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Von der Uneindeutigkeit des Geschlechts

Die soziale Konstruktion von Geschlechtern durch die Gesellschaft am Beispiel von handwerklichen Berufen

Titel: Von der Uneindeutigkeit des Geschlechts

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Beke Ernst (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwiefern eine Geschlechterungleichheit in handwerklichen Berufen besteht. Welche Ursachen können einer Geschlechterungleichheit zu Grunde liegen? Mit dieser Arbeit soll keine pauschalisierte Antwort bezüglich der Ursachen erzielt, sondern vielmehr Ansätze vorgestellt werden, die erklären, wie sich eine anhaltende Geschlechterungleichheit entwickeln konnte.

Dazu wird zunächst definiert, was unter Geschlechtern zu verstehen ist und auf die Alltagsannahme der Zweigeschlechtlichkeit eingegangen. Anschließend wird dargelegt, welchen Einfluss die Gesellschaft auf die Konstruktion von Geschlechtern hat und wie sich dieser Einfluss auf die Einordnung in Geschlechterkategorien und -stereotypen auswirkt. Ferner wird die Geschlechterungleichheit am Beispiel von handwerklichen Berufen thematisiert, indem neben statistischen Verteilungen auch auf die Frage eingegangen wird, welche Ursachen für die Ungleichverteilung vorliegt. Des Weiteren ist es mir ein wichtiges Anliegen, auf Chancen und Möglichkeiten durch die Soziale Arbeit einzugehen und abschließend in einem persönlichen Fazit und Ausblick die erarbeiteten Ergebnissen der statistischen Verteilung und den Ursachen zur sozialen Konstruktion der Geschlechterungleichheit in handwerklichen Berufen in Zusammenhang zu bringen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Entstehung von Geschlechtern

2.1 Die Alltagsannahme der Zweigeschlechtlichkeit

2.2 Geschlecht und Geschlechtsstereotype als soziales Konstrukt der Gesellschaft

3. Geschlechterungleichheit am Beispiel von handwerklichen Berufen

3.1 Statistische Verteilung

3.2 Ursachen

4. Möglichkeiten und Chancen für die Soziale Arbeit

5. Persönliches Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziale Konstruktion von Geschlechtern und analysiert die Ursachen für die anhaltende Geschlechterungleichheit im Handwerk, um daraus Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit abzuleiten.

  • Soziale Konstruktion von Geschlecht (Doing Gender)
  • Bedeutung von Geschlechterstereotypen in Berufsbildern
  • Statistische Analyse der Unterrepräsentanz von Frauen im Handwerk
  • Einflussfaktoren bei der Berufswahl junger Menschen
  • Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit zur Förderung geschlechtsunabhängiger Entscheidungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Alltagsannahme der Zweigeschlechtlichkeit

Menschen, die der westlichen Kultur angehören, unterliegen primär der wenig hinterfragten binären Differenzierung in Mann und Frau durch die biologisch begründete, dichotome Geschlechtszuschreibung. „Welches Geschlecht eine Person hat, muss gemäß dieser Alltagsannahmen erstens im Umgang erkennbar sein (Eindeutigkeit), zweitens körperlich begründet sein (Naturhaftigkeit), und drittens ist sie angeboren und nicht veränderbar (Unveränderbarkeit).“ (Hahn 2008: 64) Somit wurden Personen von Geburt an aufgrund ihrer Genitalen in die zwei Kategorien „Mann“ und „Frau“ eingeordnet, welcher sie ihr Leben lang angehören. In den 1960er Jahren reagierten angloamerikanische Feministinnen auf die Einordnung des binären Geschlechtsmodells mit einer begrifflichen Unterscheidung von Geschlecht in „sex“ und „gender“. „Sex“ beschreibt hierbei das auf anatomischer Basis vermeintlich eindeutige biologische Geschlecht, während sich „gender“ auf die soziale Zuschreibung von Geschlecht bezieht, die in der Interaktion mit anderen ausgehandelt wird. Die Abgrenzung in „sex“ und „gender“ schien anfänglich sehr sinnvoll (vgl. Küppers 2012: 4). „Sie enttarnte gender als soziales Konstrukt und deckte auf, dass dichotome Geschlechterzuschreibungen, Geschlechterrollen und Hierarchisierungen historisch entstanden sind und durch gesellschaftliche Strukturierungen, Aushandlungen und Bedeutungszuschreibungen zustande kommen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Widerspruch zwischen der glücklichen Minderheit von Frauen im Handwerk und ihrer statistischen Unterrepräsentanz, woraus die Forschungsfrage nach den Ursachen der Geschlechterungleichheit abgeleitet wird.

2. Zur Entstehung von Geschlechtern: Dieses Kapitel erläutert die Alltagsannahme der Zweigeschlechtlichkeit und erklärt mithilfe des „Doing Gender“-Konzepts, wie Geschlecht durch soziale Interaktionen und Stereotype konstruiert wird.

3. Geschlechterungleichheit am Beispiel von handwerklichen Berufen: Der Hauptteil analysiert die statistische Unterrepräsentanz von Frauen in Handwerksberufen und untersucht die vielfältigen Ursachen für diese geschlechtsspezifische Berufswahl.

4. Möglichkeiten und Chancen für die Soziale Arbeit: Dieses Kapitel zeigt auf, wie Fachkräfte der Sozialen Arbeit durch Aufklärung und Förderung geschlechtsunabhängiger Berufsentscheidungen intervenieren können.

5. Persönliches Fazit und Ausblick: Die Verfasserin resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen und politischen Umdenkens für mehr Geschlechtergerechtigkeit in allen Berufen.

Schlüsselwörter

Gender, Diversity, Handwerk, Geschlechterungleichheit, Soziale Konstruktion, Doing Gender, Geschlechterstereotype, Berufswahl, MINT-Berufe, Soziale Arbeit, Geschlechterrollen, Zweigeschlechtlichkeit, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen Konstruktion von Geschlechtern und der geschlechtsspezifischen Segregation auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere im Handwerkssektor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Konzept des „Doing Gender“, die Auswirkungen von Geschlechterstereotypen auf die Berufswahl sowie die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung von Gleichberechtigung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in handwerklichen Berufen aufzudecken und Ansätze für eine intervenierende Soziale Arbeit zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Quellen, um theoretische Konzepte und statistische Daten zum Thema Geschlechterungleichheit zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird die statistische Verteilung von Frauen und Männern im Handwerk analysiert und es werden soziologische sowie individuelle Ursachen für die Berufsentscheidungen beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geschlechterungleichheit, Handwerk, Doing Gender, Berufswahl und Soziale Arbeit charakterisiert.

Inwieweit spielt die Zweigeschlechtlichkeit eine Rolle bei der Berufswahl?

Die Alltagsannahme der Zweigeschlechtlichkeit führt zu einer sozialen Kategorisierung, die bei Jugendlichen zur Bildung von geschlechtsstereotypen Aspirationsfeldern beiträgt und damit die Berufswahl beeinflusst.

Wie kann Soziale Arbeit die Situation konkret verbessern?

Sozialarbeiter können durch die Thematisierung von Klischees, die Verwendung gendergerechter Sprache und die Stärkung individueller Potentiale Kinder und Jugendliche darin bestärken, Berufe unabhängig von Geschlechterrollen zu wählen.

Warum ist das Handwerk ein besonderes Beispiel für diese Untersuchung?

Das Handwerk eignet sich besonders gut, da es eine ausgeprägte Spaltung zwischen frauen- und männerdominierten Zweigen aufweist und die Diskrepanz zwischen statistischer Unterrepräsentanz und individueller Zufriedenheit deutlich sichtbar macht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Von der Uneindeutigkeit des Geschlechts
Untertitel
Die soziale Konstruktion von Geschlechtern durch die Gesellschaft am Beispiel von handwerklichen Berufen
Hochschule
Hochschule Bremen
Note
1,5
Autor
Beke Ernst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1167104
ISBN (eBook)
9783346576521
ISBN (Buch)
9783346576538
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender Diversity Konstruktion Diversität Handwerk Frauen Männer Gesellschaftliche Konstruktion Handwerkliche Berufe Soziale Konstruktion Uneindeutigkeit des Geschlechts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Beke Ernst (Autor:in), 2021, Von der Uneindeutigkeit des Geschlechts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1167104
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