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Gemeinsames Lernen für SuS mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen. Welchen Einfluss hat es auf das Selbstkonzept?

Title: Gemeinsames Lernen für SuS mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen. Welchen Einfluss hat es auf das Selbstkonzept?

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit wird zunächst das Selbstkonzeptmodell und dessen einzelne Dimensionen von Shavelson et al. (1976) dargestellt. Daran anknüpfend wird erläutert, anhand welcher konkreten Merkmale die Heterogenität in inklusiven Klassensettings festzustellen ist. Im Anschluss daran soll die zentrale Frage dieser Arbeit beantwortet werden und zwar inwiefern sich das gemeinsame Lernen in inklusiven Klassensettings auf die einzelnen Teilbereiche des Selbstkonzepts von SuS mit Förderbedarf auswirkt. Letztlich werden die erzielten Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst und reflektiert.

Der seit 2011 eingeführte inklusive Unterricht an deutschen Schulen, in dem Schülerinnen und Schüler (kurz: SuS) mit und ohne Förderbedarf in gemeinsamen Klassen lernen, ist immer noch häufige Diskussionsgrundlage in der Bildungspolitik. Die dort vorherrschende hohe Heterogenität, gerade in Bezug auf die Lernvoraussetzungen der Schülerschaft, hat Auswirkungen auf alle Beteiligten. Im Hinblick auf die SuS mit Förderbedarf wird bereits seit einiger Zeit diskutiert, ob der dauerhafte Leistungsvergleich mit den Mitschülern und Mitschülerinnen Auswirkungen auf die Wahrnehmung der eigenen Leistung hat. Dabei stellt sich zum einen die Frage, welche Auswirkungen dieser Vergleich auf die Kompetenzwahrnehmung in den einzelnen Fächern hat und zum anderen, wie sich dieser auch auf soziale Bereiche hinsichtlich der Klassenzugehörigkeit auswirkt. Dabei wird konkret Bezug auf das Selbstkonzept genommen, das das Wissen über die eigenen Stärken und Schwächen in einzelnen Teilbereichen akkumuliert und sich dementsprechend für jedes Individuum differenziert gestaltet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Selbstkonzept nach Shavelson et al. (1976)

2.1 Organisation und Ebenen des Konzepts

3. Heterogenitätsmerkmale und Auswirkungen des gemeinsamen Lernens

3.1 Heterogenität in inklusiven Grundschulklassen

3.2 Auswirkungen des Gemeinsamen Lernens auf das Selbstkonzept

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des gemeinsamen Lernens in inklusiven Schulen auf das Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderbedarf Lernen, wobei die Bedeutung von Leistungsvergleichen und sozialen Interaktionen im Zentrum der Analyse steht.

  • Grundlagen des Selbstkonzeptmodells nach Shavelson et al. (1976)
  • Merkmale der Heterogenität in inklusiven Grundschulklassen
  • Auswirkungen schulischer Leistungsvergleiche auf die Selbstwahrnehmung
  • Vergleich der Auswirkungen des inklusiven Lernens gegenüber Förderschulen

Auszug aus dem Buch

3.2 Auswirkungen des Gemeinsamen Lernens auf das Selbstkonzept

Im seit 2011 eingeführten inklusiven Unterricht an deutschen (Grund-)schulen gilt es, den Bildungsansprüchen aller Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Dies erfordert einen an die diversen Lernvoraussetzungen angepassten Unterricht, der die Teilhabe aller SuS gleichermaßen ermöglicht und berücksichtigt. Durch das gemeinsame Lernen von SuS mit und ohne Förderbedarf stehen die Lehrkräfte vor der Aufgabe, die Diversität der Schülerschaft als eine für alle gewinnbringende Ressource zu nutzen. Besonders im Fokus steht hierbei, den Unterricht so zu gestalten, dass alle SuS gleichermaßen gefördert und gefordert werden. Nun stellt sich in der Empirie die sehr allgemein gehaltene Frage danach, ob der inklusive Unterricht in den Schulen der bessere Förderort für SuS mit Förderbedarf ist. Im Rahmen dieses Diskurses wird ebenso diskutiert, ob sich das gemeinsame Lernen der SuS mit Förderbedarf aufgrund dauerhafter Vergleiche mit leistungsstärkeren SuS, negativ auf das eigene Kompetenzerleben und somit auf des Selbstkonzept auswirken könnte (Martschinke, Kopp & Ratz 2012). Dieser Sachverhalt soll in den folgenden Ausführungen genauer untersucht werden.

Auf der Basis des in Kapitel 3.2 erläuterten Big-Fish-Little-Pond-Effekts ist davon auszugehen, dass sich dieser in inklusiven Klassensettings insbesondere bei SuS mit Förderbedarf negativ auswirkt. SuS mit Lernauffälligkeiten schätzen ihre Fähigkeiten in den einzelnen Fächern allgemein eher schwach ein. Hierbei stellten Fischbach et al. (2013) in einer Studie heraus, dass die SuS mit Förderbedarf zwar über ein niedriges Fähigkeitsselbstkonzept verfügen, jedoch keine Unterschiede im nicht-akademischen Selbstkonzept im Vergleich zu SuS ohne Förderbedarf vorliegen. Die Art der Lernbeeinträchtigung ist dabei unerheblich. Stattdessen ist davon auszugehen, dass das Selbstkonzept der SuS mit Förderbedarf in ihrem spezifischen Lernschwächebereich deutlich geringer vorhanden ist im Vergleich zu SuS ohne Förderbedarf. Diese Annahme würde das Vorliegen des Big-Fish-Little-Ponds-Effekts bestätigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Bedeutung des inklusiven Unterrichts und die damit verbundenen Fragestellungen hinsichtlich des Selbstkonzepts von Kindern mit Förderbedarf.

2. Das Selbstkonzept nach Shavelson et al. (1976): Das Kapitel führt in das theoretische Modell von Shavelson ein, das zur Differenzierung und Erklärung des Selbstkonzepts in verschiedenen Dimensionen dient.

2.1 Organisation und Ebenen des Konzepts: Hier werden die hierarchische Struktur des Selbstkonzeptmodells und dessen Relevanz für pädagogische Diagnose- und Förderprozesse erläutert.

3. Heterogenitätsmerkmale und Auswirkungen des gemeinsamen Lernens: Dieser Abschnitt verknüpft allgemeine theoretische Überlegungen zum Selbstkonzept mit den spezifischen Gegebenheiten des Grundschulkontexts und der dortigen Leistungsheterogenität.

3.1 Heterogenität in inklusiven Grundschulklassen: Das Kapitel definiert Heterogenität im schulpädagogischen Kontext und benennt zentrale Merkmale, die den Lehr-Lern-Prozess maßgeblich beeinflussen.

3.2 Auswirkungen des Gemeinsamen Lernens auf das Selbstkonzept: Dieser Teil analysiert empirische Studien zu den Effekten des inklusiven Lernens auf die Selbstwahrnehmung, insbesondere im Hinblick auf den Vergleich mit Mitschülern.

4. Fazit: Das Fazit fasst die heterogenen Studienergebnisse zusammen und reflektiert die Bedeutung von Bezugsgruppeneffekten sowie die Notwendigkeit einer differenzierteren Förderpraxis.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit zitierten Quellen und verwendeten Fachpublikationen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Inklusiver Unterricht, Gemeinsames Lernen, Selbstkonzept, Förderbedarf Lernen, Leistungsheterogenität, Grundschule, Bezugsrahmeneffekt, Big-Fish-Little-Pond-Effekt, soziale Integration, akademisches Selbstkonzept, sonderpädagogischer Förderbedarf, Identitätsentwicklung, pädagogische Psychologie, Leistungsvergleich, Schulleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie sich die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Förderbedarf im Rahmen des inklusiven Unterrichts auf die Selbstwahrnehmung und das Selbstkonzept der betroffenen Schülerinnen und Schüler auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen des Selbstkonzepts nach Shavelson, das Verständnis von Heterogenität in inklusiven Lerngruppen und die Auswirkungen sozialer Vergleichsprozesse auf die individuelle Leistungsbewertung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, durch eine wissenschaftliche Analyse bestehender Studien zu beantworten, inwiefern inklusives Lernen die verschiedenen Dimensionen des Selbstkonzepts bei Kindern mit dem Förderbedarf Lernen beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die theoretische Fundierung durch das Modell von Shavelson et al. (1976), ergänzt durch die Auswertung und Diskussion aktueller empirischer Studien zum Thema.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des theoretischen Selbstkonzeptmodells, die Definition von Heterogenitätsmerkmalen im Grundschulkontext und die kritische Untersuchung empirischer Ergebnisse zu den psychologischen Auswirkungen des inklusiven Settings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusives Lernen, Selbstkonzept, Leistungsheterogenität, Big-Fish-Little-Pond-Effekt und sonderpädagogischer Förderbedarf charakterisiert.

Was beschreibt der "Big-Fish-Little-Pond-Effekt" in dieser Arbeit?

Der Effekt beschreibt das Phänomen, dass Schüler bei gleicher Leistung eine positivere Selbstwahrnehmung haben, wenn sie sich in einer leistungsschwächeren Bezugsgruppe befinden, und eine negativere, wenn sie Teil einer leistungsstarken Klasse sind.

Warum kommen die in der Arbeit untersuchten Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen?

Die heterogenen Ergebnisse lassen sich laut Autor auf unterschiedliche Erhebungsinstrumente, variierende Förderschwerpunkte der untersuchten Kinder sowie unterschiedliche Rahmenbedingungen der inklusiven Beschulung zurückführen.

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Details

Title
Gemeinsames Lernen für SuS mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen. Welchen Einfluss hat es auf das Selbstkonzept?
College
University of Wuppertal
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V1185633
ISBN (eBook)
9783346616739
ISBN (Book)
9783346616746
Language
German
Tags
gemeinsames lernen förderbedarf welchen einfluss selbstkonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Gemeinsames Lernen für SuS mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen. Welchen Einfluss hat es auf das Selbstkonzept?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1185633
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