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Gestaltung eines Elterngruppentrainings zur Förderung autistischer Kinder auf der Basis der TEACCH-Prinzipien

Titel: Gestaltung eines Elterngruppentrainings zur Förderung autistischer Kinder auf der Basis der TEACCH-Prinzipien

Magisterarbeit , 2008 , 151 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Annett Warmschmidt (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Motivation, mich im Rahmen dieser Arbeit mit dem Thema „Autismus“ zu beschäftigen, wurde durch meine derzeitige Tätigkeit im Verein „Hilfe für das autistische Kind“ Chemnitz, wo ich zunächst ein Praktikum absolvierte und nun seit über zwei Jahren als Honorarmitarbeiter
tätig bin, geprägt. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, zahlreiche autistische Kinder sowie deren Eltern kennenzulernen und mich mit ihren Befindlichkeiten, Bedürfnissen und Eigenarten vertraut zu machen.
Das Bild von Autismus in der Öffentlichkeit ist geprägt von Filmen wie „Rain Man“ und Berichten über Autisten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Autisten gelten als zurückgezogen, in sich gekehrt, als lebten sie in ihrer eigenen Welt. Doch das Störungsbild „Autismus“ umfasst weit mehr Facetten; tatsächlich verfügt nur eine geringe Zahl Betroffener über besondere
Fertigkeiten. Auch soziale Kontaktaufnahme ist autistischen Menschen nicht fremd, sie gestaltet sich lediglich anders. In dieser Arbeit werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Phänomen „Autismus“ zusammengetragen, Vorurteile ausgeräumt und etablierte Therapiemethoden
vorgestellt. Diese Magisterarbeit widmet sich insbesondere der Gestaltung eines Trainingsprogramms für Eltern autistischer Kinder, die durch die Entwicklungsstörung ihres Kindes vor eine anspruchsvolle Erziehungsaufgabe gestellt werden. Sie sind die Zielgruppe des vorliegenden
Elterntrainings, das konkrete, alltagstaugliche Hilfen für den Umgang mit einem autistischen Kind vermitteln will, um so einen Teil zur Entwicklung positiver Eltern-Kind-Interaktionen und zur Gestaltung eines ausgeglichenen Familienlebens beizutragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Forschungsgegenstand und Zielstellung

1.1 Zielstellung

1.2 Forschungsstand zum Einsatz von Elterntrainings in der Autismusbehandlung

2 Das Spektrum autistischer Störungen

3 Diagnostik und Differentialdiagnose

4 Ätiologie

4.1 Genetische Faktoren

4.2 Umweltfaktoren und Immunologie

4.3 Neuropsychologie

4.4 Neurobiologie

5 Therapeutische Interventionen

5.1 Verhaltensorientierte Interventionen

5.2 Biologische Interventionen

5.3 Kommunikationsförderung und alternative Kommunikationsformen

5.4 Methoden der Beziehungsförderung

5.5 Ergänzende Methoden

6 Der TEACCH Ansatz zur Förderung von Menschen mit Autismus

6.1 Die „TEACCH-Methode“: Strukturierung und Visualisierung

6.1.1 Strukturierung im Rahmen des TEACCH Ansatzes

6.1.2 Visuelle Informationsvermittlung im Rahmen des TEACCH-Ansatzes

6.1.3 Die Praxis des Structured Teaching

6.1.4 Die Strukturierung des Raumes

6.1.5 Die Strukturierung der Zeit

6.1.6 Die Strukturierung der Arbeitsorganisation

6.1.7 Gestaltung von Material und visuell strukturierten Aufgaben

6.1.8 Routinen als Hilfe zur Strukturierung

6.2 Das Elterntraining im Rahmen von TEACCH

7 Theoriegeleitete Gestaltung des Elterntrainings zur Förderung autistischer Kinder und Jugendlicher

7.1 Zur Notwendigkeit unterstützender Angebote für Angehörige von Menschen mit Autismus

7.2 Ziel des Elterntrainings

7.3 Schwierige Trainingssituationen

7.4 Das Curriculum

7.5 Elterntrainingseinheit (E1): Grundlagen zum Störungsbild „Autismus“

7.5.1 Themenkomplex 1: Wesen der Autistischen Störung

7.5.2 Themenkomplex 2: Ursachen der Autistischen Störung

7.5.3 Themenkomplex 3: Stärken autistischer Kinder und Jugendlicher und daraus resultierende Förderansätze

7.6 Elterntrainingseinheit (E2): TEACCH – ein Konzept zur Förderung von Menschen mit Autismus

7.6.1 Themenkomplex 4: TEACCH – Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children

7.6.2 Themenkomplex 5: Theorien, Methoden und Ziele von TEACCH

7.7 Elterntrainingseinheit (E3): Strukturierung und Visualisierung

7.7.1 Themenkomplex 6: Die Ebenen der Strukturierung

7.7.2 Themenkomplex 7: Strukturierung des Raumes

7.7.3 Themenkomplex 8: Strukturierung der Zeit

7.7.4 Themenkomplex 9: Strukturierung der Arbeitsorganisation

7.7.5 Themenkomplex 10: Strukturierung von Material und Aufgaben

7.7.6 Themenkomplex 11: Routinen als Strukturierungshilfen

7.8 Elterntrainingseinheit (E4) – Spezifisches Problemverhalten

8 Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die theoriegeleitete Konzeption eines Elterntrainingsprogramms für Eltern autistischer Kinder, das auf den Prinzipien des TEACCH-Ansatzes basiert. Im Fokus steht dabei die Vermittlung alltagstauglicher Strategien zur Strukturierung und Förderung, um die elterliche Erziehungskompetenz zu stärken und positive Eltern-Kind-Interaktionen zu unterstützen.

  • Grundlagen des Störungsbildes Autismus
  • Überblick über den TEACCH-Ansatz
  • Methoden der visuellen Strukturierung im Alltag
  • Strategien zur Bewältigung spezifischer Verhaltensprobleme
  • Förderung elterlicher Selbsthilfekompetenzen

Auszug aus dem Buch

6.1.2 Visuelle Informationsvermittlung im Rahmen des TEACCH-Ansatzes

Da Autisten visuell vermittelte Informationen leichter und effektiver verarbeiten können als auditive, werden im Rahmen des TEACCH-Ansatzes Methoden der Visualisierung intensiv genutzt. „In der Regel können sie visuelle Eindrücke besser speichern und auch wieder abrufen. Da visuelle Informationen beständig sind, kann man sich auch mehr Zeit für deren Verarbeitung lassen und zudem bei Bedarf immer wieder auf sie zurückkommen.“ (Häußler 2005a: 46). Visuelle Hinweise zeichnen sich durch Konkretheit und Direktheit aus, während verbale Informationen sozial interpretiert werden müssen (Mimik, Tonfall, Körpersprache) (vgl. ebd.). Die Vorteile der visuellen Informationsvermittlung sind in Tabelle 12 zusammengefasst.

Obwohl im TEACCH-Ansatz der Einsatz visueller Informationen eine tragende Rolle spielt, stellt die Förderung von Sprachverständnis und -produktion einen wichtigen Aspekt dar. Der Einsatz von Sprache sollte hier eindeutig und konkret gestaltet werden (vgl. Häußler 2005a: 47).

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation der Autorin für die Auseinandersetzung mit dem Thema Autismus dar und skizziert das Ziel der Arbeit, ein praxisorientiertes Elterntraining zu konzipieren.

1 Forschungsgegenstand und Zielstellung: Hier wird der Forschungsgegenstand definiert, das Autismusspektrum erläutert und die Notwendigkeit von Elterntrainings als Unterstützung für betroffene Familien herausgearbeitet.

2 Das Spektrum autistischer Störungen: Das Kapitel charakterisiert das autistische Kontinuum von der Diagnose des frühkindlichen Autismus bis zum Asperger-Syndrom und diskutiert die Relevanz dieser Unterscheidungen.

3 Diagnostik und Differentialdiagnose: Es werden die notwendigen diagnostischen Schritte sowie die Abgrenzung von Autismus zu anderen Verhaltens- und Entwicklungsstörungen beschrieben.

4 Ätiologie: Dieses Kapitel widmet sich den Ursachen der autistischen Störung, wobei insbesondere genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und neurobiologische Zusammenhänge beleuchtet werden.

5 Therapeutische Interventionen: Es erfolgt eine Übersicht gängiger therapeutischer Ansätze, unterteilt in verhaltensorientierte, biologische, kommunikationsfördernde und beziehungsfördernde Methoden.

6 Der TEACCH Ansatz zur Förderung von Menschen mit Autismus: Dieses Kapitel stellt das TEACCH-Modell umfassend vor, mit einem besonderen Fokus auf Structured Teaching, Strukturierung und Visualisierung im Alltag.

7 Theoriegeleitete Gestaltung des Elterntrainings zur Förderung autistischer Kinder und Jugendlicher: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, welcher das Curriculum und die inhaltlichen Themenblöcke des Elterntrainings strukturiert darlegt.

8 Diskussion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit reflektiert und der Bedarf an weiterführenden Angeboten für betroffene Eltern im deutschsprachigen Raum diskutiert.

Schlüsselwörter

Autismus, TEACCH, Elterntraining, Strukturierung, Visualisierung, Structured Teaching, Frühförderung, Elternberatung, Verhaltensauffälligkeiten, Autismus-Spektrum-Störung, Asperger-Syndrom, Eltern-Kind-Interaktion, Kommunikationsförderung, Erziehungskompetenz, Förderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Magisterarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Elterntrainingsprogramms für Eltern autistischer Kinder auf der Grundlage des TEACCH-Ansatzes.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Zentrale Themen sind die Grundlagen des Autismus, die wissenschaftlichen Hintergründe zu Ursachen und Diagnose sowie die praktische Anwendung von Strukturierungshilfen im Familienalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Stärkung elterlicher Kompetenzen, damit diese ihr Kind im Alltag besser fördern und positive Interaktionen sowie ein stabiles Familienleben aufbauen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Gestaltung genutzt?

Die Arbeit folgt dem theoriegeleiteten Ansatz des TEACCH-Programms (Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children), das auf verhaltenstherapeutischen und entwicklungsorientierten Prinzipien beruht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Gestaltung des Elterntrainings, unterteilt in verschiedene Einheiten, die von grundlegendem Wissen bis hin zur Bewältigung spezifischer Verhaltensprobleme reichen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Autismus, TEACCH, Elterntraining, Strukturierung, Visualisierung und die Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung.

Warum ist eine visuelle Strukturierung bei Autismus so wichtig?

Autistische Menschen können visuelle Informationen oft besser verarbeiten und speichern als auditive oder sozial vermittelte Informationen, was ihnen Sicherheit und Orientierung im Alltag bietet.

Wie gehen die TEACCH-Prinzipien mit schwierigem Verhalten um?

Anstatt von Fehlverhalten auszugehen, werden schwierige Situationen als Kommunikationsversuche oder Ausdruck mangelnder Orientierung verstanden; durch Strukturierung wird versucht, die auslösenden Faktoren zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 151 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gestaltung eines Elterngruppentrainings zur Förderung autistischer Kinder auf der Basis der TEACCH-Prinzipien
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Entwicklungspsychologie/ Pädagogik)
Note
1,7
Autor
Annett Warmschmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
151
Katalognummer
V116711
ISBN (eBook)
9783640187058
ISBN (Buch)
9783640188581
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gestaltung Elterngruppentrainings Förderung Kinder Basis TEACCH-Prinzipien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annett Warmschmidt (Autor:in), 2008, Gestaltung eines Elterngruppentrainings zur Förderung autistischer Kinder auf der Basis der TEACCH-Prinzipien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/116711
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