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Öffentliches Meinungsbild von queeren Erscheinungsformen in der Musik

Title: Öffentliches Meinungsbild von queeren Erscheinungsformen in der Musik

Term Paper , 2021 , 21 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Anonym (Author)

Gender Studies

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich vor allem mit dem öffentlichen Meinungsbild von queeren Erscheinungsformen der Musik. Dabei soll der Frage nachgegangen werden: "Welche kulturelle und gesellschaftliche Relevanz haben solche Erscheinungsformen in der Musik, die heteronormative Geschlechtergrenzen überschreiten?". Im Versuch, diese Frage zu beantworten, werden zunächst die verschiedenen Geschlechterrollen in der Gesellschaft skizziert. Dabei wird verdeutlicht, wie diese sich im Laufe der Zeit verändert haben und welche weiteren Konzepte dabei entstanden sind. Besonders auf die Etablierung von "sex" und "gender" sowie der Bezeichnung "queer" wird eingegangen. Danach werden ein Bezug zu queeren Formen in der Musik hergestellt und erste gesellschaftliche Reaktionen auf diese Art der musikalischen Inszenierung werden aufgeführt. Schließlich folgt als Beispiel der Auftritt von Conchita Wurst beim "Eurovision Song Contest", auch als "ESC" bekannt, welcher heteronormative Grenzen überschritten hat. An diesem Beispiel soll die explizite kulturelle und gesellschaftliche Relevanz des Auftritts herausgearbeitet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschlechterrollen im Wandel

2.1 Etablierung von „sex“ und „gender“

2.1.1 Queer

2.2 Musik

2.2.1 Queerness in der Musik

2.2.2 Gesellschaftliche & kulturelle Relevanz solcher Performanzen

2.3 „Eurovision Song Contest“

2.3.1 Aufritt von Conchita Wurst beim „Eurovision Song Contest“

2.3.2 Gesellschaftliche Reaktionen auf den Auftritt

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das öffentliche Meinungsbild von queeren Erscheinungsformen in der populären Musik. Ziel ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz jener Darstellungsweisen zu analysieren, die heteronormative Geschlechtergrenzen überschreiten, um ein tieferes Verständnis für die diskursive Verhandlung von Geschlechterrollen im Medienkontext zu entwickeln.

  • Wandel von Geschlechterrollen und die Unterscheidung von "sex" und "gender"
  • Die Rolle der Musik als Plattform für geschlechtliche Inszenierungen
  • Queer Theory als analytischer Rahmen für musikalische Performanzen
  • Der Eurovision Song Contest als Fallbeispiel für mediale Repräsentation
  • Gesellschaftliche und kirchliche Reaktionen auf queere Kunstfiguren

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Aufritt von Conchita Wurst beim „Eurovision Song Contest“

Die Künstlerin Conchita Wurst gewinnt im Jahr 2014 den „Eurovision Song Contest“ in Kopenhagen. Dabei kombiniert Conchita Wurst als Drag Queen weibliche und männliche Merkmale (vgl. Hager, 2016, S. 2). Unter dem Begriff Drag wird die offensichtliche Verkleidung von Männern als Frauen oder Frauen als Männern gefasst. Drag Queens oder Drag Kings zeichnet Überzeichnung und Extravaganz aus. Conchita Wurst bezeichnet sich als eine Drag Queen, auch wenn sie ihren Bart als ein männliches Attribut weiterträgt (vgl. Hager, 2016, S. 4). Conchita Wurst ist eine Kunstfigur und eine Erfindung des Sängers Tom Neuwirth. Tom Neuwirth trat 2011 zum ersten Mal als Conchita Wurst für eine Moderation auf. Die Kunstfigur hat ihre eigene Biografie bekommen. Sie soll aus Kolumbien stammen, ein Studium an der Pariser Universität Sorbonne absolviert haben und glücklich verheiratet sein (vgl. Fischer & Sobreira-Majer, 2015, S. 364). Der Bart der Drag Queen Conchita Wurst ist ein Mittel, um die Zweigeschlechtlichkeit zu dekonstruieren. Der Bart ist eigentlich ein Symbol der Männlichkeit und der Stärke. Conchita Wurst greift in ihrer Inszenierung auf ihren natürlichen Bart zurück. Als Tom Neuwirth, die Person, die hinter Conchita Wurst steckt, trägt er den Bart auch im Alltag. Für die Performance beim „Eurovision Song Contest“ wurde der Bart, durch den Einsatz von Make-up, nochmals verstärkt. Somit wird die männliche Seite durch Make-up verstärkt, jedoch geschieht das auch mit der weiblichen Seite. Die weibliche Seite wird durch Schminke, Kleidung und Haare herausgearbeitet. Durch die Inszenierung der männlichen und weiblichen Seite zugleich wird ein geschlechtlich uneindeutiger Zwischenraum kreiert. Dieser entstandene Zwischenraum ist typisch für eine Drag Queen und lässt sich mit den Zielen der Queer Theory in Verbindung bringen. Geschlechterkategorien können verändert, denaturalisiert und dekonstruiert werden (vgl. Hager, 2016, S. 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der öffentlichen Meinung zu queeren Erscheinungsformen in der Musik ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2 Geschlechterrollen im Wandel: Hier werden theoretische Grundlagen zu Geschlecht, Identität und der sozialen Konstruktion von Rollenbildern erläutert.

2.1 Etablierung von „sex“ und „gender“: Dieser Abschnitt differenziert zwischen biologischem und sozialem Geschlecht und führt in die wissenschaftliche Debatte darüber ein.

2.1.1 Queer: Es wird der Ursprung des Queer-Begriffs sowie die Queer Theory als theoretisches Konzept zur Dekonstruktion binärer Geschlechterordnungen dargestellt.

2.2 Musik: Dieses Kapitel beleuchtet Musik als universelles Phänomen und ihre gesellschaftliche Bedeutung sowie ihr Potenzial zur Identitätsstiftung.

2.2.1 Queerness in der Musik: Hier wird untersucht, wie Popmusik geschlechtliche Normen reproduziert oder herausfordert und welche Rolle Geschlechterklischees spielen.

2.2.2 Gesellschaftliche & kulturelle Relevanz solcher Performanzen: Dieser Abschnitt analysiert die pophistorische Bedeutung von Geschlechternormen und die Rolle der Medien bei deren Konstruktion.

2.3 „Eurovision Song Contest“: Es wird die Bedeutung dieses Wettbewerbs als europäisches Medienereignis und Plattform für nationale sowie kulturelle Selbstdarstellung beschrieben.

2.3.1 Aufritt von Conchita Wurst beim „Eurovision Song Contest“: Dieser Teil beschreibt die Inszenierung der Kunstfigur Conchita Wurst als Drag Queen und deren dekonstruktive Wirkung.

2.3.2 Gesellschaftliche Reaktionen auf den Auftritt: Hier wird die kontroverse mediale und gesellschaftliche Debatte rund um den Sieg von Conchita Wurst analysiert.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung queerer Auftritte für einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel hin zu mehr Toleranz.

Schlüsselwörter

Queer Theory, Eurovision Song Contest, Geschlechterrollen, Popkultur, Conchita Wurst, Gender, Sex, Identität, Heteronormativität, Musikwissenschaft, Drag Queen, Diskurs, Gesellschaft, Toleranz, Medienanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem öffentlichen Meinungsbild und der gesellschaftlichen Wahrnehmung von queeren Erscheinungsformen innerhalb der populären Musik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Geschlechterrollen, der Rolle von Medien bei der Konstruktion von Geschlecht sowie der Bedeutung musikalischer Inszenierungen für gesellschaftliche Diskurse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage nach der kulturellen und gesellschaftlichen Relevanz von Musikperformances, die traditionelle heteronormative Geschlechtergrenzen überschreiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis musik- und kulturwissenschaftlicher Forschung sowie eine Analyse von Fallbeispielen, insbesondere des Eurovision Song Contests.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Geschlechterkonzepten, die Bedeutung von Musik im sozialen Kontext sowie eine detaillierte Fallanalyse zum Auftritt von Conchita Wurst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Queer Theory, Geschlechterkonstruktion, Popkultur, Drag, Mediale Verhandlung und gesellschaftliche Toleranz.

Wie trägt Conchita Wurst zur Dekonstruktion von Geschlecht bei?

Durch die Kombination weiblicher Inszenierungsmerkmale mit einem männlich konnotierten Bart schafft die Figur einen "uneindeutigen Zwischenraum", der binäre Geschlechternormen sichtbar hinterfragt.

Wie reagierte die Öffentlichkeit auf den Auftritt von Conchita Wurst?

Die Reaktionen waren gespalten: Während es eine breite Unterstützung und Sympathiebewegungen gab, stieß der Auftritt auch auf Petitionen und Kritik, unter anderem aus kirchlichen Kreisen.

Welche Rolle spielen die Medien in diesem Prozess?

Medien fungieren als entscheidende Akteure, da sie durch ihre Berichterstattung maßgeblich an der kulturellen Konstruktion von Geschlecht teilhaben und das öffentliche Bild von Künstlern prägen.

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Details

Title
Öffentliches Meinungsbild von queeren Erscheinungsformen in der Musik
College
University of Siegen
Grade
1.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
21
Catalog Number
V1202074
ISBN (eBook)
9783346643902
ISBN (Book)
9783346643919
Language
German
Tags
öffentliches meinungsbild erscheinungsformen musik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Öffentliches Meinungsbild von queeren Erscheinungsformen in der Musik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1202074
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