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Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik. Reizüberflutung im digitalen Zeitalter

Title: Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik. Reizüberflutung im digitalen Zeitalter

Seminar Paper , 2021 , 47 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Hornauer (Author)

Business economics - Information Management

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Summary Excerpt Details

Durch die Corona-Pandemie wurde die ohnehin bereits sehr schnelle technologische Entwicklung notgedrungen nochmals beschleunigt und somit auf ein neues, ungeahntes Level gehoben. In der Wissenschaft wurde der Frage, wie dies unsere Lebensweise verändert, bisher zu wenig Augenmerk geschenkt. Insbesondere wäre es wichtig, den Zusammenhang zwischen der zunehmenden Digitalisierung und dem damit einhergehenden Stress und daraus resultierenden Folgeerkrankungen zu untersuchen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich deshalb mit der Reizüberflutung durch Technologie und beantwortet im Zuge dessen folgende Frage: Wie können wir nachhaltig und sinnstiftend mit digitalen Technologien umgehen und unsere Gesundheit schützen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Forschungsmethodik

2 Reizüberflutung im digitalen Zeitalter

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Gesundheitliche Folgen durch digitale Reizüberflutung

2.3 Treiber der digitalen Reizüberflutung

2.3.1 Vereinfachung von Prozessen

2.3.2 Suchtpotenzial digitaler Technologien

3 Prozess zu einem nachhaltigen Umgang mit digitalen Technologien durch „digitalen Minimalismus“

3.1 Digitale „Entrümpelung“

3.2 Die digitale Optimierungsphase

3.3 Die digitale Awareness-Phase

4 Schlussbetrachtung

4.1 Zusammenfassung

4.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Reizüberflutung im digitalen Zeitalter, um ein Konzept für einen nachhaltigen und gesunden Umgang mit modernen Technologien zu entwickeln, der die individuelle Autonomie und Gesundheit schützt.

  • Digitale Reizüberflutung als Stressfaktor
  • Mechanismen der Aufmerksamkeitsindustrie
  • Gesundheitliche Auswirkungen digitaler Dauerbelastung
  • Konzept des „digitalen Minimalismus“
  • Strategien zur Prozessoptimierung im digitalen Alltag

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Suchtpotenzial digitaler Technologien

Nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch im Privaten ist die Bildschirmzeit der Menschen extrem hoch. Von den schon angesprochenen durchschnittlich täglich neun Stunden im Umgang mit digitalen Technologien entfallen alleine etwa 3,5 Stunden auf das Smartphone. Dabei verbucht der eigentliche Sinn eines Smartphones, nämlich überall telefonieren zu können, mit lediglich sieben Minuten einen fast verschwindend geringen Wert. Die Zeit wird eher durch scheinbar grundloses Checken und Einschalten des Smartphones verursacht. Durchschnittlich schaltet eine deutsche Person das Smartphone täglich 88 Mal ein, wobei davon 35 Mal lediglich gecheckt wird, ob eine neue Nachricht o.Ä. eingetroffen ist. Durchschnittlich 53 Mal am Tag kommt es zum Entsperren des Smartphones, also der typischen „Swipe“-Bewegung. Durch verschiedene Apps sind vor allem junge Menschen tagtäglich etwa 100 Reizen ausgesetzt, aktuell hauptsächlich durch Apps wie „WhatsApp“, „Twitter“, „Facebook“, „Instagram“ oder „Reddit“. Es entsteht ein nervöser „Tick“, der Betroffene ständig dazu verleitet, sich mit diesen Apps zu beschäftigen. In Umfragen werden diese Werte von Betroffenen meist grob unterschätzt. Die meisten Befragten geben zudem offen an, süchtig nach ihrem Smartphone zu sein und eigentlich viel weniger Zeit online verbringen zu wollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der digitalen Reizüberflutung ein, definiert die Forschungsfrage und erläutert die verwendete Design Science Research Methodik.

2 Reizüberflutung im digitalen Zeitalter: Hier werden theoretische Grundlagen geschaffen, der Begriff abgegrenzt sowie die gesundheitlichen Folgen und die Treiber der Reizüberflutung, wie die Aufmerksamkeitsindustrie, analysiert.

3 Prozess zu einem nachhaltigen Umgang mit digitalen Technologien durch „digitalen Minimalismus“: Dieses Kapitel stellt einen Drei-Stufen-Plan vor, der durch Entrümpelung, Optimierung und Awareness-Schaffung einen nachhaltigen Umgang mit Technologien ermöglichen soll.

4 Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst ihre Ergebnisse zusammen und zieht ein Fazit über die Notwendigkeit und Komplexität einer bewussten digitalen Lebensgestaltung.

Schlüsselwörter

Digitale Reizüberflutung, Digitaler Stress, Aufmerksamkeitsindustrie, Smartphone, Bildschirmzeit, Digitaler Minimalismus, Gesundheit, Multitasking, Technologie, Selbstbestimmung, Überwachungskapitalismus, Digital Detox, Arbeitswelt, Wissensarbeit, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den negativen gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen der zunehmenden Reizüberflutung durch digitale Technologien im Alltag und Berufsleben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition digitalen Stresses, die Mechanismen der Aufmerksamkeitsindustrie, gesundheitliche Folgen sowie Methoden zur nachhaltigen Gestaltung des eigenen digitalen Lebensstils.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines Konzepts, das Menschen hilft, nachhaltiger und sinnstiftender mit digitalen Technologien umzugehen und dadurch ihre Gesundheit zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methodik des Design Science Research, einen konstruktionsorientierten Ansatz zur strukturierten Wissensgenerierung und Erstellung effizienter Lösungsartefakte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen der Reizüberflutung, beleuchtet kritisch das Suchtpotenzial von Apps sowie die Mechanismen der Aufmerksamkeitsindustrie und stellt den „digitalen Minimalismus“ als Lösungsansatz vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem digitale Reizüberflutung, digitaler Minimalismus, Aufmerksamkeitsindustrie, Stressprävention und gesundheitsfördernder Umgang mit digitalen Medien.

Was versteht die Arbeit unter „digitalem Minimalismus“?

Es handelt sich um einen dreistufigen Prozess – bestehend aus digitaler Entrümpelung, Optimierungsphase und Awareness-Phase –, um den technologischen Einsatz gezielt auf den persönlichen Nutzen zu reduzieren.

Warum spielt die „Aufmerksamkeitsindustrie“ eine zentrale Rolle?

Die Arbeit zeigt auf, dass Unternehmen gezielt psychologische Mechanismen und Belohnungsmuster einsetzen, um Nutzer möglichst lange vor Bildschirmen zu binden und Werbeumsätze zu maximieren.

Welche Bedeutung hat der „archaische Drang nach Anerkennung“?

Dieser Drang führt dazu, dass Menschen auf digitale Nachrichten zwanghaft reagieren, da unser Steinzeitgehirn das Ignorieren einer Nachricht als sozialen Fauxpas interpretiert.

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Details

Title
Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik. Reizüberflutung im digitalen Zeitalter
College
University of Applied Sciences Essen  (Informatik)
Grade
2,0
Author
Daniel Hornauer (Author)
Publication Year
2021
Pages
47
Catalog Number
V1157208
ISBN (eBook)
9783346574879
ISBN (Book)
9783346574886
Language
German
Tags
interdisziplinäre aspekte wirtschaftsinformatik reizüberflutung zeitalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Hornauer (Author), 2021, Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik. Reizüberflutung im digitalen Zeitalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1157208
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