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Sprachvarietäten in der Werbung. Jugendsprache und Dialekte als Werbestrategie

Titel: Sprachvarietäten in der Werbung. Jugendsprache und Dialekte als Werbestrategie

Hausarbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung thematisiert die Verwendung von Sprachvarietäten in der Werbung. Der erste Teil erklärt zunächst den Begriff Sprachvarietäten im Allgemeinen und beschäftigt sich im Anschluss mit dem Phänomen Werbung und den gesendeten Werbebotschaften. Danach wird aufgezeigt, wie wichtig die Zielgruppe für die Vermarktung ist. Auch wird ein Blick auf die verschiedenen Zielgruppen geworfen, die im Fokus der Werbung stehen und die an die Zielgruppen angepassten Strategien werden erläutert. Der anschließende Teil befasst sich mit der Jugendsprache und ihrem Gebrauch in der Werbung. In diesem Kontext werden auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Werbe- und Jugendsprache dargelegt.

Danach wird die Fachsprache in der Werbung genauer betrachtet. Der letzte Teil analysiert die Verwendung von Dialekten als Werbesprache. Nach der Begriffserklärung folgt eine Analyse der sozialen Dialekte und der Regionalsprachen in Werbebotschaften. Gegen Werbung ist keiner von uns immun. Täglich werden wir in unserem Alltag mit einer großen Flut an Werbebotschaften konfrontiert. Sie zieren Reklame- und Lichttafeln und füllen in Zeitschriften und Zeitungen jede freie Lücke. Auch im Radio, Kino und Fernsehen ist Werbung ständig präsent und lauert dem potenziellen Käufer und Konsument in den modernen digitalen Medien im Internet auf. In unserer medialisierten Welt, in der Konsum ganz großgeschrieben wird, gibt es keine Chance der Werbeflut zu entkommen.

Die Werbung fesselt nicht nur die Erwachsenen, sondern zieht auch Kinder und Jugendliche fest in ihren Bann. Um unsere Aufmerksamkeit zu erlangen und uns schließlich zum Kauf zu animieren, setzt die Werbeindustrie ganz bewusst zahlreiche strategische Mittel ein. David Ogilvy, eines der berühmtesten Werbetexter aller Zeiten, war felsenfest davon überzeugt, dass „[s]i intentas persuadir a alguien de hacer algo, o comprar algo, deberías utilizar su lenguaje, el lenguaje en el que piensa”. Diese Ansicht teilen mit ihm viele Werbemacher und stellen sich der Herausforderung, die Varietäten in ihren Publicityarbeiten zu verwenden. Doch es stellt sich die Frage, wie die Werbeindustrie das perfekte Szenario durch den gezielten Einsatz von Varietäten inszeniert und welche Bedeutung ihnen dabei zukommt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbemerkungen

2.1. Sprachvarietäten

2.2. Die Werbung und ihre Botschaften

3. Zielgruppen der Werbung und an sie angepasste Strategien

3.1. Die Bedeutung der Zielgruppe für die Vermarktung

3.2. Kinder im Visier der Werbung

3.3. An Jugendliche gerichtete Werbung

3.3.1. Musik als Werbemittel

3.3.2. Werbespots auf digitalen Medien

4. Die Jugendsprache

4.1. Was ist die Jugendsprache?

4.2. Die Jugendsprache in der Werbung

4.3. Die Jugendlichen als Werbeprotagonisten

4.4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Jugend- und Werbesprache

5. Fachsprache in der Werbung

6. Dialekte als Werbestrategie

6.1. Was ist ein Dialekt?

6.2. Soziale Dialekte

6.3. Regionale Dialekte in Werbekampagnen

7. Fazit

8. Bibliografie

8.1. Papierquellen

8.2. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Werbeindustrie Sprachvarietäten strategisch einsetzt, um durch eine gezielte Inszenierung der Werbebotschaft das "perfekte Szenario" für verschiedene Zielgruppen zu schaffen und den Konsumenten zum Kauf zu bewegen.

  • Die Bedeutung von Sprachvarietäten als strategisches Mittel in der Werbung.
  • Anpassung von Werbestrategien an spezifische Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene).
  • Einsatz von Jugendsprache und Fachsprache als manipulative oder vertrauensbildende Elemente.
  • Die Rolle von Dialekten zur Vermittlung von Regionalität und Authentizität in Werbekampagnen.
  • Die Wirksamkeit von Influencer-Marketing und digitaler Schleichwerbung.

Auszug aus dem Buch

3.2. Kinder im Visier der Werbung

Im Gegensatz zu Erwachsenen unterscheidet sich die Wahrnehmung von Werbespots seitens der Kinder, da die Kleinen die Werbung nicht als eine Sendungsunterbrechung sehen, sondern vielmehr als Bestandteil der Sendung empfinden. Kinder in einem bestimmten Alter sind nicht imstande, zu differenzieren, ob sie soeben einen Werbespot oder eine TV-Sendung ansehen. Da sie in der Regel Gefallen finden an den Werbespots, lassen sie sich in Werbepausen nicht vom Fernseher locken. Den Blick starr auf den Spot geheftet, sind sie in der Lage, sich diesen auf eine Art und Weise zu verinnerlichen, wie es kaum ein Erwachsener könnte (vgl. Piñel 2013: 66). Bei Werbespots, die junge Konsumenten als Zielgruppe haben, wird idealerweise eine simple Sprache gewählt. Dabei wiederholen sich teilweise Sätze oder diese sind sogar unvollständig (vgl. Müller 1997: 133). Kinder besitzen die Fähigkeit, Werbebotschaften textgetreu zu wiederholen. Manchmal übernehmen sie sogar den Wortschatz der Werbespots (vgl. Piñel 2013: 66). Aus Erfahrung lieben insbesondere jüngere Kinder sich repetierende Dialoge. Sie schauen diese mehrmals an, denn Wiederholungen geben ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von Werbung und die Relevanz der Sprachwahl für den Verkaufserfolg, wobei die zentrale Forschungsfrage nach der Inszenierung durch Sprachvarietäten aufgeworfen wird.

2. Vorbemerkungen: Hier werden grundlegende Definitionen von Sprachvarietäten sowie das soziologische Phänomen Werbung und ihre Wirkungsweise erläutert.

3. Zielgruppen der Werbung und an sie angepasste Strategien: Dieses Kapitel analysiert die Notwendigkeit einer zielgruppenspezifischen Ansprache, wobei der Fokus insbesondere auf der besonderen Anfälligkeit von Kindern und der Kaufkraft von Jugendlichen liegt.

4. Die Jugendsprache: Es wird untersucht, wie Werbemacher versuchen, durch Nachahmung der Jugendsprache Nähe und Identitätspotenzial zu erzeugen, und welche Diskrepanzen zwischen realem Sprachgebrauch und Werbe-Inszenierung existieren.

5. Fachsprache in der Werbung: Das Kapitel thematisiert den strategischen Einsatz pseudo-fachsprachlicher Begriffe, um Produkten eine künstliche wissenschaftliche Autorität und Qualität zu verleihen.

6. Dialekte als Werbestrategie: Der Einsatz von Dialekten wird als Mittel zur Vermittlung von Heimatverbundenheit und Vertrautheit dargestellt, wobei gleichzeitig auf die Herausforderungen der Verständlichkeit und die oft nur oberflächliche Verwendung hingewiesen wird.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der gezielte Einsatz von Sprachvarietäten ein mächtiges, aber nicht immer perfekt funktionierendes Instrument der Werbeindustrie bleibt, das maßgeblichen Einfluss auf das Konsumverhalten hat.

Schlüsselwörter

Sprachvarietäten, Werbung, Werbebotschaft, Zielgruppen, Jugendsprache, Fachsprache, Dialekte, Konsumverhalten, Manipulation, Strategische Kommunikation, Soziolekte, Markenidentität, Sprachwandel, Influencer-Marketing, Regionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den gezielten Einsatz von unterschiedlichen Sprachvarietäten als strategisches Mittel in der Werbung, um verschiedene Zielgruppen effektiver anzusprechen und zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Bedeutung der Zielgruppenanalyse, die Verwendung von Jugendsprache, der Missbrauch von Fachsprache und der Einsatz von Dialekten in Werbekampagnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu untersuchen, wie die Werbeindustrie durch den gezielten Einsatz von Sprachvarietäten "perfekte Szenarien" inszeniert, um Rezipienten zum Kauf zu animieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Fachliteratur zu den Themen Werbesprache, Sprachvarietäten und Zielgruppenmarketing sowie auf die Untersuchung von Fallbeispielen aus der Medienpraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander die Strategien für verschiedene Zielgruppen (besonders Kinder und Jugendliche), die Nachahmung von Jugendsprache, die Täuschung durch Fachsprache sowie die emotionale Wirkung von Dialekten analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sprachvarietäten, Werbesprache, Zielgruppen, Jugendsprache, Fachsprache, Dialekte und Konsumentenmanipulation.

Warum wird in der Werbung oft eine "Pseudofachsprache" genutzt?

Die Nutzung dient dazu, dem Produkt eine wissenschaftliche Autorität und eine Qualität vorzutäuschen, die bei einer sachlichen Prüfung oft nicht standhalten würde.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von Dialekten in der Werbung?

Dialekte sollen eine persönliche Ebene schaffen, Vertrautheit erzeugen und Heimatverbundenheit symbolisieren, wobei sie oft in einer abgeschwächten Mischform verwendet werden, um landesweit verständlich zu bleiben.

Was ist die Rolle von Influencern in diesem Kontext?

Influencer fungieren als Multiplikatoren, die durch ihre informelle Sprache eine künstliche Nähe und Vertrautheit zu ihren Followern aufbauen, wodurch ihre Werbung wie eine persönliche Kaufempfehlung wirkt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachvarietäten in der Werbung. Jugendsprache und Dialekte als Werbestrategie
Hochschule
Universität Mannheim
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1214643
ISBN (eBook)
9783346652546
ISBN (Buch)
9783346652553
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachvarietäten werbung jugendsprache dialekte werbestrategie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Sprachvarietäten in der Werbung. Jugendsprache und Dialekte als Werbestrategie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1214643
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