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Verschieden Heldentypen in den Werken Hartmanns von Aue

Title: Verschieden Heldentypen in den Werken Hartmanns von Aue

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 24 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Michael Sklar (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies

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Summary Excerpt Details

Im ersten Teil der Hausarbeit (Kapitel zwei) werde ich zunächst den Heldenbegriff genauer analysieren. Hierzu werde ich sowohl die Geschichte des Begriffs als auch die Merkmale eines Helden untersuchen. Dabei beschränke ich mich jedoch auf den Zeitraum von den Anfängen des Begriffs bis zu der Zeit, in der Hartmanns Helden spielen. Eine Unterscheidung der verschiedenen Heldentypen nach Joseph Campell ist ebenfalls Teil dieses Kapitels. Der zweite Teil der Hausarbeit (Kapitel drei) fokussiert sich auf den ritterlichen Heldentyp, für den exemplarisch Ereck steht. Dabei werde ich zunächst die Begriffe „Held“ und „Ritter“ unterscheiden, um dann zu schauen, ob und wie sie bei Ereck zusammenfallen.

Danach werde ich die Eigenschaften und Tugenden eines Ritters im Allgemeinen darstellen. Gefolgt wird dies von einer Analyse, bei der geschaut werden soll, inwiefern Erec diese Eigenschaften bzw. Tugenden aufweist. Der dritte Teil (Kapitel vier) befasst sich mit dem weniger eindeutigen religiösen Heldentyp. Dabei werde ich zunächst versuchen, diesen zum ritterlichen Heldentyp abzugrenzen, um danach, wie schon im zweiten Teil, zu einer Analyse überzugehen. Bei dieser wird untersucht, inwiefern Heinrich, das Mädchen und Gregorius Eigenschaften des religiösen Heldentyps auf-weisen und, ob sie sich unterscheiden. Daran wird noch die Frage, ob die drei Figuren auch tatsächlich heldenhaft handeln, drangehängt. Abgeschlossen wird die Hausarbeit (Kapitel fünf) mit einem Fazit, in dem ich meine Ergebnisse zusammenfasse und persönlich Stellung nehme. Außerdem gebe ich einen Ausblick darauf, welche weiterführenden Fragen und Themen in Verbindung mit dem Heldenbegriff interessant sein könnten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Heldenbegriff

3. Der ritterliche Heldentyp

3.1 Held vs. Ritter

3.2 Ereck

4. Der religiöse Heldentyp

4.1 Heinrich

4.2 Das Mädchen aus Der arme Heinrich

4.3 Gregorius

4.4 Handeln die drei Figuren tatsächlich heldenhaft?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Definition und Differenzierung von Heldentypen in den Werken des mittelhochdeutschen Epikers Hartmann von Aue. Das primäre Ziel ist es, die Merkmale ritterlicher sowie religiöser Heldenfiguren herauszuarbeiten und kritisch zu hinterfragen, inwiefern die gewählten Protagonisten diesen Idealen tatsächlich gerecht werden.

  • Historische Entwicklung des Heldenbegriffs
  • Strukturelle Analyse des ritterlichen Tugendsystems
  • Gegenüberstellung von ritterlichen und religiösen Heldenbildern
  • Untersuchung der biblischen Bezüge und Märtyrermotive
  • Beurteilung des tatsächlichen heldenhaften Handelns der untersuchten Figuren

Auszug aus dem Buch

3.2 Ereck

Diemüete als eher „religiöse Rittertugend“ steht innerhalb des Tugendsystems an hoher Stelle. Diese Tugend zeigt sich einerseits in der Erkenntnis des Ritters, dass er ohne den Segen und die Gnade Gottes niemals tüchtig und tugendhaft genug sein kann. In der himelkaiser bewar, / frau, eur ere (V. 1127f.) oder durch Erecks Besuche und Teilnahmen der kirchlichen Messen (vgl. zum Beispiel V. 1656-1669 und 3492f.) zeigt sich der Ritter besonders demütig, indem er entweder für den Segen der anderen oder für seinen eigenen betet. Der Ritter kann Demut jedoch auch gegenüber seinen Mitmenschen in Form von Mitleid und Barmherzigkeit zeigen. Auch dies zeigt sich in Erecks Verhalten, indem er zum Beispiel mit den verlassenen Damen, die eine lange Zeit auf Mabonagrims Schloss wohnten, trauert und sein Mitleid bekennt (vgl. V. 10779-10785).

Güete bedeutet so viel wie „innere Gutheit“ oder Freundlichkeit. Man kann diese Tugend mit dem lateinischen bonitas vergleichen, was wiederum Gutmütigkeit oder Herzensgüte bedeutet. Sie ist eine der Tugenden, die als Gottes Gabe gilt. Das heißt, man kann sie nicht erwerben, sondern nur „entfalten“. Sie zeigt sich bei Ereck, in der am Ende seiner Reise ohne weitere Aufforderung den Armen hilft und sie tröstet (vgl. V. 10961-10970).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Heldenbegriffs ein und definiert die Struktur der Untersuchung, welche sich den verschiedenen Heldentypen in den Werken Hartmanns von Aue widmet.

2. Der Heldenbegriff: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung und Etymologie des Begriffs „Held“ und führt die Typologie nach Joseph Campbell ein.

3. Der ritterliche Heldentyp: Hier wird der ritterliche Heldentyp analysiert, wobei insbesondere das Tugendsystem und die Begrifflichkeiten von Ritter und Held im Kontext von Ereck betrachtet werden.

4. Der religiöse Heldentyp: Das Kapitel untersucht religiöse Heldenfiguren und deren Abgrenzung vom ritterlichen Ideal anhand von Motiven wie Buße, Märtyrertum und Gottesnähe.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass nicht alle untersuchten Figuren den Heldentypen in gleichem Maße entsprechen.

Schlüsselwörter

Hartmann von Aue, Ereck, Der arme Heinrich, Gregorius, Heldenbegriff, Rittertum, Tugendsystem, Joseph Campbell, Religiöser Heldentyp, Artusepik, Buße, Märtyrertum, Mittelalter, Literaturwissenschaft, Tugend.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Hartmann von Aue verschiedene Heldentypen in seinen literarischen Werken konzipiert und welche Eigenschaften diese auszeichnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung des Heldenbegriffs, die ritterlichen Tugenden und das religiöse Ideal des Helden im Mittelalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Differenzierung zwischen ritterlichen und religiösen Heldenbildern sowie die Überprüfung, ob die Protagonisten tatsächlich heldenhaft im Sinne ihrer Typologie handeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die primär auf der Anwendung von Tugendkatalogen und der Heldentypologie nach Joseph Campbell basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Werk Ereck auf ritterliche Tugenden und die Erzählungen Der arme Heinrich sowie Gregorius auf religiöse Aspekte hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Heldenbegriff, ritterliches Tugendsystem, religiöser Heldentyp, Ereck, Heinrich, Gregorius und Hartmann von Aue.

Wie unterscheidet sich Heinrich von Ereck?

Während Ereck primär dem ritterlichen Ideal folgt, ist Heinrich als religiöser Held angelegt, der durch Krankheit und Gottesbeziehung definiert wird, wenngleich er selbst wenig aktiv handelt.

Warum wird das Mädchen in Der arme Heinrich als religiöser Held eingestuft?

Das Mädchen wird aufgrund seiner unerschrockenen Opferbereitschaft, seines biblischen Bezugs und seiner engen spirituellen Verbindung zu Gott als starke religiöse Heldin identifiziert.

Inwiefern ist Gregorius der ideale religiöse Held?

Gregorius erfüllt das Ideal am konsequentesten, da er sein Leben aktiv der Buße widmet, körperliches Leid auf sich nimmt und durch ständige göttliche Begleitung zum spirituellen Vorbild aufsteigt.

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Details

Title
Verschieden Heldentypen in den Werken Hartmanns von Aue
College
Saarland University  (Germanistik)
Course
HS Hartmann von Aue
Grade
2,7
Author
Michael Sklar (Author)
Publication Year
2020
Pages
24
Catalog Number
V1176110
ISBN (eBook)
9783346596819
ISBN (Book)
9783346596826
Language
German
Tags
Held Heldentyp Hartmann von Aue Ritter Ereck Erek Erec Der arme Heinrich Gregorius Mädchen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Sklar (Author), 2020, Verschieden Heldentypen in den Werken Hartmanns von Aue, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1176110
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