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Die Nachfolge des Augustus. Die Schwierigkeiten der ersten Herrschaftsübergabe im Prinzipat

Titel: Die Nachfolge des Augustus. Die Schwierigkeiten der ersten Herrschaftsübergabe im Prinzipat

Seminararbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Robin Helm (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit wird der Versuch unternommen, die Nachfolgeproblematiken, mit denen Augustus konfrontiert war, zu ergründen. Welche Kriterien und Methoden wandte Augustus an, um eine möglichst geräuschlose Herrschaftsübergabe zu gewährleisten? Wer waren die präsumtiven Nachfolgekandidaten im Konzert der Nachfolgeregelung? Aus diesen Gründen wird im Hauptteil auch die Rede von Marcellus, Agrippa, Gaius und Lucius Caesar sowie schlussendlich von Tiberius sein. Zuvor werden die Grundzüge des Prinzipats skizziert und die daraus resultierenden Besonderheiten im Hinblick auf die Nachfolgeproblematik aufgeworfen. Danach folgt die Auseinandersetzung mit der Nachfolgepolitik des Augustus und die Beantwortung der genannten Fragestellung. Zuletzt fasst die Schlussbetrachtung die wesentlichen Punkte der Ausarbeitung nochmals zusammen. Für diese Hausarbeit dienten als zentrale Quellen die Historia Romana von Velleius Paterculus, die Kaiserviten Suetons, die Annalen von Tacitus und das Geschichtswerk des Cassius Dio.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wesentliche Grundzüge der augusteischen Ausnahmestellung

3. Grundproblematik und Grundvoraussetzungen der Nachfolge

4. Die schwierige Nachfolgepolitik des Augustus

4.1. Marcellus und Agrippa

4.2. Gaius und Lucius Caesar sowie Tiberius im Konzert der Nachfolge

5. Schlussbetrachtung

6. Quellen und Literaturverzeichnis

6.1. Quellen

6.2. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Herausforderungen, mit denen Augustus bei der Etablierung einer dynastischen Nachfolge konfrontiert war, um das von ihm geschaffene, inoffizielle Herrschaftssystem des Prinzipats über seinen Tod hinaus zu sichern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Kriterien und Methoden Augustus anwandte, um eine geräuschlose Machtübergabe in einem System zu gewährleisten, das offiziell nicht vererbbar war.

  • Strukturelle Grundlagen und fragile Legitimation des Prinzipats
  • Die Rolle von "auctoritas" als zentrales Machtinstrument
  • Strategien der dynastischen Absicherung durch Adoption und Eheverbindungen
  • Die politischen Rollen von Marcellus, Agrippa, Gaius und Lucius Caesar
  • Der Prozess der Machtübertragung auf Tiberius als "Staatsraison"

Auszug aus dem Buch

4. Die schwierige Nachfolgepolitik des Augustus

Zu der in Abschnitt 3 erläuterten Grundproblematik der augusteischen Nachfolge gesellte sich eine weitere große Schwierigkeit hinzu.

Der Prinzeps hatte keinen eigenen männlichen Nachkommen, welcher als Erbe von Augustus hätte eingesetzt werden können.39

Aus diesem Grund fiel der einzigen Tochter Iulia40 eine Schlüsselfunktion im folgenden Konzert der Nachfolge zu (siehe Abschnitt 4.1., 4.2.). Augustus versuchte mit Iulia einen geeigneten männlichen Erben heranzuziehen, indem er seine Tochter mehrfach Zwangsvermählte und später auch mehrere Adoptionen vornahm.

Er selbst wurde (damals noch mit seinem ursprünglichen Namen Octavian) wiederum von Caesar, der ebenfalls keinen männlich legitimen Erben besaß, testamentarisch adoptiert.41

Großen Wert legte der Prinzeps aber darauf, wenn nicht schon ein leiblicher Sohn nachfolgte, dass zumindest der präsumtive Nachfolger aus dem Geschlecht der Iulier stammte. Die Etablierung einer julianischen Dynastie war das unbestrittene Ziel.42

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Zäsur des Jahres 27 v. Chr. und die Entstehung des Prinzipats als inoffizielles, auf Augustus zugeschnittenes Herrschaftssystem.

2. Wesentliche Grundzüge der augusteischen Ausnahmestellung: Analyse der rechtlichen und persönlichen Stützen der augusteischen Macht, insbesondere des imperium proconsulare, der tribunicia potestas und der auctoritas.

3. Grundproblematik und Grundvoraussetzungen der Nachfolge: Erörterung des Spannungsfeldes zwischen der republikanischen Fassade und der Notwendigkeit einer dynastischen Erbfolge.

4. Die schwierige Nachfolgepolitik des Augustus: Detaillierte Untersuchung der gescheiterten und erfolgreichen Nachfolgeversuche unter Einbeziehung von Marcellus, Agrippa sowie Gaius und Lucius Caesar.

5. Schlussbetrachtung: Resümee über den Erfolg des augusteischen Nachfolgekonzepts, das trotz vieler Rückschläge schließlich die Machtübertragung auf Tiberius ermöglichte.

6. Quellen und Literaturverzeichnis: Auflistung der herangezogenen antiken Primärquellen und der wissenschaftlichen Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Augustus, Prinzipat, Nachfolgepolitik, Tiberius, Iulia, res publica restituta, auctoritas, Adoption, römische Kaiserzeit, Dynastie, Marcellus, Agrippa, Gaius und Lucius Caesar, Machtgefüge, Staatsraison

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die politische Herausforderung des Augustus, die Nachfolge in einem Herrschaftssystem zu regeln, das rechtlich nicht vererbbar war.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das augusteische Prinzipat als fragiles Machtsystem, die Suche nach geeigneten Nachfolgern innerhalb der Familie und die Instrumentalisierung der Adoption.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Methoden und Kriterien zu entschlüsseln, mit denen Augustus versuchte, trotz fehlender gesetzlicher Grundlage eine dynastische Kontinuität sicherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine quellenkritische Analyse antiker Historiker wie Tacitus, Sueton, Velleius Paterculus und Cassius Dio sowie auf moderne Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rolle einzelner Kandidaten wie Marcellus, Agrippa sowie Gaius und Lucius Caesar und beschreibt den schwierigen Weg hin zur Adoption des Tiberius.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Prinzipat, Nachfolgepolitik, dynastische Erbfolge, auctoritas und Augustus definieren.

Warum konnte Augustus seine Machtstellung nicht einfach per Gesetz vererben?

Da er den Anschein der "wiederhergestellten Republik" wahren wollte, konnte er keine monarchische Erbfolge institutionell verankern.

Welche Rolle spielte Iulia im Nachfolgekonzept?

Iulia diente als zentrales Instrument, um durch strategische Ehen und spätere Adoptionen ihrer Söhne die Macht in der julischen Familie zu halten.

Warum war Tiberius laut Analyse nicht der Wunschkandidat?

Die Adoption des Tiberius wird häufig als Entscheidung der Staatsraison interpretiert, da er militärisch erfahren war, während andere Kandidaten früh verstarben oder ungeeignet waren.

Wie bewertet der Autor den Erfolg des Augustus?

Trotz zahlreicher Rückschläge bewertet der Autor das Nachfolgekonzept als Erfolg, da der Übergang auf Tiberius schlussendlich geräuschlos gelang.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Nachfolge des Augustus. Die Schwierigkeiten der ersten Herrschaftsübergabe im Prinzipat
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
2,0
Autor
Robin Helm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1154871
ISBN (eBook)
9783346548870
ISBN (Buch)
9783346548887
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachfolge augustus schwierigkeiten herrschaftsübergabe prinzipat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robin Helm (Autor:in), 2021, Die Nachfolge des Augustus. Die Schwierigkeiten der ersten Herrschaftsübergabe im Prinzipat, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1154871
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Leseprobe aus  20  Seiten
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