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Entgrenzung der Erwerbsarbeit

Differenzierte Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung der Vertrauensarbeitszeit

Titel: Entgrenzung der Erwerbsarbeit

Seminararbeit , 2008 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sarah von Leiden (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit wird es sein, anhand von flexiblen Arbeitszeitmodellen –
insbesondere der Vertrauensarbeitszeit (VAZ) – aufzuzeigen, auf welche Weise in
der Praxis die Entgrenzung der Arbeit stattfindet. Eine ansatzweise Übersicht der bislang geleisteten theoretischen und empirischen Untersuchungen auf dem Gebiet
der „Entgrenzung“ im Allgemeinen wird dabei Gegenstand einer kritischen
Würdigung sein. Ferner wird im Rahmen der Betrachtung des Modells der VAZ der
Versuch unternommen, eine Analyse der konkreten Vorteile und Nachteile
durchzuführen, die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer damit verbunden sind. Auf
Grund des eingeschränkten Umfangs dieser Arbeit wird es dabei nur ansatzweise
möglich sein, auf die vielschichtigen Mechanismen der Entgrenzung der Arbeit und
der VAZ einzugehen, die oft im Verborgenen ihre ganze Bedeutsamkeit entfalten
und sich damit eher als Gegenstand für umfangreichere empirische Untersuchungen
anbieten.

Leseprobe


Inhaltsübersicht

1 Einleitung

2 Entgrenzung der Erwerbsarbeit

2.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung

2.2 Analytische Ebene

2.3 Empirische Ebene

3 Vertrauensarbeitszeit als Flexibilisierungsform der Arbeit

3.2 Vor- und Nachteile für den Arbeitgeber?

3.3 Vor- und Nachteile für den Arbeitnehmer?

3.4 Arbeitsrechtliche Bedenken

4 Zusammenfassung und mögliche Entwicklungen

Zielsetzung & Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Entgrenzung der Erwerbsarbeit und analysiert dabei insbesondere das Modell der Vertrauensarbeitszeit (VAZ). Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich durch solche flexiblen Arbeitszeitmodelle die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verändern und welche Auswirkungen dies auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat.

  • Phänomen der Entgrenzung der Erwerbsarbeit im Wandel der Zeit
  • Analytische und empirische Betrachtung moderner Arbeitsverhältnisse
  • Funktionsweise und Implementierung von Vertrauensarbeitszeit (VAZ)
  • Vor- und Nachteile der Flexibilisierung für Organisationen und Beschäftigte
  • Spannungsfeld zwischen Autonomie, Eigenverantwortung und Leistungsdruck

Auszug aus dem Buch

3 Vertrauensarbeitszeit als Flexibilisierungsform der Arbeit

Eine prominente Form der Flexibilisierung der Arbeitszeit ist die Vertrauensarbeitszeit (VAZ). VAZ findet seit Anfang der 1990er in Deutschland immer mehr Verbreitung, die Daten des Ifo für das Jahr 2002 ergaben, dass bis zu 39 % der Bertiebe hierzulande VAZ praktizieren. Das Konzept der VAZ sieht den vollständigen Wegfall der Kontrolle der Anwesenheit am Arbeitsplatz durch den Arbeitgeber vor. Die Beschäftigten regeln die Verteilung und Dauer ihrer Arbeitszeit selbst, unter Berücksichtigung der vertraglich festgehaltenen wöchentlichen Arbeitszeit. Ein Kernaspekt des Modells liegt darin, dass Mitarbeiter eigenverantwortlich auch die Aufgabenbewältigung verwalten und Überlastungssituationen rechtzeitig ihrem Vorgesetzten melden sollen. Dieser soll dann entsprechend umdisponieren und kurzfristig für Entlastung sorgen.

Der größte Vorteil, welchen Arbeitgeber aus dem Konzept der VAZ ziehen ist gleichzeitig auch der Grund für deren Einführung. Die Mitarbeiter sollen durch den Wegfall der Arbeitszeiterfassung dazu animiert werden, ihre Tätigkeit nicht auf die bloße Ableistung von Arbeitsstunden auszurichten, sondern effizienter und ergebnisorientierter zu arbeiten. Auf diese Weise soll es zu einer Minimierung der „unproduktiven“ Anwesenheit und der Verschwendung von Arbeitszeit kommen. Gleichzeitig ist das Unternehmen so besser in der Lage, auf kurzfristige Engpässe und Kundenwünsche zu reagieren. Ein weiterer materieller Nutzen aus Organisationssicht ist die de-facto-Umgehung von bezahlter Mehrarbeit. Dadurch, dass Auftragsspitzen eigenverantwortlich behandelt werden, sorgt der Arbeitgeber für eine Vermeidung von Überstunden und den damit verbundenen Aufwand und Kosten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Debatte um den Wandel der Arbeitsverhältnisse ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Praxis der Entgrenzung anhand von Modellen wie der Vertrauensarbeitszeit kritisch zu beleuchten.

2 Entgrenzung der Erwerbsarbeit: Dieses Kapitel widmet sich der Definition und den Ursachen des Entgrenzungsbegriffs und analysiert, inwieweit sich Arbeitsbedingungen für verschiedene Qualifikationsgruppen tatsächlich verändert haben.

3 Vertrauensarbeitszeit als Flexibilisierungsform der Arbeit: Dieser Hauptteil beleuchtet die Vertrauensarbeitszeit als Instrument der Flexibilisierung, wobei die gegensätzlichen Interessen und Risiken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Zentrum stehen.

4 Zusammenfassung und mögliche Entwicklungen: Hier werden die Ergebnisse resümiert, wobei festgestellt wird, dass Flexibilisierung und VAZ zwar Autonomie bieten, aber bei suboptimaler Umsetzung zu einer problematischen Verdichtung des Leistungsdrucks führen können.

Schlüsselwörter

Entgrenzung der Erwerbsarbeit, Vertrauensarbeitszeit, VAZ, Arbeitszeitflexibilisierung, Work-Life-Balance, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Normalarbeitsverhältnis, Selbstausbeutung, Eigenverantwortung, Arbeitszufriedenheit, Leistungsdruck, Beschäftigungsverhältnisse, Subjektivierung der Arbeit, Organisationskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Entgrenzung der Erwerbsarbeit und analysiert, wie moderne, flexible Arbeitszeitmodelle – insbesondere die Vertrauensarbeitszeit – die Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische und empirische Einordnung der Arbeitsentgrenzung, die ökonomischen und sozialen Motive für Vertrauensarbeitszeit sowie die Ambivalenz aus gesteigerter Autonomie und potenzieller Selbstausbeutung.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie in der Praxis Entgrenzung stattfindet und eine kritische Analyse der Vorteile und Risiken der Vertrauensarbeitszeit für beide Vertragsparteien – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – durchzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung bestehender Literatur sowie eine kritische Würdigung empirischer Studien und arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen, um die Mechanismen der Arbeitszeitflexibilisierung zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vertrauensarbeitszeit, ihre organisatorischen Vorteile wie Effizienzsteigerung und den Wegfall von Zeitkontrolle, sowie die kritische Betrachtung der Risiken für den Arbeitnehmer, wie etwa unbezahlte Mehrarbeit und entgrenzte Verantwortung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Vertrauensarbeitszeit, Entgrenzung, Eigenverantwortung, Flexibilisierung, Work-Life-Balance und die Veränderung von Beschäftigungsverhältnissen charakterisiert.

Warum wird Vertrauensarbeitszeit oft als "win-win"-Modell bezeichnet, obwohl das kritisch gesehen wird?

Auf den ersten Blick ermöglicht es den Mitarbeitern flexible Zeiteinteilung und den Unternehmen effizienteres, ergebnisorientiertes Arbeiten; kritisch betrachtet verschiebt es jedoch einseitig die Verantwortung für das Arbeitszeitmanagement auf den Einzelnen.

Welche Rolle spielen Führungskräfte beim Erfolg von Vertrauensarbeitszeit?

Der Erfolg der Vertrauensarbeitszeit hängt maßgeblich von den sozialen und organisatorischen Kompetenzen der Führungskräfte ab, da sie in der Lage sein müssen, Überlastungen zu erkennen und das Modell optimal und unterstützend zu implementieren.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entgrenzung der Erwerbsarbeit
Untertitel
Differenzierte Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung der Vertrauensarbeitszeit
Hochschule
Universität Hamburg  (Department für Wirtschaft und Politik)
Veranstaltung
Interdisziplinärer Grundkurs
Note
1,0
Autor
Sarah von Leiden (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
20
Katalognummer
V119025
ISBN (eBook)
9783640225620
ISBN (Buch)
9783640227228
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entgrenzung Erwerbsarbeit Interdisziplinärer Grundkurs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah von Leiden (Autor:in), 2008, Entgrenzung der Erwerbsarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/119025
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Leseprobe aus  20  Seiten
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