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Gegenüberstellung der Rechnungslegung in Österreich und Deutschland

Titel: Gegenüberstellung der Rechnungslegung in Österreich und Deutschland

Seminararbeit , 2020 , 8 Seiten , Note: 2

Autor:in: Maximilian Fabi (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits im alten Ägypten gab es Rechnungslegungsstandards. Dort führten Kaufleute Konten und machten Vermögensaufstellungen. Im römischen Reich wurde die Rechnungslegung zum ersten Mal Pflicht. Im Laufe der Zeit wurden Bilanzierungsvorschriften immer wieder verändert und es herrschte ein großer Unterschied in der Rechnungslegung zwischen den verschiedenen Ländern. Seitdem auf europäischer Ebene eine Gesetzeslage zur Rechnungslegung vorliegt sind innerhalb der Europäischen Union Bilanzvorschriften recht ähnlich.

Im Rahmen der vorliegenden Seminararbeit wird die Rechnungslegung in Österreich und Deutschland gegenübergestellt. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wird zuerst die Rechnungslegung im Allgemeinen erklärt, anschließend folgen die Unterschiede. Ein kurzes Fazit schließt die Seminararbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Rechnungslegung im Allgemeinen

Rechnungslegungsstandards

Unterschiede in der Rechnungslegung

Ansatzvorschriften

Bewertungsvorschriften

Buchführungs- und Rechnungslegungspflicht:

Fazit:

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Seminararbeit ist die systematische Gegenüberstellung der Rechnungslegungssysteme in Österreich und Deutschland, um Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in den gesetzlichen Rahmenbedingungen aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen der Rechnungslegung
  • Vergleich der nationalen Rechnungslegungsstandards (HGB/DRS vs. UGB/IFRS)
  • Analyse differierender Ansatz- und Bewertungsvorschriften
  • Gegenüberstellung der Buchführungs- und Rechnungslegungspflichten

Auszug aus dem Buch

Ansatzvorschriften

Nach deutscher Rechtslage sind kleine Kapitalgesellschaften gem. § 274a dHGB von der Ansatzpflicht der latenten Steuern befreit. In Österreich wird für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften eine Aktivierungspflicht und für kleine Kapitalgesellschaften ein Aktivierungswahlrecht normiert (vgl. 2018, K. Dix, S. Mittelbach-Hörmanseder).

Aufwandsrückstellungen sind Rückstellungen ohne Außen Verpflichtung und sind schwer zu objektiveren, daher ist deren Bewertung sehr umstritten. Das HGB lässt eine Aufwandsrückstellungsbildung nur im sehr engen Rahmen zu, d.h. sie müssen die Rückstellung innerhalb von 3 Monaten auflösen. Das UGB hingegen lässt Aufwandsrückstellungen zu, wenn der Eintritt am Abschlussstichtag wahrscheinlich oder sicher ist (vgl. 2018, K. Dix, S. Mittelbach-Hörmanseder).

Für selbst erstelltes immaterielles Anlagevermögen gilt laut § 197 Abs 2 UGB ein Aktivierungsverbot, in Deutschland liegt hierfür ein Aktiverungswahlrecht vor (vgl. 2018, K. Dix, S. Mittelbach-Hörmanseder).

In Deutschland herrscht hinsichtlich des Disagios ein Aktivierungswahlrecht, in Österreich hingegen wird eine Aktivierungspflicht vorgesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss der Rechnungslegung und definiert den Rahmen der vergleichenden Analyse zwischen Österreich und Deutschland.

Rechnungslegung im Allgemeinen: Hier werden die grundlegenden Funktionen der Rechnungslegung als Dokumentation betrieblicher Vorgänge für externe Stakeholder erläutert.

Rechnungslegungsstandards: Es werden die geltenden Kodizes wie HGB/DRS für Deutschland und UGB für Österreich sowie die Relevanz der IFRS für kapitalmarktorientierte Unternehmen dargelegt.

Unterschiede in der Rechnungslegung: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und befasst sich detailliert mit den spezifischen Differenzen in Ansatz, Bewertung und der Rechnungslegungspflicht.

Ansatzvorschriften: Detaillierte Betrachtung von Unterschieden bei latenten Steuern, Aufwandsrückstellungen und der Aktivierung von immateriellem Anlagevermögen.

Bewertungsvorschriften: Erläuterung divergierender Ansätze bei Herstellungskosten, Verwaltungskosten und der Abzinsung von Rückstellungen.

Buchführungs- und Rechnungslegungspflicht: Vergleich der Umsatzschwellenwerte und Kriterien für die Bilanzierungspflicht von Unternehmen in beiden Ländern.

Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass durch das RÄG 2014 die Unterschiede zwischen den Rechnungslegungssystemen weitgehend minimiert wurden.

Schlüsselwörter

Rechnungslegung, Bilanzierung, UGB, HGB, RÄG 2014, Ansatzvorschriften, Bewertungsvorschriften, Buchführungspflicht, Rückstellungen, Kapitalgesellschaften, IFRS, DRS, Bilanzanalyse, Jahresabschluss, Stakeholder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Überblick der Rechnungslegungsvorschriften in Österreich und Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Rechnungslegungsstandards, Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie die Buchführungspflichten von Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die bestehenden Unterschiede zwischen dem deutschen HGB und dem österreichischen UGB aufzuzeigen und deren Angleichung durch das RÄG 2014 zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Literaturanalyse der relevanten Gesetzestexte und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Unterschiede in der Behandlung von Rückstellungen, immateriellem Anlagevermögen und der Bilanzierungspflicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Bilanzierung, UGB, HGB, Rechnungslegungspflicht und Bewertungsvorschriften geprägt.

Welchen Einfluss hatte das RÄG 2014 auf die Rechnungslegung?

Das RÄG 2014 hat dazu geführt, dass die Unterschiede in der Rechnungslegung zwischen Österreich und Deutschland erheblich abgenommen haben.

Wie unterscheiden sich die Rückstellungsvorschriften?

Das HGB erlaubt Aufwandsrückstellungen nur sehr restriktiv, während das UGB diese unter anderen Wahrscheinlichkeitskriterien zulässt.

Was gilt für selbst erstelltes immaterielles Anlagevermögen?

In Österreich besteht hierfür ein Aktivierungsverbot nach UGB, während in Deutschland ein Aktivierungswahlrecht besteht.

Wann tritt in Österreich die Bilanzierungspflicht ein?

In Österreich gilt ein Schwellenwert von 700.000€ Umsatz; bei Überschreiten erfolgt die Bilanzierungspflicht nach einem Pufferjahr.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gegenüberstellung der Rechnungslegung in Österreich und Deutschland
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Note
2
Autor
Maximilian Fabi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
8
Katalognummer
V1192617
ISBN (eBook)
9783346633774
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gegenüberstellung rechnungslegung österreich deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Fabi (Autor:in), 2020, Gegenüberstellung der Rechnungslegung in Österreich und Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1192617
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Leseprobe aus  8  Seiten
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