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Demokratie im Fadenkreuz? Microtargeting aus demokratietheoretischer Sicht

Eine Analyse von Donald Trumps US-Präsidentschaftskampagne 2016

Titel: Demokratie im Fadenkreuz? Microtargeting aus demokratietheoretischer Sicht

Hausarbeit , 2018 , 16 Seiten , Note: Unbenotet

Autor:in: Tim-Philipp Hödl (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit prüft die These, dass Microtargeting im Wahlkampf dem Grundsatz der freien und gleichen Meinungs- und Willensbildung möglichst aller Bürger widerspricht. Als Fallbeispiel dient der Hauptwahlkampf von Donald Trumps US-Präsidentschaftskampagne 2016, der nach den Vorwahlen Mitte 2016 begann und am Wahltag am 8. November desselben Jahres endete.

Zur Beantwortung der Forschungsfrage geht die Arbeit wie folgt vor: Eingangs definiert sie Microtargeting zum tieferen Verständnis anhand seiner Funktionsweise. Anschließend folgt ein Überblick nach Ulrich Sarcinelli, unter welchen Gesichtspunkten eine demokratietheoretische Einordnung von Wahlkämpfen vorgenommen werden kann. Dieser Abschnitt legt auch das theoretische Fundament der Arbeitsthese. Weiter ergibt sich hieraus eine demokratietheoretische Linse, durch die fortan Donald Trumps Präsidentschaftskampagne analysiert wird.

Konkret umfasst die Betrachtung drei Aspekte: die zugrundeliegende Strategie der Trump-Kampagne, wie Microtargeting zu deren Umsetzung beitrug und in welchen konkreten Maßnahmen sich dies äußerte. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen, um sie abschließend über die Arbeitsthese zu der Beantwortung der Forschungsfrage zu führen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel 1: Theoretische Grundlagen

1.1 Microtargeting – Definition und Funktionsweise

1.2 Der Wahlkampf aus demokratietheoretischer Perspektive

Kapitel 2: Microtargeting als Instrument der Trump-Kampagne

2.1 Das Kalkül der Trump-Kampagne 2016

2.2 Die Wegweiser zum Electoral Vote

2.2.1 Mobilisierung bestimmter Wählergruppen

2.2.2 Demobilisierung bestimmter Wählergruppen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Microtargetings während der US-Präsidentschaftskampagne von Donald Trump im Jahr 2016. Dabei wird insbesondere analysiert, wie diese datengetriebene Marketingmethode genutzt wurde, um Wählergruppen gezielt zu mobilisieren oder zu demobilisieren, und inwiefern dieses Vorgehen mit grundlegenden demokratischen Prinzipien vereinbar ist.

  • Grundlagen und Funktionsweise von Microtargeting
  • Demokratietheoretische Einordnung digitaler Wahlkampfinstrumente
  • Datengetriebene Strategien der Trump-Kampagne 2016
  • Einsatz von Big Data zur Beeinflussung des Electoral Vote
  • Mobilisierungs- und Demobilisierungstaktiken gegenüber speziellen Wählergruppen

Auszug aus dem Buch

1.1 Microtargeting – Definition und Funktionsweise

Microtargeting beschreibt einen strategischen Prozess, der mehrere Schritte umfasst. Den Ausgangspunkt bildet das Phänomen Big Data (Papakyriakopoulos et al. 2017: 327). Dessen Kernidee besteht darin, Anwendungsmöglichkeiten daraus zu ziehen, dass immer neue Bereiche des Lebens in Daten gefasst werden – ob nun Standorte mittels Längen- und Breitengraden oder Freundschaften via Facebook (Cukier/Mayer-Schoenberger 2013: 29). Für politische Kampagnen relevant sind „sowohl die Namen und Adressen von Wählern sowie deren zurückliegende Wahlentscheidungen als auch abstraktere Parameter, wie bspw. persönliche Meinungsäußerungen über politische und unpolitische Themen, soziale Interaktionen und kulturelle Interessen oder soziodemografische Faktoren“ (Papakyriakopoulos et al. 2017: 328).

In den USA beziehen politische Kampagnen diese Daten unter anderem über Wählerdatenbanken der einzelnen Bundesstaaten und über kommerzielle Anbieter, die beispielsweise mit Informationen zum Bildungsstatus, der Einkommenshöhe oder dem Kaufverhalten von Wählern handeln (Barocas 2012: 32).

Die gesammelten Daten werden mittels Computeralgorithmen aufbereitet. Auf diese Weise erhalten politische Kampagnen Prognosen über Variablen wie den Wahlausgang und eine Übersicht zu Wähleruntergruppen, die die Algorithmen aufgrund übereinstimmender Eigenschaften zwischen den eingespeisten Personen herausbilden. Anhand der Ergebnisse lassen sich Wahlkampfbotschaften oder -strategien anpassen (Papakyriakopoulos et al. 2017: 327f.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Microtargetings als Wahlkampfinstrument ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Vereinbarkeit mit demokratischen Grundsätzen am Beispiel der Trump-Kampagne 2016.

Kapitel 1: Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den technischen Prozess des Microtargetings und beleuchtet Wahlkämpfe aus der Perspektive demokratietheoretischer Modelle.

Kapitel 2: Microtargeting als Instrument der Trump-Kampagne: Der Hauptteil analysiert die konkrete Strategie der Trump-Kampagne, insbesondere den datengestützten Fokus auf den Electoral Vote sowie die gezielte Mobilisierung und Demobilisierung von Wählersegmenten.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Einsatz von Microtargeting durch die Trump-Kampagne den demokratischen Prinzipien der freien Meinungs- und Willensbildung widerspricht und weist auf den Bedarf weiterer Forschung hin.

Schlüsselwörter

Microtargeting, Big Data, US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, Wahlkampfstrategie, Demokratietheorie, Electoral Vote, Wählermobilisierung, Demobilisierung, politische Kommunikation, Swing States, Datenanalyse, digitale Transformation, Wahlkampf, dark posts

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einsatz der digitalen Marketingmethode "Microtargeting" im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 durch das Team von Donald Trump.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Themenfelder umfassen Big Data im Wahlkampf, die Funktionsweise algorithmischer Wähleransprache, demokratietheoretische Aspekte der politischen Kommunikation sowie spezifische Wahlkampftaktiken der Trump-Kampagne.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, ob der Einsatz von Microtargeting mit den demokratischen Grundsätzen der freien und gleichen Meinungs- und Willensbildung der Bürger vereinbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse, bei der technische Definitionen und demokratietheoretische Perspektiven mit Fallbeispielen aus der Wahlkampfpraxis 2016 verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Kalkül der Trump-Kampagne, die Nutzung von Wählerdaten zur Priorisierung von Regionen (Electoral Vote) sowie Taktiken zur Mobilisierung und gezielten Demobilisierung bestimmter Wählergruppen detailliert betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Microtargeting, Big Data, Demokratie, Wahlkampfstrategie, Mobilisierung und digitale Transformation charakterisieren.

Warum spielt der "Electoral Vote" eine so zentrale Rolle für die Strategie?

Da das US-amerikanische Wahlsystem auf dem "Winner-Takes-All"-Prinzip basiert, konzentrierte sich die Kampagne mittels Microtargeting darauf, ihre Ressourcen effizient in entscheidenden Regionen einzusetzen, um die notwendige Mehrheit im Electoral College zu erreichen.

Was versteht die Arbeit unter der "Demobilisierung" von Wählern?

Demobilisierung bezeichnet gezielte Maßnahmen, wie etwa den Einsatz von "dark posts", um potenzielle Wählergruppen des politischen Gegners davon abzuhalten, an der Wahl teilzunehmen oder ihre Unterstützung für den Kontrahenten zu schwächen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Demokratie im Fadenkreuz? Microtargeting aus demokratietheoretischer Sicht
Untertitel
Eine Analyse von Donald Trumps US-Präsidentschaftskampagne 2016
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
Unbenotet
Autor
Tim-Philipp Hödl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V1170992
ISBN (eBook)
9783346588968
ISBN (Buch)
9783346588975
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Donald Trump Microtargeting US-Wahl 2016 Präsidentschaftskampagne Trump Wahlkampf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim-Philipp Hödl (Autor:in), 2018, Demokratie im Fadenkreuz? Microtargeting aus demokratietheoretischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1170992
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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