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Kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse

Titel: Kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse

Hausarbeit , 2022 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tim Hügerich (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung wie sich die Psychologie, insbesondere kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse auswirken. Zu Beginn wird hierbei unter Punkt 2 die kognitive Heuristik dargestellt. Daraufhin wird im Gliederungspunkt 3 der Begriff der kognitiven Verzerrung erläutert und ein Überblick über drei ausgewählte Formen gegeben. Nach der Darstellung der ausgewählten Denk- und Wahrnehmungsfehler, wird unter Punkt 4 darauf eingegangen, ob auf Grundlage der gewonnenen Kenntnisse ein erfolgreicher Handel an der Börse zu verwirklichen ist und abschließend unter Punkt 5 ein Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Wandel sozialpsychologischer Ideen auf den Börsenhandel

2 Kognitive Heuristik

3 Formen der kognitiven Verzerrung und ihre Auswirkungen im Handel an der Börse

3.1 Brandwagon Effect – Mittläufer Effekt

3.2 Confirmation Bias - Bestätigungsfehler

3.3 Verlustaverison

4 Maßnahmen zu einem gewissenhafteren / erfolgreicheren Handel an der Börse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Rolle psychologischer Faktoren, insbesondere kognitiver Verzerrungen, im Börsenhandel und setzt sich kritisch mit der Theorie des Homo oeconomicus auseinander, um aufzuzeigen, wie Investoren ihre Entscheidungsfindung durch mehr Selbstreflexion und Wissen über systematische Fehler optimieren können.

  • Kritische Analyse des Modells des Homo oeconomicus im Finanzsektor
  • Grundlagen und Funktionsweise kognitiver Heuristiken
  • Einfluss spezifischer Verzerrungen wie Mittläufereffekt, Bestätigungsfehler und Verlustaversion
  • Strategien zur Reduktion von Urteilsfehlern und zur Verbesserung des Risikomanagements

Auszug aus dem Buch

3.1 Brandwagon Effect – Mittläufer Effekt

Der Mittläufereffekt (Brandwagon Effect) beschreibt die Tatsache, dass sich Menschen bei ihrem Handeln und der Bildung ihrer Meinung an anderen Personen und Gruppen orientieren. Das Phänomen lässt sich dahingegen erklären, dass sich Individuen zur Ausprägung ihrer Identität an Gruppen anschließen um ein Teil von etwas zu sein (Weber & Knorr, 2020, S.108). Darüber hinaus erscheint es in der Gemeinschaft wahrscheinlicher die richtige Entscheidung zu treffen. Geleichzeitig besteht dahingehend aber die Gefahr einer kollektiven falschen Einschätzung, oder dass Informationen, die nicht ins Gruppengefüge passen, keinerlei Beachtung geschenkt wird (Götte, 2006, S. 56 f.).

Im Börsenhandel orientieren sich Anleger an anderen Investoren oder Experten, auch wenn diese entgegen der eigenen Haltung handeln, um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein sich am Ende als alleiniger Verlierer rechtfertigen zu müssen. Denn sollte man im Kollektiv eine falsche Entscheidung getroffen haben, muss die Schuld nicht bei einem selbst gesucht werden, da nicht einmal die vermeintlichen Experten es vorhersehen konnten (Götte, 2006, S. 60). In einem Zitat drückte John Maynard Keynes genau dieses Phänomen aus, dass der Misserfolg scheinbar zur Nebensache wird, solange man Teil des kollektiven Versagens ist: "Weltliche Weisheit lehrt, dass es besser für den Ruf ist, konventionell zu versagen, als unkonventionell erfolgreich zu sein" (Keynes, 2017, S. 133).

Das Ziel sollte sein, kritisch die Anlagestrategie anderer Investoren zu hinterfragen und nicht blind der Masse zu folgen, nur um ein Teil von etwas zu sein und nichts versäumt zu haben (Glasner, 2019 a, S. 18). Insbesondere positive Entwicklungen können durch einen Herdentrieb schnell zu übermäßigen höchst instabilen Kursanstiegen führen, die in keinem begründeten Verhältnis zum Marktgeschehen stehen (Kitzman, 2009, S. 10).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Wandel sozialpsychologischer Ideen auf den Börsenhandel: Die Einleitung hinterfragt das Idealbild des rationalen Homo oeconomicus und verdeutlicht die Notwendigkeit, psychologische Einflüsse bei Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen.

2 Kognitive Heuristik: Dieses Kapitel erläutert, wie Menschen unter Informationsüberflutung und Zeitdruck durch einfache mentale Faustregeln (Heuristiken) Entscheidungen treffen, die zwar effektiv wirken, aber zu systematischen Fehlern führen können.

3 Formen der kognitiven Verzerrung und ihre Auswirkungen im Handel an der Börse: Hier werden zentrale kognitive Verzerrungen wie der Mittläufereffekt, der Bestätigungsfehler und die Verlustaversion detailliert beschrieben und ihre Auswirkungen auf das Börsengeschehen analysiert.

4 Maßnahmen zu einem gewissenhafteren / erfolgreicheren Handel an der Börse: Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Anleger durch kritische Reflexion und das Verständnis der eigenen Verzerrungen ihre Entscheidungsfindung verbessern und Risiken besser managen können.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kognitive Verzerrungen menschlich und schwer zu eliminieren sind, eine erhöhte Wachsamkeit und rationale Strategien jedoch helfen, die Auswirkungen zu minimieren.

Schlüsselwörter

Börsenhandel, Kognitive Verzerrung, Homo oeconomicus, Heuristik, Mittläufereffekt, Bestätigungsfehler, Verlustaversion, Investitionsentscheidung, Psychologie, Risikomanagement, Verhaltensökonomie, Wahrnehmungsfehler, Anlageverhalten, Prospect Theory, Rationalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Psychologie im Börsenhandel und untersucht, inwieweit kognitive Verzerrungen das Handeln von Anlegern beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind kognitive Heuristiken, die Theorie der kognitiven Verzerrungen sowie spezifische Phänomene wie Herdentrieb, Bestätigungsfehler und die Verlustaversion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie psychologische Denkfehler zu irrationalem Handeln führen und welche Strategien Investoren helfen können, objektivere und erfolgreichere Entscheidungen zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf Erkenntnissen der Sozialpsychologie und Verhaltensökonomie basiert, um ein theoretisches Verständnis für Fehlentscheidungen an der Börse zu schaffen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise von Heuristiken, beschreibt drei konkrete kognitive Verzerrungen und diskutiert Interventionen zur Verbesserung der Anlageentscheidungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem kognitive Verzerrung, Heuristik, Homo oeconomicus, Börsenhandel und Risikomanagement.

Warum ist der Homo oeconomicus als Modell an der Börse problematisch?

Das Modell unterstellt unbegrenzte Rationalität und vollständige Informationen, was den psychologischen Realitäten und der Komplexität realer Märkte widerspricht.

Wie wirkt sich der Bestätigungsfehler auf Anleger aus?

Anleger suchen gezielt nach Informationen, die ihre Meinung stützen, und ignorieren gegenteilige Beweise, was zu einer unbewussten Bestätigung von Fehlannahmen führt.

Was bedeutet das Konzept der Verlustaversion im Börsenkontext?

Menschen empfinden den Schmerz über Verluste deutlich stärker als die Freude über gleich hohe Gewinne, was dazu führen kann, dass sie verlustreiche Anlagen zu lange halten.

Sind diese psychologischen Effekte durch Intelligenz vermeidbar?

Nein, laut der Arbeit sind auch hochintelligente Menschen anfällig für kognitive Verzerrungen, weshalb bewusste Strategien wichtiger sind als reine Intelligenz.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Tim Hügerich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1191024
ISBN (eBook)
9783346628879
ISBN (Buch)
9783346628886
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Börsenpsychologie kognitive Verzerrungen Börse Verlustaversion kognitive Heuristik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Hügerich (Autor:in), 2022, Kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1191024
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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