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Der Einfluss von Emotionen und deren Regulation auf die psychische Gesundheit am Beispiel der Zwangsstörung

Titel: Der Einfluss von Emotionen und deren Regulation auf die psychische Gesundheit am Beispiel der Zwangsstörung

Hausarbeit , 2021 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nicole Spielbauer (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Emotionen wie Freude, Trauer, Wut und Angst haben einen essenziellen Einfluss auf unser Leben. Sie können uns vieles erleichtern, aber wir alle kennen es auch, wenn Emotionen zum falschen Ort, zur falschen Zeit oder in falscher Intensität auftreten. Daher wurde im letzten Jahrzehnt der Emotionsregulation zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt. Bei vielen psychiatrischen Störungen geht man davon aus, dass Defizite in der Emotionsregulation und der emotionalen Reaktivität eine Rolle spielen.

Während der Einfluss der Emotionsregulation im Bereich der affektiven Störungen umfassend untersucht und empirisch belegt wurde, ist die Beziehung zwischen Emotionsregulation und dem Krankheitsbild der Zwangsstörung nur wenig erforscht. Jedoch gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass Defizite in der Emotionsregulation auch bei Zwangsstörungen auftreten.

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, Defizite im Emotionserleben, sowie die Grundzüge der Emotionsregulation und deren Störung darzustellen und zu diskutieren. Dabei werden die Befunde am Beispiel der Zwangserkrankung veranschaulicht und spezifische Ergebnisse präsentiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Krankheitsbild Zwangsstörung

2.1. Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

2.2. Psychiatrische Komorbidität

2.3. Pathogenese der Zwangsstörung

2.3.1. Das kognitiv-behaviorale Modell

2.3.2. Das kognitiv-behaviorale Modell - Gegenposition

3. Defizite im Emotionserleben

3.1. Neue Erkenntnisse zur Zwangsstörung

3.2. Beteiligte Emotionen

3.3. Emotionsregulation und Emotionsdysregulation

3.3.1. Emotionsregulation und Psychopathologie

3.3.2. Emotionsregulation bei Zwangsstörung

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Defiziten im Emotionserleben, der Emotionsregulation und dem Krankheitsbild der Zwangsstörung, um ein tieferes Verständnis für die psychischen Prozesse hinter Zwangssymptomen zu gewinnen.

  • Grundlagen und Symptomatik der Zwangsstörung
  • Pathogenese anhand kognitiv-behavioraler Modelle
  • Zusammenhang zwischen Emotionsdysregulation und Psychopathologie
  • Rolle von Emotionen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Zwängen
  • Diskussion aktueller Forschungsergebnisse zu Defiziten im Emotionserleben

Auszug aus dem Buch

2.1. Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

Zwangsgedanken kennzeichnen sich durch wiederkehrende und aufdringliche Gedanken, Vorstellungen oder Impulse und beziehen sich meist auf etwas, dass im starken Gegenteil zu den persönlichen Werten der Person steht oder Angst auslöst. Als Reaktion auf diese Zwangsgedanken neigen Menschen mit Zwangsstörungen zu ritualisierten Zwängen (verdeckt oder offen), um ihre Ängste zu neutralisieren. Die Zwangshandlungen, die als Reaktion auf die empfundene Angst oder den Stress ausgeführt werden, sind meist exzessiv, zeitaufwendig und quälend. Dies hat für betroffene Personen folgenschwere Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen zur Folge (Zetsche & Exner, 2012, S. 112ff).

Die Zwangsstörung ist ein heterogenes Krankheitsbild mit einer großen thematischen Vielfalt von Zwangsvorstellungen und Ritualen. Zwangsgedanken beinhalten beispielsweise Verunreinigung, die Angst Fehler zu machen, aggressive Impulse oder das Bedürfnis nach Symmetrie. Zwänge hingegen beinhalten eher den Drang nach Kontrolle, Wiederholungen, Ordnung oder den Drang sich zu waschen oder Rituale auszuführen (Zetsche & Exner, 2012, S. 112ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Emotionsregulation für das psychische Wohlbefinden ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Verbindung zwischen Defiziten im Emotionserleben und der Zwangsstörung zu untersuchen.

2. Das Krankheitsbild Zwangsstörung: Dieses Kapitel erläutert die klinischen Symptome, die Komorbidität mit anderen psychischen Erkrankungen sowie die Entstehungstheorien, insbesondere das kognitiv-behaviorale Modell.

3. Defizite im Emotionserleben: Hier werden Forschungsergebnisse präsentiert, die aufzeigen, dass Betroffene Schwierigkeiten bei der Identifikation und Regulierung von Emotionen haben und wie diese Defizite mit der Störung korrelieren.

4. Diskussion: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet die Relevanz der Emotionsregulation für das Störungsbild und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Zwangsstörung, Emotionsregulation, Emotionsdysregulation, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Kognitiv-behaviorales Modell, Affektive Reaktivität, Psychopathologie, Angst, Stress, Pathogenese, Psychische Gesundheit, Emotionserkennung, Neutralisierung, Emotionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen der klinischen Psychologie der Zwangsstörung und der psychologischen Forschung zur Emotionsregulation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Symptomatik der Zwangsstörung, die kognitiv-behaviorale Entstehungstheorie sowie die empirisch belegten Defizite in der emotionalen Verarbeitung bei Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern Schwierigkeiten bei der Regulation und Identifikation von Emotionen bei Menschen mit Zwangsstörungen auftreten und wie diese zur Aufrechterhaltung der Erkrankung beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller psychologischer Studien und klinischer Modelle basiert.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den klinischen Grundlagen die kognitiv-behavioralen Modelle zur Pathogenese sowie detaillierte Befunde zu Emotionsdysregulation und betroffenen Emotionen wie Angst und Ekel analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten beschreiben?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zwangsstörung, Emotionsregulation, Emotionsdysregulation, kognitive Bewertung, Affektive Reaktivität und Psychopathologie charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Angst bei der Entstehung von Zwängen gemäß dem Text?

Angst fungiert als Auslöser, der durch katastrophisierende Bewertungen von Zwangsgedanken verstärkt wird und die betroffene Person dazu bewegt, ritualisierte Handlungen zur Neutralisierung der empfundenen Bedrohung auszuführen.

Warum ist die Unterscheidung von adaptiven und maladaptiven Emotionsregulationsstrategien so wichtig?

Die Unterscheidung ist zentral, da die Unfähigkeit, Emotionen konstruktiv zu regulieren (Maladaptation), den Leidensdruck bei Zwangserkrankten massiv erhöht und den Teufelskreis aus aufdringlichen Gedanken und zwanghaften Ritualen aufrechterhält.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von Emotionen und deren Regulation auf die psychische Gesundheit am Beispiel der Zwangsstörung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,7
Autor
Nicole Spielbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
10
Katalognummer
V1167321
ISBN (eBook)
9783346576576
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionsregulation Zwangsstörung Emotionen Emotion Defizite Psychologie Allgemeine Psychologie Psychische Gesundheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Spielbauer (Autor:in), 2021, Der Einfluss von Emotionen und deren Regulation auf die psychische Gesundheit am Beispiel der Zwangsstörung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1167321
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Leseprobe aus  10  Seiten
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