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Stärken- und Schwächen-Analyse des Supply Chain Management-Konzeptes zu den Konzepten Logistikmanagement und Just in Time in der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette

Titel: Stärken- und Schwächen-Analyse des Supply Chain Management-Konzeptes zu den Konzepten Logistikmanagement und Just in Time in der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette

Seminararbeit , 2003 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alexander Popp (Autor:in)

BWL - Industriebetriebslehre

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf Grund der veränderten Bedingungen am Absatzmarkt sehen sich viele
Unternehmen gezwungen ihre produktionswirtschaftlichen Rahmenbedingungen den
Absatzbedingungen anzupassen. Geänderte Kundenwünsche implizieren eine
Verkürzung der Produktlebenszyklen, die wiederum von den Unternehmen durch
einen häufigeren Produktwechsel sowie eine reduzierte Produktentwicklungszeit
(time-to-market) kompensiert werden müssen. Der immer stärker zunehmende
Trend zur Individualisierung von Produkten und Gütern ist eng mit der Veränderung
der Kundenansprüche, wie ein erhöhtes Qualitätsniveau und eine schnelle Lieferung
verknüpft. Auf der produktionswirtschaftlichen Seite stehen demgegenüber ein zu
erfüllender höherer Qualitätsanspruch, ein verringerter Lager- und Warenbestand
und häufigere Maschinenrüstvorgänge. Damit einhergehend ist ein höherer
Steuerungs- und Planungsaufwand und ein höherer Entwicklungsaufwand in immer
kürzeren Periodenabschnitten verbunden. Ein zunehmender globaler Wettbewerb
erzwingt auf der produktionswirtschaftlichen Seite weitere Maßnahmen. Um dem
internationalen Preisdruck entgegen zu wirken, müssen die Produktionskosten
gesenkt werden und die Möglichkeiten des technischen Fortschritts realisiert
werden.
Aus diesen Forderungen ergeben sich die neuen Ziele für die Fertigungsindustrie:
hohe Termintreue, hohe Auslastung, niedrige Bestände und kurze Durchlaufzeiten.1
Um diesen geänderten Marktbedingungen gerecht zu werden bieten sich Konzepte
wie Supply Chain Management und Just in Time an. Ziel dieses Assessments soll
eine Analyse der Stärken und Schwächen der Konzepte im Vergleich zu dem
traditionellen Konzept des Logistikmanagements sein. Dabei stehen die
strategischen und taktischen Ausprägungen, also die Philosophien der Konzepte im
Vordergrund. Eine Analyse auf der operativen Ebene erfolgt bei diesen Konzepten
nur am Rande, soweit dies zur Erklärung oder Erläuterung der strategische oder
taktischen Auswirkungen notwendig ist. Eine Beschränkung der Analyse alleine auf
die operative Ebene der Konzepte gibt dabei nicht das volle Spektrum der Synergien
wieder, die diese Konzepte bieten. Ziel des Supply Chain Managements ist es, eine Optimierung der Beschaffungslogistik und der Wertschöpfung über die
Unternehmensgrenzen hinweg zu erreichen. Das Supply Chain Management bieten
ebenso die Möglichkeiten Engpässe zu identifizieren und zu beheben. [...]

1 Vgl.: Kupfer, Karl-Heinz: Just-in-Time, Düsseldorf 1994, S. 9.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Abgrenzung des Themas

2 Kurzerläuterungen zu den Konzepten

3 Stärken- und Schwächen-Analyse der Konzepte

4 Schlußfolgerung und kritischer Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Supply Chain Management sowie das Just-in-Time-Konzept im Vergleich zum traditionellen Logistikmanagement zu analysieren, um deren jeweilige strategische und taktische Stärken und Schwächen in der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette herauszuarbeiten. Im Fokus steht dabei die Bewertung der Konzepte hinsichtlich ihrer Eignung zur Effizienzsteigerung und Optimierung der Wertschöpfung.

  • Vergleichende Analyse von Logistikmanagement, Supply Chain Management und Just-in-Time.
  • Identifikation strategischer und taktischer Vor- und Nachteile der Konzepte.
  • Untersuchung der Auswirkungen auf die unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette.
  • Evaluierung von Effizienzpotenzialen durch Synchronisation und Prozessoptimierung.
  • Kritische Betrachtung der Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung und Abhängigkeiten.

Auszug aus dem Buch

Stärken- und Schwächen-Analyse der Konzepte

Das Konzept des Logistik-Managements weist im Gegensatz zu den anderen beiden Konzepten weniger Stärken auf, da es entwicklungsbedingt die Grundlage der Materialbeschaffung ist. Just in Time und Supply Chain Management sind dagegen neuere Philosophien, die auf den ersten Blick viele Stärken aufweisen. Diesen Stärken stehen aber auch gewisse Schwächen gegenüber.

Eine entscheidende Schwäche des Logistikmanagements ist die Beschränkung der Materialwirtschaft nur auf das eigene Unternehmen. Aus dieser Sicht ergibt sich für die Wertschöpfung nur eine eingeschränkte Verknüpfung zu Lieferanten und Kunden. Die Materialbeschaffung erfolgt hier ausschließlich nach dem Prinzip Lieferant auswählen, Material bestellen und die Lieferung erhalten. Nach der Wertschöpfung wird das Produkt wiederum eingelagert und von dort aus an die Kunden verkauft. Das Konzept des Supply Chain Managements erweitert diese Sicht auf alle Stufen der Wertschöpfung, angefangen vom Rohstofflieferanten, bis hin zum Endkunden. Die Wertschöpfungskette des Supply Chain Managements kann allerdings durch diese Erweiterung eine immens große Anzahl an Gliedern erreichen. Betrachtet man hierzu einen Automobil-Hersteller wird schnell klar, welche Anzahl an Gliedern und damit auch an Kunden-Lieferanten-Beziehungen in komplexen Wertschöpfungsketten entstehen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Abgrenzung des Themas: Dieses Kapitel erläutert die veränderten Marktbedingungen und den daraus resultierenden Bedarf für neue Konzepte zur Optimierung der Wertschöpfung in der Fertigungsindustrie. Es definiert den Rahmen der Analyse, die sich primär auf strategische und taktische Aspekte konzentriert.

2 Kurzerläuterungen zu den Konzepten: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Logistikmanagements, des Supply Chain Managements und des Just-in-Time-Konzepts kurz dargestellt und voneinander abgegrenzt.

3 Stärken- und Schwächen-Analyse der Konzepte: Dieser Hauptteil vergleicht die Ansätze eingehend und diskutiert die jeweiligen Potenziale zur Effizienzsteigerung sowie die inhärenten Herausforderungen und Risiken der Konzepte.

4 Schlußfolgerung und kritischer Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Konzepte unterschiedliche Schwerpunkte setzen, sich jedoch in ihrer Wirkung ergänzen können, wobei die Implementierung stark von der individuellen Komplexität der Wertschöpfungskette abhängt.

Schlüsselwörter

Logistikmanagement, Supply Chain Management, Just in Time, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung, Materialbeschaffung, Wettbewerbsfähigkeit, Lieferanten-Kunden-Beziehung, Unternehmensstrategie, Ressourcenmanagement, Produktionsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht das Supply Chain Management sowie das Just-in-Time-Konzept mit dem traditionellen Logistikmanagement hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen in der Wertschöpfungskette.

Welche Themenfelder sind zentral?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Optimierung von Wertschöpfungsnetzwerken, die Materialbeschaffung, die Produktionssteuerung sowie die strategische Ausrichtung von Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Bewertung der genannten Konzepte, um festzustellen, wie sie zur Effizienzsteigerung und zur Bewältigung heutiger Marktanforderungen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf einer theoretischen Betrachtung strategischer und taktischer Philosophien der genannten Managementkonzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Stärken und Schwächen von Logistikmanagement, Just-in-Time und Supply Chain Management gegenübergestellt, insbesondere im Hinblick auf deren Reichweite und operative Auswirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Logistikmanagement, Supply Chain Management, Just-in-Time, Wertschöpfungskette, Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung.

Warum wird beim Just-in-Time-Konzept oft eine Abhängigkeit vom Kunden problematisiert?

Da Zulieferer für eine Just-in-Time-Lieferung ihre Produktion oft in unmittelbarer Nähe zum Kunden ansiedeln müssen, entsteht eine räumliche und operative Abhängigkeit, die den Zulieferer einseitig belasten kann.

Welche Rolle spielt der sogenannte "Peitschenschlag-Effekt" in dieser Analyse?

Der Peitschenschlag-Effekt dient als Beispiel für die Schwäche isolierter Planungsansätze und verdeutlicht, warum das Supply Chain Management als überlegene Strategie zur Vermeidung solcher Schwankungen gesehen wird.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stärken- und Schwächen-Analyse des Supply Chain Management-Konzeptes zu den Konzepten Logistikmanagement und Just in Time in der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Lehrstuhl für Allgemeine BWL und Produktionswirtschaft)
Note
1,7
Autor
Alexander Popp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
17
Katalognummer
V12086
ISBN (eBook)
9783638180719
Sprache
Deutsch
Schlagworte
SCM Supply chain management Lagerwirtschaft Wertschöpfung Wertschöpfungskette
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Popp (Autor:in), 2003, Stärken- und Schwächen-Analyse des Supply Chain Management-Konzeptes zu den Konzepten Logistikmanagement und Just in Time in der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/12086
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Leseprobe aus  17  Seiten
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