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Im Namen der Sicherheit

Titel: Im Namen der Sicherheit

Essay , 2020 , 6 Seiten

Autor:in: Amon Raun (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der französische Akademiker Didier Bigo (31.08.1956 - ) setzt sich in seinem Text Globalized (in)security. The field and the ban-opticon mit den Veränderungen globaler Überwachung für globale Sicherheit seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auseinander. Diesen Veränderungen liegt ihm nach eine Konvergenz von Verteidigung und innerer Sicherheit in miteinander verbundene Netzwerke, bzw. in ein Fachgebiet des Unsicherheitsmanagements(management of unease) zugrunde. Relevant ist hier der Begriff der Unsicherheit, d.h. negierten Sicherheit als subjektives Empfinden. Sicherheit selbst als Ideal ist hierbei nicht so entscheidend wie die schlichte Instrumentalisierung dessen bedrohlicher Negation. Meine These ist, dass in diesen Mechanismen und Arbeitsweisen, die Bigo offenlegt, Fremdenhass und Rassismus gefördert werden. Im Folgenden möchte der Essay einen Link zwischen den Begriffen Unsicherheit und Fremdenhass auf Basis von Bigos Text darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Im Namen der Sicherheit

Zielsetzung & Themen

Der Essay analysiert die von Didier Bigo beschriebenen Mechanismen globaler Sicherheitsarchitekturen und untersucht deren Verbindung zur Förderung von Fremdenhass und Rassismus. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern staatliche Praktiken des „Unsicherheitsmanagements“ gesellschaftliche Diskriminierung determinieren und welche Rolle die Instrumentalisierung von Angst dabei spielt.

  • Analyse des „Ban-Opticon“-Konzepts nach Didier Bigo
  • Untersuchung der Konvergenz von Verteidigung und innerer Sicherheit
  • Kritik an der distanzierten Überwachung von Bevölkerungsgruppen
  • Zusammenhang zwischen Sicherheitsbedürfnis und rassistischer Ausgrenzung
  • Reflexion über die „Society of Risk“ und die Kontingenz menschlicher Existenz

Auszug aus dem Buch

Im Namen der Sicherheit

Der französische Akademiker Didier Bigo (31.08.1956 - ) setzt sich in seinem Text Globalized (in)security. The field and the ban-opticon mit den Veränderungen globaler Überwachung für globale Sicherheit seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auseinander. Diesen Veränderungen liegt ihm nach eine Konvergenz von Verteidigung und innerer Sicherheit in miteinander verbundene Netzwerke, bzw. in ein Fachgebiet des Unsicherheitsmanagements (management of unease) zugrunde. Relevant ist hier der Begriff der Unsicherheit, d.h. negierten Sicherheit als subjektives Empfinden. Sicherheit selbst als Ideal ist hierbei nicht so entscheidend wie die schlichte Instrumentalisierung dessen bedrohlicher Negation. Meine These ist, dass in diesen Mechanismen und Arbeitsweisen, die Bigo offenlegt, Fremdenhass und Rassismus gefördert werden. Im Folgenden möchte der Essay einen Link zwischen den Begriffen Unsicherheit und Fremdenhass auf Basis von Bigos Text darstellen.

Eine Folge des einleitend erwähnten Unsicherheitsmanagements ist für Bigo eine Art Ban Opticon-Dispositiv. Der Begriff ist ein neologistisches Kompositum der Begriffe Panopticon von Jeremy Bentham (1748 - 1832), so wie er von Michel Foucault (1926 - 1984) gedeutet wird und Ban von Jean Luc Nancy (1940 - ) und gedeutet von Giorgio Agamben (1942 - ). Für Foucault ist das Panopticon nützlich, da es uns nicht nur erlaubt, das Gefängnis zu verstehen, sondern auch, wie die Gesellschaft im Ganzen funktioniert. Das Gefängnis konzentriert die Mechanismen von Kontrolle und Überwachung auf kleinem Raum, die so in gesellschaftlichen Institutionen wie Fabriken, Kasernen und Schulen wirken. Im foucaultschen Sinne gäbe es dann keine zentrale Manifestation dessen, vielmehr sei es zersplittert und heterogen. Das passe aber nicht zu den verschiedenen Ansprüchen der US imperialen Herrschaft, die seit dem 11. September verkündet wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Im Namen der Sicherheit: Der Essay führt in die Thematik des Unsicherheitsmanagements nach Didier Bigo ein und erläutert das Konzept des Ban-Opticons als Werkzeug zur globalen Überwachung und Ausgrenzung.

Schlüsselwörter

Unsicherheitsmanagement, Ban-Opticon, Didier Bigo, globale Überwachung, Rassismus, Fremdenhass, Sicherheit, Angst, Kontingenz, Identität, Diskriminierung, Risikogesellschaft, Terrorismus, Überwachungstechnologien, Politische Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse globaler Überwachungspraktiken, wie sie von Didier Bigo beschrieben werden, und deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Fremden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Unsicherheitsmanagement, die Entstehung rassistischer Profile in Sicherheitsregimen und die philosophische Betrachtung von Angst und Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie staatliche Praktiken der Sicherheitsgewährleistung rassistische Denkmuster fördern und warum diese Mechanismen kritisch hinterfragt werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der kritischen Interpretation von Bigos Text „Globalized (in)security“ basiert und diese um soziologische und philosophische Perspektiven ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das „Ban-Opticon“-Modell, die Distanzierung der Überwachung von nationalen Grenzen sowie die Zuschreibung von Identitäten basierend auf Merkmalen statt auf tatsächlichen Straftaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unsicherheitsmanagement, Rassismus, Ban-Opticon, Überwachung und Risikogesellschaft charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das „Ban-Opticon“ vom klassischen „Panopticon“ nach Foucault?

Während das Panopticon auf die totale Kontrolle in geschlossenen Räumen zielt, beschreibt das Ban-Opticon eine zersplitterte, distanzierte Überwachung, die gezielt einzelne Gruppen als „abnormal“ markiert.

Welche Rolle spielt die Angst in der Sicherheitsargumentation der Experten?

Angst dient als Instrument, um ein „Unsicherheitsmanagement“ zu rechtfertigen, bei dem Experten pseudowissenschaftliches Wissen nutzen, um potenzielle Gefahren in der Zukunft vorherzusagen.

Wie korrespondiert die staatliche Überwachung mit gesellschaftlichem Verhalten?

Der Autor argumentiert, dass staatliche Operationen gesellschaftliche Vorurteile verstärken, da die Bevölkerung durch diese Praktiken zur Kollaboration bei der Ausgrenzung von „Anderen“ angeregt wird.

Was bedeutet die „Society of Risk“ für den Einzelnen?

Sie beschreibt eine Welt, in der die Bedrohung des eigenen Lebens als allgegenwärtig akzeptiert werden muss, was eine nihilistische Grundhaltung nach sich zieht und den reflexiven Umgang mit Hass umso notwendiger macht.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Im Namen der Sicherheit
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar: "Sicherheit - Das unmögliche Versprechen. Philosophische Aspekte der Sicherheitsforschung"
Autor
Amon Raun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
6
Katalognummer
V1187872
ISBN (eBook)
9783346620453
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bigo Didier Bigo Sicherheit Rassismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Amon Raun (Autor:in), 2020, Im Namen der Sicherheit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1187872
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Leseprobe aus  6  Seiten
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