Diese Arbeit beschäftigt sich mit den immer präsenter werdenden Essstörungen. Sie verfolgt das Ziel, über diese ernstzunehmende Krankheit zu berichten und aufzuklären. Durch das Beleuchten der unterschiedlichen Thematiken soll eine Sensibilisierung in Bezug auf diese meist falsch verstandene Erkrankung entstehen.
Die Arbeit definiert zu Beginn die Erkrankung und beleuchtet im nächsten Punkt die schwerwiegende Rolle des Schönheitsideals. Anschließend werden die drei Hauptformen von Essstörungen nacheinander ausführlich und verständlich beschrieben. Die Erkrankungen werden mit Beispielen und teils graphisch untermalt, um ein zusammenhängendes, plausibles und übersichtliches Lesen zu garantieren. Der letzte Punkt zeigt unterschiedliche Möglichkeiten zur Rehabilitation auf.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen
1 Allgemeine Informationen
1.1 Definition
1.2 Das Schönheitsideal als treibende Kraft
2 Arten von Essstörungen
2.1 Anorexia Nervosa
2.2 Bulimia Nervosa
2.3 Binge-Eating
3 Möglichkeiten zur Rehabilitation
4 Schlussbemerkungen
Zielsetzung & Themen
Diese Facharbeit verfolgt das Ziel, über die ernstzunehmende Krankheit der Essstörungen zu berichten, aufzuklären und eine Sensibilisierung für dieses häufig falsch verstandene Krankheitsbild zu schaffen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Definition der Erkrankung, die psychologischen Hintergründe, die Rolle gesellschaftlicher Schönheitsideale sowie die verschiedenen Therapie- und Rehabilitationsansätze.
- Definition und psychosomatische Ursachen von Essstörungen
- Einfluss gesellschaftlicher Schönheitsideale und Leistungsdruck
- Differenzierte Analyse der Hauptformen Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa und Binge-Eating
- Diagnostische Kriterien und gesundheitliche Folgen der Erkrankungen
- Möglichkeiten der stationären und therapeutischen Rehabilitation
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition
Essstörung, eine Obsession mit dem Thema Essen. Vor allem in den Industriestaaten ist diese teilweise tödliche Erkrankung ein immer mehr steigendes Problem. Trotz der oftmals fatalen Folgen wird es teils nicht als „echte“ Krankheit angesehen, da vielen Menschen das Verständnis für eine nicht immer sichtbare Erkrankung fehlt. [vgl. 1] Laut Definition sind Essstörungen „[…] ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankungen, die durch schwere Störungen des Essverhaltens gekennzeichnet sind.“ [2]. Psychosomatische Krankheiten sind nicht vollständig körperlich, sondern haben auch psychische Folgen und Gründe. Was heißt, wenn es der Seele oder auch der Psyche nicht gut geht, kann sich dies über körperliche Beschwerden äußern. [vgl. 3] Die Hauptformen von Essstörungen sind mit den ständigen Gedanken über Nahrungsaufnahme und die damit herbeigeführte Gewichtszunahme verbunden, wobei es auch Unter-, beziehungsweise Mischformen gibt. Es werden häufig Kalorien bis ins kleinste Detail gezählt und in manchen Fällen wird bei einer Kalorienzunahme, welche nicht der Vorstellung entspricht, zu selbstherbeigeführtem Erbrechen oder dem Missbrauch von Abführmitteln gegriffen.
Begünstigt werden Essstörungen durch verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Gesellschaft, die Familie und auch die eigene Persönlichkeit. Ein weiterer möglicher Auslöser sind genetische Faktoren, wobei dies nicht eindeutig erforscht, beziehungsweise bestätigt ist. Es wird also durch spezielle Umwelteinflüsse, aber auch durch Selbststeuerung, begünstigt. Vor allem die Umwelteinflüsse spielen eine große Rolle, wobei eine unnahbare und emotionslose Beziehung zu den Eltern oder auch zu hoher Leistungsdruck dieser, zu Essstörungen führen kann. Als Umwelteinfluss zählt des Weiteren das immer mehr präsente Schönheitsideal, verbunden mit einem gewissen Schlankheitswahn. Menschen, zum Beispiel im Jugendalter, sehnen sich oftmals nach Anerkennung, welche sie häufig durch Gewichtsverlust erhalten. Unter Selbststeuerung versteht man beispielsweise ein geringes Selbstwertgefühl, was typisch für Menschen mit einer Essstörung ist. Das Bedürfnis „perfekt“ zu sein, ist dabei nicht nur im körperlichen Bereich vorzufinden, sondern auch in Bezug auf Sauberkeit in der Wohnung oder Ähnliches. Dabei ist der Erkrankte ständig dabei, sich mit Anderen zu vergleichen und hat das Bedürfnis, der Beste, der Sauberste oder auch der Dünnste zu sein. [vgl. 4]
Zusammenfassung der Kapitel
1 Allgemeine Informationen: Dieses Kapitel definiert Essstörungen als psychosomatische Erkrankungen und beleuchtet die Rolle des gesellschaftlichen Schönheitsideals als einen der wesentlichen Einflussfaktoren.
2 Arten von Essstörungen: Hier werden die drei Hauptformen Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa und Binge-Eating hinsichtlich ihrer Symptome, Ursachen und Folgen detailliert beschrieben.
3 Möglichkeiten zur Rehabilitation: Dieser Abschnitt erläutert verschiedene therapeutische Ansätze und Beratungsangebote, die für Betroffene zur Genesung und Rückfallprävention zur Verfügung stehen.
4 Schlussbemerkungen: Die Autorin reflektiert den Erkenntnisgewinn der Arbeit und unterstreicht die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Sensibilisierung für die psychischen Hintergründe dieser Krankheiten.
Schlüsselwörter
Essstörungen, Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge-Eating, Schönheitsideal, psychosomatisch, Therapie, Rehabilitation, Essverhalten, Körperbild, Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Kalorien, Gesundheit, Prävention
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Thema Essstörungen und untersucht diese als psychosomatische Erkrankungen, die durch schwere Störungen des Essverhaltens gekennzeichnet sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit umfasst die Definition der Erkrankungen, den Einfluss gesellschaftlicher Schönheitsideale, die Analyse der drei Hauptformen sowie Wege zur therapeutischen Rehabilitation.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, über die Schwere der Erkrankung aufzuklären und eine Sensibilisierung für das Krankheitsbild zu schaffen, um ein besseres Verständnis für betroffene Personen zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Internetquellen, um die verschiedenen Aspekte von Essstörungen systematisch darzustellen.
Was wird im Hauptteil der Facharbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die detaillierte Beschreibung der drei Krankheitsformen (Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge-Eating) sowie die Erläuterung rehabilitativer Maßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Essstörungen, Magersucht, Bulimie, psychosomatische Ursachen, Schönheitsideal und therapeutische Rehabilitation.
Warum spielt das Schönheitsideal eine so große Rolle bei der Entstehung?
Die Arbeit zeigt auf, dass der heutige Schlankheitswahn und die gesellschaftliche Suggestion, dass Attraktivität berufliche und private Vorteile bietet, bei vielen Menschen, insbesondere bei Jugendlichen, zu hohem Druck und Selbstzweifeln führt.
Welche Bedeutung haben die in der Arbeit genannten Graphiken?
Die verwendeten Abbildungen, wie etwa die Darstellung der steigenden Magersuchtfälle oder der "Bulimische Kreis", dienen der Veranschaulichung der statistischen Zunahme und der komplexen Teufelskreise innerhalb der psychischen Erkrankungen.
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- Anonym (Author), 2021, Essstörungen. Definition, Arten sowie Rehabilitationsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1159566