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Das Fahrrad als neues öffentliches Verkehrsmittel in der Großstadt

Untersucht am Beispiel von Bicing in Barcelona und Vélib in Paris

Title: Das Fahrrad als neues öffentliches Verkehrsmittel in der Großstadt

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 37 Pages

Autor:in: Sandra Holte (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

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Summary Excerpt Details

Immer häufiger begegne ich in meinem Heimatort Nürnberg Fahrrädern auf denen Werbung
zu sehen ist, die scheinbar herrenlos mitten am Gehsteig oder an Laternenpfosten stehen.
Einige dieser Räder gehören zur Deutschen Bahn, andere werden von kleineren Anbietern zur
Verfügung gestellt. Ich informierte mich und erfuhr, dass bei all diesen Diensten eine bestimmte
Service-Nummer gewählt werden muss, um den Code für das Fahrradschloss mitgeteilt
zu bekommen. Nach Angabe seiner Kreditkartennummer, kann man das Fahrrad
benutzen. Wenn es nicht mehr benötigt wird, muss abermals die Nummer gewählt werden um
sich abzumelden. All das schien mir sehr kompliziert.
Im Herbst vergangenen Jahres verbrachte ich knapp drei Monate in Paris und dort fiel mir
bald auf, dass es auch ein Fahrradleihsystem gibt. Es heißt Vélib und wird ebenso wie der Bus
oder die U-Bahn benutzt. Im März und April 2008 hielt ich mich in Barcelona auf und auch
hier gibt es ein solches System, Bicing – jedoch etwas anders organisiert. Es kam mir so vor,
als ob die Einwohner hier noch häufiger Rad fuhren als in Paris. Das brachte mich dazu mich
eingehender mit den beiden Systemen auseinander zu setzen und im August nochmals für
zwei Tage nach Paris zu reisen. In Barcelona stand mehr Zeit zur Verfügung und so konnte
ich an der Geburtstagsfeier zum einjährigen Bestehen des Bicing-Systems teilnehmen. Außerdem
hatte ich die Möglichkeit selbst eine Woche lang Bicing zu fahren, um so das System
persönlich kennen zu lernen. Ich konnte sogar den Bürgermeister für ein kurzes Interview
gewinnen. Ein Ingenieur des städtischen Mobilitätsdienstes BSM nahm sich einen ganzen
Nachmittag Zeit mir das System aus wirtschaftlicher und logistischer Sicht zu erklären.
Außerdem unterhielt ich mich mit anderen Bicing-Nutzern und untersuchte die Stadt hinsichtlich
der Gegebenheiten für Radfahrer. Da ich von Bekannten wusste, dass das Pariser Vélib-
System auf einem etwas anderen Konzept – zumindest seine Finanzierung betreffend –
aufgebaut ist, wollte ich mich auch hiermit näher beschäftigen. Bei meinem Besuch untersuchte
ich die Stadt ebenfalls hinsichtlich der Bedingungen, die Radfahrer dort vorfinden und
unterhielt mich mit Vélib-Nutzern. Auch hatte ich die Möglichkeit dort selbst einmal Rad zu
fahren.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in dieser Studie dargestellt. Zunächst wird auf
die beiden Großstädte Barcelona und Paris eingegangen, um danach das Bicing- und das
Vélib-System näher zu beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1 Barcelona und Paris – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

1.1 Geographische Gegebenheiten

1.2 Straßenbild und privater Verkehr

1.2.1 Verkehrsfluss

1.2.2 Parkmöglichkeiten

1.3 ÖPNV

1.4 Fahrradfahren

1.4.1 Fahrradwege

1.4.2 Sicherheit

1.4.2.1 Respekt anderer Verkehrsteilnehmer gegenüber Radfahrern

1.4.2.2 Unfallstatistiken

2 Bicing

2.1 Beweggründe

2.2 Finanzierung

2.3 Das Fahrrad

2.4 Akzeptanz

2.5 Vorbild für Washington DC

3 Vélib

3.1 Beweggründe

3.2 Finanzierung

3.3 Das Fahrrad

3.4 Akzeptanz

4 Bicing und Vélib als Vorreiter einer neuen Radfahrerbewegung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Fahrrad als öffentliches Verkehrsmittel in Großstädten anhand der Beispiele "Bicing" in Barcelona und "Vélib" in Paris. Ziel ist es, die Konzepte, Finanzierungsmodelle und die Akzeptanz der Systeme in der Bevölkerung vergleichend zu analysieren und deren Bedeutung für eine moderne urbane Mobilität zu bewerten.

  • Vergleichende Analyse der städtischen Gegebenheiten und Verkehrsinfrastrukturen.
  • Detaillierte Betrachtung der Systeme Bicing (Barcelona) und Vélib (Paris).
  • Evaluierung der Nutzerakzeptanz und der Sicherheitsaspekte für Radfahrer.
  • Untersuchung der Finanzierungsmodelle der Fahrradleihsysteme.
  • Einordnung als Vorreiter einer neuen, nachhaltigen Radfahrerbewegung.

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Verkehrsfluss

Viele Bewohner der Stadt Barcelona haben sich daran gewöhnt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, denn immerhin 38 % nutzen am häufigsten den ÖPNV, um von A nach B zu gelangen. Etwa 36 % gehen zu Fuß und die restlichen 26 % bevorzugen ein privates Transportmittel, wie v. a. Autos, Roller, aber auch Fahrräder. Jedoch darf nicht unerwähnt bleiben, dass 65 % der Bewohner der Metropolregion mit dem Auto in die Stadt fahren. Leider liegen keine näheren Daten aus Paris vor, denn die Statistiken verweisen hier lediglich auf die Gesamtanzahl an Fahrten – jedoch ohne Hinweise darauf wie viele Fahrten pro Person gemacht werden.

Wenn man zur Berufsverkehrszeit eine Fahrzeugzählung an einer mehr als einspurigen Straße in Paris durchführen möchte, braucht man wohl deutlich mehr als zwei wachsame Augen, denn die Stadt scheint zu diesen Zeiten schier aus allen Nähten zu platzen. So steht man mit dem Auto häufig im Stau und muss aufgrund dessen sehr lange Fahrzeiten einplanen. In Barcelona verhält es sich an beispielsweise der Avinguda Diagonal ähnlich. Insgesamt gesehen, ist der Verkehrsfluss hier aber etwas besser. Betrachtet man die Anzahl an Baustellen, stellt man keine großartigen Unterschiede zwischen den beiden Städten fest. Die meisten Ausbesserungsarbeiten werden in beiden Metropolen in den Sommermonaten durchgeführt, in denen ein Großteil der Einheimischen Urlaub macht.

Zusammenfassung der Kapitel

Barcelona und Paris – Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Vergleich der geographischen Voraussetzungen, der Verkehrssituation sowie der Infrastruktur für Radfahrer in beiden Metropolen.

Bicing: Detaillierte Darstellung des Fahrradleihsystems in Barcelona, einschließlich Beweggründe, Finanzierung, technischer Merkmale des Rads und der Nutzerakzeptanz.

Vélib: Analyse des Pariser Pendants, wobei insbesondere die Unterschiede zum Bicing-System in Finanzierung und Konzept beleuchtet werden.

Bicing und Vélib als Vorreiter einer neuen Radfahrerbewegung: Synthese der Ergebnisse und Bewertung der Systeme als Vorbild für eine nachhaltige Mobilität in internationalen Großstädten.

Schlüsselwörter

Bicing, Vélib, Fahrradleihsystem, Barcelona, Paris, öffentliche Verkehrsmittel, Mobilität, Radinfrastruktur, Stadtverkehr, Nachhaltigkeit, Finanzierungsmodell, Nutzerakzeptanz, urbane Mobilität, Fahrrad, Verkehrssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung des Fahrrads als öffentliches Verkehrsmittel in modernen Großstädten am Beispiel der Leihsysteme Bicing in Barcelona und Vélib in Paris.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die infrastrukturellen Voraussetzungen in beiden Städten, die technischen und logistischen Konzepte der Leihräder sowie die gesellschaftliche Akzeptanz dieser neuen Mobilitätsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die vergleichende Untersuchung und Analyse der Systeme Bicing und Vélib hinsichtlich ihrer Funktionalität, Finanzierung und Rolle für den städtischen Verkehr.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu städtischen Verkehrsdaten sowie einer empirischen Komponente durch Vor-Ort-Recherchen, eigene Testfahrten und qualitative Interviews mit Nutzern und Systemverantwortlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die geographischen und verkehrstechnischen Rahmenbedingungen verglichen, die Details zu den Systemen Bicing und Vélib ausgearbeitet und die Erfahrungen der Nutzer sowie statistische Daten zu Sicherheit und Nutzung bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bicing, Vélib, Fahrradleihsystem, urbane Mobilität und nachhaltiger Stadtverkehr charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Finanzierung von Bicing und Vélib grundsätzlich?

Bicing wird städtisch durch Parkgebühreneinnahmen und Nutzerabonnements finanziert, während Vélib auf einem exklusiven Werbevertrag zwischen der Stadt Paris und dem privaten Unternehmen JCDecaux basiert.

Welche Rolle spielen die Nutzerinterviews für die Ergebnisse?

Die Interviews liefern qualitative Einblicke in die tägliche Nutzung, die Wahrnehmung von Vor- und Nachteilen (wie Gewicht der Räder oder Verfügbarkeit von Stellplätzen) und zeigen Unterschiede in der Motivation zur Radnutzung auf.

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Details

Title
Das Fahrrad als neues öffentliches Verkehrsmittel in der Großstadt
Subtitle
Untersucht am Beispiel von Bicing in Barcelona und Vélib in Paris
College
University of Passau  (Lehrstuhl für Anthropogeographie)
Author
Sandra Holte (Author)
Publication Year
2008
Pages
37
Catalog Number
V118862
ISBN (eBook)
9783640262069
Language
German
Tags
Fahrrad Verkehrsmittel Großstadt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Holte (Author), 2008, Das Fahrrad als neues öffentliches Verkehrsmittel in der Großstadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/118862
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