Risiken und Potentialen einer am vermeintlichen Interesse des Publikums orientierten
Museumspädagogik herausgearbeitet werden. Ob und inwiefern Museumspädagogik in
diesem Zusammenhang als ein Instrument des Museumsmarketings zu sehen ist, gilt es
herauszufinden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundzüge der Museumspädagogik

2.1 Aufgaben, Ziele und Verortung der Museumspädagogik

2.2 Drei Formen der Museumspädagogik nach Carmen Mörsch

3. Zur heutigen Situation der Museen

3.1 Zur wirtschaftlichen Lage

3.2 Besucherorientierung im musealen Kontext

3.3 Aufgaben und Herausforderungen: Museumspädagogik als Instrument des Museumsmarketing?!

4. Neue Methoden der Museumspädagogik

4.1 Erlebnisorientierte Vermittlungsstrategien

4.2 Trend: Event

4.3 Demokratisierung versus Banalisierung

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle der Museumspädagogik im Spannungsfeld zwischen einem traditionellen Bildungsauftrag und dem zunehmenden Druck durch Kulturmarketing sowie ökonomische Zwänge. Dabei wird analysiert, wie Museen durch erlebnisorientierte Vermittlung und Eventkultur auf ein sich wandelndes Publikumsinteresse reagieren und welche Risiken sowie Potenziale sich daraus für die institutionelle Identität ergeben.

  • Wirtschaftlicher Druck und dessen Auswirkungen auf das Museumswesen
  • Besucherorientierung als zentrale Überlebensstrategie
  • Erlebnisorientierung und "Hands-on"-Konzepte in der Vermittlung
  • Die Rolle von Events und Museumsnächten als Marketinginstrument
  • Kritische Auseinandersetzung mit Popularisierung und Banalisierung

Auszug aus dem Buch

4.2 Trend: Event

Der Erlebnis- und Ereigniswert von Veranstaltungen war noch nie so gefragt wie heute – ein Anspruch, der selbstverständlich auch Kulturinstitutionen wie Museen nicht unberührt lässt.54 Während man zum einen durch neue und handlungsorientierte Präsentationsformen versucht, Besucher für Museen und ihre Schätze zu begeistern, wird zum anderen dem Rahmenprogramm von Museen zunehmend Beachtung geschenkt. Doch nicht nur kleine und solide Veranstaltungen, wie beispielsweise Kindergeburtstage oder Workshops, werden mit Hilfe der Museumspädagogik für die Besucher geplant und durchgeführt, sondern auch zunehmend große, öffentlichkeitswirksame Events.55

Allgemein können Events – auch wenn ein jedes für sich die Gültigkeit des Einmaligen beansprucht – als inszenierte und emotionale Ereignisse mir Erlebnischarakter beschrieben werden, die aufgrund ihrer Besonderheit Resonanz, beispielsweise in Form von Teilnehmern oder medialer Berichterstattung, erfahren.56 Kirsten Bohnen sieht Events nicht mehr bloß als Veranstaltungen an, vielmehr erscheinen ihr diese als Bestandteil der Alltagskultur, aus der mittlerweile eine eigene Eventkultur mit Unterhaltungscharakter entstanden ist. Dabei gilt die Attraktion als wohl wichtigster Erfolgsfaktor, denn es wird der Eindruck eines einzigartigen, unvergleichbaren und außergewöhnlichen Ereignisses erzeugt, der als äußerst publikumswirksam einzustufen ist. Ferner definiert sie folgende Erlebnisdimensionen, die die Begeisterung der Eventkultur erklären: Die Kombination aus Kultur und Unterhaltung, die bei einem Event live für jeden spürbar ist, die emotionale Ebene, die Events bedienen können, und den sozialen Aspekt, den ein Gemeinschaftserlebnis aufweist. „Eventkulturelle Angebote wirken wie eine Anfasskultur, die alle ‚berührt’.“57

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz der Museumspädagogik im Kontext einer sich wandelnden Kulturlandschaft und definiert das Ziel der Untersuchung, den Einsatz dieser Disziplin zwischen Bildungsauftrag und ökonomischen Anforderungen zu analysieren.

2. Grundzüge der Museumspädagogik: Dieses Kapitel erläutert die fachlichen Grundlagen, Ziele und Aufgaben der Museumspädagogik und differenziert anhand der Ansätze von Carmen Mörsch verschiedene Formen der Kunstvermittlung.

3. Zur heutigen Situation der Museen: Es wird der wirtschaftliche Druck auf Museen beleuchtet, der zu einer verstärkten Besucherorientierung und der Integration von Marketinginstrumenten führt, um die eigene Existenz und staatliche Förderung zu rechtfertigen.

4. Neue Methoden der Museumspädagogik: Dieses Hauptkapitel analysiert neue Vermittlungsstrategien wie Erlebnisorientierung und Event-Formate, diskutiert deren Chancen für die Publikumsgewinnung und warnt vor den Risiken einer Trivialisierung.

5. Resümee: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Zusammenwirken von Museumspädagogik und Marketing notwendig ist, um die Balance zwischen einem hohen kulturellen Anspruch und den Anforderungen einer erlebnisorientierten Gesellschaft zu finden.

Schlüsselwörter

Museumspädagogik, Kulturmarketing, Besucherorientierung, Bildungsauftrag, Erlebnisgesellschaft, Vermittlungsstrategien, Museumsnacht, Eventkultur, Ökonomisierung, Hands-on-Konzepte, Publikumsbindung, Demokratisierung, Kulturbetrieb, Vermittlung, Institutionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Museen unter dem Druck schwindender Mittel und zunehmender Konkurrenz ihre Vermittlungsarbeit verändern müssen, um relevant zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Spannungsverhältnis zwischen Bildungsauftrag und Unterhaltungsanspruch sowie die zunehmende Ökonomisierung des Kulturbetriebs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und inwiefern die Museumspädagogik als Marketinginstrument fungieren kann, ohne ihren Kernauftrag der Bildung zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Diskurse der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements synthetisiert und kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert neue Präsentationskonzepte wie erlebnisorientierte Strategien, Eventformate und deren Auswirkungen auf das Image und die Qualität der Museumsarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Museumspädagogik, Kulturmarketing, Besucherorientierung, Erlebnisgesellschaft und Demokratisierung beschreiben den inhaltlichen Fokus am treffendsten.

Wie stehen Museumspädagogik und Museumsmarketing zueinander?

Die Autorin sieht sie als Verbündete, die sich durch die gemeinsame Konzentration auf den Besucher ergänzen können, sofern die inhaltliche Substanz des Museums gewahrt bleibt.

Welche Kritik wird an erlebnisorientierten Formaten geübt?

Kritiker befürchten eine Entmündigung des Publikums, eine Banalisierung der Inhalte und eine Umwandlung des Museums in eine beliebige Event-Kulisse.

Können Museen ihre Bildungsfunktion durch Events beibehalten?

Ja, wenn Events ergänzend eingesetzt werden und als Türöffner für neue Zielgruppen dienen, während die thematische Tiefe im Kern des Museumsangebots erhalten bleibt.

Welches Fazit zieht die Autorin?

Die Autorin sieht in den neuen Vermittlungsformen mehr Chancen als Risiken, fordert jedoch Fingerspitzengefühl und eine klare Trennung zwischen Marketing-Art und kulturellem Anspruch.

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Details

Title
Museumspädagogik als Maßnahme zur Publikumsbindung:
Subtitle
Zwischen Bildungsauftrag und Kulturmarketing
College
University of Bremen
Course
Grundlagen der Kunst- und Kulturvermittlung
Grade
1,0
Author
Katharina Lang (Author)
Publication Year
2007
Pages
26
Catalog Number
V121814
ISBN (eBook)
9783640265435
Language
German
Tags
Museumspädagogik Maßnahme Publikumsbindung Grundlagen Kunst- Kulturvermittlung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Lang (Author), 2007, Museumspädagogik als Maßnahme zur Publikumsbindung:, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/121814
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