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Umgang mit E-Mail in Unternehmen und Freiberufler-Praxen

Titel: Umgang mit E-Mail in Unternehmen und Freiberufler-Praxen

Seminararbeit , 2007 , 36 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dipl. Wirtschaftsjuristin Christiane Uri (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahre 1971 gelang es dem US-Computertechniker Ray S. Tomlinson, der seine Erfindung selbst als „kleine große Glanzleistung“ bezeichnet, die erste elektronische Post zu versenden. Inzwischen, 36 Jahre später, ist die Nutzung von Email für Millionen Internetnutzer weltweit alltäglich geworden und gerade als Arbeitsmittel im Geschäftsbereich nicht mehr wegzudenken.

In Anbetracht der stetig zunehmenden Bedeutung soll die vorliegende Arbeit überblickende Aspekte im Umgang mit der elektronischen Post, insbesondere in Unternehmen und Freiberufler-Praxen, aufzeigen. Im Rahmen dieser Zielvorstellung wurde die Arbeit wie folgt gegliedert:

Während der erste Teil lediglich einer kurzen Begriffsbestimmung von Email dienen soll, wird im zweiten Teil der Schwerpunkt auf eine arbeitsrechtliche Betrachtung gelegt. Innerhalb dieser überaus komplexen Thematik ergeben sich zahlreiche Einzelfragen, die unmittelbare Wirkung auf den Umgang mit Email haben. Es wurde daher eine gesonderte Betrachtung gewählt, um den Leser, losgelöst von anderen Problem¬stellungen, an diese Thematik heranzuführen. Eine Darstellung relevanter Gefahrenquellen und Lösungsansätze für die Praxis bestimmen den dritten Teil der Arbeit. Da jedoch der Umgang mit Email sehr viele rechtliche und technische Fragestellungen aufwirft, sei darauf verwiesen, dass innerhalb der gesamten Darstellung kein Anspruch an die Vollständigkeit erhoben werden kann.

Des Weiteren wurde begleitend zu dieser Arbeit eine Umfrage durchgeführt. Diese richtete sich in der Zeit vom 05.03. bis 23.03.2007 explizit an Rechtsanwaltkanzleien in Erfurt. Insofern musste hier aus Gründen des zeitlichen Aufwands eine Einschränkung innerhalb der Freiberufler-Praxen erfolgen und auch auf eine gleichartige Umfrage in Unternehmen verzichtet werden.

Dennoch konnten insgesamt 87 Kanzleien zu ihren Erfahrungen in den letzten Jahren befragt werden, die dem Leser einen ersten Einblick in die Praxis geben können. Die Darstellung bzw. Auswertung der Ergebnisse erfolgt an den entsprechenden Stellen innerhalb der Arbeit.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung

2 Email - Die Vorteile liegen auf der Hand

3 Datenschutz am elektronischen Arbeitsplatz – Eine arbeitsrechtliche Betrachtung

3.1 Technischer Hintergrund und Interessenlage

3.2 Rechtliche Aspekte

3.2.1 Dienstliche Nutzung

3.2.1.1 Anwendung des BDSG

3.2.1.2 Kontrollmöglichkeiten bei dienstlicher Nutzung

3.2.2 Private Nutzung

3.2.2.1 Anwendung des TKG

3.2.2.2 Anwendung des TDG und TDDSG

3.2.2.3 Anwendung des BDSG

3.2.2.4 Kontrollmöglichkeiten bei privater Nutzung

3.2.3 Arbeitnehmer mit Sonderstatus

3.3 Schlussfolgerungen für die Praxis

4 Email in der Praxis - Gefahren und Maßnahmen

4.1 IT-Sicherheit und Verantwortlichkeiten bei der Email-Nutzung

4.2 Anforderungen an die Technik

4.2.1 Verschlüsselung

4.2.2 Digitale Signatur

4.3 Anforderungen an die Organisation

4.4 Schädigungen durch vorsätzliche Handlungen

4.4.1 Ursprung vorsätzlicher Handlungen

4.4.2 Spam – Die Fessel einer vernetzten Welt

4.4.2.1 Was ist Spam? / Begriffserläuterung

4.4.2.2 Gefahr durch Vielfalt der Erscheinungsformen

4.4.2.3 Abhilfe durch das neue Telemediengesetz (TMG)?

4.5 Anforderungen an die Mitarbeiter

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Umgang mit E-Mail in Unternehmen und bei Freiberuflern unter Berücksichtigung technischer, organisatorischer und vor allem arbeitsrechtlicher Aspekte. Das Ziel besteht darin, praxisrelevante Gefahrenquellen aufzuzeigen und Empfehlungen für eine sichere Handhabung sowie eine strukturierte IT-Richtlinie zu geben.

  • Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen bei dienstlicher und privater E-Mail-Nutzung
  • IT-Sicherheitsrisiken wie Spam, Malware und Phishing-Attacken
  • Notwendigkeit von IT-Richtlinien in der Unternehmenspraxis
  • Bedeutung der Sensibilisierung und Aufklärung von Mitarbeitern
  • Analyse der Ist-Situation durch eine Umfrage bei Rechtsanwaltskanzleien

Auszug aus dem Buch

4.4.2.1 Was ist Spam?

Die Bezeichnung „spam“ ist dem Dosenfleisch SPAM (spice porc and ham) der Firma Hormel Foods entliehen. Bekannt wurde dieser Begriff jedoch erst durch einen Sketch der englischen Komikertruppe „Monty Python“, in welchem das Wort „spam“ so häufig verwendet wurde, dass alle anderen gesprochenen Worte dabei untergingen. Darin begründet sich die Assoziation für das massenweise Auftreten unverlangter Email.

Heute, nur 13 Jahre nach Versendung der ersten Werbemail, liegt der Anteil von Spam bei 60 bis 90 Prozent aller versandten Email weltweit und hat sich zusehends zu einer ernst zu nehmenden Gefährdung für Unternehmen und Freiberufler-Praxen entwickelt. So ergab die Umfrage, dass bei 98 % der Erfurter-Anwaltskanzleien täglich Spams im elektronischen Briefkasten landen, wobei einzelne Kanzleien täglich den Eingang von über 100 Stück zu beklagen hatten. Die nachfolgende Abbildung zeigt das tägliche Spam-Aufkommen in den Erfurter Kanzleien.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkung: Einführung in die historische Entwicklung der E-Mail und Erläuterung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.

2 Email - Die Vorteile liegen auf der Hand: Kurze Begriffsbestimmung der E-Mail und Darstellung der allgemeinen Vorteile in der geschäftlichen Kommunikation.

3 Datenschutz am elektronischen Arbeitsplatz – Eine arbeitsrechtliche Betrachtung: Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und Kontrollbefugnisse des Arbeitgebers bei dienstlicher sowie privater E-Mail-Nutzung.

4 Email in der Praxis - Gefahren und Maßnahmen: Untersuchung von IT-Sicherheitsrisiken und Ableitung von Empfehlungen zur Organisation sowie technischen Absicherung.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Betonung der Wichtigkeit von Mitarbeiter-Sensibilisierung und verbindlichen Unternehmensregelungen.

Schlüsselwörter

E-Mail, Datenschutz, Arbeitsrecht, IT-Sicherheit, Spam, Phishing, Malware, Verschlüsselung, Digitale Signatur, Mitarbeiter-Sensibilisierung, Unternehmensrichtlinie, Rechtsanwaltskanzleien, BDSG, TMG, Fernmeldegeheimnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Umgang mit E-Mail-Kommunikation in Unternehmen und Freiberufler-Praxen, wobei ein besonderer Fokus auf den damit verbundenen rechtlichen Herausforderungen und Sicherheitsrisiken liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den arbeitsrechtlichen Aspekten der E-Mail-Überwachung, technischen Schutzmaßnahmen sowie der notwendigen organisatorischen Einbettung in Form von Richtlinien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Status Quo der E-Mail-Nutzung zu skizzieren und praxisrelevante Empfehlungen für einen sichereren und rechtssicheren Umgang im Arbeitsalltag zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer Analyse der einschlägigen Rechtsvorschriften und Literatur wurde eine begleitende Umfrage bei Erfurter Rechtsanwaltskanzleien durchgeführt, um einen Einblick in die praktische Umsetzung zu erhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte arbeitsrechtliche Betrachtung (Datenschutz) und eine Analyse der technischen sowie organisatorischen Gefahren und Abwehrmaßnahmen in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Datenschutz, IT-Sicherheit, E-Mail-Richtlinien, Mitarbeiter-Sensibilisierung und arbeitsrechtliche Kontrollbefugnisse geprägt.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Arbeitgebers bei der Privatnutzung?

Die Autorin hebt hervor, dass der Arbeitgeber bei Gestattung der Privatnutzung unter starken regulatorischen Beschränkungen steht, weshalb klare schriftliche Vereinbarungen essenziell sind, um Kontrollmöglichkeiten zu wahren.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der IT-Sicherheit in Kanzleien?

Die Umfrage zeigt ein erschreckendes Defizit bei der schriftlichen Fixierung von E-Mail-Richtlinien und ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein für die IT-Sicherheit, was in der Praxis ein erhebliches Gefahrenpotenzial birgt.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umgang mit E-Mail in Unternehmen und Freiberufler-Praxen
Hochschule
Hochschule Schmalkalden, ehem. Fachhochschule Schmalkalden
Veranstaltung
Öffentliches Recht
Note
2,0
Autor
Dipl. Wirtschaftsjuristin Christiane Uri (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
36
Katalognummer
V117600
ISBN (eBook)
9783640200245
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Umgang E-Mail Unternehmen Freiberufler-Praxen Recht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Wirtschaftsjuristin Christiane Uri (Autor:in), 2007, Umgang mit E-Mail in Unternehmen und Freiberufler-Praxen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/117600
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Leseprobe aus  36  Seiten
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