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Der Transnistrien-Konflikt. Ein Überblick über das de facto-Regime und den historischen Hintergrund

Titel: Der Transnistrien-Konflikt. Ein Überblick über das de facto-Regime und den historischen Hintergrund

Hausarbeit , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lucas Gutscher (Autor:in)

Geschichte Europas - Europa ab kaltem Krieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit gibt einen Überblick über den Transnistrien-Konflikt. Transnistrien ein Land, das es nicht gibt. Ein Land mit einer Flagge, einem Präsidenten, einer Nationalhymne, einer Armee und einer Währung, aber offiziell gibt es das Land gar nicht, Transnistrien wird weder von der UNO noch von irgendeinem ihrer Mitgliedsstaaten anerkannt. Ein Scheinstaat also, dessen Hauptstadt Tiraspol sich seit dem Untergang der UdSSR praktisch nicht verändert hat, eine Lenin Statue vor dem Präsidentenpalast im sozialistisch klassizistischen Baustil erinnert noch heute an vergangene Zeiten.

Der Transnistrien-Konflikt als Fallbeispiel eines frozen conflicts in Europa. In über 25 Jahren entwickelte sich die Region aufgrund der unterschiedlichen Interessenssphären zum geopolitischen Spielball zwischen Ost und West. Noch heute gibt es unterschiedliche Lösungsansätze zur Schlichtung des Konflikts.

Auf der Seite des auswärtigen Amtes lässt sich nachlesen, dass im Juni 2016 die Verhandlungen nach fast zweijährigem Stillstand in einem 5+2-Format (Moldau, Transnistrien; Mediatoren: OSZE, Russland, Ukraine; Beobachter: USA, EU) wiederaufgenommen worden sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung - Transnistrien, ein Land, das es nicht gibt.

1. Das de facto-Regime

1.1 Entstehung und völkerrechtliche Stellung eines de-facto-Regimes

2. Der Transnistrien-Konflikt

2.1 Historischer Hintergrund und geopolitische Geschichte der Region

2.2 Chronologie und Zusammenfassung der Jahre 1988-1992

2.3 Die PMR

3. Postsowjetischer Separatismus auf der Krim im Vergleich zu den Geschehnissen in Transnistrien

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Hintergründe und die Entstehung des Transnistrien-Konflikts als Beispiel eines sogenannten "frozen conflict" in Europa und vergleicht diesen mit den separatistischen Bestrebungen und der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014, um die geopolitischen Interessen und völkerrechtlichen Implikationen beider Fälle zu analysieren.

  • Analyse der völkerrechtlichen Stellung von De-facto-Regimen am Beispiel Transnistriens.
  • Aufarbeitung der historischen und geopolitischen Wurzeln des Transnistrien-Konflikts.
  • Untersuchung der Rolle Russlands bei der Destabilisierung und Einflussnahme in ehemaligen Sowjetrepubliken.
  • Vergleich der Separatismus-Dynamiken in Transnistrien und auf der Krim.
  • Bewertung der Rolle lokaler Eliten und internationaler Akteure in festgefahrenen Konfliktregionen.

Auszug aus dem Buch

3. Postsowjetischer Separatismus auf der Krim im Vergleich zu den Geschehnissen in Transnistrien

Die Krim, man weiß wo sie liegt, aber nicht so Recht zu wem sie gehört, einige ordnen sie der Ukraine zu, andere Russland. Mit der Annexion der Krim im März 201461 und der damit verbundenen Eingliederung in die russische Föderation, verletzte die russische Führung unter Wladimir Putin vor den Augen der Weltöffentlichkeit internationales Recht. Die historischen Wurzeln beider Konfliktherde ähneln sich gewaltig und sind daher sehr gut zu vergleichen. Beide Regionen haben sowohl eine Vergangenheit im russischen Zarenreich als auch als Bestandteil der Sowjetunion. Sowohl auf der Krim als auch in Transnistrien ist die gezielte „Russifizierung“, sprich die gezielte Migration russischer Bevölkerung in die eroberten Gebiete und die systematische Übernahme russischer Kultur verantwortlich für einen ethnisch identitären Konflikt innerhalb der Bevölkerung. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es zu einer Zeit des Strebens nach Unabhängigkeit und der Staatsgründungen, die ehemaligen Sowjetrepubliken an der Schwelle zu Europa bekundeten ihre eigene Identität und der eiserne Vorhang fiel. Die beiden Regionen und die damit verbundenen Konflikte entsprangen aus der Zeit der postsowjetischen Ära.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung - Transnistrien, ein Land, das es nicht gibt.: Die Einleitung führt in die Problematik Transnistriens als international nicht anerkannter Scheinstaat ein und skizziert die Ausgangslage für die Untersuchung.

1. Das de facto-Regime: Dieses Kapitel erläutert die völkerrechtlichen Grundlagen zur Definition und Beurteilung von De-facto-Regimen im internationalen System.

2. Der Transnistrien-Konflikt: Hier werden die historischen Ursprünge, die Chronologie der Jahre 1988-1992 sowie die staatlichen Strukturen der PMR detailliert dargelegt.

3. Postsowjetischer Separatismus auf der Krim im Vergleich zu den Geschehnissen in Transnistrien: Das Kapitel stellt Parallelen zwischen den separatistischen Bewegungen auf der Krim und in Transnistrien heraus und analysiert die Rolle Russlands.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die geopolitische Bedeutung der untersuchten Konflikte als Folge postsowjetischer Verteilungskämpfe.

Schlüsselwörter

Transnistrien, Krim, De-facto-Regime, Völkerrecht, Separatismus, Sowjetunion, Russische Föderation, Moldau, Konflikt, Geopolitik, Unabhängigkeit, Autonomie, Ethnizität, Identitätspolitik, Frozen Conflict.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und den Hintergründen des Transnistrien-Konflikts und setzt diesen in Beziehung zu neueren Entwicklungen, insbesondere der Krim-Krise.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die völkerrechtliche Einordnung von De-facto-Regimen, die historische Entwicklung der Region Transnistrien sowie die Mechanismen russischer Einflussnahme im postsowjetischen Raum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Komplexität des Transnistrien-Konflikts offenzulegen und durch einen Vergleich mit der Krim-Annexion aufzuzeigen, wie russische Interessen die geopolitische Stabilität in Osteuropa beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, historischen Ereignisabläufen und völkerrechtlichen Dokumenten, um die Konfliktursachen zu erklären.

Was sind die Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung von De-facto-Regimen, die historische Bruchlinie zwischen Moldawien und Transnistrien, die Ereignisse der Jahre 1988-1992 sowie den Vergleich der separatistischen Dynamiken auf der Krim.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Transnistrien, Krim-Annexion, Völkerrecht, postsowjetischer Separatismus und russische Einflusssphäre charakterisieren.

Warum wird Transnistrien als "frozen conflict" bezeichnet?

Der Begriff beschreibt eine Situation, in der ein militärischer Konflikt zwar durch Waffenstillstände beendet, aber keine dauerhafte politische oder völkerrechtliche Lösung erzielt wurde, wodurch der Konflikt über Jahrzehnte in einem instabilen Zustand verharrt.

Welche Rolle spielten die Ereignisse von 1992 für Transnistrien?

Das Jahr 1992 markiert durch den Konflikt um Bender und das anschließende Eingreifen der russischen 14. Armee den entscheidenden Wendepunkt, der zur faktischen Abspaltung und Festigung der PMR führte.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Transnistrien-Konflikt. Ein Überblick über das de facto-Regime und den historischen Hintergrund
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Geschichte)
Veranstaltung
Die Eroberung der Krim 2014: Russlands Rache an Europa?
Note
1,7
Autor
Lucas Gutscher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1176803
ISBN (eBook)
9783346609908
ISBN (Buch)
9783346609915
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krimkrise Moldawien Transnistrien de-Facto-Regime Ostblock Russland Multiethnizität Osteuropa Sowjetunion Seperatismus postsowjetischer Seperatismus Vielvölkerstaat frozen conflict Völkerrecht Pridnestrowische Moldauische Republik Transnistrische Moldauische Republik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lucas Gutscher (Autor:in), 2021, Der Transnistrien-Konflikt. Ein Überblick über das de facto-Regime und den historischen Hintergrund, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1176803
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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