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Der Frieden von Stralsund 1370. Ein Friedensschluss wie jeder andere zu dieser Zeit?

Titel: Der Frieden von Stralsund 1370. Ein Friedensschluss wie jeder andere zu dieser Zeit?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Der Stralsunder Frieden war ein Friedensschluß wie jeder andere zu dieser Zeit" Diese Aussage trifft der Mittelalter-Historiker Horst Wernicke über dieses Ereignis im Rahmen der Kontroverse, ob es sich beim Friedensvertrag von Stralsund 1370 um einen bedeutsamen Höhepunkt der Hansegeschichte oder um ein nachträglich aufgewertetes, zäsurbildendes Ereignis handele. In dieser Arbeit soll unabhängig von der Kontroverse untersucht werden, inwieweit diese Aussage Wernickes zutreffend ist und ob es sich bei dem Friedensvertrag von Stralsund tatsächlich um einen gewöhnlichen spätmittelalterlichen Friedensvertrag handelt. Dazu werden in einem ersten Schritt die Ursachen und der Verlauf des Konfliktes zwischen den hansischen Städten und Dänemark dargestellt. Es folgt die Betrachtung des Verhandlungs- und Ratifizierungsprozesses, sowie des eigentlichen Vertragswerkes. Anschließend findet im Rahmen dieser Arbeit eine umfangreiche inhaltliche und formelle Analyse des Friedens- und Privilegienvertrages statt. Abschließend wird der Friedensvertrag von Stralsund anhand gesetzter Vergleichskriterien mit anderen Verträgen des Spätmittelalters im Hinblick auf die Aussage Wernickes verglichen und bewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Konflikt mit Dänemark

3. Verhandlungsablauf

3.1 Vorverhandlungen

3.2 Vertragswerk

3.3 Ratifizierungsprozess

4. Analyse des Friedensvertrags von Stralsund 1370

4.1 Protokoll

4.2 Kontext

4.3 Eschatokoll

4.4 Bedeutung des Vertragswerkes

5. Vergleich

5.1 Formalia

5.2 Akteure

5.3 Inhalt des Vertragswerkes

5.4 Stabilität

6. Bewertung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Einordnung des Friedensvertrags von Stralsund von 1370, um zu klären, ob es sich dabei um einen bedeutenden Wendepunkt der Hansegeschichte oder um einen gewöhnlichen spätmittelalterlichen Friedensschluss handelt. Durch eine detaillierte Analyse der Vertragsinhalte und einen Vergleich mit anderen zeitgenössischen Dokumenten soll die Berechtigung dieser historiographischen Kontroverse geprüft werden.

  • Historischer Konfliktverlauf zwischen der Hanse und Dänemark
  • Diplomatische Verhandlungs- und Ratifizierungsprozesse
  • Strukturelle und inhaltliche Analyse mittelalterlicher Urkunden
  • Vergleichende Untersuchung der Akteure und Vertragskontexte
  • Bewertung der langfristigen Stabilität des Friedensschlusses

Auszug aus dem Buch

Kontext

Die 29 Paragraphen des Friedens- und Privilegienvertrages von Stralsund, welche als Disposition47, also der rechtliche Kern des Vertrages, anzusehen sind, umfassen hauptsächlich wirtschaftspolitische Aspekte und Forderungen und sollen die Handelsbeziehungen zwischen Dänemark und den hansischen Städten regulieren. Vorlage für den Kontext des Vertrags lieferten die früheren Privilegien, die einzelnen Städten oder Gruppierungen z. B. durch Waldemar III (1326), Christoph II (1328), Magnus Eriksson (1336) oder Albrecht von Schweden (1368) zugesprochen wurden.48 Im Folgenden werden die Inhalte der einzelnen Paragraphen dargestellt.

Im ersten Paragraphen des Vertrags wird allen Bürgern und Kaufleuten der Städte die Befugnis erteilt, im dänischen Königreich und besonders auch in Schonen Handel zu treiben. Hierbei wurde ihnen eine freie und ungehinderte Wareneinfuhr über Wasser und Landwege zugesprochen. Jedoch sollten die Handelnden „eren rechten tollen to ghevende, wor ze des plichtich syn“49. Dieser Zoll wird in den nachfolgenden Paragraphen genauer festgelegt.

Daran schließt sich die Regelung zum Umgang mit schiffbrüchigen Waren und Gütern an. Den Bürgern der genannten hansischen Städte war es durch den Friedensvertrag gestattet, innerhalb des gesamten dänischen Reiches und in Schonen die schiffbrüchigen Güter oder auch das Wrack „by syk edder myd hulpe anderer lude berghen edder berghen laten“50. Falls die Besitzer der Güter beim Schiffbruch ertrunken oder gestorben waren, sollten die Güter durch den nächsten Vogt oder durch die Person mit der Befehlsgewalt geborgen und in die nächste Kirche gebracht werden. Dort wurden die Güter aufbewahrt und ein Warenverzeichnis erstellt. Innerhalb einer Verjährungsfrist von „bynnen jare unde daghe“, die laut Definition einen Zeitraum von einem Jahr sechs Wochen und drei Tage umfasst51, konnten Erben, bzw. die berechtigten Personen unter Beweis ihres Anspruches die Güter einfordern und abholen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Bedeutung des Friedens von Stralsund innerhalb der Hansegeschichte.

Der Konflikt mit Dänemark: Darstellung der Ursachen und militärischen Auseinandersetzungen zwischen den hansischen Städten und Dänemark.

Verhandlungsablauf: Erläuterung der zweiphasigen Verhandlungen und des langwierigen Ratifizierungsprozesses.

Analyse des Friedensvertrags von Stralsund 1370: Formale und inhaltliche Untersuchung der Urkundenstruktur sowie der ökonomischen Bedeutung des Vertrags.

Vergleich: Gegenüberstellung des Stralsunder Friedens mit anderen Verträgen des Spätmittelalters anhand ausgewählter Kriterien.

Bewertung und Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der historischen Einordnung und Bedeutung des Friedensschlusses.

Schlüsselwörter

Frieden von Stralsund, Hanse, Dänemark, Spätmittelalter, Friedensvertrag, Handelsgeschichte, Kölner Konföderation, Privilegien, Ratifizierung, Urkundenanalyse, Wirtschaftspolitik, Schonen, König Waldemar IV., Diplomatie, Rechtssicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Einordnung des Stralsunder Friedens von 1370 und prüft, ob dieser Vertrag ein singuläres Ereignis oder ein standardmäßiger Friedensschluss seiner Zeit war.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Betrachtung?

Im Fokus stehen die diplomatischen Beziehungen zwischen der Hanse und Dänemark, die Analyse spätmittelalterlicher Vertragswerke sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Vereinbarungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet, inwieweit die Einschätzung des Historikers Horst Wernicke zutreffend ist, dass es sich um einen „Friedensschluss wie jeder andere zu dieser Zeit“ handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Quellenanalyse der Urkunden sowie einen komparativen Ansatz, bei dem der Friedensvertrag von Stralsund mit vergleichbaren Verträgen wie Bretigny oder Thorn verglichen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Konfliktverlaufs, die Analyse der diplomatischen Verhandlungen, eine formale Urkundenanalyse sowie einen systematischen Vergleich nach Kriterien wie Akteure, Inhalt und Stabilität.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Hanse, Friedensvertrag, Spätmittelalter, Handelsprivilegien, Urkundenanalyse und Kölner Konföderation.

Welche Rolle spielte die Kölner Konföderation bei den Vertragsverhandlungen?

Sie fungierte als organisierter Zusammenschluss der Städte, der trotz interner Differenzen mit den Alliierten in der Lage war, ein für die Hanse vorteilhaftes Vertragswerk gegenüber der dänischen Krone durchzusetzen.

Was macht den Friedensvertrag von Stralsund laut Autor besonders stabil?

Im Vergleich zu anderen Verträgen zeichnete sich der Stralsunder Frieden durch eine erstaunliche Langlebigkeit von über 50 Jahren aus, in denen es zu keinen bedeutsamen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Parteien kam.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Frieden von Stralsund 1370. Ein Friedensschluss wie jeder andere zu dieser Zeit?
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Veranstaltung
Hauptseminar Mittelalter
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
25
Katalognummer
V1183436
ISBN (eBook)
9783346616494
ISBN (Buch)
9783346616500
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hanse Frieden von Stralsund 1370 Friedensvertrag Spätmittelalter Dänemark Waldemar IV
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Der Frieden von Stralsund 1370. Ein Friedensschluss wie jeder andere zu dieser Zeit?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1183436
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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