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Los diccionarios ideológicos y los diccionarios de sinónimos. Ideologische Wörterbücher und Thesauren

Titel: Los diccionarios ideológicos y los diccionarios de sinónimos. Ideologische Wörterbücher und Thesauren

Seminararbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Malin Boeckers (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden "diccionarios ideológicos" und einige spanischsprachige Synonymwörterbücher vorgestellt und geschichtlich eingeordnet. Angesichts der nicht nur von Alvar Ezquerra kritisierten häufigen Verwechslung werden die "diccionarios ideológicos" und die "diccionarios de sinónimos" miteinander verglichen, um sie besser voneinander unterscheiden und abgrenzen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE MAKRO- UND MIKROSTRUKTUR VON WÖRTERBÜCHERN

3. DICCIONARIOS IDEOLÓGICOS

3.1 Geschichtlicher Überblick

3.2 Diccionario ideológico de la lengua española von Julio Casares (1942)

4. DICCIONARIOS DE SINÓNIMOS

4.1 Geschichtlicher Überblick

4.2 Aufbau

5. VERGLEICH

6. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die häufige Verwechslung zwischen ideologischen Wörterbüchern (diccionarios ideológicos) und Synonymwörterbüchern (diccionarios de sinónimos) im Spanischen zu untersuchen und zu klären, welche Kriterien für diese Unterscheidung ausschlaggebend sind.

  • Makro- und Mikrostruktur von Wörterbüchern
  • Onomasiologische vs. semasiologische Organisation
  • Analyse des Diccionario ideológico von Julio Casares
  • Geschichtlicher Kontext spanischer Synonymwörterbücher
  • Kriterien für einen Vergleich und Abgrenzung beider Wörterbuchtypen

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Aufbau

Das diccionario ideológico ist in drei Teile unterteilt: la parte sinóptica, la parte analógica y la parte alfabética.

Im ersten Teil (la parte sinóptica) werden die 38 Kategorien des „menschlichen Wissens“ (conocimientos humanos) vorgestellt.

Der folgende ebenfalls onomasiologische Teil (la parte analógica) besteht aus Wortansammlungen innerhalb dieser 38 Kategorien, die auf sogenannte cuadros sinópticos ausgedehnt werden. Demzufolge entstehen 2 000 Subkategorien, in denen rund 80 000 Wörter aufgelistet sind (vgl. Soler 1999: S. 29). Die Unterkategorien sind mit prototypischen Lemmata, auch Kopf (cabeza) genannt, betitelt und alphabetisch geordnet. Teilweise verwendet Casares sehr selten genutzte Substantive als Köpfe, was durchaus umstritten war: „Esta determinación ha generado reproches; pues por cumplirlo, el autor ha seleccionado vocablos de baja frecuencia o completamente inusitados“ (Medina Guerra 2003: S. 301). Es dienen gelegentlich auch Adjektive, Adverbien, Verben und Wendungen als Köpfe. Die Struktur in diesen Subkategorien ist immer folgende: Zunächst werden Substantive und deren Ableitungen, dann Verben, Adjektive, Adverbien und Modalsätze, und am Schluss Präpositionen und Interjektionen vermerkt (vgl. Soler 1999: S. 30).

Der letzte und längste Teil (la parte alfabética) des Wörterbuches (887 Seiten lang) ist in jeweils drei Spalten unterteilt und die Schriftgröße ist sehr klein gehalten. Sobald ein Lemma oder ein Wort der Beschreibung auch im analogischen Teil (parte analógico) zu finden ist, wird durch ein Sternchen (*) darauf hingewiesen (vgl. Medina Guerra 2003: S. 302).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die häufige Verwechslung von onomasiologischen und Synonymwörterbüchern und definiert das Ziel, die Kriterien für eine klare Abgrenzung herauszuarbeiten.

2. DIE MAKRO- UND MIKROSTRUKTUR VON WÖRTERBÜCHERN: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Wörterbuchstruktur, insbesondere der Unterschied zwischen semasiologischer und onomasiologischer Organisation, erläutert.

3. DICCIONARIOS IDEOLÓGICOS: Dieses Kapitel gibt einen geschichtlichen Überblick über ideologische Wörterbücher und analysiert detailliert den Aufbau des Standardwerkes von Julio Casares.

4. DICCIONARIOS DE SINÓNIMOS: Das Kapitel befasst sich mit der Geschichte und dem Aufbau von Synonymwörterbüchern im spanischen Sprachraum.

5. VERGLEICH: In diesem Hauptteil werden beide Wörterbucharten anhand ihrer Zielgruppen, ihres Umfangs und ihrer Ordnungssysteme kritisch miteinander verglichen.

6. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Verwechslung primär auf die ungewohnte onomasiologische Struktur zurückzuführen ist.

Schlüsselwörter

Wörterbücher, Lexikografie, Diccionario ideológico, Synonymwörterbücher, onomasiologisch, semasiologisch, Julio Casares, Makrostruktur, Mikrostruktur, spanische Sprache, Wortbildung, Sprachbeschreibung, Wörterbuchanalyse, Konzeption, Konzepte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei im Spanischen existierenden, aber oft verwechselten Wörterbuchtypen: die ideologischen Wörterbücher und die klassischen Synonymwörterbücher.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Unterscheidung zwischen onomasiologischen und semasiologischen Wörterbüchern, die historische Entwicklung dieser Werke im Spanischen sowie der konkrete Vergleich ihrer Struktur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für die häufige Verwechslung dieser Wörterbucharten durch Benutzer zu identifizieren und die jeweiligen Kriterien zur Unterscheidung klar darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine metalexikografische Analyse, basierend auf den Kriterien von Günther Haensch und weiteren Fachwissenschaftlern, um die Struktur und Zielsetzungen der Wörterbücher zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die ideologischen Wörterbücher (mit Fokus auf Julio Casares) als auch Synonymwörterbücher historisch und strukturell eingehend analysiert und gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Lexikografie, onomasiologische Wörterbücher, Synonymik und Wörterbuchanalyse beschreiben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen beiden Typen für den Nutzer oft schwierig?

Da viele Nutzer eine alphabetische Sortierung gewohnt sind, wird die konzeptuelle, onomasiologische Struktur der ideologischen Wörterbücher oft als Synonymwörterbuch missverstanden.

Wie ist das Diccionario ideológico von Julio Casares strukturiert?

Es besteht aus drei Teilen: einem synoptischen Teil (Kategorien des Wissens), einem analogen Teil (Wortansammlungen nach Konzepten) und einem alphabetischen Teil.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Los diccionarios ideológicos y los diccionarios de sinónimos. Ideologische Wörterbücher und Thesauren
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Autor
Malin Boeckers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V1183269
ISBN (eBook)
9783346606624
ISBN (Buch)
9783346606631
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ideologische wörterbücher thesauren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Malin Boeckers (Autor:in), 2018, Los diccionarios ideológicos y los diccionarios de sinónimos. Ideologische Wörterbücher und Thesauren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1183269
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Leseprobe aus  18  Seiten
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