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Äußerer Photoeffekt mit Versuch

Title: Äußerer Photoeffekt mit Versuch

Pre-University Paper , 2020 , 17 Pages , Grade: 15

Autor:in: Anonym (Author)

Physics - Quantum Physics

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Summary Excerpt Details

Eine erste Beschreibung des äußeren Photoeffekts lieferte Heinrich Hertz 1887 im Zuge seiner Arbeit zu elektrischen Wellen (Hertzscher Oszillator). Bei seinen Versuchen wurden mehr Ereignisse detektiert, wenn der Aufbau des Experiments mit ultraviolettem Licht bestrahlt wurde. Jedoch verfolgte er diese Tatsache nicht weiter und somit war es erst Wilhelm Hallwachs, der dieses Phänomen 1888 gesondert untersuchte. In seinem Versuch konnte er nachweisen, dass sich metallische Platten elektrisch aufladen, wenn diese mit ultraviolettem Licht bestrahlt werden.

Weitere Versuchsreihen zeigten später die Abhängigkeit zwischen der Auslösung freier Elektronen aus der Metalloberfläche und der Frequenz des bestrahlenden Lichts. Der Photoeffekt tritt erst ab bestimmten Frequenzen auf; nämlich dann, wenn die Energie des Lichts mindestens so groß ist wie die Austrittsarbeit des Elektrons, also wenn sie größer ist als die Bindungsenergie zwischen Elektron und dem Atom des Metalls.

Die klassische Physik vertrat zu dieser Zeit, aufgrund des von Thomas Young 1802 durchgeführten Doppelspaltexperiments, die Annahme, dass Licht eine Welle ist. Diese Vorstellung war unvereinbar mit den Ergebnissen des Photoeffekts.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Thematischer Überblick

2. Definition nach Einstein

3. Welle-Teilchen-Dualismus

4. Versuch

4.1. Versuchsaufbau

4.2. Durchführung

4.3. Auswertung

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Facharbeit befasst sich mit der Untersuchung des äußeren Photoeffekts mittels einer Gegenfeldmethode, um dessen physikalische Grundlagen experimentell nachzuweisen. Das zentrale Ziel ist es, die kinetische Energie der durch Licht ausgelösten Elektronen in Abhängigkeit von der Frequenz zu bestimmen und den Zusammenhang zur Einstein-Gleichung herzustellen.

  • Grundlagen des äußeren Photoeffekts und historische Einordnung
  • Albert Einsteins Lichtquantenhypothese und die Bedeutung von Photonen
  • Physikalische Dualität von Welle und Teilchen
  • Versuchsdurchführung zur Bestimmung der Grenzspannung verschiedener Spektrallinien
  • Graphische Auswertung zur Ermittlung des Planckschen Wirkungsquantums

Auszug aus dem Buch

Definition nach Einstein

1905 stellte Albert Einstein die Lichtquantenhypothese auf, mit welcher er als erster die Ergebnisse des Photoeffekts sinnvoll erklären und auch mathematisch beweisen konnte. Seine Deutung widersprach der bis dahin verwendeten Maxwellschen Theorie zu elektromagnetischen Erscheinungen. Diese besagt, dass sich Licht in einem stetig wachsenden Raum kontinuierlich verteilen würde (kontinuierliche Raumfunktion). Einstein hingegen schlug, unter Berücksichtigung von Beobachtungen, z.B. der Schwarzkörperstrahlung, eine diskontinuierliche Verteilung vor:

„[...] es (das Licht) besteht (aus) dieselbe (derselben) aus einer endlichen Zahl von in Raumpunkten lokalisierten Energiequanten, welche sich bewegen, ohne sich zu teilen und nur als ganze absorbiert und erzeugt werden können“. Das Licht ist nach Einstein somit quantisiert, was bedeutet, dass die Lichtquanten nicht einen beliebigen Wert an Energie besitzen können.

Im Falle des Photoeffekts dringen jene Energiequanten (Lichtquanten) in die Oberfläche der Kathode ein und übertragen einen Teil ihrer Energie (Eph), in Form von kinetischer Energie (Ekin), auf die Elektronen. Um aus der Metalloberfläche austreten zu können, muss das Elektron Arbeit (WA) verrichten, wodurch es einen Teil kinetischer Energie verliert. Durch die Annahme, ein Energiequant übertrage seine Energie auf je ein einzelnes Elektron, erklärt Einstein auch die Unabhängigkeit zwischen der resultierenden Kathodenstrahlung und der Intensität des Lichts, welche folglich nur die Anzahl der austretenden Elektronen beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation der Arbeit und den persönlichen Zugang zur Quantenphysik durch das Projekt an der TU Dortmund.

1.1. Thematischer Überblick: Dieser Abschnitt bietet einen historischen Rückblick auf die Entdeckung des Photoeffekts durch Heinrich Hertz und die systematische Untersuchung durch Wilhelm Hallwachs.

2. Definition nach Einstein: Hier wird Einsteins bahnbrechende Lichtquantenhypothese von 1905 dargelegt, die die kontinuierliche Wellenvorstellung der Maxwellschen Theorie herausforderte.

3. Welle-Teilchen-Dualismus: Das Kapitel diskutiert, wie die Quantenmechanik das Licht sowohl als Welle als auch als Teilchen beschreibt und diese Widersprüche durch das Komplementaritätsprinzip zu vereinen sucht.

4. Versuch: Dieser Teil beschreibt den experimentellen Nachweis des Photoeffekts mithilfe einer Quecksilberdampflampe und einer Vakuumphotozelle.

4.1. Versuchsaufbau: Beschreibung der apparativen Anordnung bestehend aus Strahlungsquelle, Dispersionsprisma und der beweglichen Vakuumphotozelle zur Messung des Photostroms.

4.2. Durchführung: Detaillierte Darstellung der optischen Justierung der Komponenten und der methodischen Vorgehensweise bei der Erfassung der Spektrallinien.

4.3. Auswertung: Analyse der Messdaten zur Grenzspannung, um die kinetische Energie der Elektronen zu berechnen und das Plancksche Wirkungsquantum grafisch zu bestimmen.

5. Fazit: Das Fazit reflektiert den Erkenntnisgewinn durch das Experiment sowie die Herausforderungen bei der Durchführung und der Präzision der Messwerte.

Schlüsselwörter

Äußerer Photoeffekt, Quantenphysik, Lichtquantenhypothese, Photonen, Welle-Teilchen-Dualismus, Grenzspannung, kinetische Energie, Elektronen, Plancksches Wirkungsquantum, Spektrallinien, Vakuumphotozelle, Gegenfeldmethode, Austrittsarbeit, Quantisierung, Einstein-Gleichung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das physikalische Phänomen des äußeren Photoeffekts und dessen experimentellen Nachweis unter Anwendung der Einstein-Gleichung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die klassische Elektrodynamik, die Lichtquantentheorie von Albert Einstein und der Welle-Teilchen-Dualismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der experimentelle Nachweis des Photoeffekts und die Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums durch die Gegenfeldmethode.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein experimenteller Aufbau mit einer Hg-Spektrallampe und einer Vakuumphotozelle verwendet, wobei die Gegenfeldmethode zur Bestimmung der Grenzspannung genutzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition durch Einstein, die Diskussion der physikalischen Dualität des Lichts sowie die detaillierte Darstellung von Aufbau, Durchführung und Auswertung des Versuchs.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Photoeffekt, Photonen, Grenzspannung und Plancksches Wirkungsquantum beschreiben.

Warum weicht das ermittelte Plancksche Wirkungsquantum vom tatsächlichen Wert ab?

Die Abweichung von 32,4 % ist auf die hohe Störanfälligkeit des Versuchsaufbaus und die Schwierigkeit zurückzuführen, die Intensitätsmaxima der Spektrallinien exakt auf der Öffnung der Photozelle zu fokussieren.

Welche Bedeutung hat die Grenzspannung für die Auswertung?

Die Grenzspannung ist entscheidend, da sie die kinetische Energie der austretenden Elektronen bestimmt; bei Erreichen dieser Gegenspannung wird der Photostrom vollständig gestoppt.

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Details

Title
Äußerer Photoeffekt mit Versuch
Grade
15
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V1185976
ISBN (eBook)
9783346621597
ISBN (Book)
9783346621603
Language
German
Tags
Welle-Teilchen Dualismus Planksches Wirkungsquantum Quanteneigenschaften des Lichts Photoeffekt Facharbeit Physik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Äußerer Photoeffekt mit Versuch, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1185976
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