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Kooperationen im europäischen Luftfrachtmarkt

Eine Bestandsaufnahme

Titel: Kooperationen im europäischen Luftfrachtmarkt

Studienarbeit , 2005 , 70 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dipl.-Logist. Ute Iddink (Autor:in)

Verkehrswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren sind zwischenbetriebliche Kooperationen verstärkt in das Blickfeld der Unternehmen geraten. Besonders in der Luftverkehrsbranche haben sich, aufgrund des erhöhten Wettbewerbs durch die globale Deregulierungspolitik und gestiegener Kundenanforderungen, internationale Kooperationen mit teilweise immensen Netzwerken entwickelt. Infolge einer zunehmenden Globalisierung ist vor allem innerhalb des Frachtbereichs eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zu verzeichnen, wobei Art und Umfang der Kooperationen enorm variieren können.
Ziel der Arbeit ist es, verschiedene Kooperationsformen der Luftverkehrsbranche, speziell innerhalb des Luftfrachtsektors, zu ermitteln und ihre Funktionsweise darzustellen. Dabei soll anhand von vorher definierten Unterscheidungskriterien eine Einordnung der ermittelten Unternehmenskooperationen vorgenommen werden, um Gemeinsamkeiten und Abweichungen herauszustellen. Anhand der daraus gewonnen Erkenntnisse wird der Autor die derzeitige Situation auf dem Luftfrachtmarkt konkretisieren und mögliche zukünftige Entwicklungen ableiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlagen des Luftfrachttransports

2.1 Begriffsdefinitionen

2.2 Bedeutung der Luftfracht

2.3 Aufbau der Luftfrachttransportkette

2.3.1 Luftfrachtbeteiligte

2.3.2 Beziehungen zwischen den Akteuren

2.3.3 Ablauf des Luftfrachttransports

2.4 Deregulierung und Liberalisierung des Luftverkehrs

2.4.1 Begriffsabgrenzung

2.4.2 Deregulierung des amerikanischen Flugmarktes

2.4.3 Deregulierung des europäischen Flugmarktes

2.4.4 Deregulierung der Bodenverkehrsdienste in Europa

2.5 Bedeutung der IATA

3 Kooperationen

3.1 Definition des Kooperationsbegriffs

3.2 Einklassifizierung von Kooperationen

3.2.1 Richtung der Kooperation

3.2.2 Anzahl der Partner

3.2.3 Fristigkeit der Kooperation

3.2.4 Räumliche Ausdehnung der Kooperation

3.3 Strategische Allianzen als spezielle Kooperationsform

3.3.1 Motivation für die Bildung von Allianzen

3.3.2 Ziele strategischer Allianzen

3.3.3 Probleme und Nachteile von strategischen Allianzen

4 Kooperationen im Luftverkehr

4.1 Technische Kooperationen

4.1.1 Ground Handling Agreement

4.1.2 Reparatur-, Wartungs- und Instandhaltungsabkommen

4.1.3 Datenübertragung (SITA)

4.2 Kommerzielle Kooperationen

4.2.1 General Sales Agreement

4.2.2 Poolabkommen

4.2.3 Codesharing-Abkommen

4.2.4 Royalty Agreement

4.2.5 Interline Agreement

4.2.6 Interchange Agreement

4.2.7 Franchise-Abkommen

4.3 Beispielhafte Kooperationen am Markt

4.3.1 Kooperationen von Luftverkehrsgesellschaften

4.3.2 Verladegemeinschaften

4.3.3 Kooperationen von Flughäfen

4.3.4 Zusammenarbeit innerhalb von Luftfrachtbörsen

4.4 Einordnung der Luftverkehrskooperationen

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Formen von Kooperationen in der Luftverkehrsbranche mit besonderem Schwerpunkt auf den Luftfrachtsektor. Das Ziel besteht darin, diese Kooperationsformen zu identifizieren, ihre Funktionsweise darzustellen und anhand definierter Kriterien systematisch einzuordnen, um daraus Erkenntnisse über den aktuellen Marktstatus und künftige Entwicklungen abzuleiten.

  • Grundlagen und Struktur des Luftfrachttransports
  • Deregulierung und Liberalisierung des Luftverkehrsmarktes
  • Klassifizierung und Charakteristika von Unternehmenskooperationen
  • Formen der Zusammenarbeit im Luftverkehr (technisch und kommerziell)
  • Analyse praxisnaher Beispiele von Luftfrachtallianzen und Kooperationsverbünden

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Luftfrachtbeteiligte

Unter einem Luftfrachtbeteiligten wird jeder Mitwirkende innerhalb der Luftfrachttransportkette verstanden, der in irgendeiner Weise in den physischen oder auch informellen Transport des Luftfrachtproduktes auf dem Weg vom Versender bis zum Empfänger involviert ist.

Versender: Der Versender erteilt den eigentlichen Versandauftrag (bspw. an einen Spediteur) und übergibt das zu transportierende Gut, wobei er die Verfügungsgewalt über das Gut bis zum Empfangsflughafen beibehält.

Luftfrachtspediteur: Im Normalfall ist der Luftfrachtspediteur für die Organisation des kompletten Transports zuständig. Neben den physischen Leistungen, wie der Abholung des Gutes vom Versender per Oberflächentransport (entweder durch Selbsteintritt des Spediteurs oder einen Frachtführer), dem Sammeln der Sendungen für den jeweiligen Flug und der Ermittlung von Sendungsart, -volumen und -gewicht, kümmert sich der Spediteur auch um die anfallenden administrativen Tätigkeiten. Diese beinhalten neben allgemeinen, beratenden Aufgaben die Frachtbuchung bei der Luftverkehrsgesellschaft, die Abgabe der Unbedenklichkeitserklärung, das Ausstellen des AWB inkl. der Tarifberechnung, die Zollgestellung sowie eventuelle Versicherungsabschlüsse. Sobald das zu befördernde Gut mit sämtlichen notwendigen Dokumenten versehen ist und sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet, wird es als Ready for Carriage (RFC) eingestuft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung des gewählten Untersuchungsgangs.

2 Grundlagen des Luftfrachttransports: Darstellung der Begriffsdefinitionen, der Transportkette und der Auswirkungen der Deregulierung sowie Liberalisierung auf den Markt.

3 Kooperationen: Theoretische Definition und systematische Klassifizierung von Unternehmenskooperationen, insbesondere strategischen Allianzen.

4 Kooperationen im Luftverkehr: Konkretisierung der theoretischen Aspekte auf den Luftverkehr durch Analyse technischer, kommerzieller und beispielhafter Kooperationsformen am Markt.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Untersuchungsergebnisse und Einschätzung künftiger Marktentwicklungen im Luftfrachtsektor.

Schlüsselwörter

Luftfracht, Luftverkehr, Kooperationen, Strategische Allianzen, Deregulierung, Liberalisierung, Luftfrachtspediteur, Luftverkehrsgesellschaft, Logistik, Transportkette, Bodenabfertigung, Codesharing, Frachtbörse, Supply Chain, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Kooperationsformen in der Luftverkehrsbranche, wobei der Fokus auf dem Luftfrachtsektor und der Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Luftfracht, der Prozess der Liberalisierung des Luftverkehrs, die ökonomische Einordnung von Unternehmenskooperationen sowie die praktische Anwendung von Allianzen und Verbundlösungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Funktionsweise von Luftverkehrskooperationen darzustellen und eine systematische Einordnung dieser Verbindungen anhand von Unterscheidungskriterien vorzunehmen, um den Status quo zu bewerten und Trends abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine literaturgestützte Analyse bestehender Kooperationsformen und erstellt eine systematische Klassifizierungsmatrix, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der untersuchten Allianzen herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Einbettung von Kooperationen sowie die spezifische Betrachtung des Luftverkehrs. Anschließend werden technische und kommerzielle Kooperationen sowie konkrete Marktbeispiele (wie Allianzen und Verladegemeinschaften) im Detail analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Luftfracht, strategische Allianzen, Deregulierung, Logistiknetzwerke, Luftfrachtspediteure und Kooperationsmanagement charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die traditionelle von der integrierten Transportkette?

Die traditionelle Kette ist arbeitsteilig und involviert mehrere Akteure, während die integrierte Transportkette durch Integratoren aus einer Hand angeboten wird, was Door-to-Door-Lösungen ermöglicht.

Welche Rolle spielt die IATA in diesem Kontext?

Die IATA fungiert als Dachverband und Standardisierungsorganisation, die durch Verfahren wie das Interline-Abkommen und das Clearing-House die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Abrechnung zwischen Fluggesellschaften erleichtert.

Was motiviert Unternehmen zur Bildung von Allianzen?

Unternehmen streben nach Economies of Scale, dem Zugang zu neuen Märkten, der Ausweitung ihrer eigenen Netzwerke sowie der Reduzierung von Transaktionskosten und dem Austausch von Know-how.

Was unterscheidet Verladegemeinschaften von globalen Flugallianzen?

Während sich globale Flugallianzen primär auf den Passagier- oder Frachtraum von Airlines beziehen, sind Verladegemeinschaften horizontale Kooperationen von Speditionen, die ihre Kapazitäten bündeln, um bessere Konditionen gegenüber Frachtführern zu erzielen.

Ende der Leseprobe aus 70 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kooperationen im europäischen Luftfrachtmarkt
Untertitel
Eine Bestandsaufnahme
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,7
Autor
Dipl.-Logist. Ute Iddink (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
70
Katalognummer
V119646
ISBN (eBook)
9783640235360
ISBN (Buch)
9783640235483
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kooperationen Luftfrachtmarkt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Logist. Ute Iddink (Autor:in), 2005, Kooperationen im europäischen Luftfrachtmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/119646
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Leseprobe aus  70  Seiten
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