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Hundegestützte Interventionen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Title: Hundegestützte Interventionen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Research Paper (postgraduate) , 2021 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jan Walter (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Tiergestützte Interventionen mit Hunden werden in der Fachliteratur zwar zunehmend für die Felder der Medizin, Psychologie sowie der Heil- und Sonderpädagogik thematisiert. Gleichwohl mangelt es an empirischen Studien zu tiergestützten Interventionen. Insbesondere für die Profession Soziale Arbeit existieren diesbezüglich kaum Forschungsaktivitäten, die aber notwendig wären zur Schärfung des Verständnisses, was eigentlich die spezifische Rolle des in der Sozialen Arbeit eingesetzten Hundes sein könnte und für die Erarbeitung theoretisch fundierter Konzepte hundegestützter Interventionen in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit.

Im Hinblick auf diese Fragen widmet sich die vorliegende Arbeit dem Einsatz von Hunden im Arbeitsfeld der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH). Die qualitative Studie geht auf Grund von zwei ausführlichen Experteninterviews der Frage nach, was Fachkräfte konkret tun, wenn Sie den Hund in der SPFH einsetzen. Welche Situationen stellen Fachkräfte mit dem Hund her? Wie agieren Sie in diesen Situationen? Wie nutzen Sie das, was in diesen Situationen interaktiv geschieht, für Ihre Arbeit, also für die konkreten Ziele mit dem Familienmitglied? Wie bauen Sie den Hund also in ihr indi-viduelles konzeptionelles Vorgehen mit einer Familie ein? – zusammengefasst in der Forschungsfrage: Wie führen Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe hundegestützte Interventionen durch?

Durch offen gehaltene Leitfragen wurden weitgehend selbstläufige und umfangreiche Schilderungen erlangt und systematisch dahingehend ausgewertet, wie Fachkräfte der SPFH konkret ihr sozialpädagogisches Handeln mit der hundegestützten Intervention verknüpfen und wie sich die Rolle des Hundes in diesem spezifischen Arbeitsfeld beschreiben lässt. Des Weiteren wurden durch die leitfadengestützte Erhebung Erkenntnisse gewonnen, wie die Fachkräfte mit den Rahmenbedingungen umgehen, die sich aus dem Arbeitsfeld der SPFH und aus allgemeinen fachlichen Anforderungen der tiergestützten Intervention ergeben.
Damit könnte die Arbeit einen Beitrag zur konzeptionellen Erschließung dieses Angebots darstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Hinführung zu Forschungsfrage und Ziel der Studie

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

2.2 Tiergestützte Intervention

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Datenerhebung mittels Experteninterview und Dokumentation

3.2 Datenauswertung mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse

3.2.1 Deduktiv angewendete Kategorien

3.2.2 Induktiv gebildete Kategorien

4 Ergebnisse der Schlüsselkategorien

4.1 Besonderheiten des Arbeitsfeldes Sozialpädagogische Familienhilfe

4.2 Sozialpädagogische Aktivitäten mit dem Hund

4.3 Der Hund als Sozialpartner mit Eigensinn

4.4 Deutung der Ergebnisse

4.4.1 Diskussion

4.4.2 Thesen, Bedarfe, Konsequenzen

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) tiergestützte Interventionen mit Hunden in ihrem Arbeitsalltag methodisch integrieren und welche spezifische Rolle der Hund dabei einnimmt, um die Subjektentwicklung von Klienten zu unterstützen.

  • Methodische Gestaltung hundegestützter Interventionen in der SPFH
  • Einfluss des Hundes auf den Vertrauensaufbau und die Beziehungsarbeit
  • Förderung der Kommunikation und emotionalen Regulation bei Familienmitgliedern
  • Stellenwert des Hundes als "Sozialpartner mit Eigensinn"
  • Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
  • Potenziale des Hundes zur Aktivierung und Motivationsförderung von Kindern und Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

Der Hund als Sozialpartner mit Eigensinn

In den Interviews fiel auf, dass dem Hund im sozialpädagogischen Handeln der SPFH, die in der Lebenswelt der jungen Menschen und Familien Entwicklungsprozesse anstoßen möchte, eine bestimmte Rolle zukommt, die als Sozialpartner mit Eigensinn umschrieben werden kann. Die entsprechenden Interviewpassagen können nachfolgend wie folgt zusammengefasst werden (Bezeichnung der Subkategorien kursiv im Text).

B2 betont, dass die Beziehung zwischen ihr und dem Hund, die auf einer gewaltfreien Erziehung und die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigenden Beziehung beruht, als Modell für die Beziehung in den Familien dienen kann. Wie in Kapitel 4.2 ausführlich beschrieben, finden die Aktivitäten mit dem Hund nicht nur zum Einüben bestimmter Verhaltensweisen statt, sondern die Familienmitglieder erleben den Hund in diesem sozialpädagogischen Setting als einen „Bezugspartner“ (B1). Dabei geht es um mehr als bloße Unterstützung von Lernerfahrungen durch den Hund, sondern über die „Dauer der Kontakte“ entwickelt sich eine „Beziehung“ (B2) zum Hund. Die Beziehungsgestaltung zum Hund in diesem lebensweltnahen Setting ist dadurch gekennzeichnet, dass die Befindlichkeit von Hund und Menschen und die – kaum planbaren – Umgebungsbedingungen situativ immer wieder einbezogen werden müssen (B2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinführung zu Forschungsfrage und Ziel der Studie: Diese Einleitung begründet die Relevanz der Arbeit und erläutert die Forschungsfrage, wie Fachkräfte der SPFH hundegestützte Interventionen methodisch umsetzen.

2 Theoretischer Rahmen: Das Kapitel skizziert die Grundlagen der Sozialpädagogischen Familienhilfe sowie den aktuellen Stand und die Begriffe zur tiergestützten Intervention.

3 Methodisches Vorgehen: Hier werden die Experteninterviews als Datenerhebungsmethode sowie die Auswertung mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse beschrieben.

4 Ergebnisse der Schlüsselkategorien: Dieser Hauptteil analysiert die Besonderheiten des Arbeitsfeldes, die konkreten Aktivitäten mit dem Hund, die Rolle des Hundes als Sozialpartner und die Deutung der Ergebnisse.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert Konsequenzen für die Praxis sowie Bedarfe für zukünftige Forschungen.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogische Familienhilfe, SPFH, tiergestützte Intervention, Hund, Sozialarbeit, Experteninterview, qualitative Inhaltsanalyse, Subjektentwicklung, Beziehungsarbeit, Vertrauensaufbau, Sozialpartner, Eigensinn, Arbeitsfeld, Methodenkanon, Intervention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Hunden im Arbeitsfeld der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) und analysiert, wie Fachkräfte diese Methode in ihren Alltag integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Fokus stehen die methodische Gestaltung von hundegestützten Interventionen, der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen und die Rolle des Hundes als aktivierender Sozialpartner.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu ergründen, wie Fachkräfte der SPFH konkret hundegestützte Interventionen durchführen und welche Wirkungen dabei für die betroffenen Familien entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Studie, die auf Experteninterviews mit Fachkräften basiert und mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Besonderheiten des SPFH-Arbeitsfeldes, den Aktivitäten mit dem Hund, der Rolle des Hundes als "Sozialpartner mit Eigensinn" sowie einer Diskussion der Ergebnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind SPFH, tiergestützte Intervention, Sozialarbeit, Vertrauensaufbau, Subjektentwicklung und methodische Intervention.

Warum ist die Akzeptanz des "Eigensinns" des Hundes laut den Befragten so wichtig?

Die Fachkräfte betonen, dass der Hund kein dressiertes Zirkustier sein soll; sein natürliches, eigensinniges Verhalten bietet Anknüpfungspunkte für Gespräche und spiegelt lebensnahe Situationen wider, die für die pädagogische Arbeit wertvoll sind.

Wie beeinflusst der Hund die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt?

Die Ergebnisse zeigen, dass es oft an struktureller Unterstützung und Wissen seitens des Jugendamts mangelt, wodurch der Einsatz des Hundes häufig vom persönlichen Engagement der Fachkraft abhängt.

Welche Rolle spielt der Hund bei der emotionalen Arbeit mit Kindern?

Der Hund fungiert als "dritter Zuhörer" oder Türöffner, der Kindern und Jugendlichen hilft, sich zu entspannen, Ängste abzubauen und über schwierige Themen zu sprechen, die sie sich gegenüber Erwachsenen zunächst nicht trauen zu äußern.

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Details

Title
Hundegestützte Interventionen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe
College
(International University of Applied Sciences)
Course
Sozialarbeitsforschung - Qualitative Methoden (Masterstudium Sozialpädagogik)
Grade
1,0
Author
Jan Walter (Author)
Publication Year
2021
Pages
29
Catalog Number
V1160716
ISBN (eBook)
9783346562005
ISBN (Book)
9783346562012
Language
German
Tags
tiergestützt hundegestützt SPFH Familienhilfe Qualitative Sozialforschung Experteninterview Inhaltsanalyse Subjekt Eigensinn Therapiehund Erziehungshilfe Leitfaden sozialpädagogisch Sozialpädagogik hundgestützt Sozialpädagoge Hund ambulant Begleithund Therapiebegleithund Sozialhund
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Walter (Author), 2021, Hundegestützte Interventionen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1160716
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