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Grenzen und Normen der mobilen Kommunikation

Title: Grenzen und Normen der mobilen Kommunikation

Seminar Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christoph Färber (Author)

Sociology - Communication

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Summary Excerpt Details

Zunächst gibt diese Arbeit einen kleinen Überblick über die Entwicklung des Mobiltelefons um dann auf genau die eben angedeutete Frage zurückzukehren. Im Streit um den Kultur- oder Technikdeterminismus geht es um die Frage wer in diesem Wandel Ross und Reiter ist. Beherrscht der Mensch die Technik oder wird der Mensch durch die Technik beherrscht und verändert? Anschließend sollen die vielfältigen Grenzen, Normen und inneren Zwänge rund um das Handy und die menschliche Kommunikation beleuchtet werden um schlussendlich das Zusammenspiel aus Privatsphäre und Öffentlichkeit näher zu betrachten und hier zu zeigen in welch vielfältiger Weise die mobile Kommunikation hier gesellschaftliche Probleme und Fragestellungen aufwirft. Ist das Telefonat mit dem klassischen Festnetztelefon noch auf die eigene Wohnung oder kleine geschlossene Telefonzellen begrenzt, so kann man mit dem Mobiltelefon zu jeder Zeit und an jedem Ort telefonieren. Private Telefonate können plötzlich in einem Auditorium stattfinden welches normalerweise die entsprechende Kommunikation nicht begleitet hätte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRENZEN UND TECHNIK

A ENTWICKLUNG DES MOBILFUNKS

B TECHNIK- ODER KULTURDETERMINISMUS

C GRENZEN, NORMEN UND KONTROLLE

D PRIVATSPHÄRE UND ÖFFENTLICHKEIT

3 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den soziologischen Einfluss der mobilen Kommunikation auf gesellschaftliche Normen, Verhaltensweisen und die Wahrnehmung von Privatsphäre und Öffentlichkeit. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit das Mobiltelefon als neue Technologie die Interaktion zwischen Menschen verändert und wie sich ein neues System sozialer Regeln im Umgang damit herausbildet.

  • Entwicklung und Verbreitung des Mobilfunks
  • Technik- versus Kulturdeterminismus
  • Überwachung, Kontrolle und Rechtfertigungsdruck
  • Konfliktpotentiale im öffentlichen Raum
  • Soziale Interaktionsrituale und Statusfragen

Auszug aus dem Buch

C Grenzen, Normen und Kontrolle

Schon sehr früh wurde das Handy auch als Kontrollinstrument von Eltern entdeckt und dementsprechend genutzt. Selbstverständlich würde in diesem Zusammenhang kaum ein Elternteil von Überwachung der Kinder sprechen, sondern viel eher geht es natürlich um Sicherheit und Information für den Notfall. Die Möglichkeit die Kinder zu kontrollieren gibt es schon lange und beginnt mit dem so genannten „Babyphon“ auch schon in frühester Kindheit. Auch konnten sich früher schon die Eltern den Standort eines Kindes im Vorhinein erfragen und, sofern dieser in der Nähe eines Telefons lag, konnte man diesen auch kontrollieren.

Mit dem Handy haben sich diese Kontrollmöglichkeiten aber deutlich erweitert. Konnte man früher noch die Unzuverlässigkeit des öffentlichen Nahverkehrs für seine Verspätung verantwortlich machen oder von einer plötzlichen Begegnung mit einem Bekannten erzählen, muss heute die Ausrede gleich erfunden werden. Auch wer sein Mobiltelefon ausschaltet „erzeugt zumindest Erklärungsbedarf“ (Burkart 2007, S. 63). Gelegentlich liest man in den Medien Berichte von besonders extremen Formen der Kontrolle, von Systemen, die Eltern alle zwei Minuten per SMS über den Standort ihres Kindes informieren (Teen Arrive Alive, New York) oder eine Schule in Tokio die Eltern jedes mal informiert sobald ein Kind einen Bus betritt oder verlässt (Burkart 2007, S. 63), allerdings scheinen derartige Extremformen doch eher eine Ausnahme und die grenzenlose Kontrolle erscheint weiterhin als Horrorversion des Science-Fiction-Bereichs.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die soziologische Forschungsfrage ein, wie das Mobiltelefon den Umgang mit Privatsphäre, Öffentlichkeit und zwischenmenschlichen Normen prägt.

2 GRENZEN UND TECHNIK: Dieses Hauptkapitel analysiert die technologische Entwicklung des Mobilfunks, die Debatte um Technikdeterminismus, die Nutzung des Geräts als Kontrollinstrument und die daraus resultierenden Spannungsfelder im sozialen Raum.

3 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst zusammen, dass sich mit der Etablierung des Mobiltelefons neue soziale Regeln und Zwänge entwickeln, die bestehende Konzepte von Privatsphäre und öffentlichem Verhalten nachhaltig verändern.

Schlüsselwörter

Mobiltelefon, Mobilfunk, Soziologie, Technikdeterminismus, Kulturdeterminismus, Privatsphäre, Öffentlichkeit, Normen, Kontrolle, Kommunikation, Interaktionsrituale, Handy, Gesellschaft, Verhaltensweisen, Status.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die soziologischen Auswirkungen des Mobiltelefons auf das tägliche Zusammenleben und die Entwicklung neuer gesellschaftlicher Umgangsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Dazu gehören die technische Entwicklung des Mobilfunks, der Einfluss auf die Privatsphäre, Mechanismen der sozialen Kontrolle und die Veränderung von Kommunikationsregeln.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie der Mensch die neue Technik beherrscht oder von ihr beherrscht wird und welche neuen sozialen Grenzen und Normen durch das Mobiltelefon entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die soziologische Theoriebildung, insbesondere auf die Analysen von Günter Burkart sowie Konzepte von Erving Goffman und Norbert Elias.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung, die theoretische Debatte um Determinismus, Kontrollaspekte im Eltern-Kind-Verhältnis sowie die Dynamik zwischen öffentlichem Raum und privater Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Mobiltelefon, Soziologie, Normen, Kontrolle, Privatsphäre, Kommunikation und Interaktionsrituale.

Welche Rolle spielt der Begriff der „Sandwich-Generation“?

Dieser Begriff beschreibt den Rechtfertigungsdruck, dem Erwachsene ausgesetzt sind, da sie sowohl gegenüber ihren Kindern als auch gegenüber ihren eigenen alternden Eltern permanent erreichbar sein müssen.

Wie verändert das Handy die soziale Kontrolle?

Das Handy ermöglicht eine räumlich und zeitlich entgrenzte Kontrolle, die über das traditionelle Maß hinausgeht und den Benutzer in einen ständigen Rechtfertigungszwang bei Nichterreichbarkeit bringt.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Grenzen und Normen der mobilen Kommunikation
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Soziologie)
Course
"Bis hierher und nicht weiter" zur Soziologie der Grenze
Grade
2,0
Author
Christoph Färber (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V116625
ISBN (eBook)
9783640184767
ISBN (Book)
9783640184910
Language
German
Tags
Grenzen Normen Soziologie Grenze Handy Mobiltelefone Telefonieren Kommunikation Öffentlichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Färber (Author), 2008, Grenzen und Normen der mobilen Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/116625
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