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Präventionskonzepte zur Verhütung von Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr im Vergleich Deutschland-Österreich-Schweiz

Title: Präventionskonzepte zur Verhütung von Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr im Vergleich Deutschland-Österreich-Schweiz

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Inga Faust (Author)

Health - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit sollen die unterschiedlichen Präventionskonzepte im deutschsprachigen Raum, also Deutschland, Österreich und Schweiz verglichen werden. Gemeint ist damit die mediale Aufarbeitung des Themas Alkohol im Straßenverkehr, die schulische und außerschulische Verkehrserziehung und die Sanktionierung von Fehlverhalten.

In Deutschland gibt es circa 3.000 Verkehrsunfalltote jedes Jahr. Die meisten Verkehrsunfälle und Konfliktsituationen im Straßenverkehr geschehen auf Grund menschlichen Fehlverhaltens. Sie sind somit häufig vorhersehbar und vermeidbar. Eine der Hauptunfallursachen ist seit Jahrzehnten Alkohol im Straßenverkehr. Darum muss die Verkehrsunfallprävention als Teil einer Gesamtstrategie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gesehen werden. Vorrangiges Ziel polizeilicher Verkehrsunfallprävention ist von daher die Reduzierung von Straßenverkehrsunfällen und die Minimierung von Unfallfolgen.

Grobes Inhaltsverzeichnis: Einleitung, Definitionen (3 Unterpunkte), Warum ist Alkohol ein Problem?, Wen sollen die Präventionskonzepte erreichen?, Rechtliche Grundlagen in Deutschland (4 Unterpunkte), Verkehrsüberwachung in Österreich (4 Unterpunkte), Verkehrsüberwachung in der Schweiz (4 Unterpunkte), Fazit, Verbesserungsvorschläge (5 Unterpunkte), Literaturverzeichnis, Anhang

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1. Was ist Alkohol?

2.2. Was ist Straßenverkehr?

2.3. Was ist Prävention?

3. Warum ist Alkohol ein Problem?

4. Wen sollen die Präventionskonzepte erreichen?

5. Rechtliche Grundlagen in Deutschland

5.1. Ordnungswidrigkeiten laut Straßenverkehrsgesetz

5.2. Straftaten laut Strafgesetzbuch

5.3. Atemalkoholtest und Blutprobe

5.4. Präventionskonzepte in Deutschland

6. Verkehrsüberwachung Österreich

6.1. 0,5 Promille Höchstgrenze

6.2. 0,1 Promille-Grenze für Probeführerscheinbesitzer/innen

6.3. Ab 0,8 Promille

6.4. Präventionskonzepte Österreich

7. Verkehrsüberwachung Schweiz

7.1. Widerhandlungen

7.2. Nulltoleranz

7.3. Atemkontrollen

7.4. Präventionsmaßnahmen in der Schweiz oder ‚Via Sicura‘

8. Fazit

9. Verbesserungsvorschläge

9.1. Präventionsmaßnahmen für (junge) Erwachsene

9.2. Absenkung der Promillegrenze

9.3. Verstärkung der Verkehrsüberwachung und härtere Strafen

9.4. Alkohol-Wegfahrsperren in Kfz

9.5. Verfügbarkeit reduzieren und Steuern erhöhen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht die unterschiedlichen Präventionskonzepte zur Verhütung von Gefahren durch Alkoholkonsum im Straßenverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist es, die bestehenden Strategien, rechtlichen Grundlagen und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit kritisch zu betrachten und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

  • Vergleich der rechtlichen Promillegrenzen und Sanktionen.
  • Analyse polizeilicher Verkehrsüberwachungsstrategien in den drei Ländern.
  • Untersuchung der Zielgruppen für Präventionsmaßnahmen (insbesondere Fahranfänger).
  • Bewertung innovativer Ansätze wie Alkohol-Wegfahrsperren und Haaranalysen.

Auszug aus dem Buch

3. Warum ist Alkohol ein Problem?

„Alkohol ist [gerade im deutschsprachigen Raum] Teil des täglichen Lebens. Trinken wird aus vielen Gründen geschätzt: als Mittel der Geselligkeit, als Teil der Ernährung und als eine symbolische Pause, die Entspannung von den täglichen Pflichten bringt. Alkohol ist für die [meisten] Menschen“ vertraut und unproblematisch. „Alkohol werden neben psychotropen Eigenschaften auch die eines Bedarfsartikels zugeschrieben“ (Danzon 2006: 18).

Bis vor einigen Jahren galt Bier in Deutschland noch als Grundnahrungsmittel und wurde dementsprechend besteuert. In der Mittagspause war es normal, ein Bier oder Wein zu trinken. Alkohol hat dementsprechend eine lange Tradition im deutschsprachigen Raum, die bis in das Mittelalter zurück geht. Dennoch ist Alkohol eine Droge beziehungsweise ein berauschendes Mittel, dessen Auswirkungen stark unterschätzt werden. Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu Unfällen, Gewalttätigkeit und negativen körperlichen Folgen (vgl. Danzon 2006: 3).

„Der Alkoholkonsum in Nordeuropa ist auf historisch hohem Niveau und nimmt weiterhin zu“ (Danzon 2006: 13). Auch während der Corona-Pandemie ist der Alkoholkonsum alarmierend angestiegen.

„Im Weltgesundheitsbericht 2002 wird veranschlagt, dass 4% der globalen Krankheitslast Alkohol zuzuschreiben sind.“ Damit rangiert Alkohol weltweit an fünfter Stelle unter den 26 häufigsten Todesursachen (vgl. Danzon 2006: 16).

Auch im Straßenverkehr stellt Alkohol eine erhebliche Gefahr dar. „Alkohol beeinträchtigt die psychomotorische Leistung und die Urteilskraft. Es gibt keine sichere Untergrenze [für Alkoholkonsum]. Die Fahrtüchtigkeit wird schon bei sehr geringem Konsum beeinträchtigt“ (Danzon 2006: 25). Bereits bei 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration können die ersten Ausfallerscheinungen einsetzen. Dies entspricht ungefähr dem Konsum von zwei bis drei Bier.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Relevanz der Verkehrsunfallprävention angesichts hoher Unfallzahlen durch Alkoholkonsum und legt den Aufbau der vergleichenden Arbeit dar.

2. Definitionen: Hier werden grundlegende Begriffe wie Alkohol (Ethanol), Straßenverkehr und der Begriff der Prävention im Kontext der Verkehrssicherheit definiert.

3. Warum ist Alkohol ein Problem?: Dieses Kapitel beleuchtet die kulturelle Verankerung von Alkohol im deutschsprachigen Raum sowie dessen weitreichende negative Folgen für die Gesundheit und die Verkehrssicherheit.

4. Wen sollen die Präventionskonzepte erreichen?: Die Analyse zeigt auf, dass insbesondere heranwachsende Männer und Fahranfänger eine primäre Zielgruppe für Präventionsmaßnahmen darstellen, da sie ein überdurchschnittlich hohes Unfallrisiko aufweisen.

5. Rechtliche Grundlagen in Deutschland: Es werden die gesetzlichen Regelungen, die Rolle der Polizei bei Verkehrskontrollen sowie die spezifischen Präventionsansätze für Fahranfänger detailliert beschrieben.

6. Verkehrsüberwachung Österreich: Dieses Kapitel erläutert die österreichischen Gesetzesvorgaben, das Vormerksystem und die Maßnahmen bei unterschiedlichen Promillegrenzen sowie die Kontrollpraxis.

7. Verkehrsüberwachung Schweiz: Hier stehen die Unterteilung in leichte bis schwere Widerhandlungen sowie das Sicherheitsprogramm ‚Via Sicura‘ im Fokus der Analyse.

8. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass alle drei Länder durch strengere Grenzwerte und häufigere Kontrollen Fortschritte erzielt haben, jedoch in der Schweiz und Österreich strengere Beweisverfahren (Atemtests) existieren.

9. Verbesserungsvorschläge: Es werden konkrete Ansätze wie die Einbeziehung der Eltern, Nutzung digitaler Plattformen, Alkoholsperren in Fahrzeugen und die Reduzierung der Verfügbarkeit diskutiert.

Schlüsselwörter

Alkohol im Straßenverkehr, Präventionskonzepte, Verkehrssicherheit, Promillegrenze, Verkehrsüberwachung, Fahranfänger, Deutschland, Österreich, Schweiz, Alkoholkonsum, Verkehrsunfallprävention, Atemalkoholtest, Alkoholsperre, Sanktionen, Strafrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die unterschiedlichen Präventionskonzepte zur Verhinderung von Unfällen durch Alkohol im Straßenverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen Rahmenbedingungen, den verschiedenen Promillegrenzen, den polizeilichen Überwachungsmethoden sowie präventiven Maßnahmen zur Sensibilisierung.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage ist, wie die unterschiedlichen Präventionsstrategien in den drei Ländern aufgebaut sind und durch welche Maßnahmen eine weitere Senkung alkoholbedingter Verkehrsunfälle erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde für die Ausarbeitung verwendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Literaturanalyse unter Einbeziehung offizieller Statistiken, gesetzlicher Bestimmungen sowie ihrer eigenen beruflichen Erfahrungen als Polizeivollzugsbeamtin.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil ist gegliedert in die Definition der Problemstellung, die Analyse der Zielgruppen (insbesondere Fahranfänger) sowie einen detaillierten Ländervergleich der Verkehrsüberwachung und Rechtslage.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben den geografischen Schwerpunkten sind Begriffe wie Verkehrssicherheit, Promillegrenze, Prävention, Sanktionierung und Verkehrsüberwachung für die Arbeit essenziell.

Was ist das Ziel des schweizerischen Sicherheitsprogramms 'Via Sicura'?

Via Sicura verfolgt das Ziel, die Anzahl der Verkehrsunfälle und Todesfälle signifikant zu verringern, unter anderem durch die Einführung beweissicherer Atemalkoholproben und eine strengere Fahreignungsabklärung.

Welche Rolle spielen Alkohol-Wegfahrsperren laut der Autorin?

Die Autorin plädiert dafür, Alkohol-Wegfahrsperren in allen Fahrzeugen verpflichtend als präventive Maßnahme zu verbauen, um alkoholbedingte Unfälle konsequent technisch zu verhindern.

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Details

Title
Präventionskonzepte zur Verhütung von Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr im Vergleich Deutschland-Österreich-Schweiz
College
Fresenius University of Applied Sciences Munich  (Fachbereich: Wirtschaft & Medien)
Course
Studiengang: Sicherheits- und Katastrophenmanagement - Sicherheits- und Präventionskonzepte in den internationalen Konzepten
Grade
1,3
Author
Inga Faust (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1184513
ISBN (eBook)
9783346609434
ISBN (Book)
9783346609441
Language
German
Tags
Hausarbeit Prävention Alkohol Straßenverkehr international Österreich Schweiz Konzept Sicherheit Katastrophe Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Inga Faust (Author), 2021, Präventionskonzepte zur Verhütung von Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr im Vergleich Deutschland-Österreich-Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1184513
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