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Wahlsysteme und Rechtspopulismus. Die Auswirkungen von Wahlsystemen auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien

Titel: Wahlsysteme und Rechtspopulismus. Die Auswirkungen von Wahlsystemen auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien

Hausarbeit , 2019 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Henri Uhlig (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, inwieweit Wahlsysteme einen Einfluss auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien haben und diesen begünstigen bzw. hemmen können. Die Analyse erfolgt schwerpunktmäßig anhand der Beispiele Österreichs, Großbritanniens und Deutschlands, in Zusammenhang mit den dortigen Wahlerfolgen rechtspopulistischer Parteien, um einen einheitlichen Vergleich westeuropäischer Demokratiesysteme zu gewährleisten.

Nach der Einleitung wird mit der Vorstellung der Konfliktlinien- bzw. Cleavage-Theorie sowie des Rational-Choice- und des institutionellen Ansatzes zunächst ein theoretischer Einstieg in die empirische Wahlforschung gegeben. Anschließend werden die Ansatzpunkte dieser theoretischen Modelle auf die Gegebenheiten der politischen Systeme in Österreich, Großbritannien und Deutschland übertragen.

Im Hauptkapitel wird ein Vergleich der betrachteten Theorien für jedes einzelne Land vorgenommen, d. h. es werden der sozialkulturelle Cleavage- und der ökonomischen Rational-Choice-Ansatz sowie der wahlsystembezogene institutionelle Ansatz separat für jedes Land analysiert. In einem abschließenden Fazit werden die Untersuchungsergebnisse unter Beantwortung der Forschungsfrage zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1. Konfliktlinientheorie / Cleavage-Theorie

2.2. Rational-Choice-Ansatz

2.3. Institutioneller Ansatz

3. Empirischer Teil

3.1. Ländervergleich

3.1.1. Österreich

3.1.2. Großbritannien

3.1.3. Deutschland

3.2. Vergleich der verschiedenen Theorien in den einzelnen Ländern

3.2.1. Cleavage-Theorie

3.2.2. Rational-Choice-Theorie

3.2.3. Institutioneller Ansatz

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Wahlsysteme auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa, wobei die politischen Systeme Österreichs, Großbritanniens und Deutschlands als Fallbeispiele dienen, um die Begünstigung oder Hemmung solcher Parteien zu analysieren.

  • Analyse der Konfliktlinien- bzw. Cleavage-Theorie als sozialstruktureller Erklärungsansatz.
  • Untersuchung des Rational-Choice-Ansatzes zur Erklärung individueller Wahlentscheidungen.
  • Bewertung des institutionellen Einflusses von Wahlsystemen (Mehrheits- vs. Verhältniswahl) auf den Parteienwettbewerb.
  • Empirischer Ländervergleich zwischen Österreich, Großbritannien und Deutschland.
  • Erörterung der Bedeutung von Sperrklauseln und deren Auswirkung auf den Erfolg von Kleinparteien.

Auszug aus dem Buch

2.1. Konfliktlinientheorie / Cleavage-Theorie

Zur Erklärung von Wahlergebnissen sowie des Wählerverhaltens in politischen Systemen gibt es unterschiedliche theoretische Ansätze, von denen an dieser Stelle drei vorgestellt werden. Der erste ist die Konfliktlinien- bzw. Cleavage-Theorie. Sie wurde 1967 von den Politikwissenschaftlern Seymour Martin Lipset und Stein Rokkan im Verlauf ihrer Untersuchung von Parteiensystemen entwickelt. Die Cleavage-Theorie widerspricht der Sichtweise, die Positionen zu politischen Entscheidungen bzw. zu politischen Parteien ließen sich lediglich auf zwei Gruppen ,Befürworter‘ und ,Gegner‘ zuspitzen. Vielmehr könnten Gesellschaften durch ihre jeweiligen Spannungs- und Konfliktlinien, in soziale Großgruppen unterteilt werden. So gebe es innerhalb von Gesellschaften Großgruppierungen mit ähnlichen, fest verankerten politischen Werten, die sie durch politische Parteien artikulieren und vertreten (Widdel 2016: 4).

Die Parteien sind demnach ein Abbild der bestehenden politischen Konflikte in der Gesellschaft und zeigen deren Hauptkonfliktlinien (Cleavages) auf. Eine genauere Definition dieser Konfliktlinien gibt es von Lipset und Rokkan nicht. Sie zeigen aber die Bedeutung der Cleavages für die Entstehung der modernen westlichen Parteiendemokratien auf und benennen vier historisch begründete Konfliktlinien (Widdel 2016: 5):

- Kirche versus Staat: Diese Konfliktlinie hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert – in der Französischen Revolution, der Säkularisierung Europas und der damit einhergehenden, fortschreitenden Trennung von Kirche und Staat. Einer der diesbezüglichen Hauptkonfliktpunkte betraf die Hoheit über die Schulbildung als wesentliches Instrument der Einflussnahme auf die Werteerziehung.

- Zentrum versus Peripherie: Bei diesem Konflikt geht es um die Vertreter eines soziokulturellen Zentrums, heute mit der ,,Leitkultur’’ zu vergleichen, sowie die ethnischen, sprachlichen und religiösen Minderheiten.

- Stadt versus Land: Hier geht es um den Konflikt zwischen den städtischen und ländlichen Regionen, der vor allem um das Preisniveau landwirtschaftlicher Produkte sowie die Freiheiten bzw. Kontrolle der Industrie bestand.

- Arbeit versus Kapital: Diese, nach der Idee des marxistischen Klassenkampfes formulierte Kofliktlinie, bildet den Konflikt zwischen Arbeitern und Unternehmern ab, der sich vor dem Hintergrund der Industrialisierung zuspitzte und zur Bildung von Gewerkschaften sowie Institutionen der Arbeiterbewegung führte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien in der EU und definiert die Forschungsfrage nach dem Einfluss von Wahlsystemen auf diesen Erfolg.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen bereit, nämlich die Cleavage-Theorie, den Rational-Choice-Ansatz sowie den institutionellen Ansatz zur Analyse von Wahlsystemen.

3. Empirischer Teil: Der Hauptteil vergleicht die Länder Österreich, Großbritannien und Deutschland und analysiert unter Anwendung der Theorien, wie das jeweilige Wahlsystem den Erfolg rechtspopulistischer Parteien beeinflusst.

4. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und resümiert, dass Wahlsysteme zwar einen Einfluss haben, aber keine rein mechanische Begrenzung des Rechtspopulismus ermöglichen.

Schlüsselwörter

Wahlsysteme, Rechtspopulismus, Cleavage-Theorie, Rational-Choice-Ansatz, Parteienwettbewerb, Mehrheitswahl, Verhältniswahl, Österreich, Großbritannien, Deutschland, Politische Institutionen, Wählerverhalten, Sperrklauseln, Demokratie, Wahlerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Wahlsystemen und dem Wahlerfolg rechtspopulistischer Parteien in drei westeuropäischen Demokratien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die theoretische Fundierung des Wählerverhaltens, der Vergleich von Wahlsystemen sowie die konkrete Anwendung dieser Modelle auf Parteien wie FPÖ, UKIP/Brexit Party und AfD.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob und wie verschiedene Wahlsysteme den Erfolg rechtspopulistischer Parteien begünstigen oder aktiv hemmen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt einen komparativen Ländervergleich, gestützt durch theoretische Analysen aus den Politik- und Wirtschaftswissenschaften (Cleavage- und Rational-Choice-Modelle).

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Anwendung der theoretischen Ansätze auf die politischen Gegebenheiten in Österreich, Großbritannien und Deutschland, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Parteiensystem herauszuarbeiten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Wahlsysteme, Rechtspopulismus, Institutioneller Ansatz und Parteienwettbewerb beschreiben.

Wie wirkt sich ein Mehrheitswahlsystem auf rechtspopulistische Parteien aus?

Solche Systeme benachteiligen Kleinparteien, da sie hohe Hürden für den Parlamentseinzug schaffen, was den Wähler oft dazu bewegt, taktisch für größere Parteien zu stimmen.

Welche Rolle spielt die 5-Prozent-Hürde in Deutschland für die AfD?

Sperrklauseln wirken bei Verhältniswahlsystemen als Filter, die jedoch bei regionaler Stärke oder durch Direktmandate in personalisierten Systemen umgangen werden können, was kleinen Parteien den Einzug erleichtert.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wahlsysteme und Rechtspopulismus. Die Auswirkungen von Wahlsystemen auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,0
Autor
Henri Uhlig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
33
Katalognummer
V1156404
ISBN (eBook)
9783346549495
ISBN (Buch)
9783346549501
Sprache
Deutsch
Schlagworte
demokrateiforschung Wahlsysteme Vergleichende Politkwissenschaft Populismus rechtsextremismus bundestag deutschland eruopa europapolitik Osteuropa wahlen parteinsysteme Partein ungarn polen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henri Uhlig (Autor:in), 2019, Wahlsysteme und Rechtspopulismus. Die Auswirkungen von Wahlsystemen auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1156404
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Leseprobe aus  33  Seiten
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